E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang 1. Der Beschwerdeführer (im Weiteren kurz "BF" genannt), dessen Staatsangehörigkeit unbekannt ist, gelangte laut eigenen Angaben im Frühjahr 2011 illegal in das österreichische Bundesgebiet und stellte am 25.08.2011 - nach Festnahme wegen des Verdachtes der Verwaltungsübertretung gemäß § 120 FPG - einen Antrag auf internationalen Schutz. 1. Der Beschwerdeführer (im Weiteren kurz "BF" genannt),... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Verfahrensgang vor dem Bundesasylamt ergibt sich aus dem Verwaltungsakt des Bundesasylamtes. Der Beschwerdeführer, seinen Angaben nach staatenloser Kurde, aus Syrien stammend, stellte den gegenständlichen Antrag auf internationalen Schutz am 10.02.2004. Er wurde hiezu polizeilich erstbefragt und am 13.06.2005 vor Organen des Bundesasylamtes, Außenstelle Linz, einvernommen. Als Fluchtgrund führte er an, ... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Verfahrensgang vor dem Bundesasylamt ergibt sich aus dem Verwaltungsakt des Bundesasylamtes. Der Beschwerdeführer trägt seinen Angaben nach den im
Spruch: genannten Namen, ist staatenlos und gehört der kurdischen Bevölkerungsgruppe an. Der Staat seines früheren gewöhnlichen Aufenthaltes war Syrien. Er stellte den gegenständlichen Antrag auf internationalen Schutz am 14.06.2006. Er wurde hiezu am selben T... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. 1. Der Beschwerdeführer behauptet, Staatsangehöriger des Irak zu sein und stellte am 13.03.2010 einen Antrag auf internationalen Schutz. Er wurde am selben Tag einer Erstbefragung durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes unterzogen und brachte hierbei im Wesentlichen vor, dass er seine Heimat verlassen habe, weil er Sunnit sei und in einem schiitischen Bezirk von XXXX leben habe müssen. Sein Bruder sei von den Schiiten schwer verletzt worden, weshal... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. VERFAHRENSGANG: römisch eins. VERFAHRENSGANG: Die Beschwerdeführerin (im Folgenden auch BF genannt) brachte am 27.4.2010 beim Bundesasylamt (BAA) einen Antrag auf internationalen Schutz ein. Dazu wurde sie am selben Tag erstbefragt (AS13f) und am 20.5.2010 (AS69f) und am 7.7.2010 (AS 109f) zu den im Akt ersichtlichen Daten von einem Organwalter des BAA niederschriftlich einvernommen. Als
Begründung: für das Verlassen des Herkunftsstaates brachte die BF i... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. VERFAHRENSGANG: römisch eins. VERFAHRENSGANG: Der damals noch mj. Beschwerdeführer (im Folgenden auch BF genannt) brachte am 27.4.2010 beim Bundesasylamt (BAA) durch seine Mutter und damalige gesetzliche Vertreterin einen Antrag auf internationalen Schutz ein. Dazu wurde er am 28.4.2010 erstbefragt (AS13f) und am 20.5.2010 (AS35f) und am 7.7.2010 (AS 89f) zu den im Akt ersichtlichen Daten von einem Organwalter des BAA niederschriftlich einvernommen. Als... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. VERFAHRENSGANG: römisch eins. VERFAHRENSGANG: Die damals noch mj. Beschwerdeführerin (im Folgenden auch BF genannt) brachte am 27.4.2010 beim Bundesasylamt (BAA) durch ihre Mutter und damalige gesetzliche Vertreterin einen Antrag auf internationalen Schutz ein. Dazu wurde sie am 28.4.2010 erstbefragt (AS13f) und am 20.5.2010 (AS35f) und am 7.7.2010 (AS 75f) zu den im Akt ersichtlichen Daten von einem Organwalter des BAA niederschriftlich einvernommen. A... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Der Beschwerdeführer behauptet, Staatsangehöriger von Somalia zu sein und ist am 12.8.2004 in das Bundesgebiet eingereist. Am 13.8.2004 stellte er einen Asylantrag. Der Beschwerdeführer wurde in weiterer Folge am 18.8.2004 und 28.6.2005 vor dem Bundesasylamt niederschriftlich einvernommen, wobei er im Wesentlichen vorbrachte, er gehöre dem Stamm der "Asharaf" an, der in Somalia verfolgt werde. Sein Vater sei bereits im Jahre 1996 wegen dessen Stammeszugehörigk... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Verfahrensgang vor dem Bundesasylamt ergibt sich aus dem Verwaltungsakt des Bundesasylamtes. Der Beschwerdeführer, seinen Angaben nach ein syrischer Staatsbürger kurdischer Ethnie jezidischen Glaubens stellte den gegenständlichen Antrag auf internationalen Schutz am 09.08.2005. Er wurde hiezu polizeilich erstbefragt und am 11.08.2005 vor Organen des Bundesasylamtes in Traiskirchen einvernommen. Als Fluc... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Der Beschwerdeführer, ein Staatsbürger der Russischen Föderation und Angehöriger der tschetschenischen Volksgruppe, gelangte am 24.10.2005 unter Umgehung der Grenzkontrolle nach Österreich und stellte noch am gleichen Tag einen Asylantrag. Die am 03.11.2005 erfolgte die Einvernahme durch die Erstaufnahmestelle Ost hatte die Frage nach dem zuständigen Staat für die Führung des gegenständlichen Asylverfahrens zum Thema, der Beschwerdeführer gab jedoch damals scho... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: Der Beschwerdeführer, ein nigerianischer Staatsangehöriger, reiste am 25. Mai 2005 in das Bundesgebiet ein und beantragte am selben Tag Asyl. In seinen Einvernahmen vor dem Bundesasylamt gab er zu seinen Fluchtgründen im Wesentlichen an, während seiner Studienzeit an der Universität Lagos einer geheimen Gesellschaft angehört zu haben. In der Folge habe der Beschwerdeführer seine Mitgliedschaft... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang Die Beschwerdeführerin, eine Staatsangehörige von Ghana, beantragte am 13. September 2005 die Gewährung von internationalem Schutz. Diesen Antrag wies das Bundesasylamt mit Bescheid vom 25. Juli 2007, Zl. 06 09.659-BAE, ab und erkannte der Beschwerdeführerin den Status der Asylberechtigten nicht zu, erkannte ihr den Status der subsidiär Schutzberechtigten in Bezug auf den Herkunftsstaat Ghana ebenfalls nicht z... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Der Verfahrensgang vor der erstinstanzlichen Behörde ergibt sich aus dem erstinstanzlichen Verwaltungsakt. 2. Der Beschwerdeführer, seinen Angaben nach ein syrischer Staatsbürger kurdischer Ethnie, stellte den gegenständlichen Antrag auf internationalen Schutz am 30.09.2008. Er wurde am 02.10.2008 polizeilich erstbefragt und am 15.06.2009 vor Organen des Bundesasylamtes, Au... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Der Verfahrensgang vor der erstinstanzlichen Behörde ergibt sich aus den erstinstanzlichen Verwaltungsakten. Die Beschwerdeführer, alle staatenlose Kurden sunnitischen Glaubens aus Syrien, reisten illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellten sie bzw. die Kindeseltern als gesetzliche Vertreter für die minderjährigen Dritt- und Viertbeschwerdeführer am 31.08.2... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Der Beschwerdeführer behauptet, Staatsangehöriger von Somalia zu sein und ist am 2.4.2003 in das Bundesgebiet eingereist. Am 3.4.2003 stellte er einen Asylantrag. Der Beschwerdeführer wurde in weiterer Folge am 24.6.2004 vor dem Bundesasylamt niederschriftlich einvernommen, wobei er im Wesentlichen vorbrachte, er gehöre in Somalia dem Stamm der "Reehamer" (gemeint wohl: Rer Hamar) an, der von größeren Stämmen unterdrückt werde. So sei seine Familie von Rebelle... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: Die minderjährige Beschwerdeführerin, eine Staatsangehörige der Russischen Föderation und Angehörige der tschetschenischen Volksgruppe, reiste am 08.01.2008 gemeinsam mit ihrer Mutter XXXX (Zl. D13 319444-1/2008) und ihren beiden Geschwistern XXXX illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag vertreten durch ihre Mutter als gesetzliche Vertreterin ei... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: Die minderjährige Beschwerdeführerin, eine Staatsangehörige der Russischen Föderation und Angehörige der tschetschenischen Volksgruppe, reiste am 08.01.2008 gemeinsam mit ihrer Mutter XXXX (Zl. D13 319444-1/2008) und ihren beiden Geschwistern XXXX illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag vertreten durch ihre Mutter als gesetzliche Vertreterin ei... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: Der minderjährige Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Russischen Föderation und Angehöriger der tschetschenischen Volksgruppe, reiste am 08.01.2008 gemeinsam mit seiner Mutter XXXX (Zl. D13 319444-1/2008) und seinen beiden Schwestern XXXX illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag vertreten durch seine Mutter als gesetzliche Vertreterin ei... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Aus den Verwaltungsakten ergibt sich folgender Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Aus den Verwaltungsakten ergibt sich folgender Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Mongolei, reiste illegal in das österreichische Bundesgebiet und stellte am 19.04.2005 den gegenständlichen Asylantrag. Anlässlich einer "ersten Einvernahme im Asylverfahren" vor dem Bundesasylamt, Erstaufnahmezentrum Ost, am 20.04.20... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Der Asylgerichtshof nimmt den nachfolgenden Sachverhalt als erwiesen an: römisch eins. Der Asylgerichtshof nimmt den nachfolgenden Sachverhalt als erwiesen an: I.1. Bisheriger Verfahrenshergang römisch eins.1. Bisheriger Verfahrenshergang I.1.1. Die Beschwerdeführerin (im folgenden auch "BF" genannt) mit ungeklärter Staatsangehörigkeit, reiste am 11.10.2010 unter Umgehung der Grenzkontrolle illegal nach Österreich ein und brachte am selben Tag beim B... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Die Beschwerdeführerin behauptet, Staatsangehörige von Nigeria zu sein. Sie reiste am 23.10.2001 in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am 25.10.2001 einen Asylantrag. Im Zuge ihrer niederschriftlichen Einvernahme am 28.02.2002 vor dem Bundesasylamt, Außenstelle XXXX, gab die Beschwerdeführerin an, dass sie und ihre Familie Christen gewesen wären und Probleme mit den Moslems gehabt hätten. Ihr Vater habe einem alten Mann geholfen, der sei aber Mo... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Die Beschwerdeführerin brachte am 18.07.2007 durch ihre Mutter als gesetzliche Vertreterin einen Antrag auf internationalen Schutz ein. Das Bundesasylamt, Außenstelle XXXX, wies den Antrag auf internationalen Schutz vom 18.07.2007 gemäß § 3 Abs. 1 Asylgesetz 2005, BGBl I Nr. 100/2005 (AsylG) idgF, ab und wurde der Beschwerdeführerin der Status der Asylberechtigten nicht zuerkannt (Spruchpunkt I). Gemäß § 8 Abs. 1 Z 1 AsylG wurde der Beschwerdeführerin der Sta... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Verfahrensgang ergibt sich aus dem Verwaltungs- und Gerichtsakt. Die nunmehrige Beschwerdeführerin wurde am 26.11.2009 niederschriftlich beim Bundesasylamt zu ihrem Antrag auf internationalen Schutz vom 25.08.2009 einvernommen. Sie brachte zu ihren Fluchtgründen Verfolgung durch den Geheimdienst wegen ihrer Zugehörigkeit zu und ihrer Tätigkeit als Vizepräsidentin in der Partei UKPNP... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I.1. Verfahrensgang: römisch eins.1. Verfahrensgang: I.1.1. Der Beschwerdeführer, ein irakischer Staatsbürger arabischer Abstammung, stellte am 24.04.2011, nachdem er am selben Tag illegal mit seinen fünf Kindern in das österreichische Bundesgebiet eingereist ist, einen Antrag auf internationalen Schutz. Hiezu wurde er am 25.04.2011 von einem Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes der PI Traiskirchen erstbefragt. römisch eins.1.1. Der... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: I.1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger Somalias, stellte am 29.9.2008, nach mittels Flugzeuges erfolgter illegaler Einreise, in Österreich den verfahrensgegenständlichen Antrag auf Gewährung von internationalem Schutz und gab dabei an, am XXXX in Mogadischu geboren worden zu sein und dem Volksstamm der Reerhamar anzugehören. Zusammengefasst führte er bei der am der Antragstellung folgenden Tag gemäß... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: Der Berufungswerber (in Folge Beschwerdeführer genannt) gibt an am XXXX in XXXX, Bosnien und Herzegowina, geboren zu sein und stellte am 14.11.1991 nach legaler Einreise in das österreichische Bundesgebiet als Staatsangehöriger der damaligen Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien einen Antrag auf Gewährung von Asyl, welchen er mit politischer Verfol... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Die Beschwerdeführerin behauptet, Staatsangehörige von Uganda zu sein. Sie reiste am 12.08.2002 in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag einen Asylantrag. Am 02.04.2003 fand eine niederschriftliche Einvernahme der Beschwerdeführerin durch das Bundesasylamt, Außenstelle XXXX, statt. Im Zuge der Einvernahme gab die Beschwerdeführerin an, dass sie ihre Heimat verlassen habe, da sie Probleme gehabt hätte. Sie hätte sich an Wahlkampagnen b... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I.1. Der Beschwerdeführer, seinen Angaben zufolge Staatsangehöriger von Gabun, reiste am 12.02.2001 illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag unter dem Namen XXXX, StA. Gabun, einen Asylantrag. Er brachte im Wesentlichen vor, nach dem Tod seines Vaters, der eine höhere Position in einer Geheimgesellschaft innegehabt habe, von Mitgliedern dieser Geheimgesellschaft bedroht zu werden, da er es abgelehnt habe, als ... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang Der angeblich vormals minderjährige Beschwerdeführer, ein angeblicher Staatsangehöriger von Sierra Leone, reiste am 08.09.2003 illegal nach Österreich ein und stellte am selben Tage gegenständlichen Asylantrag. Bei der am 06.11.2003 (AS 29-39) vor dem Bundesasylamt, Außenstelle Wien, stattgefundenen Befragung gab der Beschwerdeführer an, am XXXX in Sierra Leone geboren worden zu sein, mit einem Jahr mit seine... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: I.1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger Somalias, stellte am 23.8.2010 (im Stande der Schubhaft) in Österreich den verfahrensgegenständlichen Antrag auf Gewährung von internationalem Schutz und gab dabei an, in Mogadischu, Somalia, geboren worden zu sein sowie dem Volksstamm der Hawadle anzugehören. römisch eins.1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger Somalias, stellte am 23.8.2010 (im Stande ... mehr lesen...