E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Verfahrensgang Verfahren vor dem Bundesasylamt Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger von Afghanistan, reiste am 20.08.2008 gemeinsam mit seiner nunmehr schwangeren Ehefrau illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am 21.08.2008 den gegenständlichen Antrag auf internationalen Schutz (AS 3, 21). Eine Eurodac-Abfrage ergab, dass der Beschwerdeführer am 21.07.2008 in Griechenland erkennungsdienstlich behandelt worden ... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Verfahrensgang Verfahren vor dem Bundesasylamt Die Beschwerdeführerin, eine Staatsangehörigere von Afghanistan, reiste am 20.08.2008 gemeinsam mit ihrem Ehemann illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am 21.08.2008 den gegenständlichen Antrag auf internationalen Schutz (AS 3, 21). Eine Eurodac-Abfrage ergab, dass die Beschwerdeführerin am 21.07.2008 in Griechenland unter dem Namen XXXX erkennungsdienstlich behandelt ... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Verwaltungsverfahren und maßgeblicher Sachverhalt Die minderjährige Beschwerdeführerin reiste gemeinsam mit ihrer Mutter XXXX und ihren 5 minderjährigen Geschwistern nach Österreich ein. Die Mutter stellte am 18.10.2008 für sich selbst sowie als gesetzliche Vertreterin für die Beschwerdeführerin gegenständlichen Antrag auf internationalen Schutz. Die minderjährige Beschwerdeführerin reiste gemeinsam mit ihrer Mutter römisch 40 und ihren 5 minderjährigen Gesch... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Verfahrensgang Verfahren vor dem Bundesasylamt Die Beschwerdeführerin, eine Staatsangehörige von Afghanistan, reiste illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am 18.10.2008 einen Antrag auf internationalen Schutz (AS 15). Eine Eurodac-Abfrage (AS 7) brachte kein Ergebnis. Am 18.10.2008 wurde die Erstbefragung durch ein Organ der Polizeiinspektion Wiener Neustadt, Burgplatz, in Anwesenheit eines Dolmetschers für die Sp... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer stellte am 26. Dezember 2005 seinen ersten Asylantrag. Er gab an, den NamenXXXX zu führen, am XXXX in XXXX geboren und russischer Staatsangehöriger tschetschenischer Volksgruppenzugehörigkeit zu sein. Als Fluchtgrund gab er im Wesentlichen an, dass er von Angehörigen seiner eigenen Volksgruppe verfolgt werde. Am 10. Jänner 2006 wurde der Beschwerdeführer vor dem Bu... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Der Verfahrensgang vor der Bescheiderlassung durch das Bundesasylamt lässt sich aus dem Verwaltungsakt ersehen. Der Beschwerdeführer hat am 03.07.2009 unter der Identität XXXX den verfahrensgegenständlichen Asylantrag gestellt und in seiner polizeilichen Erstbefragung erklärt, er hätte sich einen Tag in Polen aufgehalten. Er hätte Angst in Polen, sonst f... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer stellte am 03. September 2005 seinen ersten Asylantrag. Der Beschwerdeführer gab an, den Namen XXXX zu führen, am XXXX in XXXX geboren und russischer Staatsangehöriger inguschetischer Volksgruppenzugehörigkeit zu sein. Als Fluchtgrund gab er im Wesentlichen an, dass er der Gefahr einer Blutrache ausgesetzt sei. 1. Der Beschwerdeführer stellte am 03. September 2005 ... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Der Verfahrensgang vor der Verwaltungsbehörde ergibt sich aus den Verwaltungsakt des Bundesasylamtes. Der Beschwerdeführer stellte unter der Identität eines am XXXX in XXXXgeborenen Staatsbürgers dieses Landes am 27.04.2009 den verfahrensgegenständlichen Asylantrag, zu welchem am selben Tag eine polizeiliche Erstbefragung erfolgte (AS 9-21 BAA). Zu seine... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Verfahrensgang und Sachverhalt Erstverfahren Verfahrensablauf Der Beschwerdeführer stellte am 15.11.2004 erstmalig einen Asylantrag (Aktenseite des ersten Verwaltungsverfahrensaktes [im Folgenden: EAS] 3). Das Bundesasylamt, Erstaufnahmestelle Ost, wies mit Bescheid vom 19.01.2005, Zahl: 04 23.281-EAST Ost, den Asylantrag des Beschwerdeführers gemäß § 7 iVm § 13 Abs. 1 AsylG 1997 ab (Spruchpunkt I), stellte fest, dass die Zurückweis... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Die 1.-Beschwerdeführerin ist Mutter der 2.- bis 4.-Beschwerdeführer, alle sind Staatsangehörige von Russland, gehören der tschetschenischen Volksgruppe an und sind über Weißrussland am 13.10.2008 illegal nach Polen gereist, wo sie am selben Tag Asylanträge stellten (vgl. etwa Eurodac-Treffer Aktenseite 11 des Verwaltungsaktes der 1.-Beschwerdeführerin). Die Beschwerdeführer verließen Polen sodann am 18.1.2009 und reisten in der Folge in... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Der nunmehrige Beschwerdeführer brachte am 22.09.2008 seinen ersten Asylantrag ein. Er führte im Rahmen der polizeilichen Erstbefragung vom 23.09.2008 aus, in XXXX, Nigeria geboren zu sein. Er besitze aber die Staatsbürgerschaft von Südafrika. Als Fluchtgrund führte er aus, in Nigeria politische Probleme zu haben. Er hätte eigentlich nach Südafrika zurüc... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Der Asylwerber ist Staatsangehöriger von Afghanistan und zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt über die Türkei nach Griechenland gereist, wo er am 14.11.2008 erkennungsdienstlich behandelt wurde (vgl. Eurodac-Treffer, Aktenseite 29). Letztlich ist der Antragsteller, ohne in Griechenland einen Asylantrag gestellt zu haben, laut eigener Aussage nach einem rund siebenmonatigen Aufenthalt in Griechenland über Ungarn, wo er am 28.5.2009 eb... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : 1. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1.1. Der Beschwerdeführer (in der Folge BF) ist Staatsangehöriger von Afghanistan, ledig und Moslem. Er reiste am 01.02.2009 illegal nach Österreich ein und brachte am 02.02.2009 beim Bundesasylamt unter dem Namen XXXX, einen Antrag auf internationalen Schutz gemäß § 2 Abs. 1 Z 13 Asylgesetz 2005 (in der Folge AsylG) ein. 1.1. Der Beschwerdeführer (in der Folge BF) ist Staatsangehöriger von Afghanistan, ... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : 1.1.1.1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger Bangladesh', stellte am 30.9.1997 den Antrag, ihm Asyl zu gewähren. Bei seiner Einvernahme vor dem Bundesasylamt (Außenstelle Traiskirchen) am 3.10.1997 gab er an, er sei seit 1989 Mitglied der Bangladesh Nationalist Party (BNP); er sei von Anhängern der "Opposition" - damit meine er die Anhänger der Awami League; damals war die Awami League tatsächlich Regierungspartei - angezeigt worden.... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Die Beschwerdeführerin, eine Staatsangehörige der Russischen Föderation tschetschenischer Volksgruppenzugehörigkeit, reiste gemeinsam mit ihrer volljährigen Tochter und zwei ihrer Enkelkinder illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am 04.05.2008 den gegenständlichen Antrag auf internationalen Schutz. Die mitreisende Tochter sowie die b... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : 1. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1.1. Der Beschwerdeführer (in der Folge BF) ist Staatsangehöriger von Afghanistan, ledig und Moslem. Laut einer "Anbietung nach dem bilateralen Abkommen mit Österreich" vom 01.04.2009 des Bundespolizeireviers Passau an die Bezirkshauptmannschaft Schärding wurde er gemeinsam mit seinem Cousin XXXX (alias XXXX) XXXX (alias XXXX alias XXXX) 01.04.2009 um 15:35 Uhr im grenzüberschreitenden Zug XXXX auf der F... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Verfahrensgang Verfahren vor dem Bundesasylamt Die Beschwerdeführerin, eine Staatsangehörige der Russischen Föderation und tschetschenischer Volksgruppenzugehörigkeit, reiste am 16.06..2009 gemeinsam mit einer von ihr als ihre Schwiegermutter bezeichneten Frau, illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag durch ihre gesetzliche Vertreterin den gegenständlichen Antrag auf internationalen Schutz (AS 11 ). Eine ... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger von Russland, stammt aus Tschetschenien und hat bereits am 3.9.2008 in Polen einen Asylantrag gestellt (vgl. Eurodac-Treffer, Aktenseite 5 des Verwaltungsaktes des Beschwerdeführers [ folgend kurz "AS"]). römisch eins. Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger von Russland, stammt aus Tschetschenien und hat bereits am 3.9.2008 in Polen einen Asylantrag gestellt vergleiche Eurodac-Treffer, Akten... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : 1. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1.1. Vorverfahren: 1.1.1. Die Beschwerdeführerin (in der Folge BF) ist am 22.07.2008 (zum zweiten Mal, nachdem sie zuvor wegen Zuständigkeit Polens zur Führung des Asylverfahrens rücküberstellt worden war) illegal in das österreichische Bundesgebiet eingereist und hat am selben Tag beim Bundesasylamt einen Antrag auf internationalen Schutz gemäß § 2 Abs. 1 Z 13 Asylgesetz 2005 (in der Folge AsylG) eing... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. 1. Der Beschwerdeführer, Staatsangehöriger der Russischen Föderation, gelangte unter Umgehung der Grenzkontrollen in Begleitung seiner Lebensgefährtin, die von ihm ein Kind erwartet, und deren Mutter in das österreichische Bundesgebiet und stellte am 01.02.2009 bei der Erstaufnahmestelle Ost einen Antrag auf internationalen Schutz. römisch eins. 1. Der Beschwerdeführer, Staatsangehöriger der Russischen Föderation, gelangte unter Umgehung der Grenzkontrolle... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. 1. Die Beschwerdeführerin, Staatsangehörige der Russischen Föderation, gelangte unter Umgehung der Grenzkontrollen in Begleitung ihres Lebensgefährten, von dem sie ein Kind erwartet, und ihrer Mutter in das österreichische Bundesgebiet und stellte am 01.02.2009 bei der Erstaufnahmestelle Ost einen Antrag auf internationalen Schutz. römisch eins. 1. Die Beschwerdeführerin, Staatsangehörige der Russischen Föderation, gelangte unter Umgehung der Grenzkontroll... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. 1. Die Beschwerdeführerin, Staatsangehörige der Russischen Föderation, gelangte unter Umgehung der Grenzkontrollen in das österreichische Bundesgebiet und stellte am 01.02.2009 bei der Erstaufnahmestelle Ost einen Antrag auf internationalen Schutz. römisch eins. 1. Die Beschwerdeführerin, Staatsangehörige der Russischen Föderation, gelangte unter Umgehung der Grenzkontrollen in das österreichische Bundesgebiet und stellte am 01.02.2009 bei der Erstaufnahme... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Aus dem Verwaltungsakt ergibt sich folgender Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Aus dem Verwaltungsakt ergibt sich folgender Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Der Beschwerdeführer, ein afghanischer Staatsangehöriger, gelangte am 23.02.2009 in das österreichische Bundesgebiet und brachte am 25.02.2009 bei der Erstaufnahmestelle Ost des Bundesasylamtes einen Antrag auf internationalen Schutz ein. Hinsichtlich seines Alters gab der Beschwerdefü... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e: Mit Bescheid des Bundesasylamtes vom 27.4.2005, Zahl: 01 11.766-BAT, wurde der erste Asylantrag des nunmehrigen Beschwerdeführers vom 18.5.2001 gemäß § 7 AsylG abgewiesen und die Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung nach Afghanistan gemäß § 8 Abs. 1 und 2 AsylG 1997 für zulässig erklärt. Mit Bescheid des Bundesasylamtes vom 27.4.2005, Zahl: 01 11.766-BAT, wurde der erste Asylantrag des nunmehrigen Beschwerdeführers vom 18.5.2001 g... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I.1. Der Beschwerdeführer, ein afghanischer Staatsangehöriger, gelangte unter Umgehung der Grenzkontrollen in das österreichische Bundesgebiet und brachte am 23.12.2008 bei der Erstaufnahmestelle Ost des Bundesasylamtes einen Antrag auf internationalen Schutz ein (AS 13). römisch eins.1. Der Beschwerdeführer, ein afghanischer Staatsangehöriger, gelangte unter Umgehung der Grenzkontrollen in das österreichische Bundesgebiet und brachte am 23.12.2008 bei der Er... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I.1. Die Beschwerdeführerin, eine afghanische Staatsangehörige, gelangte unter Umgehung der Grenzkontrollen in das österreichische Bundesgebiet und brachte am 23.12.2008 bei der Erstaufnahmestelle Ost des Bundesasylamtes einen Antrag auf internationalen Schutz ein (AS 13). römisch eins.1. Die Beschwerdeführerin, eine afghanische Staatsangehörige, gelangte unter Umgehung der Grenzkontrollen in das österreichische Bundesgebiet und brachte am 23.12.2008 bei der ... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I.1. Die Beschwerdeführerin, eine afghanische Staatsangehörige, gelangte unter Umgehung der Grenzkontrollen in das österreichische Bundesgebiet und brachte am 23.12.2008 bei der Erstaufnahmestelle Ost des Bundesasylamtes einen Antrag auf internationalen Schutz ein (AS 13). römisch eins.1. Die Beschwerdeführerin, eine afghanische Staatsangehörige, gelangte unter Umgehung der Grenzkontrollen in das österreichische Bundesgebiet und brachte am 23.12.2008 bei der ... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Der Beschwerde liegt folgendes Verwaltungsverfahren zugrunde: römisch eins. Der Beschwerde liegt folgendes Verwaltungsverfahren zugrunde: Der Beschwerdeführer reiste illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und brachte am 06.09.2008 den vorliegenden Antrag auf internationalen Schutz ein. Eine EURODAC-Abfrage ergab, dass der Beschwerdeführer am 27.06.2008 in Mytilini in Griechenland erkennungsdienstlich behandelt wurde. Bei... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Verfahrensgang und Sachverhalt Erstverfahren Verfahrensablauf Der Beschwerdeführer stellte am 09.03.2002 erstmalig einen Asylantrag (Aktenseite des ersten Verwaltungsverfahrensaktes [im Folgenden: EAS] 5), welcher mit Bescheid des Bundesasylamtes, Außenstelle Linz, vom 04.12.2003, Zahl: 02 06.520-BAL, in Spruchpunkt I gemäß § 7 Asylgesetz 1997, BGBl I Nr. 76/1997 (AsylG), abgewiesen wurde. Mit Spruchpunkt II wurde die Zulässigkeit der... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I.1. Der Beschwerdeführer, ein afghanischer Staatsangehöriger, gelangte unter Umgehung der Grenzkontrollen in das österreichische Bundesgebiet und brachte am 14.02.2009 bei der Erstaufnahmestelle West des Bundesasylamtes einen Antrag auf internationalen Schutz ein. römisch eins.1. Der Beschwerdeführer, ein afghanischer Staatsangehöriger, gelangte unter Umgehung der Grenzkontrollen in das österreichische Bundesgebiet und brachte am 14.02.2009 bei der Erstaufna... mehr lesen...