Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang I.1. Mit dem angefochtenen Bescheid hat das Bundesasylamt den Asylantrag des Beschwerdeführers vom 19.12.2005 gemäß § 7 AsylG abgewiesen, die Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung des Genannten nach Sierra Leone gemäß § 8 Abs. 1 AsylG für zulässig erklärt und diese Entscheidung gemäß § 8 Abs. 2 AsylG mit einer Ausweisung verbunden. römisch eins.1. Mit dem angefochtenen Bescheid hat das Bundesasylamt d... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Gemäß § 9 Abs. 1 AsylGHG entscheidet der Asylgerichtshof in Senaten, soweit eine Entscheidung durch einen Einzelrichter oder Kammersenat nicht bundesgesetzlich vorgesehen ist; gemäß § 61 Abs. 3 AsylG 2005 entscheidet der Asylgerichtshof über Beschwerden gegen zurückweisende Bescheide nach den §§ 4 und 5 AsylG 2005 und nach § 68 AVG durch Einzelrichter; ebenso entscheidet der Asylgerichtshof gemäß § 75 Abs. 7 Z 1 AsylG 2005 durch Einzelrichter, wenn im vor dem 1... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Der Beschwerdeführer, ein indischer Staatsangehöriger, stellte am 15.04.2009 gegenständlichen Antrag auf internationalen Schutz. Als Fluchtgrund gab er im Zuge der Erstbefragung an, dass er wegen seiner langjährigen Tätigkeit als Polizeibeamter in Jammu und Kaschmir mit militanten Gruppen in Konflikte geraten sei. Er sei von diesen bedroht worden und hätte sich auf den Schutz seitens der Polizei nicht mehr verlassen können. Im Zuge der Einvernahme vor dem Bun... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Russischen Föderation und Angehöriger der tschetschenischen Volksgruppe, reiste am 25.12.2007 illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am 26.12.2007 einen Antrag auf internationalen Schutz. Dazu wurde er von Organen des öffentlichen Sicherheitsdienstes erstbefragt und gab an er habe im September 2007 bereits in P... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. 1. Der Beschwerdeführer, Staatsangehöriger von Ruanda, gelangte unter Umgehung der Grenzkontrollen in das österreichische Bundesgebiet und stellte am 06.09.2010 bei der Erstaufnahmestelle Ost einen Antrag auf internationalen Schutz. römisch eins. 1. Der Beschwerdeführer, Staatsangehöriger von Ruanda, gelangte unter Umgehung der Grenzkontrollen in das österreichische Bundesgebiet und stellte am 06.09.2010 bei der Erstaufnahmestelle Ost einen Antrag auf intern... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e: 1. Die Beschwerdeführer stellte am 27.06.2005 einen Antrag auf internationalen Schutz und wurde noch am selben Tag einer Erstbefragung durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes unterzogen, bei welcher er angab, dass er im April 2005 zufällig mit einigen Freunden nach Lahore gefahren sei. An diesem Tag hätte der Bruder des ehemaligen Premierminister Shabaz Sharif nach Pakistan zurückkehren sollen. Der Beschwerdeführer sei mit seinem Br... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Der Verfahrensgang vor der Verwaltungsbehörde ergibt sich aus den Verwaltungsakten. 2. Mit Bescheid vom 22.10.2009, FZ. 09 08.924-EAST Ost, wurde der dem Verfahren zugrunde liegende Antrag des Beschwerdeführers auf internationalen Schutz vom 26.07.2009 ohne in die Sache einzutreten gemäß § 5 Abs. 1 AsylG 2005 als unzulässig zurückgewiesen und wurde ausgesprochen, dass für ... mehr lesen...
E n t s c h e id u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: Der Berufungswerber, ein Staatsangehöriger von Nigeria, stellte am 13.01.2004 beim Bundesasylamt einen Asylantrag. In den dafür vorgesehenen Rubriken des zur Stellung des Asylantrages verwendeten Formblattes gab er seine Identität mit XXXX, an. Am 17.11.2004 langte beim Bundesasylamt eine E-Mail-Mitteilung des Magistrats der Stadt Wien, Kompetenzzentrum für ... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Verfahrensgang: Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger von Nigeria, reiste gemäß eigenen Angaben am 12.07.2009 illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte an ebendiesem Tage den gegenständlichen Antrag auf internationalen Schutz. Bei der noch am 12.07.2009 (AS 11-23) stattgefundenen Erstbefragung durch ein Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes gab der Beschwerdeführer an, in XXXX geboren worden zu sein und dem christlichen Glauben ... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer, ein chinesischer Staatsangehöriger aus der Provinz Jiangsu, stellte am 09.12.2004 einen Asylantrag. Im Rahmen seiner niederschriftlichen Einvernahme beim Bundesasylamt am 21.12.2004 gab der Beschwerdeführer an, als selbständiger Bauunternehmer im Oktober 2003 einen taiwanesischen Investor namens XXXX kennengelernt zu haben, auf dessen Auftrag er für diesen auf einem ... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Mit Bescheid vom 04.07.2008, Zahl: 07 09.158-BAW, hat das Bundesasylamt, Außenstelle Wien, den Antrag der Beschwerdeführerin auf internationalen Schutz vom 02.10.2007 gem. § 3 AsylG 2005 abgewiesen und ihr den Status des Asylberechtigten ebenso wie den Status des subsidiär Schutzberechtigten in Bezug auf ihren Heimatstaat Nigeria nicht zuerkannt und diese Entscheidung mit einer Ausweisun... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Verfahrensgang: Die Beschwerdeführerin reiste am 17.06.2003 per Flugzeug aus XXXX kommend in das österreichische Bundesgebiet ein und wies sich gegenüber der Sicherheitswacheabteilung des Flughafens Wien-Schwechat im Zuge einer Identitätskontrolle mit einem nigerianischen Reisepass, lautend auf den Namen XXXX, aus. Bei einer Überprüfung des vorgelegten Reisepasses wurden seitens des die Kontrolle durchführenden Organs Fälschungsmerkmale festgestellt und daher... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Verfahrensgang und Sachverhalt Der Beschwerdeführer, vertreten durch XXXX stellte am 15.06.2010 einen Antrag auf Bewilligung der Verfahrenshilfe sowie einen Antrag auf Beigebung eines Flüchtlingsberaters. Darin wird unter Hinweis auf § 66 AsylG 2005 festgehalten, dass Asylwerber Anspruch auf die Unterstützung durch Flüchtlingsberater haben, insbesondere auch für die Vertretung im Verfahren vor dem Asylgerichtshof. Weiters wurde beantragt, d... mehr lesen...
Begründung: I. Der Beschwerdeführer (im folgenden: BF), ein afghanischer Staatsbürger, reiste unter Umgehung der Grenzkontrolle in das österreichische Bundesgebiet ein und brachte am 29.04.2010 einen Antrag auf internationalen Schutz ein. Am 30.04.2010 wurde der BF durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes befragt sowie am 06.05.2010 von einem Organwalter des Bundesasylamtes niederschriftlich einvernommen, dabei gab der BF an minderjährig zu sein. römisch eins. Der Beschwer... mehr lesen...
E n t s c h e id u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: Der Berufungswerber, ein Staatsangehöriger von Nigeria, stellte am 13.01.2004 beim Bundesasylamt einen Asylantrag. In den dafür vorgesehenen Rubriken des zur Stellung des Asylantrages verwendeten Formblattes gab er seine Identität mit XXXX, an. Am 17.11.2004 langte beim Bundesasylamt eine E-Mail-Mitteilung des XXXX, Kompetenzzentrum für unbegleitete minderjä... mehr lesen...
E n t s c h e id u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: Der nach eigener Angabe am XXXX geborene Antragsteller, ein Staatsangehöriger der Demokratischen Republik Kongo, beantragte am 10.01.2006 vor dem Bundesasylamt die Gewährung internationalen Schutzes gemäß § 3 Abs. 1 Asylgesetz 2005. Der nach eigener Angabe am römisch 40 geborene Antragsteller, ein Staatsangehöriger der Demokratischen Republik Kongo, beantragt... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: Der Berufungswerber reiste spätestens am 29.07.2007 in das Bundesgebiet ein und brachte an diesem Tag einen Antrag auf internationalen Schutz ein. Bei der Erstbefragung am 30.07.2007 gab er zu seinen Fluchtgründen an, er sei Mitglied der politischen Organisation MASSOB. Da die nigerianische Regierung Mitglieder jener Organisation verhaften und auch töten ließe, sei der Berufungs... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: Der nunmehrige Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger Nigerias, reiste nach eigenen Angaben am 02.01.2003 illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und brachte am 05.01.2004 einen Antrag auf internationalen Schutz gemäß § 2 Abs. 1 Ziffer 13 AsylG ein. Bei seiner Einvernahme im erstinstanzlichen Verfahren (am 04.05.2005 Befragung durch Organe des Bundes... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: Der Asylwerber hat am 14.11.2007 in Griechenland unter dem Nationale XXXX, StA von Nigeria, einen Asylantrag gestellt und ist in der Folge weiter nach Österreich gereist, wo er schließlich am 26.2.2008 unter dem Nationale XXXX, StA von Togo, einen Antrag auf internationalen Schutz gestellt hat, der vom Bundesasylamt - nach zunächst erfolgter Zurückweisung gem... mehr lesen...
E n t s c h e id u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: Der Asylwerber ist am 20.06.2008 ins Bundesgebiet eingereist und hat am selben Tag unter dem Nationale "XXXX", geb. XXXX, StA. von Liberia, einen Asylantrag gestellt und wurde hieraufhin ebenso noch am selben Tag vor Organen des öffentlichen Sicherheitsdienstes und am 30.06.2008 bzw. am 18.08.2008 vom Bundesasylamt niederschriftlich einvernommen. Der Asylwerbe... mehr lesen...
E n t s c h e id u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger aus Gambia reiste seinen Angaben nach am 15.02.2008 illegal in das Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag (seinen ersten) Antrag auf internationalen Schutz. Die Erstbefragung durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes erfolgte in XXXX. Des Weiteren wurde der Beschwerdeführer am 20.02.2008 in der Erstauf... mehr lesen...
Begründung: I. 1. Der Beschwerdeführer gelangte unter Umgehung der Grenzkontrollen in das österreichische Bundesgebiet und brachte am 10. Februar 2009 einen Antrag auf internationalen Schutz ein. römisch eins. 1. Der Beschwerdeführer gelangte unter Umgehung der Grenzkontrollen in das österreichische Bundesgebiet und brachte am 10. Februar 2009 einen Antrag auf internationalen Schutz ein. Mit Bescheid des Bundesasylamtes vom 11. November 2009, FZ: 09 01.751-BAI, wurde der Antrag... mehr lesen...
Begründung: I. VERFAHRENSGANG römisch eins. VERFAHRENSGANG 1. Der Beschwerdeführer (in weiterer Folge: BF), ein Staatsangehöriger aus Gambia, stellte am 26.07.2009 beim Bundesasylamt einen Antrag auf internationalen Schutz. Bei der Erstbefragung am 28.07.2009 gab der BF an, er sei 29.06.1994 geboren; er habe im Jahr 2008 Gambia verlassen und wäre über Italien (wo er ca. 1 Jahr lebte) im Juli 2009 illegal nach Österreich eingereist. 2. Betreffend den BF liegt ein EURODAC-Treffe... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Mit Bescheid vom 06.08.2008, Zahl 07 09.515-BAG, hat das Bundesasylamt Außenstelle Graz, den Antrag der Beschwerdeführerin auf internationalen Schutz vom 12.10.2007 gemäß § 3 Abs. 1 und § 8 Abs. 1 AsylG 2005 abgewiesen und damit der Beschwerdeführerin den Status des Asylberechtigten ebenso wie den Status der subsidiär Schutzberechtigten in Bezug auf ihren Heimatstaat Nigeria nicht zuerka... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: I.1. Das Bundesasylamt wies zunächst mit Bescheid vom 27.02.2009, Zl. 08 13.175-BAE, den Antrag des Beschwerdeführers auf internationalen Schutz vom 28.12.2008 gem. § 3 Abs. 1 iVm § 2 Abs. 1 Z. 13 AsylG 2005, BGBl. I Nr. 100/2005 idgF ab, wies in Spruchpunkt II. den Antrag auf internationalen Schutz bezüglich der Zuerkennung des Status des subsidiär Schutzberechtigten in Bezug auf seinen Herk... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: Der Asylwerber ist am 27.08.2006 illegal mit der Bahn in das österreichische Bundesgebiet eingereist und hat am 29.08.2006 einen Antrag auf internationalen Schutz eingebracht. Am 29.08.2006 erfolgte eine Erstbefragung durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes und wurde er weiters hieraufhin vom Bundesasylamt, Erstaufnahmestelle Ost am 06.09.2006 und ... mehr lesen...
E n t s c h e id u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: Der Berufungswerber trägt den im Spruch: angeführten Namen und ist Staatsangehöriger von Nigeria. Er reiste am 22.4.2002 illegal nach Österreich ein und stellte am selben Tag einen Asylantrag. Mit Bescheid hat das Bundesasylamt den Asylantrag des Berufungswerbers vom 22.4.2002 gemäß § 7 AsylG abgewiesen und die Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebun... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: Die nunmehrige Beschwerdeführerin, eine chinesische Staatsangehörige, stellte am 18.08.2009 einen Antrag auf internationalen Schutz in Österreich. Sie wurde noch am selbigen Tag einer Erstbefragung durch die Organe der Polizeiinspektion Traiskirchen EAST unterzogen und am 20.11.2009 vom Bundesasylamt niederschriftlich einvernommen. In der Erstbefragung vom 18.08.2009 gab die Beschwerdeführe... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I.1.1. Der Beschwerdeführer (BF) reiste am 19.12.2009 in das österreichische Bundesgebiet ein und brachte am 20.12.2009 einen Antrag auf internationalen Schutz gemäß § 2 Abs. 1 Ziffer 13 AsylG ein. römisch eins.1.1. Der Beschwerdeführer (BF) reiste am 19.12.2009 in das österreichische Bundesgebiet ein und brachte am 20.12.2009 einen Antrag auf internationalen Schutz gemäß Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer 13 AsylG ein. I.1.2. Im Wesentlich... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Verfahrensgang und Sachverhalt Der Beschwerdeführer, ein nigerianischer Staatsangehöriger, stellte am 11.11.2008 seinen ersten Asylantrag. Begründend gab der Beschwerdeführer im Wesentlichen an, sein Vater wäre Mitglied einer spirituellen Vereinigung in seinem Heimatdorf gewesen und hätte gewollt, dass der Beschwerdeführer sich ebenfalls dieser Vereinigung anschließe. Er habe sich jedoch geweigert, da er kein menschliches Wesen töten möchte (es wäre notwendi... mehr lesen...