Rechtssatz:
Rechtssatz: 2 Wie bereits oben ausgeführt, kann der im Familienverfahren erworbene Status des Asylberechtigten nur solchen Familienmitgliedern aberkannt werden, bezüglich derer einer der in § 7 Abs 1 AsylG enthaltenen Aberkennungstatbestände eingetreten ist und ist eine Familiengleichbehandlung nicht vorgesehen. Bei dem in § 7 Abs 1 Z 2 AsylG iVm Art 1 Abschnitt C Z 5 GFK geregelten Tatbestand war der Familienangehörige in vielen Fällen - wie auch gegenständlich - keiner auf... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Sachverhalt und Verfahrensgang römisch eins. Sachverhalt und Verfahrensgang Die Eltern der Beschwerdeführerin, Staatsangehörige der Russischen Föderation und der tschetschenischen Volksgruppe zugehörig, gelangten gemeinsam mit einer Schwester derselben im April 2004 unter Umgehung der Grenzkontrollen auf österreichisches Bundesgebiet und stellten am 23. April 2004 einen Antrag auf Gewährung von Asyl. Nach erfolgter Rechtsbelehrung erklärten die Mutter u... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: Die damalige gesetzliche Vertreterin (Mutter) hat für den Beschwerdeführer (BF) am 13.04.2005 beim Bundesasylamt einen Asylantrag eingebracht, wobei sie anführte, dass dieser den Namen XXXX führe, Staatsangehöriger der Russischen Föderation und am XXXX geboren sei. Die damalige gesetzliche Vertreterin (Mutter) hat für den Beschwerdeführer (BF) am 13.04.2005 beim Bundesasylamt e... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Republik Kosovo, stellte am 16.11.2002 in Österreich einen Antrag gemäß § 10 Abs. 1 AsylG 1997 auf Erstreckung des einem Angehörigen, nämlich dem Vater, auf Grund eines Asylantrages oder von Amts wegen gewährten Asyls. Mit Bescheid des Bundesasylamtes vom 28.04.2004 wurde dem Vater in Österreich Asyl gewährt. Mit Bescheid des Bundesasylamtes vom 28.04.2004, Zl. 02 33.872-BAT, wurde daher auch de... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: I.1. Der Beschwerdeführer, ein der tschetschenischen Volksgruppe angehörender Staatsangehöriger der Russischen Föderation, stellte am 21.03.2004, nachdem er in Begleitung seiner Ehefrau und seiner beiden minderjährigen Kinder in das Bundesgebiet gelangt war, einen Asylantrag. römisch eins.1. Der Beschwerdeführer, ein der tschetschenischen Volksgruppe angehörender Staatsangehöri... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Russischen Föderation tschetschenischer Volksgruppenzugehörigkeit, stellte am 22.02.2006 im Familienverfahren einen (zweiten) Antrag auf internationalen Schutz, nachdem sein erster Antrag vom 22.04.2003 hinsichtlich der Gewährung von Asyl mit Bescheid des Unabhängigen Bundesasylsenates vom 10.06.2005, Zl. 250.900/0-VIII/22/04, gemäß § 7 AsylG 1997 in letzter Ins... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang I.1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Russischen Föderation, stellte am 30.09.2004 einen Antrag auf Gewährung von Asyl. Mit Bescheid des Bundesasylamtes vom 08.06.2005, Zl. 04 19.996-BAL, wurde dem Asylantrag des Beschwerdeführers gemäß § 7 AsylG 1997 stattgegeben, diesem in Österreich Asyl gewährt sowie gemäß § 12 AsylG 1997 festgestellt, dass ihm kraft Gesetzes die Flüchtlingseigenschaft zukomm... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Der Beschwerdeführer führt nach eigenen Angaben den im
Spruch: genannten Namen, ist Staatsangehöriger der Republik Kosovo, gehört der albanischen Volksgruppe an, ist muslimischen Bekenntnisses, war im Heimatstaat zuletzt wohnhaft in der Stadt Skënderaj, reiste am 15.07.2007 illegal in das Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag einen Antrag auf internationalen Schutz. Der... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Der Beschwerdeführer, ein Staatsbürger der Russischen Föderation und Angehöriger der tschetschenischen Volksgruppe, gelangte am 03.09.2005 zusammen mit seiner Ehefrau XXXX (Zl. 05 14.018) sowie den drei minderjährigen Kindern XXXX und XXXX (Zl. 05 14.019, 05 14.020 und 05 14.021) unter Umgehung der Grenzkontrolle von Polen kommend nach Österreich und stellte am selben Tag einen Asylantrag. Der Beschwerdeführer, ein Staatsbürger der Russischen... mehr lesen...
Norm: AsylG 2005 §7 Abs1 AsylG 2005 §7 Abs3 AsylG 2005 § 7 heute AsylG 2005 § 7 gültig ab 12.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2026 AsylG 2005 § 7 gültig von 01.09.2018 bis 11.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 56/2018 AsylG 200... mehr lesen...
Norm: AsylG 2005 §7 Abs1 AsylG 2005 § 7 heute AsylG 2005 § 7 gültig ab 12.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2026 AsylG 2005 § 7 gültig von 01.09.2018 bis 11.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 56/2018 AsylG 2005 § 7 gültig von 01... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Der Beschwerdeführer, ein Staatsbürger der Russischen Föderation und Angehöriger der tschetschenischen Volksgruppe, gelangte am 10.09.2003 unter Umgehung der Grenzkontrolle nach Österreich und stellte noch am selben Tag einen Asylantrag. Anlässlich der niederschriftlichen Einvernahme am 26.01.2004 durch das Bundesasylamt, Außenstelle Salzburg, brachte der Beschwerdeführer vor, dass die Mutter verstorben sei und er seit dem Tod des Vaters im XXXX bei seiner Ta... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt I.1. Verfahrensgang römisch eins.1. Verfahrensgang 1. Der Beschwerdeführer (in der Folge: Bf.) brachte am 20.07.2004 bei der Erstaufnahmestelle West des Bundesasylamtes (in der Folge: EAST West) einen Asylantrag gemäß § 3 des Asylgesetzes 1997, BGBl. I Nr. 76/1997 (in der Folge: AsylG 1997), persönlich ein. 1. Der Beschwerdeführer (in der Folge: Bf.) brachte am 20.07.2004 b... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Der minderjährige Berufungswerber (in der Folge gem. § 23 AsylGHG Beschwerdeführer genannt) ist Staatsangehöriger der Republik Kosovo, gehört der albanischen Volksgruppe an und reiste am 03.09.1998 gemeinsam mit seinen Eltern XXXX (hg protokolliert zu B9 314.522) und XXXX (hg protokolliert zu B9 314.521) illegal in das Bundesgebiet ein. Die Beschwerdeführer wurden am selben Tag um 22.50 Uhr im Gemeindegebiet von XXXX, Bezirk XXXX, von Angeh... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Die Berufungswerberin (in der Folge gem. § 23 AsylGHG Beschwerdeführerin genannt) ist Staatsangehörige der Republik Kosovo, gehört der albanischen Volksgruppe an und reiste am 03.09.1998 gemeinsam mit ihrem damaligen Gatten XXXX (hg protokolliert zu B9 314.522) und dem gemeinsamen minderjährigen Sohn XXXX (hg protokolliert zu B9 314.520) illegal in das Bundesgebiet ein. Die Beschwerdeführer wurden am selben Tag um 22.50 Uhr im Gemeindegebie... mehr lesen...
Der Berufungswerber (in der Folge gem. § 23 AsylGHG Beschwerdeführer genannt) ist Staatsangehöriger der Republik Kosovo, gehört der albanischen Volksgruppe an und reiste am 03.09.1998 gemeinsam mit seiner damaligen Gattin, XXXX (hg protokolliert zu B9 314.521) und dem gemeinsamen minderjährigen Sohn XXXX (hg protokolliert zu B9 314.520) illegal über Ungarn kommend in das Bundesgebiet ein. Die Beschwerdeführer wurden am selben Tag um 22.50 Uhr im Gemeindegebiet von XXXX, Bezirk XXXX... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e: Der Beschwerdeführer brachte vor, Staatsangehöriger von Serbien und Montenegro (nunmehr Republik Serbien) aus der vormaligen Provinz Kosovo (nunmehr Republik Kosovo) und Angehöriger der Volksgruppe der Goraner zu sein, den im Spruch: angeführten Namen zu führen und am 18.10.2003 illegal in das österreichische Bundesgebiet eingereist zu sein. Er stellte am selben Tag in Österreich einen Antrag auf Gewährung von Asyl. Diesen begründete der Be... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und festgestellter sachverhalt römisch eins. Verfahrensgang und festgestellter sachverhalt 1. Der Beschwerdeführer, ein iranischer Staatsangehöriger, stellte am 28.10.2003 einen Antrag auf Gewährung von Asyl. Mit im Instanzenzug ergangenen Bescheid des Unabhängigen Bundesasylsenates vom 14.01.2008, Zahl 248.335/0/5E-IX/49/04, wurde dem Asylantrag des Beschwerdeführers gemäß § 7 AsylG 1997 stattgegeben, diesem in Österr... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Der Beschwerdeführer, ein kirgisischer Staatsbürger und Angehöriger der usbekischen Volksgruppe, gelangte unter Umgehung der Grenzkontrolle nach Österreich und stellte am 14.09.2003 einen Asylantrag. Mit Bescheid des Bundesasylamtes vom 21.11.2003, Zl 03 27.987/1-BAL, wurde unter Spruchpunkt I. der Asylantrag vom 14.09.2003 gemäß § 7 AsylG abgewiesen, unter Spruchpunkt II. festgestellt, dass seine Zurückweisung, Zurückschiebung oder Absch... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Der Berufungswerber (in der Folge Beschwerdeführer genannt) ist Staatsangehöriger der Republik Kosovo, gehört der albanischen Volksgruppe an und stellte am 22.01.1999 einen Asylantrag. Da das Bundesasylamt über den Asylantrag des Beschwerdeführers nicht innerhalb von sechs Monaten entschieden hatte, wurde vom damaligen gesetzlichen Vertreter des Beschwerdeführers, dem Magistrat der Stadt Wien, MA 11, Amt für Jugend und Familie ein Devolution... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Der Beschwerdeführer, ein Staatsbürger der Russischen Föderation und Angehöriger der tschetschenischen Volksgruppe, gelangte am 25.07.2003 unter Umgehung der Grenzkontrolle nach Österreich und stellte noch am selben Tag einen Asylantrag. Mit Bescheid des Bundesasylamtes vom 24.11.2004, Zl 03 22.406/1-BAE, wurde unter Spruchpunkt I. der Asylantrag vom 25.07.2003 gemäß § 7 AsylG abgewiesen, unter Spruchpunkt II. festgestellt, dass seine Zurückweisung, Zurücks... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e: I. Sachverhalt und Verfahrensgang: römisch eins. Sachverhalt und Verfahrensgang: Der Beschwerdeführer, Staatsangehöriger der Russischen Föderation, reiste am 07.09.2003 unter Umgehung der Grenzkontrolle illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am 08.09.2003 einen Asylantrag. Bei der niederschriftlichen Einvernahme vor der Grenzkontrollstelle Gmünd am 07.09.2003 gab er als Grund, warum er sein Heimatland verlassen habe ... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der (nunmehrige) Beschwerdeführer, ein russischer Staatsangehöriger der tschetschenischen Volksgruppe und des moslemischen Glaubens, reiste am 26.11.2002 in das österreichische Bundesgebiet ein und begehrte am 27.11.2002 die Gewährung von Asyl. 2. Am 26.03.2003 wurde er durch das Bundesasylamt zu seinem Fluchtweg und seinen Fluchtgründen niederschriftlich befragt. 3. Das Bundesasyl... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Republik Kosovo, stellte am 02.02.1998 in Österreich einen Antrag auf Gewährung von Asyl. Mit Bescheid des Bundesasylamtes vom 06.04.1998, Zl. 98 00.779-BAS, wurde dem Asylantrag des Beschwerdeführers vom 02.02.1998 gemäß § 7 AsylG 1997 stattgegeben, dem Beschwerdeführer in Österreich Asyl gewährt und gemäß § 12 AsylG 1997 festgestellt, dass dem Beschwerdeführer damit Kraft Gesetzes die Flücht... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Der Berufungswerber (in der Folge Beschwerdeführer genannt) ist Staatsangehöriger der Republik Kosovo, gehört der albanischen Volksgruppe an und stellte am 20.10.1998 einen Asylantrag. Mit Bescheid des Bundesasylamtes vom 21.05.1999, Zahl: 98 10.199-BAG, wurde diesem Asylantrag gemäß § 7 AsylG 1997 stattgegeben und dem Beschwerdeführer in Österreich Asyl gewährt sowie gemäß § 12 AsylG festgestellt, dass dem Beschwerdeführer kraft Gesetzes die... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. 1. Der Beschwerdeführer, ein der tschetschenischen Volksgruppe angehörender Staatsangehöriger der Russischen Föderation, stellte am 29.04.2003, nachdem er in Begleitung seiner Ehefrau und seines Kindes in das Bundesgebiet gelangt war, einen Asylantrag. Dabei gab er an, den Namen XXXX zu führen und am XXXX in Grosny geboren zu sein. römisch eins. 1. Der Beschwerdeführer, ein der tschetschenischen Volksgruppe angehörender Staatsangehöriger... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Der Beschwerdeführer (im Folgenden auch: BF), ein Angehöriger der kurdischen Volksgruppe und aus Dohuk im Nordirak stammend, reiste am 01.07.1992 gemeinsam mit seiner Mutter H. auch D.F., geb.00.00.1949, und seinen Geschwistern legal unter Verwendung eines Visums der ÖB Teheran über den Flughafen Wien-Schwechat in das Bundesgebiet ein. Sein Vater D.T., geb. 1945, war bereits zuvor nach Österreich eingereist und wurde diesem im G... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Der Beschwerdeführer beantragte erstmals am 22.11.1998 in Österreich die Gewährung von Asyl. Der Asylantrag wurde mit Bescheid des Bundesasylamtes vom 10.02.1999, Zl. 98 10.926-BAG, abgewiesen. Dagegen erhob der Beschwerdeführer fristgerecht Berufung. Mit Schreiben vom 22.11.1999 zog der damals noch minderjährige Beschwerdeführer, vertreten durch das Amt für Jugend und Familie, seinen Asylantrag vom 02.11.1998 zurück. In Erledigung der Berufung hob... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang Die Beschwerdeführerin (vormals Berufungswerberin), eine Staatsangehörige des Iran, reiste am 21.01.2004 gemeinsam mit ihrer 1989 geborenen Tochter und ihrem 1994 geborenen Sohn illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag für sich und ihre Kinder Asylanträge. Anlässlich einer niederschriftlichen Einvernahme am 30.03.2004 wandelte die Beschwerdeführerin die Asylanträge ihrer (damals beiden) minderj... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang Der minderjährige Beschwerdeführer (vormals Berufungswerber), ein Staatsangehöriger des Iran, reiste am 21.01.2004 gemeinsam mit seiner Mutter und seiner 1989 geborenen Schwester illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag durch seine Mutter einen Asylantrag. Anlässlich einer niederschriftlichen Einvernahme am 30.03.2004 wandelte die Mutter des mj. Beschwerdeführers den Asylantrag des gegenständli... mehr lesen...