E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. römisch eins. Der Beschwerdeführer ist Ehegatte der XXXX auch XXXX, und Vater der mj.XXXX, des mj. XXXX und der mj. XXXX auch XXXX, (alle sind Staatsangehörige von Russland und stammen aus Tschetschenien) und ist am 11.1.2007 über die Slowakei, wo er am 3.10.2006 einen Asylantrag gestellt hatte, ins Bundesgebiet gereist, wo er am 11.1.2007 einen Antrag auf internationalen Schutz stellte. Der Beschwerdeführer ist Ehegatte der römisch ... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Der 1-.Beschwerdefüher ist Ehegatte der 2.-Beschwerdeführerin, beide sind Eltern der mj. 3.- bis 5.-Beschwerdeführer, alle sind Staatsangehörige von Afghanistan und zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt nach Griechenland gereist, wo sie am 10.11.2008 in Mytilini erkennungsdienstlich behandelt wurden (vgl. jeweils Aktenseite 3 der Verwaltungsakten des 1.-Beschwerdeführers und der 2.-Beschwerdeführerin). Letztlich sind die Antragsteller, o... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Der Asylgerichtshof nimmt den nachfolgenden Sachverhalt als erwiesen an: römisch eins. Der Asylgerichtshof nimmt den nachfolgenden Sachverhalt als erwiesen an: 1. Bisheriger Verfahrenshergang 1.1. Die früheren Berufungswerber reisten unter Umgehung der Grenzkontrolle in das österreichische Bundesgebiet ein und brachten am im Akt ersichtlichen Datum einen Antrag auf internationalen Schutz ein. 1.2. Mit im Akt ersichtlichen Beschei... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang Der Beschwerdeführer E.S. reiste gemäß seinen Angaben am 27.03.2003 in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am 28. 03.2003 einen Asylantrag. Mit Bescheid vom 04.08.2004, Zl. 03 09.736-BAW, wies das Bundesasylamt seinen Asylantrag gem. § 7 AsylG 1997, BGBl I 76/1997 idF BGBl I Nr. 126/2002 ab, erklärte gem. § 8 Abs.1 AsylG 1997, BGBl I 76/1997 (AsylG) idgF seine Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung für zulässig und wies gemäß § 8 Abs... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Im Erkenntnis des Asylgerichthofes vom 07.01.2009 wurde über die Beschwerde des S.S. nur hinsichtlich der Spruchpunkte I (Asylantrag gem. § 7 Asylgesetz 1997) und II (Zulässigkeit der Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung gem. §8 Abs 1 Asylgesetz 1997 in der anzuwendenden Fassung) abgesprochen, nicht jedoch über Spruchpunkt III (Zulässigkeit der Ausweisung gem. § 8 Abs 2 Asylgesetz 1997 in der anzuwendenden Fassung). römisch ei... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e: I. römisch eins. 1. VERFAHRENSGANG: 1.1. Der Beschwerdeführer mit dem Herkunftsland Kolumbien reiste unter Umgehung der Grenzkontrollen nach Österreich und brachte am 28.04.2003 beim Bundesasylamt einen Asylantrag ein. 1.2. Am 07.05.2003 wurde der Beschwerdeführer bei der Erstbehörde zu dem Fluchtweg und den Fluchtgründen einvernommen. Der Beschwerdeführer gab im Wesentlichen an, Kolumbien wegen politischer Probleme verlassen zu haben... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : In der oben angeführten Verhandlung wurde ein auf §§ 3, 8, 10 AsylG 2005 gestütztes abweisendes Erkenntnis verkündet. Dies im Wesentlichen mit der Begründung: , dass hinsichtlich beider Beschwerdeführerinnen weder eine asylrelevante Verfolgung noch die Voraussetzungen des subsidiären Schutzes vorlägen. Eine Interessensabwägung ergebe überdies, dass die Ausweisung keine Verletzung von Art. 8 EMRK darstelle, sondern durch öffentliche Interessen... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Der Beschwerdeführer (im Weiteren auch: BF) stellte erstmals am 08.06.1998 einen Asylantrag und begründete diesen damit, dass sein Onkel in der Kurdenzone in D., Irak, gewohnt und Mitglied der "Aschurischen Demokratischen Partei" gewesen sei. Bei einem Besuch des Beschwerdeführers bei seinem Onkel sei er bei der innerstaatlichen Grenzüberschreitung von irakischen Beamten kontrolliert worden und hätten diese b... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Verfahrensgang I.1. Am 10.5.2004 reiste die serbische Staatsangehörige K.I. unter Umgehung der Grenzkontrolle nach Österreich ein und begehrte am gleichen Tag die Gewährung von Asyl. 2. Mit Bescheid vom 27.5.2004, Zl. 04 10.195-EAST Ost, wies das Bundesasylamtes diesen Asylantrag gemäß § 7 Asylgesetz 1997, BGBl. I Nr. 76/1997 idF BGBl. I Nr. 101/2003, ab (Spruchpunkt I.), erklärte gemäß § 8 Abs. 1 leg. cit die Zurückweisung, Zurückschiebung ... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : I. Diesem Erkenntnis liegt folgendes Verwaltungsverfahren zugrunde: römisch eins. Diesem Erkenntnis liegt folgendes Verwaltungsverfahren zugrunde: Der Asylwerber brachte nach seiner illegalen Einreise in das österreichische Bundesgebiet am 17.07.2006 einen Asylantrag ein. Am 07.08.2006 legte der Asylwerber dem Bundesasylamt eine an den MigrantInnenverein St. Marx sowie Herrn RA Dr. Lennart BINDER, LL.M. erteilte Vollmacht vor, die auch... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : 1.1. Der Beschwerdeführer, ein indischer Staatsangehöriger, stellte am 14.5.2007 den Antrag, ihm internationalen Schutz zu gewähren (in der Folge auch als Asylantrag bezeichnet), nachdem er zuvor am 2.5.2007 schriftlich um Asyl angesucht hatte. Am 4.7.2007 - zwei Tage vor seiner letzten Einvernahme - langte beim Bundesasylamt eine Vollmacht ein, die auf einen Verein und gleichzeitig auf einen Rechtsanwalt, den Obmann des Vereins, lautete. Mit B... mehr lesen...
Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Aus diesem Bescheid sind dem Beschwerdeführer keine Rechte erwachsen, da damit seine Berufung zurückgewiesen worden ist (VwGH 2.3.1995, 94/19/0433 - keine Rechtsverletzung durch einen Bescheid, mit dem die Berufungsbehörde gemäß § 68 Abs. 2 AVG ihren eigenen Bescheid aufhebt, mit dem sie eine Berufung mangels Bescheidqualität der angefochtenen Erledigung zurückgewiesen hatte). Dem Bundesasylamt - der zweiten Partei des Berufungsverfahrens - konnten aus diesem Bes... mehr lesen...
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Verfahrensgang und Sachverhalt: Der Beschwerdeführer ist Staatsbürger von Serbien aus P. und Angehöriger der albanischen Volksgruppe. Er stellte am 10.09.2001 einen (ersten) Asylantrag, welcher mit Bescheid des Bundesasylamtes vom 14.12.2001, Zl. 01 20.886-BAS, gemäß § 7 abgewiesen und ausgesprochen wurde, dass gemäß § 8 AsylG die Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung des Beschwerdeführers zulässig ist. Die dagegen erhobene Berufung w... mehr lesen...
Rechtssatz:
Rechtssatz: 1 Nach § 68 Abs 2 AVG können von Amts wegen Bescheide, aus denen niemandem ein Recht erwachsen ist, sowohl von der Behörde oder vom unabhängigen Verwaltungssenat, die oder der den Bescheid erlassen hat, als auch in Ausübung des Aufsichtsrechtes von der sachlich in Betracht kommenden Oberbehörde aufgehoben oder abgeändert werden. Die amtswegige Aufhebung eines rechtskräftigen Bescheides wäre etwa dann unrechtmäßig, wenn durch die Behebung die rechtliche Lage der P... mehr lesen...