E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Gang des Verfahrens und Sachverhalt römisch eins. Gang des Verfahrens und Sachverhalt 1. Der Beschwerdeführer, Staatsangehöriger der Republik Serbien und Angehöriger der albanischen Volksgruppe, beantragte nach illegaler Einreise am 18.05.2001 die Gewährung von Asyl. Mit Bescheid des Bundesasylamtes vom 04.03.2002, Zahl 01 11.776-BAL, wurde dieser Antrag gemäß § 7 AsylG 1997 abgewiesen. Weiters wurde gemäß § 8 AsylG 1997 die Zurückweis... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Der Beschwerdeführer begehrte am 30.12.2002 die Gewährung von Asyl. 2. Mit Bescheid vom 14.7.2004, Zl. 02 41.621-BAL, wies das Bundesasylamt diesen Antrag gemäß § 7 Asylgesetz 1997 (AsylG 1997) idF vor der Novelle 2003 ab (Spruchpunkt I.), stellte gemäß § 8 Abs. 1 AsylG 1997 idF der Novelle 2003 fest, dass die Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebu... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang 1. Der Beschwerdeführer, ein kosovarischer Staatsangehöriger albanischer Volksgruppenzugehörigkeit und muslimischen Glaubens, beantragte am 8.8.2003 erstmals in Österreich die Gewährung von Asyl. 2. Mit Bescheid vom 2.2.2005, Zl. 03 23.835-BAS, wies das Bundesasylamt diesen Asylantrag gemäß § 7 Asylgesetz 1997, BGBl. I Nr. 76/1997 idF BGBl. I Nr. 126/2002, ab, stellte gemäß § 8 Abs. 1 Asylgesetz 1997 idF BGBl... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. 1. Der nunmehrige Beschwerdeführer behauptet, Staatsangehöriger von Nigeria und am 25.07.2003 illegal in das Bundesgebiet eingereist zu sein. Am selben Tag hat dieser beim Bundesasylamt einen Asylantrag eingebracht, woraufhin er vom Bundesasylamt im Beisein eines Dolmetschers für die englische Sprache am 26.04.2004 niederschriftlich einvernommen wurde. Zur
Begründung: seines Antrages brachte der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor, dass er seinen Heimatort X... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang 1. Der Beschwerdeführer (im Folgenden auch: BF) reiste am 04.08.2005 über den Flughafen Wien-Schwechat illegal in das Bundesgebiet von Österreich ein und stellte am selben Tag den gegenständlichen Asylantrag. 2. Bei der Grenzkontrollstelle der Bundespolizeidirektion Schwechat wurde der BF am 04.08.2005 von einem Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes erstbefragt und er gab an, mit der Austrian Airlines ohn... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: Der Beschwerdeführer, ein russischer Staatsbürger tschetschenischer Volksgruppenangehörigkeit, gelangte am 21.04.2003 gemeinsam mit seiner Ehefrau XXXX sowie den beiden gemeinsamen minderjährigen Kindern nach Österreich und stellte am 22.04.2004 einen Asylantrag. Der Beschwerdeführer, ein russischer Staatsbürger tschetschenischer Volksgruppenangehörigkeit, gelangte am 21.04.2003 gemeinsam mit seiner Ehefrau r... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt 1. Der Beschwerdeführer (im Folgenden: BF) stellte am 23.07.2004 einen Asylantrag. 2. Bei der am 27.07.2004 durchgeführten Einvernahme beim Bundesasylamt gibt der BF zunächst keine eigenen Fluchtgründe an, sondern beschränkt sich diesbezüglich auf das Vorbringen seiner Ehegattin. Diese werde aufgrund ihrer politischen Tätigkeit mit dem Tode bedroht und müsse im Falle der Rückkeh... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Verfahrensgang: Der Beschwerdeführer brachte am 02. April 2002 einen Asylantrag ein. Begründend führte er aus: "Das Problem sei, dass er von Soldaten in Gambia gesucht würde aus politischen Gründen; er habe keine Redefreiheit in seinem Land; die politische Situation sei sehr schlecht. Er habe keine Rechte in seinem Land. Er würde in seinem Land wegen politischer
Gründe: gesucht." Am 17.11.2003 wurde der Beschwerdeführer erstmals niederschriftlich befragt. D... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Mit Bescheid vom 19.10.2009, Zl. 09 00.103-BAT, hat das Bundesasylamt, Außenstelle Traiskirchen, den Antrag der Beschwerdeführerin auf internationalen Schutz vom 04.01.2009 gem. § 3 Abs. 1 iVm § 2 Abs. 1 Z. 13 AsylG 2005, BGBl. I Nr. 100/2005 idgF abgewiesen, in Spruchpunkt II. den Antrag auf internationalen Schutz bezüglich der Zuerkennung des Status der subsidiär Schutzberechtigten in Be... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: 1.1. Der Beschwerdeführer, ein indischer Staatsangehöriger, welcher der Religionsgemeinschaft der Hindus angehört, stellte am 21.10.2004 den schriftlichen Antrag, ihm Asyl zu gewähren. Begründend gab er dazu bei seiner Einvernahme vor dem Bundesasylamt (Erstaufnahmezentrum Ost) am 17.11.2004 zu seinen Fluchtgründen befragt an: "Als ich in das College gegangen bin im Jahr 2001 hat es eine Gruppe gegeben, die mit Drogen gehandelt hat. Es waren keine Freunde von m... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I.1. Der (damals noch minderjährige) Beschwerdeführer gelangte am 10.09.2000 gemeinsam mit seinen Eltern unter Umgehung der Grenzkontrollen in das Bundesgebiet und beantragte durch seine Mutter als gesetzliche Vertreterin am selben Tag als der am XXXX geborene XXXX die Gewährung von Asyl. römisch eins.1. Der (damals noch minderjährige) Beschwerdeführer gelangte am 10.09.2000 gemeinsam mit seinen Eltern unter Umgehung der Grenzkontrollen in das Bundesgebiet und ... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer, ein (nunmehr) kosovarischer Staatsbürger albanischer Volksgruppenzugehörigkeit und muslimischen Glaubens, stellte am 28.8.2007 in Österreich einen Antrag auf internationalen Schutz. 2. In einem E-Mail eines Mitarbeiters der Erstaufnahmestelle West vom 25.9.2007 mit dem Betreff: "Abmeldungen mit 24.9.2007" wird festgehalten, dass sich der Beschwerdeführer (der sich b... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: Der nunmehrige Beschwerdeführer, ein chinesischer Staatsangehöriger, stellte am 03.08.2009 einen Antrag auf internationalen Schutz in Österreich. Er wurde noch am selbigen Tag einer Erstbefragung durch Organe der Polizeiinspektion Traiskirchen EAST, unterzogen und am 22.10.2009 vom Bundesasylamt niederschriftlich einvernommen. In der Erstbefragung vom 03.08.2009 gab der Beschwerdeführer a... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Der Berufungswerber (in der Folge Beschwerdeführer genannt) bringt vor, Staatsangehöriger von Mazedonien zu sein, der albanischen Volksgruppe anzugehören und den im Spruch: genannten Namen zu führen. Er reiste seinen Angaben zufolge am 17.10.2001 illegal in das österreichische Bundesgebiet ein. Am 18.10.2001 stellte der Beschwerdeführer in Österreich einen Antrag auf Gewährung von Asyl. Mit Bescheid des Bundesasylamtes vom 28.07.2002, AZ: ... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Die Berufungswerberin (in der Folge Beschwerdeführerin genannt) bringt vor, Staatsangehörige von Mazedonien zu sein, der albanischen Volksgruppe anzugehören, den im Spruch: genannten Namen zu führen und am 28.07.2002 - gemeinsam mit ihren minderjährigen Töchtern, XXXX (protokolliert zur Zahl: B7 230.598-3/2008 des Asylgerichtshofes) und XXXX (protokolliert zur Zahl: B7 230.599-3/2008 des Asylgerichtshofes) - illegal in das österreichische Bu... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Die minderjährige Berufungswerberin (in der Folge Beschwerdeführerin genannt) brachte vertreten durch ihren Vater, XXXX, vor, Staatsangehörige von Mazedonien zu sein, der albanischen Volksgruppe anzugehören und den im Spruch: genannten Namen zu führen. Sie reiste am 28.07.2002 gemeinsam mit ihrer Mutter, XXXX (protokolliert zur Zahl: B7 230.597-3/2008 des Asylgerichtshofes) und ihrer minderjährigen Schwester, XXXX (protokolliert zur Zahl: B7... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Die minderjährige Berufungswerberin (in der Folge Beschwerdeführerin genannt) ist das am XXXX in Österreich nachgeborene minderjährige Kind der XXXX (protokolliert zu Zahl: B7 230.597-3/2008 des Asylgerichtshofes) und des XXXX (protokolliert zu Zahl: B7 230.595-3/2008 des Asylgerichtshofs). Sie brachte vertreten durch ihren Vater, XXXX, vor, Staatsangehörige von Mazedonien zu sein, der albanischen Volksgruppe anzugehören und den im Spruch: g... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Der minderjährige Berufungswerber (in der Folge Beschwerdeführer genannt) ist das am XXXX in Österreich nachgeborene minderjährige Kind der XXXX (protokolliert zu Zahl: B7 230.597-3/2008 des Asylgerichtshofes) und des XXXX (protokolliert zu Zahl: B7 230.595-3/2008 des Asylgerichtshofs). Er brachte vertreten durch seinen Vater, XXXX, vor, Staatsangehöriger von Mazedonien zu sein, der albanischen Volksgruppe anzugehören und den im Spruch: gena... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang I.1. Die Identität und Nationalität des Beschwerdeführers konnten in Ermangelung eines unbedenklichen Dokumentes nicht festgestellt werden. Er ehelichte 2005 eine deutsche Staatsbürgerin. Die Heiratsurkunde wurde vom Standesamt der Landeshauptstadt Graz ausgestellt. Der Genannte reiste am 15.03.2005 illegal nach Österreich ein und stellte am selben Tag gegenständlichen Asylantrag. römisch eins.1. Die Identität... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Aus dem Akteninhalt ergeben sich folgender Verfahrensgang und Sachverhalt: Der (nunmehrige) Beschwerdeführer, ein ehemaliger Staatsangehöriger Serbiens, Provinz Kosovo, albanischer Volksgruppenzugehörigkeit gelangte am 28.06.2002 illegal in das Bundesgebiet und stellte am selben Tag einen (ersten) Antrag auf Gewährung von Asyl. Er wurde hiezu am 13.10.2002 einvernommen. Das Bundesasylamt wies diesen ersten Asylantrag mit Bescheid vom 13.10.2002 i... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang Der Beschwerdeführer reiste am 02.09.2004 unter Umgehung der Grenzkontrolle in das Bundesgebiet ein, behauptete den Namen C.A. zu führen, am 00.00.1978 geboren und moldawischer Staatsangehöriger zu sein. Am 03.09.2004 stellte er gemeinsam mit seiner Ehefrau C.S., 00.00.1980 geb., einen Antrag auf Gewährung von Asyl. Zum Beweis seiner Identität legte er einen Personalausweis, ausgestellt von ... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. a. Verfahrensgang Die nunmehr berufende Partei hat am 14.8.2003 einen Asylantrag gestellt. Nach Durchführung eines Ermittlungsverfahrens wurde der unter i. bezeichnete Asylantrag der berufenden Partei mit Bescheid (Zahl: 03 24.360-BAE), vom 10.9.2004, erlassen am 13.9.2004, gemäß § 7 AsylG abgewiesen. Unter einem wurde festgestellt, dass die Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung der berufenden Partei nach Afghanistan gemäß § 8 Ab... mehr lesen...
Rechtssatz:
Rechtssatz: 2 Für die Berufungsbehörde - also hier für den Asylgerichtshof - ist Sache i.S.d. § 66 Abs. 4 AVG ausschließlich die Frage, ob die erstinstanzliche Behörde mit Recht den neuerlichen Antrag gemäß § 68 Abs. 1 AVG zurückgewiesen hat. Die Prüfung der Zulässigkeit eines neuerlichen Antrages aufgrund geänderten Sachverhaltes darf ausschließlich anhand jener
Gründe: erfolgen, die von der Partei in erster Instanz zur
Begründung: ihres Begehrens geltend gemacht worden sind. I... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang: Die Beschwerdeführerin ist nach eigenen Angaben mit ihrer Freundin B.S. schlepperunterstützt am 01.06.2003 illegal in das österreichische Bundesgebiet eingereist. Noch am selben Tag stellte sie einen Antrag auf die Gewährung von Asyl und wurde durch einen Organwalter des Bundesasylamtes, Außenstelle Traiskirchen, zu ihren Fluchtgründen niederschriftlich befragt. Dabei gab sie - kurz zusammengefasst - an, dass sie in ihrem Herku... mehr lesen...
Begründung: : I. Die Beschwerdeführerin gelangte mit ihrer gesetzlichen Vertreterin (Tante) unter Umgehung der Grenzkontrolle in das Bundesgebiet und brachte am 28. November 2004 beim Bundesasylamt einen Asylantrag ein. Im Rahmen von Einvernahmen am 1. und 6. Dezember 2004 vor einem Organwalter des Bundesasylamtes gab die nunmehrige Beschwerdeführerin in Beisein ihrer gesetzlichen Vertreterin bzw. die gesetzliche Vertreterin im Rahmen einer weiteren Einvernahme am 14. Juni 2005 im Wesen... mehr lesen...