Die Beschwerdeführerin, eine vietnamesische Staatsangehörige, beantragte am 7. Juni 2006 internationalen Schutz und brachte zu ihren Fluchtgründen im Wesentlichen vor, dass sie in ihrer Heimat Geldschulden nicht hätte zurückzahlen können, weshalb sie von den Gläubigern bedroht worden sei. Sie habe wegen dieser Drohungen Anzeige bei der Polizei erstattet; in ihrer Heimat würde sich die Polizei aber nicht wirklich um solche Fälle kümmern. Mit Bescheid vom 26. März 2007 wies das Bundesa... mehr lesen...
Index: 41/02 Passrecht Fremdenrecht49/01 Flüchtlinge
Norm: AsylG 1997 §7; AsylG 2005 §3 Abs1;FlKonv Art1 AbschnA Z2; AsylG 2005 § 3 heute AsylG 2005 § 3 gültig ab 01.06.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2016 AsylG 2005 § 3 gültig von 20.07.2015 bis 31.05.2016 zuletzt geänd... mehr lesen...
Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger des Iran, beantragte am 30. Jänner 2008 die Gewährung von internationalem Schutz. Vor dem Bundesasylamt gab er dazu im Wesentlichen an, er sei assyrischer Christ und im Dezember 2006 nach Österreich eingereist, um von hier aus zu seiner in den Vereinigten Staaten lebenden Familie weiterzureisen. Ihm sei nunmehr allerdings die Einreise dort nicht gestattet worden. Im Iran sei er als Angehöriger der christlichen Minderheit benachteiligt; als C... mehr lesen...
Die Erstbeschwerdeführerin ist die Mutter des mj. Zweitbeschwerdeführers und wie dieser Staatsangehörige Nigerias. Mit den im Instanzenzug ergangenen erstangefochtenen Bescheid wurde der Asylantrag der Erstbeschwerdeführerin gemäß § 7 Asylgesetz 1997 (AsylG) abgewiesen und gemäß § 8 Abs. 1 AsylG iVm § 50 Fremdenpolizeigesetz 2005 (FPG) festgestellt, dass deren Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung nach Nigeria zulässig sei. Mit den im Instanzenzug ergangenen erstangefochten... mehr lesen...
Die Erstbeschwerdeführerin, eine Staatsangehörige von Kamerun, stellte am 11. August 2004 einen Asylantrag. Der Zweitbeschwerdeführer ist ihr am 6. September 2004 in Österreich geborener Sohn; für ihn stellte die Erstbeschwerdeführerin als gesetzliche Vertreterin am 14. September 2004 einen Asylantrag. Die Drittbeschwerdeführerin ist die am 27. September 2007 in Österreich geborene Tochter der Erstbeschwerdeführerin; für sie brachte die Erstbeschwerdeführerin als gesetzliche Vertreter... mehr lesen...
Der Erstbeschwerdeführer und die Drittbeschwerdeführerin sind miteinander verheiratet und die Eltern der minderjährigen zweit- und viertbeschwerdeführenden Parteien. Alle beschwerdeführenden Parteien sind Staatsangehörige der Russischen Föderation tschetschenischer Volksgruppenzugehörigkeit. Der Erstbeschwerdeführer reiste gemeinsam mit der Drittbeschwerdeführerin nach Österreich ein und beantragte am 23. März 2004 Asyl; die Drittbeschwerdeführerin stellte gleichzeitig einen Antrag au... mehr lesen...
Der Beschwerdeführer, seinen Angaben zufolge ein Staatsangehöriger von Serbien albanischer Volksgruppenzugehörigkeit aus dem Kosovo, reiste im November 2004 in das Bundesgebiet ein und stellte am 30. August 2007 einen Antrag auf internationalen Schutz. Mit dem angefochtenen Bescheid wurde die Berufung des Beschwerdeführers gegen den diesen Antrag abweisenden Bescheid des Bundesasylamtes vom 18. September 2007 gemäß § 3 Abs. 1 Asylgesetz 2005 (AsylG 2005) abgewiesen (Spruchpunkt I.), ... mehr lesen...
Die Erstbeschwerdeführerin ist Staatsangehörige von Serbien, gehört keiner ethnischen Minderheit an und lebte bis zu ihrer Ausreise im Jänner 2005 in der Stadt Nis (Serbien). Am 17. Februar 2005 stellte sie in Österreich einen Asylantrag. Der Zweitbeschwerdeführer stammt aus Prizren (Kosovo), gehört der Volksgruppe der Torbesh an und beantragte am 25. Jänner 2005 Asyl. Am 12. August 2006 heirateten die Erstbeschwerdeführerin und der Zweitbeschwerdeführer in Österreich. Die Drittbeschw... mehr lesen...
Die Beschwerdeführerin ist die minderjährige Tochter des S A und der M A, die in Österreich um Asyl angesucht hatten. Für die im November 2007 im Bundesgebiet geborene Beschwerdeführerin beantragte die Mutter als gesetzliche Vertreterin am 9. Jänner 2008 internationalen Schutz. Mit dem angefochtenen, im Instanzenzug ergangenen Bescheid wies die belangte Behörde den Asylantrag gemäß § 3 Abs. 1 Asylgesetz 2005 (AsylG 2005) ab (Spruchpunkt I.), stellte fest, dass der Beschwerdeführerin ... mehr lesen...
I. römisch eins. 1. Die Beschwerdeführer sind Staatsangehörige von Serbien, gehören der Volksgruppe der Roma an und stellten am 30. April 2007 einen Antrag auf internationalen Schutz. Diesen Antrag begründeten die Beschwerdeführer im Wesentlichen damit, dass die Erstbeschwerdeführerin sowie die Zweit- und Drittbeschwerdeführer, die minderjährigen Söhne der Erstbeschwerdeführerin, in Serbien als Angehörige der Volksgruppe der Roma durch die serbische Mehrheitsbevölkerung tagtägl... mehr lesen...
Index: 10/07 Verwaltungsgerichtshof40/01 Verwaltungsverfahren41/02 Passrecht Fremdenrecht
Norm: AsylG 2005 §3 Abs1; AVG §58 Abs2; AVG §60; VwGG §42 Abs2 Z3 litc; AsylG 2005 § 3 heute AsylG 2005 § 3 gültig ab 01.06.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2016 AsylG 2005 § 3 gültig von 20.07... mehr lesen...
Index: 41/02 Passrecht Fremdenrecht49/01 Flüchtlinge
Norm: AsylG 2005 §3 Abs1;FlKonv Art1 AbschnA Z2; AsylG 2005 § 3 heute AsylG 2005 § 3 gültig ab 01.06.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2016 AsylG 2005 § 3 gültig von 20.07.2015 bis 31.05.2016 zuletzt geändert durch BGBl.... mehr lesen...
Die Erstbeschwerdeführerin ist die Mutter der zweit- bis viertbeschwerdeführenden Parteien; alle sind Staatsangehörige von Somalia. Die beschwerdeführenden Parteien stellten am 17. Februar 2006 im Wege der österreichischen Botschaft in Nairobi Anträge auf internationalen Schutz im Familienverfahren gemäß § 35 Abs. 1 Asylgesetz 2005 (AsylG 2005) bezogen auf M O H (MOH), den Ehegatten der Erstbeschwerdeführerin und Vater der zweit- bis viertbeschwerdeführenden Parteien; MOH war mit Bes... mehr lesen...
Index: 40/01 Verwaltungsverfahren41/02 Passrecht Fremdenrecht
Norm: AsylG 2005 §3 Abs1; AVG §45 Abs2; AsylG 2005 § 3 heute AsylG 2005 § 3 gültig ab 01.06.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2016 AsylG 2005 § 3 gültig von 20.07.2015 bis 31.05.2016 zuletzt geändert durch BGBl.... mehr lesen...
Die beschwerdeführenden Parteien sind Mitglieder einer Familie (die Viertbeschwerdeführerin und der Fünftbeschwerdeführer sind ein Ehepaar, die erst- bis drittbeschwerdeführenden Parteien sind ihre minderjährigen Kinder) und russische Staatsangehörige tschetschenischer Volkszugehörigkeit. Sie reisten gemeinsam am 2. Oktober 2006 in das Bundesgebiet ein und beantragten am 3. Oktober 2006 internationalen Schutz. Sämtliche beschwerdeführenden Parteien bezogen sich dabei auf die Fluchtgrü... mehr lesen...
Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger von Serbien und stellte am 4. Mai 2007 einen Antrag auf internationalen Schutz. Mit dem angefochtenen Bescheid wurde die Berufung des Beschwerdeführers gegen den diesen Antrag abweisenden Bescheid des Bundesasylamtes vom 30. Mai 2007 gemäß § 3 Abs. 1 Asylgesetz 2005 (AsylG 2005) abgewiesen (Spruchpunkt I.), gemäß § 8 Abs. 1 Z. 1 AsylG 2005 der Status eines subsidiär Schutzberechtigten in Bezug auf Serbien nicht zuerkannt (Spruchpunkt II.) un... mehr lesen...
Der Beschwerdeführer ist der (nunmehrige) Ehemann der Beschwerdeführerin zur Zl. 2008/01/0385, sowie der Vater der minderjährigen Beschwerdeführer zu den Zlen. 2008/01/0384 und 0386. Er befindet sich seinen Angaben zufolge seit 1995 in Österreich und hat (nach zwei erfolglosen Asylverfahren) am 23. März 2007 - ebenso wie seine Ehefrau und die Beschwerdeführerin zur Zl. 2008/01/0384 - einen Antrag auf internationalen Schutz gestellt. Der Beschwerdeführer zur Zl. 2008/01/0386 wurde am 8... mehr lesen...
Index: 10/07 Verwaltungsgerichtshof40/01 Verwaltungsverfahren41/02 Passrecht Fremdenrecht
Norm: AsylG 2005 §10 Abs1 Z2; AsylG 2005 §3 Abs1; AsylG 2005 §8 Abs1 Z1; AVG §60; VwGG §42 Abs2 Z3 litb; VwGG §42 Abs2 Z3 litc; AsylG 2005 § 10 heute AsylG 2005 § 10 gültig von 01.11.2017 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017 ... mehr lesen...
Index: 10/07 Verwaltungsgerichtshof40/01 Verwaltungsverfahren41/02 Passrecht Fremdenrecht
Norm: AsylG 2005 §3 Abs1; AVG §60; VwGG §42 Abs2 Z3 litc; AsylG 2005 § 3 heute AsylG 2005 § 3 gültig ab 01.06.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2016 AsylG 2005 § 3 gültig von 20.07.2015 bis 31.0... mehr lesen...
Der (damals) minderjährige Beschwerdeführer, ein russischer Staatsangehöriger tschetschenischer Volksgruppenzugehörigkeit, reiste ohne seine Eltern Ende August 2006 in das Bundesgebiet ein und beantragte am 1. September 2006 internationalen Schutz. Diesen Antrag wies die belangte Behörde mit dem angefochtenen, im Instanzenzug ergangenen Bescheid gemäß § 3 Abs. 1 Asylgesetz 2005 ab und erkannte dem Beschwerdeführer den Status des Asylberechtigten nicht zu. Gemäß § 8 Abs. 1 Z 1 AsylG 2... mehr lesen...
Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Russischen Föderation tschetschenischer Volksgruppenzugehörigkeit, beantragte am 12. September 2006 internationalen Schutz. Mit dem angefochtenen, im Instanzenzug ergangenen Bescheid wies die belangte Behörde diesen Antrag gemäß § 3 Abs. 1 Asylgesetz 2005 (AsylG 2005) ab, erkannte dem Beschwerdeführer den Status eines subsidiär Schutzberechtigten gemäß § 8 Abs 1 Z 1 AsylG 2005 nicht zu und wies ihn gemäß § 10 Abs. 1 Z 2 AsylG 2005 aus d... mehr lesen...
1. Die Beschwerdeführerinnen sind (ausgehend von den angefochtenen Bescheiden) Staatsangehörige von Serbien und stammen aus dem Kosovo. Sie sind die minderjährigen ehelichen Kinder des S.M. (Vater) und der G.M. (Mutter). 2. Der Vater der Beschwerdeführerinnen reiste am 4. Jänner 2001 in das Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag einen Asylantrag. Die Mutter der Beschwerdeführerinnen reiste am 18. November 2003 gemeinsam mit der Zweitbeschwerdeführerin in das Bundesgebiet ein ... mehr lesen...
Der Beschwerdeführer, seinen Angaben zufolge ein am 7. März 1989 geborener Staatsangehöriger von Ghana, reiste am 8. Mai 2006 in das Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag einen Antrag auf internationalen Schutz. Mit Bescheid des Bundesasylamtes (BAA) vom 14. Dezember 2006 wurde dieser Antrag gemäß § 3 Asylgesetz 2005, BGBl. I Nr. 100 (AsylG 2005) abgewiesen und dem Beschwerdeführer der Status des Asylberechtigten nicht zuerkannt (Spruchpunkt I.). Weiters wurde dem Beschwerdefü... mehr lesen...
Der Beschwerdeführer, ein afghanischer Staatsangehöriger, reiste am 13. März 2006 in das Bundesgebiet ein und beantragte internationalen Schutz. Diesen Antrag wies das Bundesasylamt mit Bescheid vom 14. September 2006 gemäß § 3 Abs. 1 Asylgesetz 2005 (AsylG 2005) ab und erkannte dem Beschwerdeführer den Status des Asylberechtigten nicht zu (Spruchpunkt I.). Gemäß § 8 Abs. 1 Z 1 AsylG 2005 wurde dem Beschwerdeführer auch der Status des subsidiär Schutzberechtigten in Bezug auf den H... mehr lesen...
Index: 10/07 Verwaltungsgerichtshof40/01 Verwaltungsverfahren41/02 Asylrecht41/02 Passrecht Fremdenrecht
Norm: AsylG 2005 §3 Abs1; AsylG 2005 §8 Abs1 Z1; AVG §71 Abs1; AVG §71 Abs6; AVG §71;FrPolG 2005 §76 Abs1;FrPolG 2005 §76 Abs6; VwGG §30 Abs2; AsylG 2005 § 3 heute AsylG 2005 § 3 gültig ab 01.06.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/201... mehr lesen...
Mit dem zitierten Bescheid vom 14. Dezember 2006 wies die belangte Behörde eine vom Mitbeteiligten, einem nigerianischen Staatsangehörigen, eingebrachte Schubhaftbeschwerde, soweit sie sich gegen den Schubhaftbescheid der Bezirkshauptmannschaft Baden vom 28. Oktober 2006 sowie die Anhaltung in Schubhaft von 28. Oktober 2006 bis 7. Dezember 2006 richtete, gemäß § 83 Fremdenpolizeigesetz 2005 (FPG) als unbegründet ab. Die ab 7. Dezember 2006 erfolgte Anhaltung des Mitbeteiligten stellt... mehr lesen...
Die beschwerdeführenden Parteien sind Mitglieder einer Familie (der Erstbeschwerdeführer und die Zweitbeschwerdeführerin sind Ehegatten; die dritt- bis fünftbeschwerdeführenden Parteien ihre minderjährigen Kinder) und russische Staatsangehörige tschetschenischer Volksgruppenzugehörigkeit. Die erst- bis drittbeschwerdeführenden Parteien reisten im November 2004 gemeinsam in das Bundesgebiet ein und beantragten Asyl. Die viert- und fünftbeschwerdeführenden Parteien wurden erst in Öste... mehr lesen...
Der Beschwerdeführer, ein zur Minderheit der Laken in Dagestan gehörender russischer Staatsangehöriger, reiste am 6. Mai 2007 in das Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag einen Antrag auf internationalen Schutz, den das Bundesasylamt mit Bescheid vom "26. April 2007" (richtig: 26. Mai 2007) gemäß § 3 Abs. 1 Asylgesetz 2005 (AsylG 2005) abwies und dem Beschwerdeführer den Status eines Asylberechtigten nicht zuerkannte (Spruchpunkt I.). Gleichzeitig erkannte es ihm auch den Stat... mehr lesen...
Die Erstbeschwerdeführerin ist die Mutter der Zweitbeschwerdeführerin; sie sind armenische Staatsangehörige und Familienangehörige des A (Ehemann der Erstbeschwerdeführerin bzw. Vater der Zweitbeschwerdeführerin), dessen Beschwerde gegen den in seiner Asylangelegenheit ergangenen Bescheid der belangten Behörde zu 2006/19/1246 beim Verwaltungsgerichtshof anhängig war und mit hg. Beschluss vom 19. Februar 2007 abgelehnt wurde. Die Erstbeschwerdeführerin reiste am 5. Oktober 2005... mehr lesen...
Der Beschwerdeführer, seinen Angaben zufolge ein am 25. Dezember 1990 geborener Staatsangehöriger von Nigeria, reiste am 8. Mai 2006 nach Österreich ein und stellte am selben Tag einen Antrag auf internationalen Schutz. Das Bundesasylamt wies mit Bescheid vom 14. Dezember 2006 den Antrag des Beschwerdeführers auf internationalen Schutz gemäß § 3 Abs. 1 Asylgesetz 2005 (AsylG) ab, erkannte ihm den Status des subsidiär Schutzberechtigten gemäß § 8 Abs. 1 Z 1 AsylG nicht zu und w... mehr lesen...