Entscheidungsgründe: I. 1. Die Beschwerdeführer 1 und 2 (BF, entsprechend ihrer Nennung im
Spruch: als BF1 bis BF3 bezeichnet), Staatsangehörige aus Armenien, wurden am 06.07.2001 von Beamten des Grenzüberwachungspostens Laa a. d. Thaya aufgegriffen. Bei ihrer niederschriftlichen Einvernahme am 06.07.2001 vor der BH XXXX, führten sie einvernehmlich im Beisein eines Dolmetschers aus, dass sie gemeinsam am 03.07.2001 von Jerewan in die Ukraine gereist seien. Von dort seien sie verstec... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: I.1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger Somalias, reiste am 5.12.2010 illegal mit dem Flugzeug in das österreichische Bundesgebiet und stellte am selben Tag den verfahrensgegenständlichen Antrag auf Gewährung internationalen Schutzes. römisch eins.1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger Somalias, reiste am 5.12.2010 illegal mit dem Flugzeug in das österreichische Bundesgebiet und stellte am se... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der erstinstanzliche Verfahrensgang ergibt sich aus dem Verwaltungsakt des Bundesasylamtes. Die nunmehrige Beschwerdeführerin, eine chinesische Staatsangehörige, reiste illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am 13.09.2005 einen Asylantrag. 2. Am 19.09.2005 wurde die Beschwerdeführerin vom Bundesasylamt niederschriftlich einvernommen und brachte dabei vor, dass sie de... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1.1. Der Beschwerdeführer führt nach eigenen Angaben den im
Spruch: genannten Namen, ist Staatsangehöriger der Republik Mazedonien, gehört der mazedonischen Volksgruppe an, ist christlich orthodoxen Bekenntnisses, war im Heimatstaat zuletzt wohnhaft in der Gemeinde XXXX und reiste am 11.12.2002 mit seiner Gattin und seinen beiden minderjährigen Kindern in das Bundesgebiet ein. E... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Der Beschwerdeführer ist chinesischer Staatsangehöriger. Er stellte am 25.02.2008 einen Antrag auf internationalen Schutz und wurde hiezu am selben Tag durch ein Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes niederschriftlich befragt. Bezüglich seiner Fluchtgründe gab er dort im Wesentlichen Folgendes an: Der Beschwerdeführer sei in seiner Heimatstadt XXXX als Händler tätig gewesen. Er sei ins Visier von korrupten Behörden geraten, die von ihm offensichtlich Gel... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der erstinstanzliche Verfahrensgang ergibt sich aus dem Verwaltungsakt des Bundesasylamtes. Der nunmehrige Beschwerdeführer, ein chinesischer Staatsangehöriger, reiste am 01.08.2005 illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte noch am selben Tag einen Asylantrag. 2. Am 04.08.2005 wurde der Beschwerdeführer vom Bundesasylamt niederschriftlich einvernommen und brachte dabei ... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. 1. Der Beschwerde liegt folgendes Verwaltungsverfahren zugrunde: römisch eins. 1. Der Beschwerde liegt folgendes Verwaltungsverfahren zugrunde: Laut Strafregisterauszug vom 08.08.2011 wurde der Beschwerdeführer mit Urteil des Landesgerichtes XXXX vom XXXX wegen § 16 Abs. 1 SGG zu einer bedingten Freiheitsstrafe von einem Monat rechtskräftig verurteilt; mit Urteil des Bezirksgerichtes XXXX vom XXXX wurde der Beschwerdeführer wegen § 27 ... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Verfahrensgang Erstes Verfahren vor dem Bundesasylamt und weiterer Verlauf Die Beschwerdeführerin wurde am 18.11.2005 von Beamten der Grenzpolizeistation Untermarkersdorf nahe der tschechischen Grenze, aufgegriffen und festgenommen und am selben Tag in der Grenzpolizeistation Untermarkersdorf unter Beteiligung eines Dolmetschers für die Sprache Mongolisch einvernommen (AS 3). Im Zuge der Befragung stellte die Beschwerdeführerin einen Asyla... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang Der Beschwerdeführer stellte am 09.11.2009 einen Antrag auf internationalen Schutz. Am selben Tag wurde der Beschwerdeführer einer fremdenpolizeilichen Einvernahme durch ein Organ der Bundespolizeidirektion Salzburg unterzogen, in der er zusammengefasst angab, dass er drei Wochen vor seiner Ausreise von unbekannten Personen so schwer geschlagen und am
Kopf: verletzt worden sei, dass er bis heute unter Gedächtni... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Der Beschwerdeführer ist chinesischer Staatsangehöriger. Er stellte am 04.09.2008 einen Antrag auf internationalen Schutz und wurde hiezu am selben Tag durch ein Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes niederschriftlich befragt. Bezüglich seiner Fluchtgründe gab er dort im Wesentlichen Folgendes an: Der Beschwerdeführer sei mit einem Konkurrenten, der ebenfalls wie er selbst mit Obst gehandelt habe, am 05.04.2008 in eine Schlägerei geraten, bei der sein Ko... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Der nunmehrige Beschwerdeführer, ein indischer Staatsangehöriger, reiste in österreichisches Bundesgebiet ein und stellte am 03.02.2005 einen Asylantrag. Im Zuge seiner Einvernahme vor dem Bundesasylamt am 07.02.2005 gab der Beschwerdeführer zu seinem Fluchtgrund an, sein Großvater sei "vor vielen Jahren" von der Polizei ermordet worden, da er "aktiver Arbeiter" der Akali Dal gewesen sei. Die Familie des Beschwerdeführers sei dann aus dem XXXX nach XXXX geflü... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang I.1. Verfahrensgang zum Antrag vom 10.7.2001 (Erstverfahren) römisch eins.1. Verfahrensgang zum Antrag vom 10.7.2001 (Erstverfahren) Der Beschwerdeführer stellte am 10.7.2001 einen Asylantrag nachdem dieser von Organen des Arbeitsinspektorats am 5.7.2001 bei der Schwarzarbeit betreten, von Organen des öffentlichen Sicherheitsdienstes festgenommen und gegen ihn von der Bezirkshauptmannschaft XXXX die Schubha... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang Der Beschwerdeführer stellte am 5.12.2008 einen Antrag auf internationalen Schutz. Am 6.12.2008 wurde der Beschwerdeführer einer Erstbefragung durch ein Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes unterzogen. In dieser wurde der Beschwerdeführer eingehend zu seinem Fluchtweg befragt; im Rahmen dieser Befragung verwickelte sich der Beschwerdeführer in Widersprüche. Zu seinen Fluchtgründen gab der Beschwerdeführe... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang Der Beschwerdeführer stellte am 1.9.2008 einen Antrag auf internationalen Schutz. Am 2.9.2008 wurde der Beschwerdeführer, der angab, am XXXX geboren zu sein, einer Erstbefragung durch ein Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes unterzogen. Der Beschwerdeführer gab weiters an, in etwa im Juni 2008 Afghanistan verlassen zu haben und über Tadschikistan und weitere unbekannte Länder rechtswidrig in Österreich ... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang Der Beschwerdeführer stellte am 12.6.2010 einen Antrag auf internationalen Schutz. Am 13.6.2010 wurde der Beschwerdeführer einer Erstbefragung durch ein Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes unterzogen, in der er zu seinen Fluchtgründen angab, dass er im Verteidigungsministerium Afghanistans als Schreibkraft tätig gewesen sei und man ihm unterstellt habe, viele Geheiminformationen zu kennen. Daher sei das... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt 1. Die Beschwerdeführerin, eine Staatsangehörige von Georgien und Angehörige der armenischen Volksgruppe, reiste am 01.12.2004 illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag einen (ersten) Asylantrag. Hiezu wurde sie am 06.12.2004, am 16.12.2004 und am 28.02.2005 vor dem Bundesasylamt im Beisein eines geeigneten Dolmetschers für die russische Sprache vor... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: I.1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger von Somalia, reiste am 23.8.2010 illegal nach Österreich ein und stellte am darauffolgenden Tag, nach erfolgter Festnahme gemäß § 39 FPG, den verfahrensgegenständlichen Antrag auf Gewährung internationalen Schutzes. Bei der seitens des fremdenpolizeilichen Referates der BPD XXXX aufgenommenen Niederschrift gab der Genannte zu Protokoll, am XXXX in XXXX, Somalia... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Die Erstbeschwerdeführerin, XXXX, reiste ihren Angaben zufolge erstmals im Jahr 1991 in das österreichische Bundesgebiet ein und hielt sich bis 1992 in Österreich auf. Aus der vorliegenden ZMR-Auskunft ergibt sich zwar, dass die Erstbeschwerdeführerin von 04.09.1991 bis 09.05.2006 durchgängig in 1150 Wien gemeldet war; die Erstbeschwerdeführerin führte in diesem Zusammenhang allerdings aus, dass sie von 1992 bis 2003 in Serbien gelebt habe, wo auch ihre Kinder,... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: Der erstinstanzliche Verfahrensgang ergibt sich aus dem Verwaltungsakt des Bundesasylamtes. Über den nunmehrigen Beschwerdeführer, einen chinesischen Staatsangehörigen, wurde von der Bezirkshauptmannschaft, Aussenstelle Traiskirchen, die Schubhaft verhängt und dieser in der Folge in das Polizeianhaltezentrum Wien, Hernals, eingeliefert. In der mit dem Beschwerdeführer vor dem Erstaufnahmeze... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Der Beschwerde liegt folgendes Verwaltungsverfahren zugrunde: römisch eins. Der Beschwerde liegt folgendes Verwaltungsverfahren zugrunde: Der Beschwerdeführer reiste am 05.03.2000 unter Umgehung der Grenzkontrollen in Österreich ein und stellte am 06.03.2000 einen Asylantrag, worin er seine Staatsangehörigkeit mit Sierra Leone sowie das Geburtsdatum XXXX und die Volksgruppe Krio angab. Der Beschwerdeführer reiste am 05.03.2000 unter Um... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Der Beschwerdeführer, ein indischer Staatsangehöriger, stellte am 19.06.2006 einen Antrag auf internationalen Schutz und wurde hiezu am gleichen Tag durch ein Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes niederschriftlich einvernommen. Der Beschwerdeführer gab an, legal mit seinem eigenen Reisepass ausgereist zu sein. Sein Reisepass sei ihm in Moskau weggenommen worden. Er habe ein Visum für Russland erhalten. Der Schlepper habe dieses Visum besorgt. Die Reise hab... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e: I. Gang des Verfahrens und Sachverhalt: römisch eins. Gang des Verfahrens und Sachverhalt: 1.1. Der Erstbeschwerdeführer, ein Angehöriger der albanischen Volksgruppe und nunmehr Staatsangehöriger der Republik Kosovo, beantragte nach illegaler Einreise am 07.02.2005 die Gewährung von Asyl. Seine Identität belegte er durch seinen am XXXX ausgestellten serbischen Personalausweis und einen UNMIK-Führerschein. 1.1. Der Erstbeschwerdeführer, ein... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Die nunmehrige Beschwerdeführerin stellte am 23.05.2005 einen Asylantrag in Österreich. Bei der niederschriftlichen Einvernahme beim Bundesasylamt am 27.05.2005 erklärte sie, dass ihre Eltern, ihr Ehegatte XXXX sowie ihre drei Töchter XXXX in China und zwar in XXXX, Provinz Fujian, leben würden. Die Beschwerdeführerin habe in China die Grundschule besucht sowie als Reisbäuerin im Famili... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Die nunmehrige Beschwerdeführerin stellte am 21.01.2005 einen Asylantrag in Österreich. Bei ihrer niederschriftlichen Einvernahme beim Bundesasylamt am 25.01.2005 gab sie an, am 28.12.2004 ihrer Heimatort XXXX, Fujian verlassen zu haben und mit einem Schiff in ein unbekanntes Land gefahren zu sein. Sie habe für die Reise 70.000 RMB bezahlt und könne sie nicht sagen, ob der Schlepper für... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I.1.1. Der Beschwerdeführer (BF) reiste am 16.4.2011 mit dem Zug in das österreichische Bundesgebiet ein und brachte am selben Tag einen Antrag auf internationalen Schutz gemäß § 2 Abs. 1 Ziffer 13 AsylG ein. römisch eins.1.1. Der Beschwerdeführer (BF) reiste am 16.4.2011 mit dem Zug in das österreichische Bundesgebiet ein und brachte am selben Tag einen Antrag auf internationalen Schutz gemäß Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer 13 AsylG ein. I.1.2. Im Wesentl... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. 1. Der Beschwerdeführer reiste nach eigenen Angaben am 28.12.2004 illegal in das Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag einen Antrag auf Gewährung von Asyl. Das Bundesasylamt wies den Antrag mit Bescheid vom 12.07.2005, Zl. 04 25.972-BAE gemäß § 7 AsylG ab und erklärte die Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung des Beschwerdeführers nach Nigeria gem. § 8 Abs. 1 AsylG für zulässig. Gemäß § 8 Abs. 2 AsylG wurde der Beschwerdeführer aus dem österre... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang Die Beschwerdeführerin, eine georgische Staatsangehörige, reiste am 09.03.2005 legal mit dem Flugzeug über die Türkei in das österreichische Bundesgebiet ein - ihr Ehemann XXXX (Zl. D15 250087-0/2008) befand sich bereits seit 11.12.2003 als Asylwerber in Österreich - und stellte am 21.03.2005 einen Asylantrag. Die Beschwerdeführerin, eine georgische Staatsangehörige, reiste am 09.03.2005 legal mit dem Flugzeug ... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang Der minderjährige Beschwerdeführer wurde am XXXX als Sohn des XXXX (Zl. D15 250087-0/2008) und der XXXX (Zl. D15 305642-1/2008) im österreichische Bundesgebiet geboren und stellte am 10.05.2006 vertreten durch seine Mutter als gesetzliche Vertreterin einen Antrag auf internationalen Schutz (in weiterer Folge auch als Asylantrag bezeichnet). Hiezu wurde seine Mutter am 08.09.2006 vor dem Bundesasylamt im Beisein... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Verfahrensgang ergibt sich aus dem Verwaltungs- und Gerichtsakt. Der Beschwerdeführer stellte am 07.02.2005 einen Asylantrag in Österreich. Im Rahmen seiner niederschriftlichen Befragung im Erstaufnahmezentrum Ost, am 11.02.2005, gab der Beschwerdeführer hinsichtlich seines Fluchtgrundes an, dass seine Mutter Mitglied der ML (N) gewesen sei. Sie habe auch bei den Wahlen bis 1999 kand... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Die Beschwerdeführerin, eine georgische Staatsangehörige der georgischen Volksgruppe, reiste - gemeinsam mit ihrem Ehemann (dem Beschwerdeführer zu D6 316652-3/2009) - illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am 11.6.2007 einen Antrag auf internationalen Schutz. Zu diesem Zeitpunkt lebten bereits mehrere Familienangehörige des Ehemannes der Beschwerdeführin, darunter dessen Mutter und Vater (sohin die Schwiegereltern der Beschwerdeführin),... mehr lesen...