Norm: EMRK Art8 Abs1 EMRK Art. 8 heute EMRK Art. 8 gültig ab 01.05.2004
Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Die finanzielle Unterstützung werde seit zirka zehn Jahren geleistet. Darüber hinaus stelle sein Onkel für ihn einen Ersatzvater dar, da der Beschwerdeführer zu seiner Familie kaum Kontakt habe. N... mehr lesen...
Begründung: : I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Der Verfahrensgang vor der erstinstanzlichen Behörde ergibt sich aus dem erstinstanzlichen Verwaltungsakt. Die Beschwerdeführer, das sind Vater, Mutter und die gemeinsamen drei minderjährigen Kinder, alle Staatsangehörige der Russischen Föderation, reisten am 11.05.2010 illegal per LKW von Polen kommend in das österreichische Bundesgebiet ein und stellten sie beziehungsweise die Mu... mehr lesen...
Norm: EMRK Art8 Abs1 EMRK Art. 8 heute EMRK Art. 8 gültig ab 01.05.2004
Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Insoweit erstmals in der Beschwerde - unbeschadet der Frage des Neuerungsverbotes des § 40 AsylG - vorgebracht wird, dass die Beschwerdeführer auf die finanzielle und psychische Unterstützung von... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1.1. Der Beschwerdeführer (im Folgenden auch BF genannt), ein Staatsangehöriger von Armenien, reiste unter Umgehung der Grenzkontrolle in das österreichische Bundesgebiet ein und brachte am 18.01.2004 erstmals einen Antrag auf internationalen Schutz ein. Dazu wurde er von einem Organwalter des Bundesasylamtes (im Folgenden auch BAA genannt) niederschriftlich ein... mehr lesen...
Norm: EMRK Art8 Abs1 EMRK Art. 8 heute EMRK Art. 8 gültig ab 01.05.2004
Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Eine über das normale Ausmaß hinausgehende Beziehungsintensität zwischen den Familienmitgliedern ist nicht erkennbar. Zwar wird nicht bestritten, dass der BF im gemeinsamen Haushalt mit der Mutter... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt I.1. Verfahrensgang römisch eins.1. Verfahrensgang 1. Der Beschwerdeführer (in der Folge: Bf.) hat nach unrechtmäßiger Einreise in das österreichische Bundesgebiet am 31.12.2004 vor einem Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes der Bundesgendarmerie Thörl-Maglern (in der Folge: BG Thörl-Maglern) unter der behaupteten Identität "XXXX" einen Asylantrag gemäß § 3 des Asylgese... mehr lesen...
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Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Nach der oa. Rechtsprechung des EGMR kann eine nichteheliche Lebensgemeinschaft je nach Art und Dauer und ab Erreichen einer besonderen Stärke ihrer tatsächlichen Intensität durchaus eine (eheähn... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. 1. Die Beschwerdeführerin, eine Staatsangehörige der Russischen Föderation und der tschetschenischen Volksgruppe zugehörig, stellte am 06.11.2009 einen Antrag auf internationalen Schutz in Österreich. römisch eins. 1. Die Beschwerdeführerin, eine Staatsangehörige der Russischen Föderation und der tschetschenischen Volksgruppe zugehörig, stellte am 06.11.2009 einen Antrag auf internationalen Schutz in Österreich. 2. Im Rahmen der Erstbefragung am selben Ta... mehr lesen...
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Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 IWas die gemeinsame Unterkunftnahme der Beschwerdeführerin mit ihrem in Österreich aufhältigen Verwandten angeht, so ist auszuführen, dass über den gemeinsamen Wohnsitz hinaus keine Umstände ersic... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I.1.Verfahrensgang: römisch eins.1.Verfahrensgang: I.1.1. Die Beschwerdeführerin gab an, eine Staatsangehörige der Türkei kurdischer Abstammung und alevitischen Glaubens zu sein und beantragte am 25.11.2004, nachdem sie am 02.08.2004 legal unter Zuhilfenahme eines österreichischen Visums in das Bundesgebiet einreiste, die Gewährung von Asyl. römisch eins.1.1. Die Beschwerdeführerin gab an, eine Staatsangehörige der Türkei kurdischer Abstammung und alevitisc... mehr lesen...
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Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 In Anbetracht der Volljährigkeit und grundsätzlichen Selbstständigkeit der beiden Geschwister kann nicht von dieser besonderen Beziehungsintensität ausgegangen werden, zumal nicht einmal ein gemei... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: Der Verfahrensgang vor der erstinstanzlichen Behörde ergibt sich aus dem erstinstanzlichen Verwaltungsakt. Die Beschwerdeführerin brachte am 14.12.2009 in Österreich einen Antrag auf internationalen Schutz ein. Die erkennungsdienstliche Behandlung ergab, dass sie laut EURODAC-Treffer bereits in Polen/Lublin am 06.11.2009 einen Asylantrag stellte. Polen hat am... mehr lesen...
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Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Das erstmals in der Beschwerde geltend gemachte Vorbringen, die Beschwerdeführerin würde mehrere Tage in der Woche in der Wohnung ihres ältesten Sohnes aufhältig sein, kann keine außergewöhnliche ... mehr lesen...
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Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Bloß aufgrund des familiären Bezugs oder der moralischen und praktischen Unterstützung des Beschwerdeführers durch seine Schwester kann noch nicht von einem hinreichend engen Familienbezug unter e... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Der Beschwerde liegt folgendes Verwaltungsverfahren zugrunde: Der Beschwerdeführer brachte nach seiner illegalen Einreise in das österreichische Bundesgebiet am 21.09.2009 einen Antrag auf internationalen Schutz ein. Eine EURODAC-Abfrage ergab, dass der Beschwerdeführer bereits am 18.09.2009 in Lublin in Polen einen Asylantrag stellte. Bei seiner Erstbefragung durch ein... mehr lesen...
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Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Die derzeitigen Zuwendungen an die Erstbeschwerdeführerin durch ihren Onkel und die Cousinen stellen eine klassische Form einer Unterstützung aufgrund einer verwandtschaftlichen (Zweck)Beziehung d... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e: Die Erstbeschwerdeführerin brachte für sich und ihren minderjährigen Sohn, den Zweitbeschwerdeführer (hg protokolliert zu B10 412.660-1/2010), vor, die Staatsbürgerschaft zur Republik Kosovo zu besitzen und Angehörige der albanischen Volksgruppe, moslemischen Glaubens zu sein, die im Spruch: genannten Namen zu führen und am 04.10.2009 gemeinsam illegal in das österreichische Bundesgebiet eingereist zu sein. Sie stellte am 08.10.2009 in Österrei... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : 1. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1.1. Die Beschwerdeführerin (in der Folge BF) ist ihren Angaben zufolge Staatsangehörige der Russischen Föderation und Angehörige der Volksgruppe der Tschetschenen, verwitwet, und hat am 28.12.2009 nach erfolgter illegaler Einreise in Österreich beim Bundesasylamt einen Antrag auf internationalen Schutz gemäß § 2 Abs. 1 Z 13 Asylgesetz 2005 (in der Folge AsylG) eingebracht. 1.1. Die Beschwerdeführerin (in ... mehr lesen...
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Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Im Zuge der Einvernahme konnte die BF glaubhaft vermitteln, dass sie vor der Ausreise aus Tschetschenien vier Jahre mit ihrem Enkelsohn in einem gemeinsamen Haushalt gelebt hatte und auch zusammen... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Der Beschwerdeführer, ein Staatsbürger der Russischen Föderation und Angehöriger der tschetschenischen Volksgruppe, gelangte am 10.09.2003 unter Umgehung der Grenzkontrolle nach Österreich und stellte noch am selben Tag einen Asylantrag. Anlässlich der niederschriftlichen Einvernahme am 26.01.2004 durch das Bundesasylamt, Außenstelle Salzburg, brachte der Beschwerdeführer vor, dass die Mutter verstorben sei und er seit dem Tod des Vaters im XXXX bei seiner Ta... mehr lesen...
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Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Der Beschwerdeführer ist bereits ca. sechs Jahre in Österreich und es besteht tatsächlich ein Familienleben, jedenfalls mit seiner minderjährigen Tochter, wenngleich dieses jedoch durch die Trennu... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Gang des Verfahrens römisch eins. Gang des Verfahrens 1. Die Beschwerdeführerin, eine Staatsangehörige der Republik Kosovo und Angehörige der Volksgruppe der Albaner, stellte nach illegaler Einreise in Österreich am 01.03.2005 einen Asylantrag, wobei sie ihre Identität durch Vorlage ihrer am XXXX ausgestellten UNMIK-Geburtsurkunde belegte. Im Rahmen der Einvernahme vor dem Bundesasylamt am 07.03.2005 gab sie zunächst an, dass in ihrem Heimatland ihre Elt... mehr lesen...
Norm: EMRK Art8 Abs1 EMRK Art. 8 heute EMRK Art. 8 gültig ab 01.05.2004
Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Dass die Beschwerdeführerin bei ihrem Onkel Unterkunft gefunden hat, ist jedoch nicht als besonderes Abhängigkeitsverhältnis, sondern als eine dem Verwandtschaftsgrad entsprechende Unterstützung e... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Gang des Verfahrens und Sachverhalt: römisch eins. Gang des Verfahrens und Sachverhalt: 1.1. Der Beschwerdeführer (BF), ein Staatsangehöriger der Republik Kosovo, reiste am 17.02.2007 ins Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag gegenständlichen Antrag auf internationalen Schutz. Er gab im Zuge der Erstbefragung vor Organen des öffentlichen Sicherheitsdienstes am 19.02.2007 zu Protokoll, dass er seine Reise aus dem Kosovo von G. aus b... mehr lesen...
Norm: EMRK Art8 Abs1 EMRK Art. 8 heute EMRK Art. 8 gültig ab 01.05.2004
Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Der BF wird eigenen Angaben zufolge vom Bruder F. auch finanziell unterstützt, doch kann alleine deswegen noch von keinem derartigen Abhängigkeitsverhältnis ausgegangen werden, das einer Ausweisun... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Der Asylgerichtshof nimmt den nachfolgenden Sachverhalt als erwiesen an: römisch eins. Der Asylgerichtshof nimmt den nachfolgenden Sachverhalt als erwiesen an: 1. Bisheriger Verfahrenshergang 1.1. Die Beschwerdeführer (BF gemäß der Reihenfolge ihrer Nennung im Spruch: als BF 1 und BF 2 bezeichnet), bei denen es sich um Brüder handelt und welche Staatsangehörige von Afghanistan sind, reisten unter Umgehung der Grenzkontrolle in das ös... mehr lesen...
Norm: EMRK Art8 Abs1 EMRK Art. 8 heute EMRK Art. 8 gültig ab 01.05.2004
Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Selbst wenn man die Angabe in der Beschwerde berücksichtigen würde, dass die BF in hohem Maße auf die Unterstützung ihres Onkels angewiesen wären, wird festgestellt, dass dies kaum auf eine beso... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt I.1. Verfahrensgang römisch eins.1. Verfahrensgang 1. Der Beschwerdeführer (in der Folge: Bf.) hat nach unrechtmäßiger Einreise in das österreichische Bundesgebiet am 27.05.2004 unter der behaupteten Identität "XXXX" bei der Erstaufnahmestelle Ost des Bundesasylamtes (in der Folge: EAST Ost) einen Asylantrag gemäß § 3 des Asylgesetzes 1997, BGBl. I Nr. 10... mehr lesen...
Norm: EMRK Art8 Abs1 EMRK Art. 8 heute EMRK Art. 8 gültig ab 01.05.2004
Rechtssatz:
Rechtssatz: 2 Mangels standesamtlich geschlossener Ehe kommt dieser tatsächlichen Lebensgemeinschaft in Österreich jedoch keine Rechtswirksamkeit in zivilrechtlicher Hinsicht zu.
Schla... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Der Beschwerde liegt folgendes Verwaltungsverfahren zugrunde: Die Beschwerdeführerin brachte nach ihrer illegalen Einreise in das österreichische Bundesgebiet am 11.05.2009 den vorliegenden Antrag auf internationalen Schutz ein. Bei ihrer Erstbefragung durch ein Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes am 12.05.2009 führte die Beschwerdeführerin im ... mehr lesen...