Entscheidungsgründe: Verfahrensgang: Der Beschwerdeführer stellte am 18.06.2004 den Antrag auf Gewährung von Asyl. Bei seiner niederschriftlichen Einvernahme am 24.06.2004 gab der Beschwerdeführer hinsichtlich seiner Fluchtgründe im Wesentlichen Folgendes an: Als im Jahr 1979 seine Familie von Islamisten getötet worden sei, hätte ihn sein Onkel nach Libyen gebracht. Die Islamisten, die seine Familie ausgerottet hätten, hätten geglaubt, dass sein Vater für Israel arbeite. Damal... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Gang des Verfahrens und Sachverhalt römisch eins. Gang des Verfahrens und Sachverhalt 1.1 Die Beschwerdeführer, (nunmehr) Staatsangehörige der Republik Kosovo stellten erstmals am 16.06.2006 nach illegaler Einreise mit Schlepperunterstützung Anträge auf internationalen Schutz. Der Erstbeschwerdeführer ist der Vater der Zweitbeschwerdeführerin, der minderjährigen Drittbeschwerdeführerin und des minderjährigen Viertbeschwerdeführers. D... mehr lesen...
Norm: EMRK Art8 Abs2 EMRK Art. 8 heute EMRK Art. 8 gültig ab 01.05.2004
Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Der Beschwerdeführer bringt zwar vor, dass er mit einer tschechischen Staatsbürgerin verlobt ist, dieser Einigriff in das Privat- und Familienleben ist jedoch erst von sehr kurzer Dauer, bedenkt ... mehr lesen...
Norm: EMRK Art8 Abs2 EMRK Art. 8 heute EMRK Art. 8 gültig ab 01.05.2004
Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Die Kinder des Erstbeschwerdeführers stehen im zwölften, vierzehnten und neunzehnten Lebensjahr; sie haben vor der mit ihren Eltern erfolgten illegalen Einreise nach Österreich den überwiegenden T... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Die Beschwerdeführerin, eine russische Staatsangehörige, reiste eigenen Angaben zufolge am 12.12.2007 gemeinsam mit ihren minderjährigen Kindern illegal in das Bundesgebiet ein und stellte am 13.12.2007 - unter Angabe des Namens XXXX - einen Antrag auf internationalen Schutz. Sie ist die Mutter der Beschwerdeführer zu D6 319331-2/2009, D6 319332-2/2009, D6 319333-2/2009, D6 405551-1/2009. römisch eins. Die Beschwerdeführerin, eine russische Staatsangehörige,... mehr lesen...
Norm: EMRK Art8 Abs2 EMRK Art. 8 heute EMRK Art. 8 gültig ab 01.05.2004
Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Im Hinblick auf einen allfälligen Eingriff in das Privatleben der Beschwerdeführerin ist zu berücksichtigen, dass einerseits schon der Umstand, dass sich die Situation für eine alleinerziehende Mu... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I.1.1. Die Beschwerdeführerin 1 (Mutter und gesetzliche Vertreterin) reiste gemeinsam mit den BF 2 - 3, ihren unmündigen Kindern (BF gemäß der Reihenfolge ihrer Nennung im Spruch: als BF 1 bis BF 4 bezeichnet), zu einem unbekannten Zeitpunkt illegal über Griechenland in die Europäische Union ein und hielten sich die BF mindestens 3 Monate lang in Griechenland auf, ohne dort einen Antrag auf internationalen Schutz zu stellen. Am 10.11.2009 re... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. 1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Russischen Föderation, reiste am 21. Februar 2004 über die Tschechische Republik illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und brachte am selben Tag einen Antrag auf Gewährung von Asyl ein. römisch eins. 1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Russischen Föderation, reiste am 21. Februar 2004 über die Tschechische Republik illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und brachte am selb... mehr lesen...
Norm: EMRK Art8 Abs2 EMRK Art. 8 heute EMRK Art. 8 gültig ab 01.05.2004
Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Nach Ansicht des erkennenden Einzelrichters ist somit gegenständlich, wo sich die Gewaltbereitschaft des mehrfach vorbestraften Beschwerdeführers offenbar bereits etliche Male gegen seine Famili... mehr lesen...
Norm: EMRK Art8 Abs2 EMRK Art. 8 heute EMRK Art. 8 gültig ab 01.05.2004
Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Sprachkenntnisse allein reichen jedoch noch nicht aus, um die fortgeschrittene oder gar vollständige Integration eines Fremden in Österreich annehmen zu können, wenngleich der Spracherwerb und d... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt I.1. Verfahrensgang römisch eins.1. Verfahrensgang 1. Der Beschwerdeführer (in der Folge: Bf.) hat nach unrechtmäßiger Einreise in das österreichische Bundesgebiet am 27.05.2004 unter der behaupteten Identität "XXXX" bei der Erstaufnahmestelle Ost des Bundesasylamtes (in der Folge: EAST Ost) einen Asylantrag gemäß § 3 des Asylgesetzes 1997, BGBl. I Nr. 10... mehr lesen...
Norm: AsylG 1997 §8 Abs2 EMRK Art8 Abs2 EMRK Art. 8 heute EMRK Art. 8 gültig ab 01.05.2004
Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Auch wenn einer seiner Brüder in Österreich bereits die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten hat, durfte der BF keineswegs von vornherein davon ausgehen, dass sein Asyl... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt 1. Der Berufungswerber (im Folgenden: "BF"), ein türkischer Staatsangehöriger aus der Volksgruppe der Kurden muslimischen Glaubens, reiste am 06.07.2005 illegal in das Bundesgebiet von Österreich ein und ließ durch seinen Rechtsvertreter, MigrantInnenverein St. Marx, dieser vertreten durch Dr. Lennart BINDER, schriftlich einen Asylantrag stellen, der am 12.07.... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Der Beschwerdeführer reiste am 08.06.1992 in die Bundesrepublik Deutschland ein. Sein Asylantrag wurde 1996 negativ entschieden. Am 03.08.2001 stellte der Beschwerdeführer einen weiteren Asylantrag in Deutschland, welcher im Juli 2002 negativ entschieden wurde. Am 07.08.2002 brachte der Beschwerdeführer in Österreich einen Asylantrag ein und brachte dazu vor, dass er am 12.07.2002 freiwillig von Deutschland nach Bosnien-Herzegowina ausgere... mehr lesen...
Norm: EMRK Art8 Abs2 EMRK Art. 8 heute EMRK Art. 8 gültig ab 01.05.2004
Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Zum Vorbringen des Beschwerdeführers, dass er mit seiner Lebensgefährtin und dem gemeinsamen Kind zusammen leben wolle, ist festzuhalten, dass diese erst seit 3 Monaten im gemeinsamen Haushalt ... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: Der Beschwerdeführer ist der minderjährige, in Österreich am XXXX nachgeborene Sohn von XXXX und XXXX. Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger der Republik Kosovo, gehört der albanischen Volksgruppe an und brachte am 09.04.2009 beim Bundesasylamt vertreten durch seine Mutter XXXX, einen (zweiten) Antrag auf internationalen Schutz ein. Der Beschwerdeführer ist der minderjährige, in Öste... mehr lesen...
Norm: EMRK Art8 Abs2 EMRK Art. 8 heute EMRK Art. 8 gültig ab 01.05.2004
Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Es ist weiters auf Grund der Aufenthaltsdauer des Beschwerdeführers von etwas weniger als vier Jahren und seines geringen Lebensalter noch keine relevante aufenthaltsverfestigende Integration a... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Verfahrensgang: Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger von Nigeria, reiste gemäß eigenen Angaben am 23.04.2004 illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am 26.04.2004 den nunmehr entscheidungsrelevanten Asylantrag. Er wurde am 30.09.2004 vor dem Bundesasylamt, Außenstelle Graz, einer niederschriftlichen Befragung unterzogen. Anlässlich dieser Einvernahme vor dem Bundesasylamt führte der Beschwerdeführer aus, seinen... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Der Asylgerichtshof nimmt den nachfolgenden Sachverhalt als erwiesen an: römisch eins. Der Asylgerichtshof nimmt den nachfolgenden Sachverhalt als erwiesen an: 1. Bisheriger Verfahrenshergang 1.1. Die Beschwerdeführerin, Staatsangehörige der Republik Armenien, reiste unter Umgehung der Grenzkontrolle in das österreichische Bundesgebiet ein und brachte am im Akt ersichtlichen Datum einen Asylantrag ein. . 1.1.1. Im Rahmen eine nied... mehr lesen...
Norm: EMRK Art8 Abs2 EMRK Art. 8 heute EMRK Art. 8 gültig ab 01.05.2004
Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Unter Berücksichtigung der rechtsmissbräuchlichen Asylantragstellung und der rechtswidrigen Einreise in das Bundesgebiet stellt lediglich die Aufenthaltsdauer des Beschwerdeführers im Bundesgebi... mehr lesen...
Norm: EMRK Art8 Abs2 EMRK Art. 8 heute EMRK Art. 8 gültig ab 01.05.2004
Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Im gegenständlichen Fall kommt hinzu, dass sich das Vorbringen der BF als unglaubwürdig erwies, weshalb von rechtsmissbräuchlicher Asylantragstellung auszugehen ist, was den Aufenthalt und die ... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Die beschwerdeführende Partei führt nach eigenen Angaben den im Spruch: genannten Namen, ist mazedonische Staatsangehörige, gehört der albanischen Volksgruppe an, ist muslimischen Bekenntnisses, war im Heimatstaat zuletzt wohnhaft in XXXX, reiste am 17.10.2007 illegal in das Bundesgebiet ein und stellte am 18.10.2007 einen Antrag auf internationalen Schut... mehr lesen...
Norm: EMRK Art8 Abs2 EMRK Art. 8 heute EMRK Art. 8 gültig ab 01.05.2004
Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 In diesem Zusammenhang sei zusätzlich darauf hingewiesen, dass die beschwerdeführende Partei zum Aufenthalt in Österreich nur auf Grund eines Asylantrages, der sich letztlich als nicht begründe... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e: I. Sachverhalt und Verfahrensgang: römisch eins. Sachverhalt und Verfahrensgang: Der Beschwerdeführer, Staatsangehöriger der Russischen Föderation, reiste am 07.09.2003 unter Umgehung der Grenzkontrolle illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am 08.09.2003 einen Asylantrag. Bei der niederschriftlichen Einvernahme vor der Grenzkontrollstelle Gmünd am 07.09.2003 gab er als Grund, warum er sein Heimatland verlassen habe ... mehr lesen...
Norm: EMRK Art3 EMRK Art8 Abs2 EMRK Art. 3 heute EMRK Art. 3 gültig ab 01.05.2004 EMRK Art. 8 heute EMRK Art. 8 gültig ab 01.05.2004
Rechtssatz: ... mehr lesen...