Entscheidungen zu § 23 Abs. 1 WEG 2002

Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG)

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Entscheidungen 31-60 von 60

TE OGH 1994/1/25 5Ob18/94

Begründung:   Die Antragsteller, ein Ehepaar, sind je zur Hälfte Eigentümer der Liegenschaft EZ ***** des Grundbuches ***** L***** mit dem Haus E*****straße Nr.*****. Im Haus befinden sich vier Wohnungen, für die mit Bescheid der Landeshauptstadt Linz vom 20.7.1993, einem Gutachten des Sachverständigen Ing.Karl B***** folgend, die im
Spruch: ersichtlichen Nutzwerte festgesetzt wurden.   Bereits am 17.1.1963 haben die Antragsteller in der Form eines Notariatsaktes die allgemeine Güt... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 25.01.1994

TE OGH 1993/7/13 5Ob62/93

Entscheidungsgründe:   Die beklagte Partei ist Eigentümerin der Liegenschaft EZ ***** des Grundbuches ***** S***** mit dem Wohnhaus S*****weg Nr. 37. Dieses Haus wurde im Sommer 1966 fertiggestellt und bezogen, wobei die organisatorische und administrative Abwicklung des Bauvorhabens und der Wohnungsvergabe in den Händen der beklagten Partei lag. Zur Finanzierung der Wohnanlage wurde 1964 ein Darlehen des Bundes- Wohn- und Siedlungsfonds (BWSF) mit einer Laufzeit von 69,5 Jahren -... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 13.07.1993

RS OGH 1993/1/19 5Ob165/92, 6Ob2146/96y, 2Ob341/98f, 5Ob169/01s, 5Ob178/02s, 5Ob219/04y, 5Ob124/08h,

Rechtssatz: Wurde die rechtliche Möglichkeit vermittelt, ein seitens der Genossenschaft nach Ablauf einer bestimmten Frist verbindlich zu machendes Angebot mit dem Ergebnis anzunehmen, Wohnungseigentum an der vorerst kraft Mietrechtes benützten Wohnung preislich insofern günstiger zu erwerben, als bestimmte Zahlungen kaufpreismindernd zu berücksichtigen sind (wenngleich auch kein Eigentumsanwartschaftsrecht übertragen werden konnte), so stünde, wenn diese von den Parteien bespro... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 19.01.1993

TE OGH 1993/1/19 5Ob165/92

Begründung:   Am 12.10.1988 schlossen der Antragsgegner und die N***** reg. Gen.m.b.H. (in der Folge: NBG), eine gemeinnützige Bauvereinigung iS des § 1 WGG, hinsichtlich der Wohnung Nr. 25 in dem der NBG gehörigen Haus O***** einen "Nutzungsvertrag", in dem die Bezahlung eines Nutzungsentgeltes iS des § 14 Abs 1 WGG unter Berücksichtigung der Entgeltrichtlinienverordnung durch den Antragsgegner vereinbart wurde. Nach § 19 dieses Vertrages sollten für diesen die Bestimmungen des ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 19.01.1993

RS OGH 1987/7/14 5Ob65/94 (5Ob66/86 - 5Ob94/86)

Rechtssatz: Der § 23 Abs 1 WEG 1975 umschreibt nur jene Personen, gegen die Ansprüche der Wohnungseigentumsbewerber gemäß § 23 Abs 2 Z 1 und 2 WEG geltend gemacht werden können; das WEG enthält aber keine Aussage zur Frage, an wen der Wohnungseigentumsbewerber schuldbefreiend seine Zahlungen zu richten hat. Entscheidungstexte 5 Ob 65/94 Entscheidungstext OGH 14.07.1987 5 Ob 65/94 Veröff: MietSlg XXXIX/32 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 14.07.1987

RS OGH 1985/4/30 5Ob22/85, 5Ob121/02h

Rechtssatz: Im Hinblick auf die Erzwingbarkeit der Einhaltung einer Zusage des Wohnungseigentumsorganisators nach §§ 23, 25 WEG 1975 ist entscheidend, ob eine schriftliche oder mündliche Zusage der Zuteilung eines bestimmt bezeichneten Abstellplatzes erteilt wurde. Entscheidungstexte 5 Ob 22/85 Entscheidungstext OGH 30.04.1985 5 Ob 22/85 Veröff: MietSlg 37611 = MietSlg 37658(19) ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 30.04.1985

RS OGH 1985/4/30 5Ob22/85

Rechtssatz: Der Umstand, daß der in den Kaufverträgen mit den Wohnungseigentumsbewerbern als Zubehör - Wohnungseigentum jeweils erwähnte PKW - Abstellplatz im Keller nicht mit der ihm in den Bauplänen zugeteilten Nummer bezeichnet wurde, macht die Zusage des Wohnungseigentumsorganisators nicht unverbindlich, sondern hat lediglich gemäß § 906 ABGB zur Folge, daß dem Wohnungseigentumsorganisator die Wahl zusteht (von der er, ist sie einmal getroffen, nicht mehr allein abgehen kann... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 30.04.1985

TE OGH 1985/4/30 5Ob22/85

Begründung: Die Antragsteller und die Antragsgegner sind die Miteigentümer der Liegenschaft EZ 522 II KG Kitzbühel-Land, auf welcher der Erstantragsgegner, der zunächst der Alleineigentümer dieser Liegenschaft war, das Wohnhaus Kitzbühel, Lebenbergweg 28, mit 9 Wohnungen errichtet hat. Mit Beschluß des Erstgerichtes vom 8.11.1972, Msch 20/72-2, wurden auf Antrag des Erstantragsgegners, ausgehend von dem ursprünglichen Bauplan (auf Grund dessen die Stadtgemeinde Kitzbühel als Baubehö... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 30.04.1985

RS OGH 1985/2/12 5Ob66/83

Rechtssatz: Der Anspruch des Wohnungseigentumsorganisators gegen den Wohnungseigentumsbewerber auf das vereinbarte Entgelt für die Eigentumswohnung unterliegt nicht der kurzen dreijährigen Frist des § 1486 ABGB, sondern der allgemeinen langen dreißigjährigen Frist des § 1478 ABGB. Entscheidungstexte 5 Ob 66/83 Entscheidungstext OGH 12.02.1985 5 Ob 66/83 European ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 12.02.1985

TE OGH 1985/2/12 5Ob66/83

Begründung: Die klagende Wohnungseigentumsorganisatorin, eine gemeinnützige Bauvereinigung in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung, begehrte zuletzt, die beklagte Wohnungseigentumsbewerberin zur Zahlung von S 119.964,46 samt stufenweise berechneter Zinsen zu verurteilen. Zur
Begründung: dieses Begehrens brachte sie im wesentlichen vor: Die Beklagte habe die von ihr, der Klägerin, erbaute Wohnung Nr. 4 auf Stiege 6 der Wohnhausanlage Wagnerstraße 17 in der Hinter... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 12.02.1985

TE OGH 1982/6/15 5Ob28/82

Die Klägerin erwarb mit Kaufvertrag vom 18./19. 2. 1976 von Peter J Wohnungseigentum an der Wohnung Nr. 1 im Haus Innsbruck, F-Weg 71. Dieser hatte die Wohnung seinerseits am 25. 11. 1972 von Maria G erworben. Gemäß Punkt III des Kaufvertrages vom 18./19. 2. 1976 erfolgte die Übergabe und Übernahme der Miteigentumsanteile in den alten Rechten und Pflichten, wie sie schon der Verkäufer besessen hatte. Maria G hatte am 2. 1. 1967 eine Erklärung über den Beitritt zu einer Wohnungseigentu... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 15.06.1982

RS OGH 1982/5/19 6Ob617/81

Rechtssatz: Schließen mehrere Käufer über verschiedene Anteile an einer Sache selbständige Kaufverträge mit demselben Verkäufer ( typischerweise im Fall mehrerer WE-Gewerber ) und weist die Sache selbst Mängel auf, die nach den einzelnen Rechtsgeschäften für mehrere Käufer in gleicher Weise erheblich sind, dann können diese in Ansehung der daraus fließenden Gewährleistungsansprüche eine communio incidens bilden. Entscheidungstexte ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 19.05.1982

TE OGH 1981/12/1 5Ob46/81

Entscheidungsgründe: Gegenstand des Rechtsmittelverfahrens ist nur noch das auf die Ausübung seines - nicht verbücherten - Vorverkaufsrechts gestützte Begehren des Klägers auf Unterfertigung einer der schriftlichen Vereinbarung mit der dritten Käuferin entsprechenden Urkunde durch die beklagte Liegenschaftseigentümerin. Dazu brachte der Kläger vor, die Beklagte habe ihm als Liegenschaftsmiteigentümerin ebenso wie die beiden anderen damaligen Liegenschaftsmiteigentümer ein durch Abtei... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 01.12.1981

RS OGH 1981/12/1 5Ob46/81

Rechtssatz: Zur "schriftlichen Zusage" im Sinne des § 23 Abs 1 WEG: Im Falle, daß der Vertrag zwischen Wohnungseigentumsorganisator und Wohnungseigentumsbewerber dadurch zustandekam, daß letzterer von einem ihm eingeräumten Vorkaufsrecht Gebrauch machte, genügt es, wenn folgende schriftliche Erklärungen vorliegen:   1.) Einräumung des Vorkaufsrechts durch den Wohnungseigentumsorganisator   2.) die den Vorkaufsfall darstellende Vereinbarung zwischen Wohnungseigentumsorganisator u... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 01.12.1981

RS OGH 1981/12/1 5Ob37/81, 5Ob55/88, 5Ob2087/96i, 5Ob56/03a, 5Ob197/07t, 1Ob11/12t, 5Ob92/15p

Rechtssatz: An den Wortlaut der "Zusage" im Sinne des § 23 Abs 1 WEG sind keine allzu strengen Anforderungen zu stellen. Es ist nicht notwendig, dass die schriftliche Erklärung des Wohnungseigentumsorganisators das Wort "Zusage" oder ein gleichbedeutendes Wort enthält; es genügt, wenn die nach § 914 ABGB vorzunehmende Auslegung dieser Erklärung in ihrer Gesamtheit - vom Verständnishorizont des Wohnungseigentumsbewerbers aus betrachtet - dazu führt, dass ihm der Wohnungseigentums... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 01.12.1981

RS OGH 1979/7/10 4Ob538/79

Rechtssatz: § 29 Abs 2 Z 1 WEG 1975 stellt nicht auf die Unterfertigung eines Kaufvertrages über den Grundanteil oder eines Wohnungseigentumsvertrages durch den Wohnungseigentumsorganisator ab, sondern nur darauf, daß dieser vor dem 1.9.1975, sei es auch bedingt oder betagt, die Einräumung des Wohnungseigentumsrechtes an einer bestimmten Wohnung oder sonstigen Räumlichkeiten schriftlich zugesagt hat. Der Wohnungseigentumsbewerber hat Anspruch darauf, daß Gegenforderungen aus de... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 10.07.1979

RS OGH 1979/1/31 1Ob741/78, 5Ob165/92, 5Ob178/02s, 5Ob219/04y, 5Ob124/08h

Rechtssatz: Als Wohnungseigentumsbewerber ist nur derjenige anzusehen, dem vertraglich die Einräumung an einer bestimmt bezeichneten Wohnung von einem Wohnungseigentumsorganisator zugesagt wurde (Hier nicht vorbehaltslose Annahme eines schriftlichen Offerts des WEO). Entscheidungstexte 1 Ob 741/78 Entscheidungstext OGH 31.01.1979 1 Ob 741/78 5 Ob 165/92 Entscheidungs... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 31.01.1979

RS OGH 1979/1/31 1Ob741/78

Rechtssatz: Das Anbot zur Wohnungseigentumsbegründung an den Wohnungseigentumsinteressenten kann von der Erfüllung der Förderungsvoraussetzungen des WBFG 1968 abhängig gemacht werden. Entscheidungstexte 1 Ob 741/78 Entscheidungstext OGH 31.01.1979 1 Ob 741/78 European Case Law Identifier (ECLI) ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0082863 Dokumentnummer ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 31.01.1979

RS OGH 1978/12/15 1Ob712/78

Rechtssatz: Dem von der Schriftform ausgenommenen Erwerb bestehenden Wohnungseigentums ist der Fall gleichzustellen, daß ausnahmsweise der spätere Erwerb eines jedenfalls zum Wohnungseigentum bestimmten Liegenschaftsanteiles samt dem dann bereits begründeten Wohnungseigentum eingeräumt wird. (offen gelassen wurde das Verhältnis zwischen § 2 Abs 2 und § 23 Abs 1 WEG 1975 Ergänzung zu 3 Ob 78,79/74). Entscheidungstexte 1 Ob 712/78... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 15.12.1978

RS OGH 1978/12/5 5Ob618/78, 5Ob55/88

Rechtssatz: Ein Vertrag zwischen dem Wohnungseigentumsorganisator und dem Wohnungseigentumsbewerber ist zwar rechtsgrundabhängig und muß auch im Sinne des § 23 Abs 2 WEG zahlenmäßig bestimmte Beträge für die Grundkosten, Baukosten und sonstige Kosten ausweisen, die vom Wohnungseigentumsbewerber zu entrichten sind, der Schutzzweck der
Norm: verlangt aber bloß für die Zusage des Wohnungseigentumsorganisators gemäß § 23 Abs 1 WEG die Wahrung der Schriftform, um dem Wohnungseigentums... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.12.1978

TE OGH 1978/12/5 5Ob618/78

Die Klägerin hat der Beklagten die Wohnung Nr. 4 im Hause X zum 1. Juni 1976 gerichtlich aufgekundigt und behauptet, die Gekundigte benötige die von ihr gemietete Wohnung nicht zur Befriedigung des eigenen Wohnungsbedürfnisses oder jenes eintrittsberechtigter Personen, sie halte sich vielmehr ständig in einer anderen Wohnung auf; die Kündigung sei gemäß § 19 Abs. 2 Z, 13 MG berechtigt.   Die Beklagte brachte in ihren Einwendungen gegen die Aufkündigung vor, daß sie nicht Mieterin der ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 05.12.1978

RS OGH 1977/9/13 3Ob567/77 (3Ob568/77), 5Ob233/02d, 5Ob219/04y

Rechtssatz: Entspricht eine Zusage im Sinne des § 23 Abs 1 WEG 1975 nicht den Inhaltserfordernissen und Formerfordernissen des Gesetzes, so kann die Zusage nicht dieser Bestimmung unterstellt werden. Das Verlangen nach ihrer Einhaltung ist demnach kein Begehren im Sinne des § 25 Abs 1 WEG 1975, weshalb zu seiner Sicherung eine Streitanmerkung nach § 25 Abs 3 WEG 1975 nicht in Frage kommt. Entscheidungstexte 3 Ob 567/77 Ents... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 13.09.1977

RS OGH 1977/9/13 3Ob567/77 (3Ob568/77)

Rechtssatz: Unter "bestimmter Bezeichnung" ist eindeutig Individualisierung des Objektes gemeint. Entscheidungstexte 3 Ob 567/77 Entscheidungstext OGH 13.09.1977 3 Ob 567/77 Veröff: MietSlg 29526 European Case Law Identifier (ECLI) ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0083179 Dokumentnummer JJR_19770913_OGH0002_0030OB00567_7700000_002 mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 13.09.1977

RS OGH 1977/6/22 1Ob618/77, 1Ob690/84

Rechtssatz: Wohnungseigentümer sind zur Klage wegen Gewährleistung und Schadenersatz gegen Professionisten legitimiert, wenn sie mit dem Wohnungseigentumsorganisator die Vereinbarung treffen, in die vom Wohnungseigentumsorganisator abgeschlossenen und noch abzuschließenden Verträge, insbesonders Architektenverträge, Bauverträge und sonstige Werkverträge einzutreten und die sich daraus ergebenden Verpflichtungen zu übernehmen. Der Übergang der Rechte aus den vom Wohnungseigentums... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 22.06.1977

RS OGH 1977/2/3 6Ob664/76 (6Ob665/76, 6Ob666/76), 3Ob634/77, 1Ob773/78, 5Ob62/93, 5Ob412/97t, 5Ob228

Rechtssatz: 1. "Wohnungseigentumsbewerber" ist auch eine Person, deren Wohnungseigentum bereits verbüchert, deren Wohnung aber noch nicht übergeben ist.   2. Zur Auslegung des Begriffes "Wohnungseigentumsorganisator". Entscheidungstexte 6 Ob 664/76 Entscheidungstext OGH 03.02.1977 6 Ob 664/76 Veröff: SZ 50/14 = MietSlg 29516(11) 3 Ob 634/77 Entscheidungstext OGH 28... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 03.02.1977

TE OGH 1977/2/3 6Ob664/76 (6Ob665/76, 6Ob666/76)

Entscheidungsgründe: Die Kläger sind grundbücherliche Wohnungseigentümer von Wohnungen im Haus Wien ***** und zwar der Kläger Mag. Bernd B***** im *****, der Kläger Ing. Heinz P***** der *****, und der Kläger William (Wilhelm) S*****. Sie begehrten in den vom Erstgericht zur gemeinsamen Verhandlung und Entscheidung verbundene Klagen die Beklagte schuldig zu erkennen, ihnen diese Wohnungen zu übergeben und die Wohnungsschlüssel auszufolgen. Ferner stellten sie, für den Fall, dass das... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 03.02.1977

RS OGH 1976/9/16 7Ob659/76, 3Ob567/77 (3Ob568/77), 5Ob233/02d

Rechtssatz: Ist eine Zusage im Sinne des § 23 Abs 1 WEG 1975 nicht in Schriftform erfolgt, kommt zur Sicherung des Begehrens auf Zuhaltung eine Streitanmerkung nach § 25 Abs 3 WEG 1975 nicht in Betracht. Entscheidungstexte 7 Ob 659/76 Entscheidungstext OGH 16.09.1976 7 Ob 659/76 Veröff: EvBl 1977/27 S 73 3 Ob 567/77 Entscheidungstext OGH 13.09.1977 3 Ob 567/77 Vg... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 16.09.1976

RS OGH 1975/4/29 5Ob61/75 (5Ob62/75), 5Ob64/95, 5Ob244/00v, 5Ob31/09h, 5Ob15/10g

Rechtssatz: Es ist nicht notwendig, dass die vertragschließenden Parteien schon im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses Miteigentümer der Liegenschaft, an der Wohnungseigentum begründet werden soll, sind; es ist zulässig, dass die Käufer eines Hauses entweder im Kaufvertrag selbst oder in einer eigenen Urkunde sich gegenseitig oder einzelnen von ihnen das Wohnungseigentum einräumen; maßgebend ist nur, dass sie im Zeitpunkt der Verbücherung des Wohnungseigentums bereits Miteigentüme... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 29.04.1975

RS OGH 1966/8/17 7Ob131/66

Rechtssatz: Hat der Liegenschaftseigentümer einem anderen das Recht eingeräumt, freiwerdende Anwartschaftsrechte auf geplante Wohnungen an Dritte zu vergeben, so ist der verpflichtet, den Personen, denen dieser ein freigewordenes Anwartschaftsrecht auf eine Eigentumswohnung übertragen hat, Wohnungseigentum zu verschaffen. Bei diesem Vertragsverhältnis handelt es sich um einen echten Vertrag zugunsten Dritter. Entscheidungstexte 7 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 17.08.1966

RS OGH 1966/4/19 8Ob89/66 (8Ob90/66), 5Ob18/94, 5Ob244/00v

Rechtssatz: Daß die vertragschließenden Teile, das heißt die die Einräumung des Wohnungseigentums vereinbarenden Käufer bereits Miteigentümer der Liegenschaft sind, ist für die
Begründung: des Wohnungseigentums durch Vertrag nicht notwendig. Entscheidungstexte 8 Ob 89/66 Entscheidungstext OGH 19.04.1966 8 Ob 89/66 5 Ob 18/94 Entscheidungstext OGH 25.01.1994 5 O... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 19.04.1966

Entscheidungen 31-60 von 60