Entscheidungsgründe: Die Beschwerdeführerin stellte am 18. 1. 2005 gemeinsam mit ihrem minderjährigen Sohn (Zl 305.834) einen Antrag auf Gewährung von Asyl. Anlässlich der am 19. 1. 2005 durchgeführten Einvernahme bei der Erstaufnahmestelle Ost gab die Beschwerdeführerin zu ihren Fluchtgründen befragt an, dass im Dezember 2001 ihr Lebensgefährte, XXXX, verschwunden sei. Sie habe Angst um ihren Sohn gehabt. Unbekannte hätten sie angerufen und ihr mitgeteilt, dass sie die gesamte F... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang I.1. Der (nunmehrige) Beschwerdeführer reiste am 27.12.2007 mit seiner Familie unter Umgehung der Grenzkontrolle in das Bundesgebiet und stellte am selben Tag einen Antrag auf internationalen Schutz. römisch eins.1. Der (nunmehrige) Beschwerdeführer reiste am 27.12.2007 mit seiner Familie unter Umgehung der Grenzkontrolle in das Bundesgebiet und stellte am selben Tag einen Antrag auf internat... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang I.1. Die (nunmehrige) Beschwerdeführerin reiste am 27.12.2007 mit ihrer Familie unter Umgehung der Grenzkontrolle in das Bundesgebiet und stellte am selben Tag einen Antrag auf internationalen Schutz. römisch eins.1. Die (nunmehrige) Beschwerdeführerin reiste am 27.12.2007 mit ihrer Familie unter Umgehung der Grenzkontrolle in das Bundesgebiet und stellte am selben Tag einen Antrag auf intern... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Sachverhalt und Verfahrensgang: römisch eins. Sachverhalt und Verfahrensgang: I.1. Die Beschwerdeführerin, eine Staatsangehörige von Georgien, reiste nach eigenen Angaben am 13.12.2004 illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag gegenständlichen Asylantrag. Bei ihrer Asylantragstellung gab sie als Grund ihres Asylantrages die "politische und wirtschaftliche Lage im Heimatland" an. In der Einvernahme vor dem Bundesasylamt, Er... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I.1.Verfahrensgang: römisch eins.1.Verfahrensgang: Der in Österreich geborene Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Türkei, stellte am 19.03.2008 erstmals in der Justizanstalt XXXX aus dem Stand der Strafhaft einen Antrag auf internationalen Schutz in Österreich. Der in Österreich geborene Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Türkei, stellte am 19.03.2008 erstmals in der Justizanstalt römisch 40 aus dem Stand der Strafhaft einen Antrag auf int... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Russischen Föderation und Angehöriger der tschetschenischen Volksgruppe, reiste am 05.01.2010 illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag einen Antrag auf internationalen Schutz. Dazu wurde er von Organen des öffentlichen Sicherheitsdienstes erstbefragt und gab dabei Folgendes an: Er sei im Jahr 1994 a... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: Die Beschwerdeführerin, eine Staatsangehörige der Russischen Föderation und Angehörige der tschetschenischen Volksgruppe, reiste am 20.09.2010 gemeinsam mit ihren beiden minderjährigen Töchtern illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag einen Antrag auf internationalen Schutz. Dazu wurde die Beschwerdeführerin am 20.09.2010 von Organen des öffentl... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Die Erst- und Zweitbeschwerdeführer reisten nicht rechtmäßig in das Bundesgebiet ein und stellten am 18.7.2006 beim Bundesasylamt (BAA) einen Antrag auf internationalen Schutz. römisch eins. Die Erst- und Zweitbeschwerdeführer reisten nicht rechtmäßig in das Bundesgebiet ein und stellten am 18.7.2006 beim Bundesasylamt (BAA) einen Antrag auf internationalen Schutz. Sie gaben an sie seien Ehegatten, wären Staatsangehörige von Armenien und würden der armeni... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Verfahrensgang Verfahren vor dem Bundesasylamt Die Beschwerdeführerin wurde am 18.04.2005 gemeinsam mit ihrer Schwester, ihrem Bruder und ihrem Schwager von Beamten der Grenzpolizeistation Schattendorf im Ortsgebiet von Schattendorf nahe der ungarischen Grenze aufgegriffen und festgenommen und am selben Tag im Gendarmerieposten Schattendorf unter Beteiligung eines Dolmetschers für die Sprache Mongolisch einvernommen (AS 53). Im Zuge der... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Verfahrensgang ergibt sich aus dem Verwaltungs- und Gerichtsakt. Die nunmehrige Beschwerdeführerin, eine chinesische Staatsangehörige, stellte am 13.09.2005 einen Asylantrag in Österreich. 1.1. Am 19.09.2005 wurde eine Einvernahme der Beschwerdeführerin beim Bundesasylamt durchgeführt, bei welcher sie vorbrachte, dass sie sich den Umständen entsprechend wohl fühle und sich körperlich... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt 1. Die Beschwerdeführerin, eine Staatsangehörige der Russischen Föderation und Angehörige der tschetschenischen Volksgruppe, reiste am 24.03.2007 gemeinsam mit ihrem Ehemann XXXX auch XXXX (Zl. D17 312248-5/2011) und den zwei minderjährigen gemeinsamen Söhnen XXXX auch XXXX (Zl. D17 312249-5/2011) und XXXX auch XXXX (Zl. D17 312250-5/2011) erstmals illegal in das österreichische ... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I.1.1. Die beschwerdeführende Partei ("bP") reiste in das österreichische Bundesgebiet ein und brachte am 23.9.2011 einen Antrag auf internationalen Schutz gemäß § 2 Abs. 1 Ziffer 13 AsylG ein. römisch eins.1.1. Die beschwerdeführende Partei ("bP") reiste in das österreichische Bundesgebiet ein und brachte am 23.9.2011 einen Antrag auf internationalen Schutz gemäß Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer 13 AsylG ein. I.1.2. Im Wesentlichen brach... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Mit angefochtenem Bescheid wies das Bundesasylamt den Asylantrag des nunmehrigen Beschwerdeführers vom 05.11.2004 gemäß § 7 AsylG 1997 ab (Spruchteil I.) und erklärte die Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung nach Indien gemäß § 8 Abs. 1 AsylG 1997 für zulässig (Spruchteil II.). Gemäß § 8 Abs. 2 AsylG 1997 wurde der Beschwerdeführer "aus dem österreichischen Bundesgebiet ausgewiesen" (Spruchteil III.). Mit angefochtenem Bescheid wies das Bundesasylamt... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang Der Beschwerdeführer stellte am 22.9.2009 einen Antrag auf internationalen Schutz, der nach Durchführung eines Ermittlungsverfahrens mit im
Spruch: bezeichneten Bescheid des Bundesasylamtes vom 19.2.2010, erlassen am 22.2.2010, sowohl hinsichtlich der Zuerkennung des Status des Asylberechtigten als auch hinsichtlich des subsidiär Schutzberechtigten abgewiesen wurde. Unter einem wurde dieser aus dem Bundesgebiet n... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang Der Beschwerdeführer stellte am 4.12.2009 einen Antrag auf internationalen Schutz, der vom Bundesasylamt nach Durchführung eines Ermittlungsverfahrens mit im
Spruch: bezeichnetem Bescheid vom 24.3.2010, erlassen am 25.3.2010, sowohl hinsichtlich der Zuerkennung des Status des Asylberechtigten als auch hinsichtlich des subsidiär Schutzberechtigten abgewiesen. Unter einem wurde dieser aus dem Bundesgebiet nach Afgh... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Die Asylwerberin ist Staatsangehörige der Russischen Föderation, Angehörige der tschetschenischen Volksgruppe und am 4.8.2011 über Weißrussland nach Polen gereist, wo sie am selben Tag einen Asylantrag stellte (vgl. Eurodac-Treffer Aktenseite 7). Am 18.8.2011 reiste sie ins österreichische Bundesgebiet, wo er schließlich am selben Tag einen Antrag auf internationalen Schutz stellte. römisch eins. Die Asylwerberin ist Staatsangehörige der Russischen Föderatio... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : 1. Verfahrensgang: 1.1. Der Beschwerdeführer (in der Folge BF), ein afghanischer Staatsangehöriger, reiste nach seinen Angaben illegal und schlepperunterstützt in Österreich ein und stellte am 08.08.2010 einen Antrag auf internationalen Schutz im Sinne des § 2 Abs. 1 Z 13 Asylgesetz 2005 (in der Folge AsylG). 1.1. Der Beschwerdeführer (in der Folge BF), ein afghanischer Staatsangehöriger, reiste nach seinen Angaben illegal und schlepperunte... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. 1. Nachdem der Beschwerdeführer illegal in das österreichische Bundesgebiet gelangt war und er durch das Österreichische Bundesheer aufgegriffen wurde, ersuchte er am 10. August 2005 unter Angabe der im
Spruch: genannten Personalien um Gewährung von Asyl. Begründend brachte er vor, sein Vater sei Schmuggler verschiedener Waren gewesen und schulde Leuten aus seinem Herkunftsstaat Geld. Sein Vater sei in die Türkei geflüchtet und hätten sich diese Leute sodann ... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I.1.1. Der Beschwerdeführer (im Folgenden auch: BF) reiste am 19.7.2011 von der Slowakei kommend illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und brachte am 20.7.2011 einen Antrag auf internationalen Schutz gemäß § 2 Abs. 1 Ziffer 13 AsylG ein. römisch eins.1.1. Der Beschwerdeführer (im Folgenden auch: BF) reiste am 19.7.2011 von der Slowakei kommend illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und brachte am 20.7.2011 einen Antrag auf internationalen Sch... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I.1.Verfahrensgang: römisch eins.1.Verfahrensgang: I.1.1. Der Beschwerdeführer gab an, ein Staatsangehöriger des Irak arabischer Abstammung und schiitischen Glaubens zu sein und beantragte unter dem Namen XXXX am 27.06.2002, nachdem er am 26.06.2002 illegal in das österreichische Bundesgebiet eingereist ist, die Gewährung von Asyl. römisch eins.1.1. Der Beschwerdeführer gab an, ein Staatsangehöriger des Irak arabischer Abstammung und schiitischen Glaubens z... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Die Asylwerberin behauptet, Staatsangehörige von Nigeria und am 15.11.2004 (illegal) in das Bundesgebiet eingereist zu sein. Am selben Tag stellte sie einen Asylantrag, worauf sie am 19.11.2004 und 7.12.2004 vor dem Bundesasylamt niederschriftlich einvernommen wurde. Das Bundesasylamt, Erstaufnahmestelle West, wies dann den Antrag der Asylwerberin mit Bescheid vom 20.4.2005, Zahl: 04 23.237-EAST WEST, gemäß § 7 AsylG 1997 ab (Spruchpunkt I), wobei gemäß § 8 A... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Der Berufungswerber (in der Folge Beschwerdeführer genannt) brachte im Zuge der Antragstellung auf internationalen Schutz vor, Staatsangehöriger von Serbien aus der vormaligen Provinz Kosovo zu sein, der albanischen Volksgruppe anzugehören und den im Spruch: angeführten Namen zu führen. Er reiste seinen Angaben zu Folge am 29.08.2007 illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am 05.09.2007 in Österreich einen Antrag auf interna... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: I.1. Der Beschwerdeführer, ein irakischer Staatsangehöriger, stellte am 07.10.2008 erstmals einen Antrag auf internationalen Schutz. römisch eins.1. Der Beschwerdeführer, ein irakischer Staatsangehöriger, stellte am 07.10.2008 erstmals einen Antrag auf internationalen Schutz. Zur Begründung: dieses Antrages führte der Beschwerdeführer aus, er sei Jezide und... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: 1.1. Der Beschwerdeführer, ein afghanischer Staatsangehöriger, reiste illegal in das Bundesgebiet ein und stellte am 28.9.2009 den Antrag, ihm internationalen Schutz zu gewähren (in der Folge auch als Asylantrag bezeichnet). Begründend schilderte er bei seiner Einvernahme vor einem Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes am 28.9.2009 und vor dem Bundesasylamt (Außenstelle Graz) am 12.11.2009 Probleme wegen Grundstücken und daraus resultierender Blutrache. ... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: 1.1. Der Beschwerdeführer, ein afghanischer Staatsangehöriger, reiste illegal in das Bundesgebiet ein und stellte am 17.7.2009 den Antrag, ihm internationalen Schutz zu gewähren (in der Folge auch als Asylantrag bezeichnet). Begründend schilderte er bei seiner Einvernahme vor einem Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes (Polizeiinspektion Traiskirchen EAST-Ost) am selben Tag, vor dem Bundesasylamt (EAST-Ost) am 23.7.2009 und vor dem Bundesasylamt (Außenstell... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: 1.1. Der Beschwerdeführer, ein afghanischer Staatsangehöriger, reiste illegal in das Bundesgebiet ein und stellte am 15.1.2010 den Antrag, ihm internationalen Schutz zu gewähren (in der Folge auch als Asylantrag bezeichnet). Begründend schilderte er bei seiner Einvernahme vor einem Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes (Polizeiinspektion Traiskirchen EAST-Ost) am selben Tag, vor dem Bundesasylamt (EAST-Ost) am 21.1.2010 und dem Bundesasylamt (Außenstelle In... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: 1.1. Der Beschwerdeführer, ein afghanischer Staatsangehöriger, reiste illegal in das Bundesgebiet ein und stellte am 20.11.2009 den Antrag, ihm internationalen Schutz zu gewähren (in der Folge auch als Asylantrag bezeichnet). Begründend schilderte er bei seiner Einvernahme vor einem Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes (Polizeiinspektion Traiskirchen EAST-Ost) am selben Tag, vor dem Bundesasylamt (EAST-Ost) am 26.11.2009 und dem Bundesasylamt (Außenstelle ... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: 1. Der Verfahrensgang vor dem Bundesasylamt ergibt sich aus den Verwaltungsakten des Bundesasylamtes. 2. Die beschwerdeführenden Parteien (BF[1] bis [5]), ihren Angaben nach Staatsangehörige von Syrien, gelangten laut ihren Angaben - mit Ausnahme des BF[3] - am 19.05.2011 nicht rechtmäßig nach Österreich und stellten am selben Tag jeweils einen Antrag auf internationalen Schutz iSd § 2 Abs 1 Z 13 AsylG. Der Drittbeschwerdeführer gelangte hingegen erst am 31.0... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Die beschwerdeführende Partei (bP) wurde im Rahmen eines Großaufgriffes von der Polizei am 23.08.2011 festgenommen, nachdem sie nicht rechtmäßig über Ungarn in Österreich eingereist war und stellte am 23.08.2011 einen Antrag auf internationalen Schutz. römisch eins. Die beschwerdeführende Partei (bP) wurde im Rahmen eines Großaufgriffes von der Polizei am 23.08.2011 festgenommen, nachdem sie nicht rechtmäßig über Ungarn in Österreich eingereist war und stell... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Der Asylgerichtshof nimmt den nachfolgenden Sachverhalt als erwiesen an: römisch eins. Der Asylgerichtshof nimmt den nachfolgenden Sachverhalt als erwiesen an: I.1. Bisheriger Verfahrenshergang römisch eins.1. Bisheriger Verfahrenshergang I.1.1. Die beschwerdeführenden Parteien ("bP"), in weiterer Folge gemäß der Reihenfolge ihrer Nennung im
Spruch: als "bP1 - bP5" bezeichnet), sind Staatsangehörige der Republik Armenien. bP1 und bP2 brachten am 21.6.... mehr lesen...