Entscheidungen zu § 18 Abs. 1 StVO 1960

Verwaltungsgerichtshof

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Entscheidungen 61-63 von 63

RS Vwgh Erkenntnis 1986/10/23 86/02/0097

Rechtssatz: Der Tatbestand des § 16 Abs 1 lit c StVO ist schon dann vollendet, wenn der Lenker eines Fahrzeuges den Überholvorgang begonnen hat, ohne geprüft und einwandfrei erkannt zu haben, dass er andere Straßenbenützer weder gefährden noch behindern kann; dies ist (jedenfalls) dann der Fall, wenn der Überholende im Hinblick auf die vor ihm fahrende Fahrzeugkolonne keine Möglichkeit einer Einordnung seines Fahrzeuges erkannt hat, bei welcher eine Gefährdung oder Behinderung a... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh Erkenntnis | 23.10.1986

RS Vwgh Erkenntnis 1986/10/23 86/02/0097

Rechtssatz: Vom Überholenden ist zu beachten, dass er sein Fahrzeug nach dem Überholvorgang in den Verkehr einordnen muss, ohne andere Straßenbenützer zu gefährden oder zu behindern, und von ihm und seinem Hintermann nach dem Einordnen die Abstandsvorschrift des § 18 Abs 1 StVO eingehalten werden kann. Im RIS seit 23.10.1986 mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh Erkenntnis | 23.10.1986

RS Vwgh Erkenntnis 1986/9/25 86/02/0058

Rechtssatz: Eine "besondere Rücksichtslosigkeit gegenüber anderen Straßenbenützern" im Sinne des § 99 Abs 2 lit c StVO 1960 liegt bei einer Fahrgeschwindigkeit von ca 85 km/h vor, a) wenn beim Hintereinanderfahren der Abstand zum Vorderfahrzeug (§ 18 Abs 1 StVO 1960) "weniger als 1 Meter" oder auch "etwa 3 Meter", b) wenn beim Überholen der seitliche Abstand zum überholten Fahrzeug "höchstens 20 cm" beträgt (Hinweis E 11.1.1984, 82/03/0100). ... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh Erkenntnis | 25.09.1986

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