Entscheidungen zu § 226 ZPO

Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG)

2.435 Dokumente

Entscheidungen 1.321-1.350 von 2.435

TE OGH 1991/6/5 1Ob642/90

Begründung: Walter P*****, ein Mitarbeiter der klagenden Partei, schlug den Beklagten, die ein ausschließlich aus natürlichen Materialien hergestelltes "Biohaus" errichten wollten, ein Haus in Pyramidenform (Pyramidenhaus) vor. Nach mehreren Besprechungen und Zusammenkünften, an denen zuletzt auch der Geschäftsführer der klagenden Partei teilnahm, beauftragte die klagende Partei den Architekten Mag.Werner B*****, Pläne für ein Pyramidenhaus zu erstellen. Der Architekt entwarf ent... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 05.06.1991

TE OGH 1991/5/28 4Ob519/91

Entscheidungsgründe: Mit dem am 19.11.1980 abgeschlossenen Jagdpachtvertrag übertrug die Beklagte das Jagdausübungsrecht für das Eigenjagdrevier W***** in der Gemeinde K***** mit einer Gesamtfläche von 421,3555 ha an den Kläger. Der Pachtvertrag wurde auf eine Dauer von 10 Jahren abgeschlossen; die Pachtzeit begann mit 1.1.1981 und endete mit 31.12.1990. Punkt 6 des Pachtvertrages unter der Überschrift "Vollmachtserteilung" lautete wie folgt: "Der Jagdpächter erteilt für die D... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 28.05.1991

TE OGH 1991/5/28 4Ob73/91

Begründung: Der Zweitbeklagte und Günther S***** waren Angestellte der Klägerin, in deren Salzburger Zweigniederlassung sie tätig waren. Die Klägerin übt das Speditionsgewerbe aus. Die Angestelltentätigkeit des Zweitbeklagten bei der Klägerin endete am 31.7.1990. Günther S***** kündigte der Klägerin Ende Juli 1990 zum 31.8.1990. Am 2.8.1990 wurde die erstbeklagte Gesellschaft mbH gegründet; den Gesellschaftsvertrag schlossen fünf Gesellschafter, darunter der Zweitbeklagte und Gü... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 28.05.1991

RS OGH 1991/5/16 6Ob543/91

Norm: ZPO §226 V ZPO § 226 heute ZPO § 226 gültig ab 01.05.1983 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983
Rechtssatz: Es obliegt dem Kläger, im Einzelfall in der Klage die Bedingung oder diejenigen Bedingungen zu nennen, mit deren - kumulativem oder alternativem - Eintritt er erst die Be... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 16.05.1991

TE OGH 1991/5/16 6Ob543/91

Begründung: Die Klägerin als Mieterin einer Wohnung im Hause der Beklagten in W*****, erhob mit ihrer am 6.12.1990 beim Erstgericht eingelangten Klage folgende Begehren: 1.) Es wird der Beklagten gegenüber festgestellt, daß sie schuldig sei, die Elektroinstallation in der Wohnung der Klägerin in einem dem zeitgemäßen Standard entsprechenden Zustand und entsprechend den ÖVE-Sicherheitsvorschriften auf eigene Kosten durchführen zu lassen; 2.) es wird der Beklagten gegenüber weit... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 16.05.1991

RS OGH 1991/5/8 8Ob535/91

Norm: EO §378 C ZPO §226 IV EO § 378 heute EO § 378 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021 EO § 378 gültig von 01.08.1989 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989 ZPO § 226 heute ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 08.05.1991

TE OGH 1991/5/8 8Ob535/91

Begründung: Die zwischen dem Beklagten und Marguerita M***** geschlossene Ehe wurde mit Urteil des Landesgerichtes Salzburg zur AZ 3 Cg 362/64 geschieden. In diesem Verfahren erging am 8.Oktober 1965 folgende einstweilige Anordnung: "Der Beklagten und Widerklägerin Marguerita M***** wird bis zur rechtskräftigen Beendigung des Ehescheidungsverfahrens der abgesonderte Wohnort bewilligt. Gemäß § 19 Abs 1 6. DVzEheG wird die Benützung der Ehewohnung und des Hausrates dahin geregelt... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 08.05.1991

TE OGH 1991/5/2 7Ob540/91

Entscheidungsgründe: Die Verletzte machte gegen die beklagten Partein ein ziffernmäßig bestimmtes Schmerzengeld gerichtlich geltend. Der Erbe der Verletzten dehnte nach deren Ableben und nach Vorliegen der Sachverständigengutachten über Dauer und Grad der Schmerzen das Begehren aus. Strittig ist, ob die Vererblichkeit des Schmerzengeldanspruchs auf jenen Betrag beschränkt ist, den der Verletzte ziffernmäßig gerichtlich geltend machte. Rechtliche Beurteilung ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 02.05.1991

TE OGH 1991/4/25 6Ob551/91

Begründung: Der Kläger begehrte die Feststellung, daß der zwischen dem Erstbeklagten als Verkäufer und dem Zweitbeklagten als Käufer am 25. 4. 1989 in ***** geschlossene Kaufvertrag über die Liegenschaft ***** nichtig und stellte das weitere Klagebegehren, die beiden Beklagten schuldig zu erkennen, in die Wiederherstellung des Grundbuchstandes zum 2. 4. 1990 betreffend die Liegenschaft ***** einzuwilligen, nämlich in die grundbücherliche Einverleibung des alleinigen Eigentumsrech... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 25.04.1991

TE OGH 1991/4/24 9ObA45/91

Entscheidungsgründe: Die Revision ist gemäß § 46 Abs 1 Z 2 ASGG zulässig, weil zufolge Anfechtung des Ersturteils durch beide Parteien Gegenstand des Berufungsverfahrens das gesamte Klagebegehren von 51.795,64 S netto samt Anhang war. Die Revision ist gemäß Paragraph 46, Absatz eins, Ziffer 2, ASGG zulässig, weil zufolge Anfechtung des Ersturteils durch beide Parteien Gegenstand des Berufungsverfahrens das gesamte Klagebegehren von 51.795,64 S netto samt Anhang war. ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 24.04.1991

TE OGH 1991/4/11 6Ob1550/91

Kopf: Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Vogel als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Schobel, Dr. Redl, Dr. Kellner und Dr. Schiemer als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Parteien 1.) O***** P*****, Mechaniker, ***** und 2.) W***** S*****, Hausfrau, ***** beide vertreten durch Dr. *****, Rechtsanwalt in Trofaiach, wider die beklagte Partei *****F***** F*****, Pensionist, ***** ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 11.04.1991

TE OGH 1991/4/10 2Ob621/90

Entscheidungsgründe: Die Kläger sind Miteigentümer mehrerer Liegenschaften, deren forstwirtschaftlich genutzte Fläche im Ausmaß von rund 605 ha von der "***** M***** Forstverwaltung *****" verwaltet wird. Die Waldflächen liegen im Nahbereich des von der Beklagten betriebenen Hüttenwerkes D*****. Die von diesem Werk ausgehenden Emissionen bzw. Exhalationen, insbesondere Schwefeldioxyd und Staub, allenfalls auch Fluor-Verbindungen, führen zu Immissionen in Form von forstschädlichen ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 10.04.1991

RS OGH 2025/1/21 4Ob22/91; 4Ob1088/94; 1Ob36/95; 4Ob1/96; 4Ob131/98p; 4Ob288/00g; 4Ob43/02f; 4Ob38/0

Norm: UWG §14 A1 ZPO §226 IIB12 UWG § 14 heute UWG § 14 gültig ab 20.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2022 UWG § 14 gültig von 12.01.2013 bis 19.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 13/2013 UWG § 14 gültig von 12.12.2007 bis 11.... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 09.04.1991

TE OGH 1991/4/9 4Ob22/91

Begründung: Die Erstklägerin ist Verlegerin, die Zweitklägerin ist Medieninhaberin der "N***** K*****-Zeitung" (im folgenden kurz: K*****-Zeitung). Die Beklagte ist Medieninhaberin und Verlegerin der Druckschrift "D*****". Im Auftrag der Klägerinnen stellte die Werbeagentur ***** P***** einen Kinospot her, welcher Teil der Werbekampagne " ... uns ist nichts zu heiß" war. Mit diesem Werbespot "Brennendes Zündholz" wurde in allen österreichischen Kinos für die "K*****-Zeitung" gewor... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 09.04.1991

RS OGH 2003/2/18 4Ob17/91, 4Ob16/91, 4Ob364/97a, 4Ob169/99b, 4Ob28/03a

Norm: UWG §14 A1 ZPO §226 IIB12 UWG § 14 heute UWG § 14 gültig ab 20.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2022 UWG § 14 gültig von 12.01.2013 bis 19.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 13/2013 UWG § 14 gültig von 12.12.2007 bis 11.... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 12.03.1991

RS OGH 2024/1/18 4Ob17/91; 4Ob16/91; 4Ob22/91; 4Ob66/92 (4Ob67/92); 4Ob48/93; 4Ob47/94; 4Ob39/94; 4O

Norm: ABGB §1330 A ABGB §1330 BI UWG §14 A1 ZPO §226 IIB12 ABGB § 1330 heute ABGB § 1330 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916 ABGB § 1330 heute ABGB § 1330 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geänd... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 12.03.1991

RS OGH 2022/10/18 4Ob17/91, 4Ob16/91, 4Ob108/91, 4Ob54/92, 4Ob126/93, 4Ob156/93, 4Ob47/94, 4Ob1088/9

Norm: UWG §14 A1 ZPO §226 IIB12 UWG § 14 heute UWG § 14 gültig ab 20.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2022 UWG § 14 gültig von 12.01.2013 bis 19.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 13/2013 UWG § 14 gültig von 12.12.2007 bis 11.... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 12.03.1991

RS OGH 2025/8/13 4Ob17/91; 4Ob16/91; 4Ob90/93; 4Ob164/93; 4Ob47/94; 4Ob74/94; 6Ob1002/95; 4Ob87/94;

Norm: ABGB §1330 BI ZPO §226 IIB12 UWG §1 A UWG §7 A UWG §14 A1 ABGB § 1330 heute ABGB § 1330 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916 ZPO § 226 heute ZPO § 226 gültig ab 01.05.1983 zuletzt geän... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 12.03.1991

RS OGH 2020/6/5 4Ob17/91, 4Ob29/94, 3Ob43/95, 4Ob2283/96f, 3Ob199/97d, 6Ob246/04a, 4Ob49/06v, 9ObA10

Norm: UWG §14 A1 ZPO §226 IIB12 UWG § 14 heute UWG § 14 gültig ab 20.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2022 UWG § 14 gültig von 12.01.2013 bis 19.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 13/2013 UWG § 14 gültig von 12.12.2007 bis 11.... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 12.03.1991

RS OGH 2026/1/28 4Ob17/91; 4Ob29/94; 4Ob90/95; 4Ob2077/96m; 6Ob98/01g; 4Ob131/02x; 9ObA185/05d; 10Ob

Norm: UWG §14 A1 ZPO §226 IIA3 ZPO §226 IIB12 UWG § 14 heute UWG § 14 gültig ab 20.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2022 UWG § 14 gültig von 12.01.2013 bis 19.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 13/2013 UWG § 14 gültig von 12.1... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 12.03.1991

TE OGH 1991/3/12 4Ob16/91

Entscheidungsgründe: Die Klägerin ist Medieninhaberin der Wochenzeitschrift "D*****". Die Erstbeklagte, deren persönlich haftende Gesellschafterin die Zweitbeklagte ist, ist Medieninhaberin, die Drittbeklagte - ihre persönlich haftende Gesellschafterin ist die Viertbeklagte - Verlegerin der "N***** Zeitung" mit der Regionalausgabe "S*****". Der "S*****" vom 11.6.1989 war ein farbiger Prospekt mit der Abbildung einer Sonnenbrille und dem Text "LASSEN SIE SICH NICHT BLENDEN! 420.0... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 12.03.1991

TE OGH 1991/3/12 4Ob17/91

Entscheidungsgründe: Die Klägerin ist Medieninhaberin der Wochenzeitschrift "D*****". Die erstbeklagte KG, deren persönlich haftende Gesellschafterin die zweitbeklagte GmbH ist, ist Medieninhaberin der Tageszeitung "N*****-Zeitung". In der "N*****-Zeitung" vom 5.6.1989 wurde auf Seite 17 unter der Überschrift "Ein HUNDERTWASSER für jeden Leser der K***** angekündigt, daß dieser Zeitung am nächsten Tag Auto-Aufkleber des "Meisters Friedensreich" als "Geschenk für alle, die keine ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 12.03.1991

TE OGH 1991/3/6 1Ob666/90

Begründung: Die Klage gegen die vormaligen Zweit- und Drittbeklagten wurde unter Anspruchsverzicht zurückgezogen und gegen die vormalige Erstbeklagte rechtskräftig zurückgewiesen. Die Klägerin ist die Rechtsnachfolgerin ihres am 29. September 1974 verstorbenen Vaters, der mit seinem, gleichfalls bereits verstorbenen Bruder (im folgenden Onkel der Klägerin) Gesellschafter der W***** OHG (im folgenden OHG) war. Der Beklagte (vormaliger Viertbeklagte) war kollektiv zeichnungsberechti... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 06.03.1991

RS OGH 2006/2/16 9ObA24/91, 4Ob551/95, 1Ob1607/95, 7Ob105/05z, 6Ob172/05w

Norm: ZPO §182 ZPO §226 IIIB ZPO §235 A1 ZPO §405 A ZPO §496 Abs3 ZPO §503 Abs1 Z2 C2c ZPO § 182 heute ZPO § 182 gültig ab 01.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997 ZPO § 182 gültig von 01.05.1983 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 27.02.1991

TE OGH 1991/2/27 9ObA24/91

Entscheidungsgründe: Der Kläger war vom 1. Februar 1984 bis 21. Februar 1987 als LKW-Fahrer mit einem Monatslohn von zuletzt S 14.348,-- brutto beim Beklagten beschäftigt. Das Arbeitsverhältnis endete durch Entlassung. Auf das Arbeitsverhältnis waren die Bestimmungen des Kollektivvertrages für Arbeiter im güterbefördernden Gewerbe Österreichs anzuwenden. Der Kläger begehrte S 81.190,80 brutto (Abfertigung S 28.696,--; Urlaubsentschädigung S 44.147,80; aliquote Sonderzahlung S 1.... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 27.02.1991

RS OGH 1991/9/25 8Ob672/89, 9ObA186/91

Norm: ZPO §226 IIA ZPO § 226 heute ZPO § 226 gültig ab 01.05.1983 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983
Rechtssatz: Die Frage, ob ein Begehren ausreichend bestimmt und zur Sachentscheidung überhaupt geeignet ist, ist noch vor der Frage zu prüfen, ob es sachlich begründet erscheint. ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 26.02.1991

RS OGH 1991/2/26 8Ob672/89

Norm: ZPO §226 I ZPO § 226 heute ZPO § 226 gültig ab 01.05.1983 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983
Rechtssatz: Aus dem Erfordernis der Bestimmtheit des Klagebegehrens folgt, daß es nicht an eine Bedingung geknüpft werden kann. Konstitutive Parteiwillenserklärungen (Bewirkungshandl... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 26.02.1991

TE OGH 1991/2/26 4Ob11/91

Begründung: Gestützt auf ein wettbewerbswidriges Verhalten der Beklagten nach §§ 1 und 7 UWG begehrt die Klägerin letztlich (ON 27 S 360 und ON 38 S 403 f), Gestützt auf ein wettbewerbswidriges Verhalten der Beklagten nach Paragraphen eins und 7 UWG begehrt die Klägerin letztlich (ON 27 S 360 und ON 38 S 403 f), 1. die Erstbeklagte, den Zweitbeklagten und die Viertbeklagte schuldig zu erkennen, im geschäftlichen Verkehr beim Handel mit Lederbekleidungswaren a) das Verleiten von ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 26.02.1991

TE OGH 1991/2/26 4Ob13/91

Begründung: Die Erstbeklagte - deren persönlich haftende Gesellschafterin die Zweitbeklagte ist - veröffentlichte in der Ausgabe der N***** Zeitung vom 27. April 1990 auf Seite 12 unter der Überschrift "In den Wind gereimt" folgendes Gedicht: "Die 'Volksstimme', sie hat gelogen seit je, daß sich die Balken bogen. Darum genoß die Kummerlzeitung auch nie besondere Verbreitung. Nun nennt sie sich - ein neuer Schmäh - nicht ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 26.02.1991

TE OGH 1991/2/26 8Ob672/89

Begründung: Die klagende Partei behauptet, daß ihr der Beklagte als Kreditvermittler vorsätzlich, zumindest aber grob fahrlässig zahlungsunfähige Kunden zugeführt habe. Aus der Uneinbringlichkeit der daraufhin gewährten Darlehen sei ihr ein Schaden entstanden, für den der Beklagte hafte. Er sei mit der Vermittlung von Krediten im Namen und auf Rechnung der klagenden Partei ständig betraut gewesen, habe dabei auch ihre Kreditantragsformulare verwendet und wäre daher iS des § 2 HVG... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 26.02.1991

Entscheidungen 1.321-1.350 von 2.435