E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Die Antragsteller, ein Ehepaar und drei ihrer Kinder (zwei davon minderjährig) sind kosovarische Staatsangehörige und bekennen sich zum muslimischen Glauben. Sie reisten ihren Angaben nach am 10. oder 11.9.2009 nach Österreich ein und stellten am 11.9.2009 Anträge auf internationalen Schutz (in der Folge auch: Asylanträge). 2. Bei der Erstbefragung des Erstantragstellers durch Organe d... mehr lesen...
Begründung: I. Der Beschwerdeführer reiste eigenen Behauptungen zufolge am 14.12.2003 illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am darauf folgenden Tag unter dem Namen XXXX einen Antrag auf Gewährung von Asyl. römisch eins. Der Beschwerdeführer reiste eigenen Behauptungen zufolge am 14.12.2003 illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am darauf folgenden Tag unter dem Namen römisch 40 einen Antrag auf Gewährung von Asyl. 1. Mit Bescheid vom ... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: 1.1.1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Volksrepublik China, stellte am 14.2.2005 den Antrag, ihm Asyl zu gewähren. Begründend gab er dazu bei seinen Einvernahmen vor dem Bundesasylamt (Erstaufnahmestelle Ost in Traiskirchen und Außenstelle Wien) am 4.10.2005 und am 13.10.2006 an, er habe in China Obst und Gemüse verkauft und sei im Juni 2004 von einem Polizisten grundlos auf den
Kopf: geschlagen und verletzt worden. Da er Widerstand geleistet habe... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: 1.1.1.1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Volksrepublik China, stellte am 17.6.2003 den Antrag, ihm Asyl zu gewähren. Bei seiner Einvernahme vor dem Bundesasylamt (Außenstelle Wien) am 10.7.2003 schilderte er seine Schwierigkeiten mit der Ein-Kind-Politik der Volksrepublik China - er habe drei Söhne, das vierte Kind habe seine Frau abtreiben müssen, und er müsse wegen seiner Verstöße hohe Geldstrafen zahlen - und gab weiters an, seine Frau praktiz... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: 1.1.1.1. Der Beschwerdeführer, ein indischer Staatsangehöriger, stellte am 2.8.2002 den Antrag, ihm Asyl zu gewähren. Bei seiner Einvernahme vor dem Bundesasylamt (Außenstelle Wien) am 3.2.2003 gab er an, vor fünf bis sechs Jahren hätten sich öfter Terroristen auf der Landwirtschaft seines Vaters aufgehalten. Seine Familie habe mit Terroristen nichts zu tun; sie sei gezwungen worden, die Terroristen zu verpflegen, und habe mit ihnen große Probleme gehabt. Der V... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: 1.1.1. Der Beschwerdeführer, ein indischer Staatsangehöriger, stellte am 7.12.2003 den Antrag, ihm Asyl zu gewähren. Bei seiner Einvernahme vor dem Bundesasylamt (Außenstelle Traiskirchen) am 17.12.2003 gab er an, am 19.3.2003 seien drei Terroristen der Khalistan-Bewegung zu ihm gekommen und hätten bei ihm gegessen und sich erholt. Am nächsten Tag habe die Polizei ihn und seinen Bruder mitgenommen und geschlagen. Auf Intervention von Dorfbewohnern seien sie - ge... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer, ein serbischer Staatsangehöriger, begehrte erstmals am 17.2.2004 in Österreich die Gewährung von Asyl. 2. Mit Bescheid vom 28.12.2004, Zl. 04 01.149-BAL, wies das Bundesasylamt diesen Antrag gemäß § 7 Asylgesetz 1997 idF der Novelle 2003 (AsylG 1997) ab, stellte gemäß § 8 Abs. 1 AsylG 1997 fest, dass die Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung des Beschwerdeführers nach "Serbien und ... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: 1.1. Der Beschwerdeführer, ein indischer Staatsangehöriger, welcher der Religionsgemeinschaft der Hindus angehört und aus dem Punjab stammt, stellte mit Schreiben vom 1.4.2005 den Antrag, ihm Asyl zu gewähren. Begründend gab er dazu am 19.4.2005 an: "Mir drohte ständig Gefahr - von der Polizei und Personen, die illegale Sachen machen - umgebracht zu werden, da ich versehentlich mit solchen Personen und solchen Geschäften verwickelt wurde. Deswegen wurde ich auch... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer, ein indischer Staatsangehöriger, stellte erstmals am 25.9.2006 einen Asylantrag; der Beschwerdeführer befand sich zu diesem Zeitpunkt in Schubhaft. Bei seiner am 25.9.2006 durchgeführten Erstbefragung durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes gab er an, er habe im Dezember 1992 Indien "mit dem Flugzeug" verlassen; er sei legal unter Verwendung seines Reisepas... mehr lesen...
Begründung: I. Der BF reiste in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am im Akt ersichtlichen Datum einen Antrag auf internationalen Schutz. römisch eins. Der BF reiste in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am im Akt ersichtlichen Datum einen Antrag auf internationalen Schutz. Der BF brachte vor, bereits in Griechenland aufhältig gewesen zu sein und in weiterer Folge über die "Balkanroute" nach Ungarn weitergereist zu sein, wo er einen Asylantrag stellte... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: 1.1. Der Beschwerdeführer, ein indischer Staatsangehöriger, welcher der Religionsgemeinschaft der Hindus angehört, stellte am 21.10.2004 den schriftlichen Antrag, ihm Asyl zu gewähren. Begründend gab er dazu bei seiner Einvernahme vor dem Bundesasylamt (Erstaufnahmezentrum Ost) am 17.11.2004 zu seinen Fluchtgründen befragt an: "Als ich in das College gegangen bin im Jahr 2001 hat es eine Gruppe gegeben, die mit Drogen gehandelt hat. Es waren keine Freunde von m... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: 1.1. Der Beschwerdeführer, ein indischer Staatsangehöriger, welcher der Religionsgemeinschaft der Sikh angehört, stellte am 1.4.2003 unter den Personalien XXXX, den Antrag, ihm Asyl zu gewähren. 1.1. Der Beschwerdeführer, ein indischer Staatsangehöriger, welcher der Religionsgemeinschaft der Sikh angehört, stellte am 1.4.2003 unter den Personalien römisch 40 , den Antrag, ihm Asyl zu gewähren. Begründend gab er dazu an: "Die Ursache für meinen Asylantrag ist, ... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Erstbeschwerdeführer und die Zweitbeschwerdeführerin sind miteinander verheiratet; sie sind serbische und kosovarische Staatsangehörige bosniakischer Volksgruppenzugehörigkeit und muslimischen Glaubens. Die Zweitbeschwerdeführerin reiste am 25. Jänner 1999 mit ihren vier, damals noch minderjährigen Kindern (und zwar ihrem Sohn XXXX und ihren Töchtern XXXX und XXXX [siehe zu deren V... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Die Beschwerdeführer (eine Mutter und ihre fünf minderjährigen unverheirateten Kinder) sind kosovarische Staatsangehörige albanischer Volksgruppenzugehörigkeit und muslimischen Glaubens. Am 21. April 2005 stellten die Erst- bis Fünftbeschwerdeführer jeweils einen Asylantrag, am 20. Jänner 2006 stellte der Sechstbeschwerdeführer einen Antrag auf international... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Der Beschwerdeführer, ein kosovarischer Staatsangehöriger albanischer Volksgruppenzugehörigkeit und muslimischen Glaubens, ist der Ehemann der XXXX, die er am XXXX in XXXX geheiratet hat (siehe dazu die vorgelegte Heiratsurkunde vom XXXX, Verwaltungsakt S 125), sowie der Vater von XXXX, XXXX, XXXX, XXXX und XXXX, die alle minderjährig und unverheiratet sind... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang 1. Der Beschwerdeführer, ein kosovarischer Staatsangehöriger albanischer Volksgruppenzugehörigkeit und muslimischen Glaubens, beantragte am 8.8.2003 erstmals in Österreich die Gewährung von Asyl. 2. Nach seiner Rückübernahme aus Deutschland gab der Beschwerdeführer bei seiner Einvernahme vor der Bundespolizeidirektion XXXX am 28.9.2004 im Wesentlichen Folgendes an: 1993 sei er erstmals "in Europa (Schweiz)" g... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : 1.1.1.1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger von Bangladesh, stellte mit Schreiben vom 27.06.2000 den Antrag, ihm Asyl zu gewähren. Bei seiner Einvernahme vor dem Bundesasylamt (Außenstelle Wien) am 16.10.2000 gab er an, er sei von Awami-League Anhängern mit dem Umbringen bedroht, fälschlicherweise angezeigt und auch geschlagen worden. Er selbst sei seit 1995 Mitglied der BNP (= Bangladesh National Party) gewesen. Anlass für das Verlas... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Antragsteller, ein kosovarischer Staatsangehöriger albanischer Volksgruppenzugehörigkeit und muslimischen Glaubens, stammt aus XXXX und reiste seinen Angaben zufolge am 7. August 2008 unter Umgehung der Grenzkontrollen in das Bundesgebiet ein. Er stellte am 12. August 2008 einen Antrag auf internationalen Schutz (in der Folge auch: Asylantrag). Zum Beweis seiner Identität legte er se... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Die am XXXX in XXXX geborene Beschwerdeführerin, eine mazedonischer Staatsbürgerin bosniakischer Volksgruppenzugehörigkeit und muslimischen Glaubens, ist die Tochter des XXXX und der XXXX. 1. Die am römisch 40 in römisch 40 geborene Beschwerdeführerin, eine mazedonischer Staatsbürgerin bosniakischer Volksgruppenzugehörigkeit und muslimischen Glaubens, ist die Tochter des römisch 40 un... mehr lesen...
Begründung: 1.1. Der - damals minderjährige - Beschwerdeführer, ein afghanischer Staatsangehöriger, stellte am 8.2.2006 einen Antrag auf internationalen Schutz (in der Folge auch als Asylantrag bezeichnet). Mit Bescheid vom 21.5.2007, 06 01.713-BAS, gab das Bundesasylamt dem Antrag gemäß § 3 Abs. 1 AsylG 2005 statt und erkannte dem Beschwerdeführer den Status des Asylberechtigten zu. Gleichzeitig stellte es gemäß § 3 Abs. 5 AsylG 2005 fest, dass dem Beschwerdeführer kraft Gesetzes ... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: 1.1.1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger Bangladesh', stellte am 14.2.2007 den Antrag, ihm internationalen Schutz zu gewähren (in der Folge auch als Asylantrag bezeichnet). Bei seiner Einvernahme vor einem Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes (Polizeiinspektion Traiskirchen) am selben Tag gab er an, er habe seinen Heimatort XXXX am 15.1.2007 verlassen und sich bis 25.1.2007 bei seiner Schwester in XXXX aufgehalten; an diesem Tag habe er Banglade... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: 1.1.1.1.1. Der Beschwerdeführer, ein afghanischer Staatsangehöriger, stellte am 11.5.2001 den Antrag, ihm Asyl zu gewähren. Bei seiner Einvernahme vor der Grenzbezirksstelle Neusiedl am See am selben Tag gab er an, er heiße XXXX, sei am XXXX in XXXX geboren, von Beruf Schüler und gehöre der ethnischen Gruppe der Tadschiken an. Er lebe seit sieben Jahren mit seinen Eltern - deren Namen er mit XXXX und XXXX angab - und mit seinem Bruder im Iran, und zwar in Teher... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer, ein serbischer Staatsbürger serbischer Volksgruppenzugehörigkeit und orthodoxen Glaubens, stellte - während seiner Anhaltung in einer Justizanstalt - (erst) am 1. Februar 2008 einen ersten Antrag auf internationalen Schutz (in der Folge auch: Asylantrag); dabei gab er bei seiner Erstbefragung vor Organen des öffentlichen Sicherheitsdienstes am selben Tag im Wesentli... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer, ein montenegrinischer Staatsangehöriger, reiste am 8. August 2003 gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin und der gemeinsamen Tochter, beide serbische Staatsangehörige, unter Umgehung der Grenzkontrollen in das Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag einen Asylantrag; seine Lebensgefährtin stellte für sich und ihre Tochter jeweils einen Antrag auf Erstreckung auf de... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Die Beschwerdeführerin, eine serbische Staatsangehörige, reiste am 8. August 2003 gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten, einem montenegrinischen Staatsangehörigen und der gemeinsamen Tochter, einer serbischen Staatsangehörigen, unter Umgehung der Grenzkontrollen in das Bundesgebiet ein; sie stellte - für sich selbst sowie für ihre Tochter - zuerst einen Asylantrag und nach entsprechender B... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer, nach dessen Angaben serbischer Volksgruppenzugehörigkeit und orthodoxen Glaubens, stellte (erst) - nachdem er am 5. Juni 2009 in Wien wegen des Verdachts des Vergehens nach § 27 SMG festgenommen worden war - am selben Tag einen Antrag auf internationalen Schutz, wobei er angab, seine Identität nicht preisgeben zu wollen. Der beim Beschwerdeführer vorgefundene slowen... mehr lesen...
Begründung: : I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Mit dem angefochtenen Bescheid wies das Bundesasylamt den Asylantrag der Beschwerdeführerin vom 18. März 2004 gemäß § 7 Asylgesetz 1997 (AsylG) ab, erklärte gemäß § 8 Abs. 1 AsylG idF der Novelle 2003 die Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung der Beschwerdeführerin nach "Serbien und Montenegro, Provinz Kosovo" für zulässig und wies sie gemäß § 8 Abs. 2 leg. cit. (ohne Best... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I.1.1. Der Beschwerdeführer (BF) reiste am 3.1.2010 illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und brachte am 4.1.2010 einen Antrag auf internationalen Schutz gemäß § 2 Abs. 1 Ziffer 13 AsylG ein. römisch eins.1.1. Der Beschwerdeführer (BF) reiste am 3.1.2010 illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und brachte am 4.1.2010 einen Antrag auf internationalen Schutz gemäß Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer 13 AsylG ein. I.1.2. Im We... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : 1.1.1. Der Beschwerdeführer, ein afghanischer Staatsangehöriger, reiste am 28.12.2001 illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte unter den Personalien XXXX, am selben Tag einen Asylantrag. Am Grenzüberwachungsposten Marchegg gab er an: "Ich bin Tadjike und Sunite. Es ist Krieg in Afghanistan und ich hatte Angst um mein Leben." 1.1.1. Der Beschwerdeführer, ein afghanischer Staatsangehöriger, reiste am 28.12.2001 illegal in das... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Der Beschwerdeführer, ein kosovarischer Staatsbürger und Angehöriger der albanischen Volksgruppe muslimischen Glaubens, reiste seinen Angaben zufolge am 28. März 2006 in das Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag einen Antrag auf internationalen Schutz. Dabei erhielt er u.a. das Merkblatt für Asylwerber, wobei er bestätigte, es gelesen und verstanden z... mehr lesen...