Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: Die beschwerdeführende Partei reiste am 31.08.2001 illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am 03.09.2001 unter den Personalien XXXX, geb. XXXX in XXXX, einen Asylantrag, wozu sie anlässlich ihrer Einvernahme am 20.11.2001 angab, ihre Eltern seien bereits verstorben, sie sei Hilfsköchin und zuletzt an einer Adresse in XXXX wohnhaft gewesen. Als Fluchtgrund brachte sie vor, dass sie wegen de... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Gang des Verfahrens römisch eins. Gang des Verfahrens 1. Der Beschwerdeführer stellte nach illegaler Einreise am 11.04.2002 einen Asylantrag gemäß § 3 AsylG, den er im Wesentlichen damit begründete, im Kosovo über keine Arbeitsmöglichkeit zu verfügen. Zudem gebe es auch keine Sicherheit. Am 24.03.2003 stellte - nach gleichfalls illegaler Einreise - seine Ehegattin für sich und die mitgereisten gemeinsamen minderjährigen Kinder Asylerst... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Gang des Verfahrens römisch eins. Gang des Verfahrens 1. Die Beschwerdeführerin reiste gemeinsam mit ihren beiden minderjährigen Kindern im März 2003 illegal nach Österreich ein. Am 24.03.2003 stellte sie (für sich und auch für die beiden Kinder) einen Asylerstreckungsantrag bezogen auf den Asylantrag (vom 11.04.2002) ihres schon im November 2001 nach Österreich eingereisten Ehegatten (und Vaters ihrer Kinder). Dessen Antrag wurde mit ... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Gang des Verfahrens römisch eins. Gang des Verfahrens 1. Der Beschwerdeführer reiste gemeinsam mit seiner Mutter und seiner Schwester im März 2003 illegal nach Österreich ein. Am 24.03.2003 stellte seine Mutter für ihn (sowie für sich selbst und die Schwester) einen Asylerstreckungsantrag bezogen auf den Antrag (vom 11.04.2002) des schon im November 2001 nach Österreich eingereisten Vaters des Beschwerdeführers. Dessen Antrag wurde mit... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Gang des Verfahrens römisch eins. Gang des Verfahrens 1. Die Beschwerdeführerin reiste gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrem Bruder im März 2003 illegal nach Österreich ein. Am 24.03.2003 stellte ihre Mutter für sie (sowie für sich selbst und den Bruder) einen Asylerstreckungsantrag bezogen auf den Antrag (vom 11.04.2002) des schon im November 2001 nach Österreich eingereisten Vaters der Beschwerdeführerin. Dessen Antrag wurde mit Besch... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: Der Beschwerdeführer reiste am 12.07.2004 illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag einen Antrag auf Gewährung von Asyl in Österreich; dabei brachte er vor Staatsangehöriger von Georgien und orthodoxen Religionsbekenntnisses zu sein. Im Rahmen seiner niederschriftlichen Einvernahme vor dem Bundesasylamt am 14.07.2004 gab der Beschwerdeführer als Fluchtgrund an, Sicherheitsbeamt... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. 1. Die Beschwerdeführerin reiste zusammen mit ihren drei damals minderjährigen Kindern am 24.11.2005 in das Bundesgebiet ein und stellte einen Asylantrag, welchen sie im Zuge von niederschriftlichen Befragungen bzw. Einvernahmen am 25.11. und 01.12.2005 kurz zusammengefasst damit begründete, dass der Vater der Familie seit dem Jahr 2000 verschwunden und es danach mehrmals zu Überfällen maskierter Männer bei ihnen zu Hause gekommen sei. Im November 2004 sei i... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. 1. Die minderjährige Beschwerdeführerin gelangte zusammen mit ihrer Mutter und ihren beiden Geschwistern am 24.11.2005 in das Bundesgebiet und brachte ihre gesetzliche Vertreterin am nächsten Tag einen Asylantrag für sie ein, den sie im Zuge von niederschriftlichen Befragungen bzw. Einvernahmen am 25.11. und 01.12.2005 kurz zusammengefasst damit begründete, dass der Vater der Familie seit dem Jahr 2000 verschwunden sei und es danach Überfälle maskierter unif... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. 1. Die (zu diesem Zeitpunkt minderjährige) Beschwerdeführerin reiste zusammen mit ihrer Mutter und ihren beiden Geschwistern am 24.11.2005 in das Bundesgebiet ein und brachte ihre gesetzliche Vertreterin am nächsten Tag einen Asylantrag für sie ein, welchen sie im Zuge von niederschriftlichen Befragungen bzw. Einvernahmen am 25.11. und 01.12.2005 kurz zusammengefasst damit begründete, dass der Vater der Familie seit dem Jahr 2000 verschwunden sei. Danach sei... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. 1. Der (zu diesem Zeitpunkt noch minderjährige) Beschwerdeführer gelangte zusammen mit seiner Mutter und seinen beiden Geschwistern am 24.11.2005 in das Bundesgebiet und brachte seine Mutter als gesetzliche Vertreterin am nächsten Tag einen Asylantrag für ihn ein. römisch eins. 1. Der (zu diesem Zeitpunkt noch minderjährige) Beschwerdeführer gelangte zusammen mit seiner Mutter und seinen beiden Geschwistern am 24.11.2005 in das Bundesgebiet und brachte seine... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Der Asylgerichtshof nimmt den nachfolgenden Sachverhalt als erwiesen an: römisch eins. Der Asylgerichtshof nimmt den nachfolgenden Sachverhalt als erwiesen an: Bisheriger Verfahrenshergang: Die Beschwerdeführerin (im Folgenden auch: BF) brachte am 22.3.2006 beim BAA einen Antrag auf internationalen Schutz ein. Dieser Antrag wurde vom BAA mit Bescheid vom 5.10.2007 als unbegründet abgewiesen und die BF nach Armenien ausgewiesen. Der dagegen fristgerec... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: I.1. Der Beschwerdeführer, ein irakischer Staatsbürger kurdischer Abstammung, stellte am 18.01.2008, nachdem er am selben Tag illegal in das österreichische Bundesgebiet eingereist ist, einen Antrag auf internationalen Schutz. Hiezu wurde er am 18.01.2008 von einem Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes der PI Traiskirchen erstbefragt. römisch eins.1. Der Beschwerdeführer, ein irakischer Staatsbürger kurd... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Die Beschwerdeführerin, eine georgische Staatangehörige, stellte am 4.1.2002 nach illegaler Einreise in das österreichische Bundesgebiet einen Antrag auf Gewährung von Asyl. römisch eins. Die Beschwerdeführerin, eine georgische Staatangehörige, stellte am 4.1.2002 nach illegaler Einreise in das österreichische Bundesgebiet einen Antrag auf Gewährung von Asyl. 1. Nach Durchführung einer Einvernahme am 23.7.2002, in der die Beschwerdeführerin auch zu ihren... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I.1. Die Beschwerdeführerin, eine äthiopische Staatsangehörige, stellte am 18.08.2005 einen Asylantrag. römisch eins.1. Die Beschwerdeführerin, eine äthiopische Staatsangehörige, stellte am 18.08.2005 einen Asylantrag. 2. Vor dem Bundesasylamt wurde sie am 25.08.2005 und 21.12.2006 zu ihren Fluchtgründen einvernommen. 3. Mit Bescheid vom 14.02.2007. Zl. 0512.736-BAS, wies das Bundesasylamt den Asylantrag vom 18.08.2005 gemäß §§ 7, 8 Abs. 1 und 2 AsylG 199... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I.) Verfahrensgang und Sachverhalt römisch eins.) Verfahrensgang und Sachverhalt 1.1. Der minderjährige Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Russischen Föderation und Angehöriger der tschetschenischen Volksgruppe, wurde am XXXX als Sohn des Beschwerdeführers zu D11 319745-2/2011 und der Beschwerdeführerin zu D11 318746-2/2011 im österreichischen Bundesgebiet geboren und stellte am 02.06.2008 vertreten durch seien Vater als gesetzli... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I.) Verfahrensgang und Sachverhalt römisch eins.) Verfahrensgang und Sachverhalt 1.1. Der minderjährige Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Russischen Föderation und Angehöriger der tschetschenischen Volksgruppe, ist der Sohn des Beschwerdeführers zu D11 319745-2/2011 und der Beschwerdeführerin zu D11 318746-2/2011. Die Mutter stellte als gesetzliche Vertreterin für den minderjährigen Beschwerdeführer am 28.12.2007 einen Antrag auf... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I.) Verfahrensgang und Sachverhalt römisch eins.) Verfahrensgang und Sachverhalt 1.1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Russischen Föderation und Angehöriger der tschetschenischen Volksgruppe, reiste - seinen Angaben zufolge - am 28.12.2007 gemeinsam mit seiner Ehefrau (Beschwerdeführerin zu D11 319746-2/2011) und seinem minderjährigen Sohn (Beschwerdeführer zu D11 319744-2/2011) illegal in das österreichische Bundesgebiet ei... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I.) Verfahrensgang und Sachverhalt römisch eins.) Verfahrensgang und Sachverhalt 1.1. Die Beschwerdeführerin, eine Staatsangehörige der Russischen Föderation und Angehörige der tschetschenischen Volksgruppe, reiste - ihren Angaben zufolge - am 28.12.2007 gemeinsam mit ihrem Ehemann (Beschwerdeführer zu D11 319745-2/2011) und ihrem minderjährigen Sohn (Beschwerdeführer zu D11 319744-2/2011) illegal in das österreichische Bundesgebiet ein un... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Der Asylgerichtshof nimmt den nachfolgenden Sachverhalt als erwiesen an: römisch eins. Der Asylgerichtshof nimmt den nachfolgenden Sachverhalt als erwiesen an: I.1. Bisheriger Verfahrenshergang römisch eins.1. Bisheriger Verfahrenshergang I.1.1.1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Republik Armenien, reist laut seinen eigenen Angaben am 19.1.2002 in das Bundesgebiet ein und stellte am 21.1.2002 beim Bundesasylamt (BAA)... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Der Asylgerichtshof nimmt den nachfolgenden Sachverhalt als erwiesen an: römisch eins. Der Asylgerichtshof nimmt den nachfolgenden Sachverhalt als erwiesen an: I.1. Bisheriger Verfahrenshergang römisch eins.1. Bisheriger Verfahrenshergang I.1.1. Die beschwerdeführenden Parteien ("bP"), in weiterer Folge gemäß der Reihenfolge ihrer Nennung im Spruch: als "bP1 - bP5" bezeichnet), sind Staatsangehörige der Republik Armenien. bP1 und bP... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Der Asylgerichtshof nimmt den nachfolgenden Sachverhalt als erwiesen an: römisch eins. Der Asylgerichtshof nimmt den nachfolgenden Sachverhalt als erwiesen an: I.1. Bisheriger Verfahrenshergang römisch eins.1. Bisheriger Verfahrenshergang I.1.1. Die beschwerdeführende Partei (in weiterer Folge kurz als "bP" bezeichnet), ein Staatsangehöriger von Armenien, brachte am 17.03.2006 beim Bundesasylamt (BAA) einen Antrag auf international... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I.) Verfahrensgang und Sachverhalt römisch eins.) Verfahrensgang und Sachverhalt I.1. Die Beschwerdeführerin (in weiterer Folge als BF1 bezeichnet), Staatsangehörige Georgiens, reiste am 10.05.2002 gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten XXXX (alias XXXX), illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am 23.05.2002 einen Asylantrag. Am 11.10.2002 gab BF1 vor dem Bundesasylamt im Wesentlichen an, sie spreche Ossetisch, habe ihren... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I.) Verfahrensgang und Sachverhalt römisch eins.) Verfahrensgang und Sachverhalt I.1. Die Mutter (in weiterer Folge als BF1 bezeichnet) der Beschwerdeführerin, Staatsangehörige Georgiens, reiste am 10.05.2002 gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten (und Vater der Beschwerdeführerin) XXXX (alias XXXX), illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am 23.05.2002 einen Asylantrag. Am 11.10.2002 gab BF1 vor dem Bundesasylamt im Wese... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I.) Verfahrensgang und Sachverhalt römisch eins.) Verfahrensgang und Sachverhalt I.1. Die Mutter (in weiterer Folge als BF1 bezeichnet) der Beschwerdeführerin, Staatsangehörige Georgiens, reiste am 10.05.2002 gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten (und Vater der Beschwerdeführerin) XXXX (alias XXXX), geb. XXXX, illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am 23.05.2002 einen Asylantrag. Am 11.10.2002 gab BF1 vor dem Bundesasyl... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Der Beschwerdeführer (vormals: Berufungswerber; im Weiteren auch: BF) stellte am 09.02.2003 nach seinem Aufgriff im Gefolge der illegalen Einreise in das Bundesgebiet vor einem Organ des GÜP Marchegg einen Antrag auf internationalen Schutz. Er wurde dazu niederschriftlich einvernommen und brachte er im Zuge dessen - unter Angabe unrichtiger Personalien - vor, dass er Araber u... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Gang des Verfahrens: römisch eins. Gang des Verfahrens: 1. Am 12.07.1999 stellte die Beschwerdeführerin, noch unter ihrem damaligen Namen XXXX in Österreich einen Asylantrag. Für ihre gemeinsam mit ihr eingereiste Tochter (aus erster Ehe) XXXX stellte sie einen Asylerstreckungsantrag. Am 17.01.2000 gab die Beschwerdeführerin gegenüber dem Bundesasylamt an, dass ihre Eltern im Kosovo und ihre beiden Geschwister als Gastarbeiter in der Schweiz leben würden... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Gang des Verfahrens: römisch eins. Gang des Verfahrens: 1. Der Beschwerdeführer, damals ein jugoslawischer Staatsangehöriger und Angehöriger der albanischen Volksgruppe aus dem Kosovo, stellte nach illegaler Einreise am 22.05.1998 einen Asylantrag. Er hatte bereits am 23.10.1996 erstmalig in Österreich einen Asylantrag gestellt, der mit Bescheid des Bundesasylamtes vom 31.10.1996, Zahl: 96 06.084-BAT, abgewiesen worden war. Die dagegen erhobene Berufung w... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Der (damals minderjährige) Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Russischen Föderation aus der Teilrepublik Inguschetien, reiste am 26.10.2004 illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag einen Asylantrag. Hiezu wurde er am 28.10.2004 und am 02.11.2005 vor dem Bundesasylamt einvernommen. Mit Bescheid vom 10.11.2005, Zahl: 04 21.892-EAST Ost... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt I.1. Verfahrensgang römisch eins.1. Verfahrensgang 1. Das Bundesasylamt hat mit dem oben im
Spruch: angeführten Bescheid, zugestellt am 06.02.2007, den dem Beschwerdeführer (im Folgenden: Bf.) mit Bescheid des Bundesasylamtes vom 24.03.2004, Zl. 03 38.527, zuerkannten Status des subsidiär Schutzberechtigten gemäß § 9 Abs. 1 Z 1 AsylG 2005 von Amts wegen aberkannt (Spruchpunkt ... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I.) Verfahrensgang und Sachverhalt römisch eins.) Verfahrensgang und Sachverhalt 1.1. Der Beschwerdeführer, Staatsangehöriger der Russischen Föderation und Angehöriger der tschetschenischen Volksgruppe, stellte am 28.08.2003 nach illegaler Einreise einen Asylantrag unter dem (unrichtigen) Namen XXXX und begründete diesen mit der Kriegssituation in Tschetschenien. 1.1. Der Beschwerdeführer, Staatsangehöriger der Russischen Föderation und A... mehr lesen...