E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I.1.Verfahrensgang: römisch eins.1.Verfahrensgang: I.1.1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Türkei türkischer Abstammung, besuchte bis 1984 die Grundschule in XXXX in der Türkei. Er reiste als Kind im Jahr 1984 mit seinen Eltern in Österreich ein, wo ihm eine Niederlassungsbewilligung erteilt wurde und er auch die Schule von 1984 bis 1990 besuchte. römisch eins.1.1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Türkei türk... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : 1. Der Beschwerdeführer stellte am 27. Februar 2007, ausgewiesen durch einen am 7. Mai 2002 in Pri¿tina ausgestellten UNMIK Personalausweis, einen Antrag auf Gewährung von internationalem Schutz. 2. In der noch am selben Tag vor der Polizeiinspektion Traiskirchen stattgefundenen Erstbefragung gab der Beschwerdeführer an, dass er aus der Stadt XXXX, in der gleichnamigen Großgemeinde, stamme, wo er zusammen mit seinen Eltern und seinen drei... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Der Beschwerdeführer, ein georgischer Staatsangehöriger sowie Angehöriger der georgischen Volksgruppe und des orthodoxen Glaubens, brachte erstmals am 07.08.2005 nach illegaler Einreise in das österreichische Bundesgebiet einen Asylantrag ein und begründete diesen damit, dass er Georgien verlassen habe, weil Verwandte ihn umbringen wollten, da diese glaubten, der Vater des Beschwerdeführers habe im Jahr 1993 einen Onkel umgebracht. Dieser Asylantrag wurde mit... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Verfahrensgang Verfahren vor dem Bundesasylamt Die damals 19 Jahre alte Beschwerdeführerin reiste gemeinsam mit ihrer minderjährigen Schwester (damals zwölf Jahre) (siehe Erkenntnis Zl. C16 413.113-1/2010/4E vom heutigen Tage) illegal in Österreich ein und stellte vor einem Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes Polizeiinspektion Traiskirchen EAST am 21.09.2009 einen Asylantrag (AS 1). Eine EURODAC-Abfrage verlief negativ (AS 7). Wei... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Verfahrensgang, angefochtener Bescheid, Beschwerde und Verfahren der Familienmitglieder der Beschwerdeführerin Vorgeschichte und Asylantrag Die Beschwerdeführerin ist die Tochter der 2001 nach Österreich gekommenen, früheren Asylwerberin XXXX und die Schwester der minderjährigen XXXX, deren Anträge auf Asyl und subsidiären Schutz (Mutter) bzw. Asylerstreckung (Schwester) noch vor der Einreise der Beschwerdeführerin vom Bundesasylamt gemäß... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Mit angefochtenem Bescheid wurde der Asylantrag der nunmehrigen Beschwerdeführerin gemäß § 7 AsylG 1997 abgewiesen und die Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung der Beschwerdeführerin in die VR China gemäß § 8 Abs. 1 AsylG für zulässig erklärt. Gemäß § 8 Abs. 2 AsylG wurde die Beschwerdeführerin aus dem österreichischen Bundesgebiet in die VR China ausgewiesen. Mit angefochtenem Bescheid wurde der Asylantrag der nunmehrigen Beschwerdeführerin gemäß Pa... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Das Verfahren vor dem Bundesasylamt: Der Beschwerdeführer, ein indischer Staatsangehöriger, ist am 04.07.2011 eingereist und hat am selben Tag einen Antrag auf internationalen Schutz (in der Folge: Asylantrag) gestellt. Zu seinen Fluchtgründen gab er bei der Erstbefragung an, es sei im November 2010 bei einem Hindu-Tempel zu einer Schlägerei zwischen dem Sohn des Bürgermeisters und Unbekannten gekommen. ... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Die Beschwerdeführerin, eine Staatsangehörige der Türkei, reiste am 02.12.2005 illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am 02.12.2005 einen Asylantrag. Zur Begründung: dieses Antrages führte die Beschwerdeführerin zusammengefasst aus, dass sie die Türkei im November 2005 verlassen habe, da sie vom Vater ihres Kindes verlassen worden sei... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang 1. Der Beschwerdeführer (im folgenden kurz BF), ein Staatsangehöriger des Iran, reiste bereits am 27.12.1999 illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag seinen ersten Asylantrag. Im Zuge der niederschriftlichen Einvernahme beim Bundesasylamt am 13.01.2000 brachte der BF als Fluchtgrund vor, dass er seine Heimat verlassen habe, da er im Oktober 1998 auf Grund eines Streits mit eine... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Der Beschwerdeführer, ein im XXXX geborener Staatsbürger Gambias, Angehöriger der Volksgruppe der Mandingo und der Religion der Moslems, stellte den verfahrensgegenständlichen Asylantrag am 11.04.2005. Einem EURODAC-Treffer zu Folge (As. 25 BAA) war er am 1. Der Beschwerdeführer, ein im römisch 40 geborener Staatsbürger Gambias, Angehöriger der Volksgruppe der Mandingo und ... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der zum Zeitpunkt der Asylantragstellung minderjährige, zum Entscheidungszeitpunkt volljährige, nunmehrige Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Mongolei, stellte am 20.07.2004 den gegenständlichen Asylantrag nach § 3 AsylG 1997. 1. Der zum Zeitpunkt der Asylantragstellung minderjährige, zum Entscheidungszeitpunkt volljährige, nunmehrige Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der ... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. 1. Die Beschwerdeführerin (BF), Staatsangehörige der Russischen Föderation, gelangte unter Umgehung der Grenzkontrollen in das österreichische Bundesgebiet und stellte am 26.04.2011 bei der Erstaufnahmestelle Ost einen Antrag auf internationalen Schutz. römisch eins. 1. Die Beschwerdeführerin (BF), Staatsangehörige der Russischen Föderation, gelangte unter Umgehung der Grenzkontrollen in das österreichische Bundesgebiet und stellte am 26.04.2011 bei der Erst... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Der Asylgerichtshof nimmt den nachfolgenden Sachverhalt als erwiesen an: römisch eins. Der Asylgerichtshof nimmt den nachfolgenden Sachverhalt als erwiesen an: 1. Bisheriger Verfahrenshergang 1.1.1. Der Beschwerdeführer, Staatsangehöriger der Republik Türkei, reiste unter Umgehung der Grenzkontrolle das Gebiet der Europäischen Union, in weiterer Folge rechtswidrig in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am 10.6.2006 über s... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Parteienvorbringen: römisch eins. Verfahrensgang und Parteienvorbringen: 1.1. Die nunmehrige Beschwerdeführerin, eine Staatsangehörige der Mongolei, gelangte illegal in das österreichische Bundesgebiet und stellte am 10.05.2004 unter dem Namen XXXX einen Asylantrag nach § 3 AsylG 1997. 1.1. Die nunmehrige Beschwerdeführerin, eine Staatsangehörige der Mongolei, gelangte illegal in das österreichische Bundesgebiet und ... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Der Verfahrensgang vor der erstinstanzlichen Behörde ergibt sich aus dem erstinstanzlichen Verwaltungsakt. Der nunmehrige Beschwerdeführer XXXX stellte am 23.03.2011 den Antrag auf internationalen Schutz. Der nunmehrige Beschwerdeführer römisch 40 stellte am 23.03.2011 den Antrag auf internationalen Schutz. Im Rahmen seiner niederschriftlichen Einver... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: Der Verfahrensgang vor der erstinstanzlichen Behörde ergibt sich aus den erstinstanzlichen Verwaltungsakten. Der Erstbeschwerdeführer ist der Ehegatte der Zweitbeschwerdeführerin und Kindesvater der minderjährigen Dritt- und Viertbeschwerdeführerinnen; die Zweitbeschwerdeführerin ist die Ehegattin des Erstbeschwerdeführers und Kindesmutter der minderjährigen D... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Der Beschwerdeführer reiste eigenen Angaben zufolge am 11.11.2005 in das Bundesgebiet ein, wo er am selben Tag unter dem Nationale XXXX, staatenloser Palästinenser, seinen ersten Asylantrag gestellt hat. In Bezug auf seine Fluchtgründe gab der Asylwerber damals im Wesentlichen an, dass er Mitglied der Hamas gewesen sei und nunmehr diese Gruppe verlassen wollte, was jedoch seitens der Hamas nicht akzeptiert worden sei. römisch eins. Der Beschwerdeführer reist... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Verfahrensgang: Der Beschwerdeführer beantrage am 29.01.2005 die Gewährung von Asyl. Erstmals wurde er am 01.02.2005 niederschriftlich befragt. Dabei gab er, zu seinen Fluchtgründen befragt, im Wesentlich an, dass sein Vater, ein Soldat in einem Putschversuch am 18.07.2004 involviert gewesen sei und dabei getötet worden sei. Ihn selbst hätte man am 02.08.2004 festgenommen, am 22.10.2004 jedoch wieder freigelassen. Drei Wochen später jedoch - Mitte November, ... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Der Beschwerdeführer führt nach eigenen Angaben den im
Spruch: genannten Namen, ist Staatsangehöriger der Republik Kosovo, gehört der albanischen Volksgruppe an, ist muslimischen Bekenntnisses, war im Heimatstaat zuletzt wohnhaft im Dorf XXXX in der Großgemeinde XXXX, reiste am 02.04.2004 illegal in das Bundesgebiet ein und stellte am 05.04.2004 einen Asylantrag. 1. Der Besch... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. 1. Der nunmehrige Beschwerdeführer brachte am 4. Oktober 2004 einen (ersten) Asylantrag ein. Hauptsächlich stützte er sich darauf, als Angehöriger der armenischen Volksgruppe in der Russischen Föderation diskriminiert zu werden. Kosaken hätten ihn, nachdem sie seinen Bruder schwer verletzt hätten, angegriffen, woraufhin er einen der Angreifer schwer verletzt habe. Er habe fliehen müssen, da er der armenischen Minderheit angehöre und aufgrund seiner Tat sein ... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. 1. Der nunmehrige Beschwerdeführer behauptet, Staatsangehöriger von Nigeria und am 09.12.2004 illegal in das Bundesgebiet eingereist zu sein. Am selben Tag brachte er einen Asylantrag ein und wurde am 15.12.2004 vor dem Bundesasylamt im Beisein eines Dolmetschers für die englische Sprache niederschriftlich einvernommen. Hierbei brachte er vor, dass er Nigeria am 09.11.2004 von Lagos aus mit einem Schiff verlassen habe. Mit einem LKW sei er dann nach Österrei... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I.1. Verfahrensgang: römisch eins.1. Verfahrensgang: I.1.1. Der Beschwerdeführer gab an, ein Staatsangehöriger der Türkei kurdischer Abstammung zu sein und beantragte am 16.08.2005, nachdem er am selben Tag illegal in das Bundesgebiet einreiste, schriftlich die Gewährung von Asyl. römisch eins.1.1. Der Beschwerdeführer gab an, ein Staatsangehöriger der Türkei kurdischer Abstammung zu sein und beantragte am 16.08.2005, nachdem er am selben Tag illegal in das... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I.1. Der Beschwerdeführer, ein russischer Staatsangehöriger und Angehöriger der tschetschenischen Volksgruppe, führt den im
Spruch: genannten Namen, reiste am 22.09.2009 illegal in das Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag einen Antrag auf internationalen Schutz. römisch eins.1. Der Beschwerdeführer, ein russischer Staatsangehöriger und Angehöriger der tschetschenischen Volksgruppe, führt den im
Spruch: genannten Namen, reiste am 22.09.2009 illegal in das Bu... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Die 1.-Beschwerdeführerin ist Mutter der minderjährigen 2.- 4.- Beschwerdeführerinnen. Der Verfahrensgang vor dem Bundesasylamt ergibt sich aus den Verwaltungsakten. Die Beschwerdeführerinnen sind russische Staatsangehörige, aus Dagestan, der kumykischen Volksgruppe zugehörig. Die Beschwerdeführerinnen stellten am 20.09.2010 die Anträge ihnen in Österreich internationalen Sch... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang I.1. Mit dem angefochtenen Bescheid hat das Bundesasylamt den Antrag der Beschwerdeführerin auf internationalen Schutz vom 16.2.2007 gemäß § 3 AsylG 2005 abgewiesen, ihr den Status der Asylberechtigten ebenso wie den Status der subsidiär Schutzberechtigten in Bezug auf ihren Herkunftsstaat Nigeria nicht zuerkannt und diese Entscheidung mit einer Ausweisung verbunden. römisch eins.1. Mit dem angefochtenen Besche... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Der Beschwerde liegt folgendes Verwaltungsverfahren zugrunde: römisch eins. Der Beschwerde liegt folgendes Verwaltungsverfahren zugrunde: Die minderjährige Beschwerdeführerin brachte nach der illegalen Einreise in das österreichische Bundesgebiet am 29.06.2010 einen Asylantrag ein. Bei ihrer Erstbefragung am 30.06.2010 gab die Beschwerdeführerin im Wesentlichen an, sie sei im siebten oder achten Monat schwanger. Ihre Angaben würden auch für ihren minder... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I.1.Verfahrensgang: römisch eins.1.Verfahrensgang: I.1.1. Der Beschwerdeführer gab an, ein Staatsangehöriger der Türkei kurdischer Abstammung und alevitischer Religion zu sein und beantragte am 15.09.2003, nachdem er am 13.09.2003 illegal in das Bundesgebiet einreiste, die Gewährung von Asyl. Der Beschwerdeführer wurde hiezu am 02.08.2005 vor dem Bundesasylamt niederschriftlich einvernommen. römisch eins.1.1. Der Beschwerdeführer gab an, ein Staatsangehörig... mehr lesen...
Norm: EMRK Art8 Abs1 EMRK Art. 8 heute EMRK Art. 8 gültig ab 01.05.2004
Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Da der Beschwerdeführer sich mehrheitlich innerhalb der in Österreich ansässigen kurdischen Gesellschaft bewegt, ist von einer berücksichtigungswürdigen besonderen Integration des Beschwerdeführer... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: I.1. Mit dem angefochtenen Bescheid vom 01.06.2006, Zl. 05 18.928-BAL, hat das Bundesasylamt den Asylantrag der Beschwerdeführerin vom 07.11.2005 gemäß § 7 AsylG 1997, BGBl. I Nr. 76/1997 idgF abgewiesen, die Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung der Genannten nach Nigeria gemäß § 8 Abs. 1 AsylG für zulässig erklärt und diese gem. § 8 Abs. 2 AsylG aus dem österreichischen Bundesgebiet ausgewiesen. r... mehr lesen...
Norm: EMRK Art8 Abs1 EMRK Art. 8 heute EMRK Art. 8 gültig ab 01.05.2004
Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Ein tatsächlich bestehendes Familienleben ergibt sich aus tatsächlichen Anhaltspunkten wie gemeinsamen Wohnen, Art und Länge der Beziehung sowie Interesse und Bindung der Partner zueinander wie e... mehr lesen...