Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. XXXX, ein am XXXX geborener österreichischer Staatsbürger, (in der Folge der Beschwerdeführer) stellte am 17.07.2013 einen Antrag auf Pauschalentschädigung für Schmerzengeld, Übernahme der Kosten für eine psychotherapeutische Krankenbehandlung, Heilfürsorge in Form des Ersatzes der gesetz- und satzungsmäßigen Kostenbeteiligungen einschließlich Rezeptgebühren für die erlittenen Gesundheitsschädigungen, daru... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Mit Bescheid der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) vom 21.05.2012 wurde der Anspruch der Beschwerdeführerin auf Invaliditätspension für den Zeitraum von 01.02.2012 bis 30.09.2013 anerkannt. Dem Bescheid liegt ein psychiatrisches Gutachten des Dr. XXXX (Dr. Z.) vom 17.04.2012 zu Grunde, der als Diagnose eine posttraumatische Belastungsstörung infolge jahrelangem sexuellen und psychischen Missbrauch in der ... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang 1. Der Beschwerdeführer stand im Zeitpunkt der erlittenen auf Fremdverschulden zurückführbaren Körperverletzung am 13.2.2007 in einem aufrechten Beschäftigungsverhältnis im Ausmaß von 40 Wochenstunden beim Unternehmen XXXX . Dieses Arbeitsverhältnis bestand vom 1.7.2006 bis 8.7.2008 und bezieht der Beschwerdeführer seit 1.7.2009 eine Berufsunfähigkeitspension. 1. Der Beschwerdeführer stand im Zeitpunkt der erlittenen au... mehr lesen...
Rechtssatznummer 1 Entscheidungsdatum 06.09.2017 Norm: ABGB §1325 VOG §3 ABGB § 1325 heute ABGB § 1325 gültig ab 01.01.1812 VOG § 3 heute VOG § 3 gültig ab 01.05.2013 ... mehr lesen...
Rechtssatznummer 2 Entscheidungsdatum 06.09.2017 Norm: VOG §3 VOG § 3 heute VOG § 3 gültig ab 01.05.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2013 VOG § 3 gültig von 01.01.2002 bis 30.06.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2001 ... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Mit Schreiben vom 13.12.2000 hat das Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen (Kurzbezeichnung: Sozialministeriumservice; in der Folge belangte Behörde genannt) dem Beschwerdeführer mitgeteilt, dass die beantragten Hilfeleistungen nach dem VOG in Form von Ersatz des Verdienstentganges und Heilfürsorge für den Zeitraum März bis Juli 1999 bewilligt werden, vorbehaltlich der Zuerkennung einer allfälligen Un... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer hat am 05.09.2014 beim Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen (Kurzbezeichnung nunmehr: Sozialministeriumservice; in der Folge belangte Behörde genannt) einen Antrag auf Hilfeleistungen nach dem VOG gestellt und angegeben, am 03.08.2014 in Wien von einem Täter niedergeschlagen worden zu sein, sich an den genauen Sachverhalt jedoch nicht mehr erinnern zu können. Er habe dabei eine G... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: Der Beschwerdeführer stellte am 17.05.2013 beim Sozialministeriumservice einen Antrag auf Gewährung von Hilfeleistungen nach dem Verbrechensopfergesetz (VOG) in Form des Ersatzes des Verdienstentganges. Begründend führte er aus, dass er aufgrund der Heimerlebnisse an psychischen Problemen leiden würde. Der Lohnnachteil werde nachgereicht. In einem Schreiben an die Niederösterreichische Landesregierung gab er... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang 1. Die Beschwerdeführerin begehrte mit Anträgen vom 21.10.2008 und 24.10.2008 – beim Sozialministeriumservice Landesstelle Wien (im Folgenden: belangte Behörde) am 5.11.2008 eingelangt – den Ersatz der Bestattungskosten, den Ersatz des Unterhaltsentganges und die Übernahme der Kosten der psychotherapeutischen Krankenbehandlung nach dem Verbrechensopfergesetz (VOG). Antragsbegründend führte die Beschwerdeführerin aus, ... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Die Beschwerdeführerin, eine österreichische Staatsbürgerin, stellte am 28.07.2011 einen Antrag auf Übernahme der Kosten für psychotherapeutische Krankenbehandlung nach den Bestimmungen des VOG. Diesem legte sie einen Auszug aus dem Buch "Im Namen der Ordnung" von Dr. Horst Schreiber bei, in dem ihr Aufenthalt und ihr Leiden in der Kinderbeobachtungsstation Innsbruck unter der Leitung von Dr. Maria NOWAK-VO... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: Der bevollmächtigte Vertreter der Beschwerdeführerin stellte am 31.01.2013 beim Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen, Landesstelle Tirol (in der Folge als belangte Behörde bezeichnet), einen Antrag auf Hilfeleistungen nach dem Verbrechensopfergesetz (VOG) in Form von Ersatz von Verdienstentgang. Begründet wurde der Antrag im Wesentlichen damit, dass die Beschwerdeführerin ein Opfer von schwerer Gewalt... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang 1. XXXX (im Folgenden: Beschwerdeführer) begehrte mit Antrag vom 2.8.2016 die Gewährung von Hilfeleistungen für Opfer nach dem Verbrechensopfergesetz (VOG), nämlich Ersatz des Verdienstentganges, Pauschalentschädigung für Schmerzengeld, Heilfürsorge (Selbstbehalte für Krankenhausaufenthalt und Rezeptgebühr) sowie orthopädische Versorgung für Zahnersatz, und langte dieser Antrag am 2.8.2016 bei der belangten Beh... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang Mit Bescheid vom 09.11.2016, 114-614578-004, hat das Sozialministeriumservice, Landesstelle Wien, den Antrag des Beschwerdeführers vom 29.11.2013 auf Gewährung von Ersatzleistungen infolge Verdienstentganges gemäß § 1 Abs. 1 und Abs. 3, § 3, sowie § 10 Abs. 1 VOG abgewiesen. Mit Bescheid vom 09.11.2016, 114-614578-004, hat das Sozialministeriumservice, Landesstelle Wien, den Antrag des Beschwerdeführers vom 29.11.2013 a... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: Am 16.07.2014 stellte XXXX (im Folgenden: Beschwerdeführer) beim Sozialministeriumservice, Landesstelle Wien (in weiterer Folge: belangte Behörde) einen Antrag auf Leistungen nach dem Verbrechensopfergesetz in Form von Ersatz des Verdienstentganges. Am 16.07.2014 stellte römisch 40 (im Folgenden: Beschwerdeführer) beim Sozialministeriumservice, Landesstelle Wien (in weiterer Folge: belangte Behörde) einen Antrag auf ... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang Mit Bescheid vom 06.08.2014 hat das Sozialministeriumservice, Landesstelle Tirol, den Antrag der Antragstellerin auf Hilfeleistungen nach dem VOG in Form von Ersatz von Verdienstentgang gemäß § 1 Abs. 1 und 3, § 3 sowie § 10 Abs. 1 VOG abgewiesen Mit Bescheid vom 06.08.2014 hat das Sozialministeriumservice, Landesstelle Tirol, den Antrag der Antragstellerin auf Hilfeleistungen nach dem VOG in Form von Ersatz von Verdien... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang Mit Bescheid vom 17.06.2016 hat das Sozialministeriumservice, Außenstelle Wien, den Antrag des Beschwerdeführers vom 30.04.2014 auf Gewährung von Ersatzleistungen infolge Verdienstentganges, den Antrag vom 14.10.2014 auf Selbstbehalte im Rahmen der Heilfürsorge sowie Zahnersatz und eine Brille im Wege der orthopädische Versorgung und den Antrag vom 20.11.2014 auf Pauschalentschädigung für Schmerzengeld gemäß § 1 Abs. 1 ... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Die Beschwerdeführerin hat am 27.10.2010 beim Bundesamtes für Soziales und Behindertenwesen (Kurzbezeichnung: Sozialministeriumservice; in der Folge belangte Behörde genannt) einen Antrag auf Hilfeleistungen nach dem Verbrechensopfergesetz (VOG) gestellt. 1.1. Die belangte Behörde hat den Antrag auf Hilfeleistungen nach dem VOG mit dem Bescheid vom 07.06.2011 gemäß § 1 Abs. 1 und 3, § 6a, § 16 Abs. 10, §... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: Die beschwerdeführende Partei stellte einen am 18. Oktober 2012 beim Bundessozialamt einlangenden Antrag auf Gewährung von Hilfeleistungen nach dem Verbrechensopfergesetz (VOG) in Form des Ersatzes des Verdienstentganges sowie der psychotherapeutischen Krankenbehandlung. Begründend führte sie aus, dass sie in den Jahren 1968 bis 1975 im Schloss Wilhelminenberg, wo sie ihre Kindheit zwischen dem achten und fünf... mehr lesen...
Rechtssatznummer 1 Entscheidungsdatum 27.02.2017 Norm: VOG §1 Abs1 VOG §1 Abs3 VOG §3 VOG § 1 heute VOG § 1 gültig ab 01.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2019 VOG § 1 gültig von 01.05.2013 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer hat am 02.11.2012 beim Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen (Kurzbezeichnung nunmehr: Sozialministeriumservice; in der Folge belangte Behörde genannt) einen Antrag auf Hilfeleistungen nach dem VOG gestellt und angegeben, an Hals-Dystonie-Muskelschmerzen zu leiden und den
Kopf: nicht ruhig halten zu können. Das Nervenproblem sei nach dem Gespräch mit der Ärztin aufgetreten und habe... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang Der Beschwerdeführer brachte am XXXX einen Antrag auf Gewährung von Hilfeleistungen nach dem Verbrechensopfergesetz in Form des Ersatzes des Verdienstentganges, der Pauschalentschädigung für Schmerzengeld sowie der Heilfürsorge in Form von psychotherapeutischer Krankenbehandlung und Übernahme von Selbstbehalten beim Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen, Landesstelle Kärnten (im Folgenden: belangte Behörde), ein. ... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang Die Beschwerdeführerin, eine XXXX Staatsangehörige, brachte am XXXX einen Antrag auf Gewährung von Hilfeleistungen nach dem Verbrechensopfergesetz in Form von Ersatz des Verdienstentganges, Heilfürsorge im Sinne von psychotherapeutischer Krankenbehandlung und Übernahme von Selbstbehalten, Orthopädischer Versorgung in Form vom Zahnersatz und Brille sowie Rehabilitation beim Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen, La... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang Der Beschwerdeführer brachte am XXXX einen Antrag auf Hilfeleistungen nach dem Verbrechensopfergesetz in Form des Ersatzes des Verdienstentganges, der Heilfürsorge in Form von psychotherapeutischer Krankenbehandlung und Selbstbehalten, der orthopädischen Versorgung, des Ersatzes von Sachschäden, der Pflegezulage und der Rehabilitation beim Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen, Landesstelle Oberösterreich (im Folg... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. XXXX , SVNR XXXX , (im Folgenden: Beschwerdeführerin) stellte am 31.08.2012 beim (vormals:) Bundessozialamt, Landesstelle Wien (im Folgenden als belangte Behörde bezeichnet) einen Antrag auf Ersatz des Verdienstentganges/einkommensabhängige Zusatzleistung nach dem Verbrechensopfergesetz (VOG). 1. römisch 40 , SVNR römisch 40 , (im Folgenden: Beschwerdeführerin) stellte am 31.08.2012 beim (vormals:) Bunde... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Mit dem Bescheid vom 12.11.2007 hat das Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen (Kurzbezeichnung: Sozialministeriumservice; in der Folge belangte Behörde genannt) dem Antrag der Beschwerdeführerin vom 30.03.2007 stattgegeben und Hilfeleistungen nach dem VOG in Form von Ersatz des Verdienstentganges ab 01.04.2007 bis 30.11.2008 sowie Heilfürsorge ab 01.04.2007, Kostenersatz für psychotherapeutische Krank... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang Die Beschwerdeführerin stellte am XXXX einen Antrag auf Hilfeleistungen nach dem Verbrechensopfergesetz in Form des Ersatzes des Verdienstentganges und in Form von psychotherapeutischer Krankenbehandlung. Begründet wurde der Antrag damit, dass der Exmann der Beschwerdeführerin am XXXX das Vergehen einer Körperverletzung und am XXXX das Verbrechen einer versuchten Vergewaltigung an der Beschwerdeführerin begangen hat. Di... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Die Beschwerdeführerin wurde am 05.10.1986 Opfer einer vorsätzlichen, rechtswidrigen und mit mehr als sechs Monaten Freiheitsstrafe bedrohten Straftat (Mordversuch). Sie erlitt dabei Körperverletzungen und Gesundheitsschädigungen. 2. Seit dem 01.03.1988 erhielt die Beschwerdeführerin aufgrund des Verdienstentganges laufend Hilfeleistungen nach dem Verbrechensopfergesetz. 3. Ab dem 01.08.2011 wurde der B... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang Die beschwerdeführende Partei stellte am 04.09.2012 einen Antrag auf Übernahme der Kosten für eine psychotherapeutische Krankenbehandlung nach den Bestimmungen des Verbrechensopfergesetzes (VOG). Die dem Ansuchen zu Grunde liegende Straftat sei eine Vergewaltigung im Jahr 2000 im Alter von 14 Jahren. Die Beschwerdeführerin leide in letzter Zeit vermehrt unter dieser Vergangenheit. Besonders die Schlafstörungen... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang römisch eins. Verfahrensgang Der XXXX geborene Beschwerdeführer brachte am 15.09.2014 einen Antrag auf Hilfeleistungen nach dem Verbrechensopfergesetz in Form des Ersatzes des Verdienstentganges, Psychotherapeutischer Krankenbehandlung, Pflegezulage und Rehabilitation beim Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen, Landesstelle Wien (im Folgenden: belangte Behörde), ein. Dabei gab der Beschwerdeführer formularmäßig an, dass er staatenlos und zwis... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer hat am 14.04.2014 beim Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen (Kurzbezeichnung: Sozialministeriumservice; in der Folge belangte Behörde genannt) einen Antrag auf Hilfeleistungen nach dem VOG gestellt und angegeben, dass er in den Jahren 1951 bis 1968 in Kinderheimen der Stadt Wien und dem Vatikan, der Caritas bzw. der katholischen Kirche untergebracht gewesen sei und aufgrund der d... mehr lesen...