E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. 1. Beim Beschwerdeführer handelt es sich nach eigenen Angaben um einen moldawischen Staatsbürger, der am 16.09.2003 illegal in das Bundesgebiet eingereist ist und am 24.09.2003 einen ersten Asylantrag eingebracht hat. Diesen ersten Asylantrag vom 24.09.2003 begründete der Beschwerdeführer damals dahingehend, dass er aus wirtschaftlichen Gründen nach Österreich gekommen sei, er sei niemals einer konkreten persönlichen Verfolgung ausgesetzt gewese... mehr lesen...
Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Das Bundesasylamt als belangte Behörde verkennt, dass seiner Entscheidung ein Antrag vom 03.06.2004 zugrunde liegt. Damit ist die gesamte rechtliche Beurteilung, die darauf gründet, dass das Verfahren am 31.12.2005 noch nicht anhängig gewesen sei, vom Grunde auf unrichtig, da das gegenständliche Verfahren, wie dargelegt, nach dem AsylG 1997 i.d.F. BGBl I Nr. 101/2003 zu führen gewesen wäre und nicht - wie geschehen - nach den Bestimmungen des AsylG 2005. Daraus... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Der Beschwerdeführer, ein georgischer Staatsangehöriger, stellte am 29.10.2001 unter seinem richtigen Namen W.G., StA. von Georgien, (AIS-Zl. 01 25.021-BAS) einen Asylantrag. Am 15.5.2002 fand die niederschriftliche Einvernahme des Beschwerdeführers vor dem Bundesasylamt statt. Mit Bescheid vom 15.5.2002, Zahl: 01 25.021-BAS, wies das Bundesasylamt in Spruchteil I. seinen Asylantrag gemäß § 6 Z 2 und Z 3 AsylG 1997 idF BGBl. I Nr. 126/20... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt I.1. Verfahrensgang römisch eins.1. Verfahrensgang 1. Die minderjährige Beschwerdeführerin (in der Folge: Bf.), vertreten durch ihre Mutter M. H., als gesetzliche Vertreterin, hat am 21.07.2004 beim Bundesasylamt einen Asylantrag gemäß § 3 des Asylgesetzes 1997, BGBl. I Nr. 76/1997 (in der Folge: AsylG 1997), eingebracht. 1. Die minderjährige Beschwerdefü... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Die minderjährige Beschwerdeführerin, eine georgische Staatsangehörige, war - als Tochter eines (georgischen) Vaters und einer (ukrainischen) Mutter - im österreichischen Bundesgebiet geboren worden und beantragte 10.7.2003 die Asylerstreckung in Bezug auf den Asylantrag ihres Vaters. Mit Bescheid vom 5.9.2003, Zahl: 03 20.787-BAL, wies das Bundesasylamt den Asylerstreckungsantrag vom 10.7.2003 gemäß § 10 iVm § 11 Abs. 1 AsylG 1997 idF B... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Der minderjährige Beschwerdeführer, ein georgischer Staatsangehöriger, war am 30.5.2002 - gemeinsam mit seinem (georgischen) Vaters und seiner (ukrainischen) Mutter - in das österreichischen Bundesgebiet eingereist und beantragte am selben Tag die Asylerstreckung in Bezug auf den Asylantrag seines Vaters. römisch eins. Der minderjährige Beschwerdeführer, ein georgischer Staatsangehöriger, war am 30.5.2002 - gemeinsam mit seinem (georgisc... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Die Beschwerdeführerin, eine ukrainische Staatsangehörige, reiste - gemeinsam mit ihrem (georgischen) Ehemann und ihrem (georgischen) Sohn - am 30.5.2002 illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und beantragte am selben Tag die Asylerstreckung in Bezug auf den Asylantrag ihres Ehemannes. Am 20.3.2003 fand die niederschriftliche Einvernahme vor dem Bundesasylamt statt. Mit Bescheid vom 4.9.2003, Zahl: 02 14.154-BAL, wies das Bundes... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang 1. Die Beschwerdeführerin reiste ihren Angaben zufolge am 11.3.2005 mit ihrer minderjährigen Tochter XXXX unter Umgehung der Grenzkontrolle nach Österreich ein und stellte am 15.3.2005 Asylanträge für sich und ihre Tochter. Der Vater ihrer Tochter, XXXX, war schon am XXXX nach Österreich eingereist und hatte am gleichen Tag einen Asylantrag gestellt. Das am XXXX in Österreich geborene zweit... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang 1. Die Beschwerdeführerin reiste am 11.3.2005 mit ihrer Mutter XXXX unter Umgehung der Grenzkontrolle nach Österreich ein und stellte (vertreten durch ihre Mutter) am 15.3.2005 einen Asylantrag. Der Vater der Beschwerdeführerin, XXXX, war schon am 22.9.2003 nach Österreich eingereist und hatte am gleichen Tag einen Asylantrag gestellt. Der am XXXX in Österreich geborene Bruder der Beschwerd... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang 1. Der am 13.1.2006 in Österreich geborene Beschwerdeführer stellte am 22.11.2006 vertreten durch seinen Vater XXXX einen Antrag auf internationalen Schutz. Letzterer war schon am 22.9.2003 nach Österreich eingereist und hatte am gleichen Tag einen Asylantrag gestellt, während die Mutter des Beschwerdeführers, XXXX, am 11.3.2005 mit seiner Schwester XXXX nach Österreich eingereist war und a... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt 1. Die Beschwerdeführerin eine Staatsangehörige der Türkei und Angehörige der türkischen Volksgruppe reiste illegal mit ihren Kindern XXXX (hg. GZ 267.351) und XXXX(hg. GZ 267.350) in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am 26.08.2004 beim Bundesasylamt, Erstaufnahmestelle West für sich und ihre Kinder einen Asylantrag (nunmehr Antrag auf internat... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt 1. Die Beschwerdeführerin eine Staatsangehörige der Türkei und Angehörige der türkischen Volksgruppe reiste illegal mit ihrer Mutter XXXX (hg. GZ 267.349) und ihrem Bruder XXXX (hg. GZ 267.351) in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am 26.08.2004 beim Bundesasylamt, Erstaufnahmestelle West durch ihre Mutter als gesetzliche Vertreterin einen Asyla... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt 1. Der Beschwerdeführer ein Staatsangehöriger der Türkei und Angehöriger der türkischen Volksgruppe reiste illegal mit seiner Mutter XXXX (hg. GZ 267.349) und seiner Schwester XXXX,(hg. GZ 267.350) in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am 26.08.2004 beim Bundesasylamt, Erstaufnahmestelle West durch seine Mutter als gesetzliche Vertreterin einen ... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt 1. Die Beschwerdeführerin eine Staatsangehörige der Türkei und Angehörige der türkischen Volksgruppe wurde am 04.05.2005 in Österreich geboren und stellte am 07.10.2005 ihr Vater als gesetzlicher Vertreter für sie einen Asylantrag (nunmehr Antrag auf internationalen Schutz) 2. Im Zuge der Ersteinvernahme im Asylverfahren am 28.03.2006 erklärte der Vater der ... mehr lesen...
Begründung: Der Beschwerdeführer bringt vor Staatsbürger von Gambia zu sein und den im Beschluss angeführten Namen zu tragen. Er stellte am 16.12.2002 einen Asylantrag, woraufhin er am 28.10.2004 durch das Bundesasylamt im Beisein eines geeigneten Dolmetschers für die Sprache Englisch niederschriftlich einvernommen wurde. Mit Bescheid des Bundesasylamtes Außenstelle Wien vom 06.02.2004, Zl. 02 39.529-BAW, wurde dieser Asylantrag vom 16.12.2002 gemäß § 7 Asylgesetz 1997, BGBl I 1... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt I.1. Verfahrensgang römisch eins.1. Verfahrensgang 1. Der minderjährige Beschwerdeführer (in der Folge: Bf.), vertreten durch seinen Vater N.C., als gesetzlicher Vertreter, hat am 22.08.2005 beim Bundesasylamt, Außenstelle Linz (in der Folge: BAL), einen Asylantrag gemäß § 3 des Asylgesetzes 1997, BGBl. I Nr. 76/1997 (in der Folge: AsylG 1997), schriftlic... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Der Beschwerdeführer, ein georgischer Staatsangehöriger, reiste - gemeinsam mit seiner Ehefrau und seinem Sohn - am 30.5.2002 illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und beantragte am selben Tag die Gewährung von Asyl. Am 20.3.2003 und am 26.5.2003 fanden die niederschriftlichen Einvernahmen vor dem Bundesasylamt statt. Mit Bescheid vom 4.9.2003, Zahl: 02 14.147-BAL, wies das Bundesasylamt den Asylantrag gemäß § 7 AsylG 1997 idF ... mehr lesen...
Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 "Sache" des Rechtsmittelverfahrens ist nur die Frage der Rechtmäßigkeit der Zurückweisung, die Rechtsmittelbehörde darf demnach nur darüber entscheiden, ob die Vorinstanz den Antrag zu Recht zurückgewiesen hat oder nicht. Sie hat daher entweder - falls entschiedene Sache vorliegt - das Rechtsmittel abzuweisen oder - falls dies nicht zutrifft - den bekämpften Bescheid ersatzlos zu beheben. Die Rechtsmittelbehörde darf aber über den Antrag nicht selbst meritorisch ... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt 1.1. Der Beschwerdeführer, ein indischer Staatsangehöriger, reiste illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte mit dem am 24.09.2001 eingelangten Schreiben erstmals einen Asylantrag. 1.2. Der Beschwerdeführer wurde am 12.04.2002 durch das Bundesasylamt, Außenstelle Wien, niederschriftlich einvernommen. Er brachte zu seinen Fluchtgründen vor,... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Sachverhalt und Verfahrensgang römisch eins. Sachverhalt und Verfahrensgang Die Mutter des Beschwerdeführers, eine Staatsangehörige der Republik Georgien und nach eigenen Angaben der georgischen Volksgruppe zugehörig, gelangte am 6. März 2006 unter Umgehung der Grenzkontrollen auf österreichisches Bundesgebiet und stellte am darauffolgenden Tag einen Antrag auf Zuerkennung von internationalem Schutz. Begründend führte die Mutter des Beschwerdeführers i... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Sachverhalt und Verfahrensgang römisch eins. Sachverhalt und Verfahrensgang Die Beschwerdeführerin, eine Staatsangehörige der Republik Georgien und nach eigenen Angaben der georgischen Volksgruppe zugehörig, gelangte am 6. März 2006 unter Umgehung der Grenzkontrollen auf österreichisches Bundesgebiet und stellte am darauffolgenden Tag einen Antrag auf Zuerkennung von internationalem Schutz. Begründend führte die Beschwerdeführerin im Wesentlichen aus, ... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e: I. Sachverhalt und Verfahrensgang: römisch eins. Sachverhalt und Verfahrensgang: Der Beschwerdeführer ein Staatsangehöriger der Russischen Föderation und der tschetschenischen Volksgruppe zugehörig reiste am 25. Dezember 2007 unter Umgehung der Grenzkontrollen in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag einen Antrag auf internationalen Schutz. Die Asylbehörde wies den Antrag der Beschwerdeführers auf international... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Verfahrensgang Verfahren vor dem Bundesasylamt Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger von Afghanistan reiste am 03.10.2008 in das österreichische Bundesgebiet ein (AS 9). Am selben Tag stellte der Beschwerdeführer einen Antrag auf internationalen Schutz (AS 9) und eine Eurodac-Abfrage (AS 23) ergab, dass der Beschwerdeführer zuvor bereits am 29.07.2008 in Griechenland erkennungsdienstlich behandelt wurde. Weiters wurde die Erstb... mehr lesen...
Rechtssatz:
Rechtssatz: 2 Entsprechend der Judikatur des Verwaltungsgerichtshofes sowie des im gegenständlichen Fall ergangenen höchstgerichtlichen Erkenntnisses vom 29.06.2006 (vgl. VwGH 25.04.2006, 2006/19/0393 und 29.06.2006, 2005/01/0030-6) ist der Hauptantrag auf ordnungsgemäße Zustellung vor einem in eventu gestellten Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu erledigen. Diesen Judikaten ist zu entnehmen, dass das Bundesasylamt vor der Erledigung des Hauptantrages auf ordnu... mehr lesen...
Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Zu § 66 Abs. 4 AVG führt der VwGH im Erkenntnis vom 13.04.2000, 99/07/0202, aus, dass "[i]n bestimmten Fällen [...] die Sachentscheidung der Berufungsbehörde auch in einer bloßen Kassation des angefochtenen Bescheides zu bestehen [hat]; dies dann, wenn nach der materiell-rechtlichen Situation die Erlassung eines Bescheides überhaupt unzulässig war oder während des Berufungsverfahrens unzulässig geworden ist und allein die Kassation eines solchen Bescheides den ... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: I.1.1. Der nunmehrige Beschwerdeführer, seinen Angaben zufolge Staatsangehöriger von Liberia, reiste am 31.01.2002 in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag beim Bundesasylamt, Außenstelle Wien, einen Asylantrag. Hiezu wurde er ebenfalls am 31.01.2002 durch das Bundesasylamt niederschriftlich einvernommen. römisch eins.1.1. Der nunmehrige Beschwerdeführer, seinen Angaben zufolge Staa... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Der Beschwerdeführer, ein georgischer Staatsangehöriger, reiste am 27.10.2008 illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag einen Asylantrag, zu dem er am 29.10.2008 niederschriftlich einvernommen wurde. 2. Der Beschwerdeführer hat hiebei im Wesentlichen vorgebracht, sein Vater, ein georgischer Polizist, hätte 2008 eine Person... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Der Beschwerdeführer, ein somalischer Staatsangehöriger, reiste am 18.01.2008 als unbegleiteter Minderjähriger illegal über UNGARN kommend in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am 26.01.2008 den gegenständlichen Antrag auf internationalen Schutz. Er wurde hierzu am Tag der Antragstellung durch einen Organwalter des öffentlichen Sicherheitsdi... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang: 1. Die Beschwerdeführer, eine Frau und ihre minderjährigen Kinder, alle mazedonische Staatsangehörige, stellten am 17.9.2002 auf ihren Ehemann bzw. Vater G.B.U. bezogene Asylerstreckungsanträge. 2. Mit Bescheid vom 11.11.2002, Zl. 02 03.100-BAT, wies das Bundesasylamt den Asylantrag des G.B.U. gemäß § 7 Asylgesetz 1997 idF vor der AsylG-Novelle 2003 (AsylG) ab und erklärte gemäß § 8 leg. cit. seine Zurückweisung, Zurückschieb... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der nunmehrige Beschwerdeführer, ein pakistanischer Staatsangehöriger, reiste am 25.12.2005 unter Umgehung der Grenzbestimmungen in das Bundesgebiet ein und brachte am 26.12.2005 beim Bundesasylamt einen Asylantrag ein. Am 04.01.2006, 18.01.2006 und 01.09.2006 wurde der Beschwerdeführer durch das Bundesasylamt zu seinen Fluchtgründen niederschriftlich befragt. Das Bundesasylamt wie... mehr lesen...