§ 111 StGB Üble Nachrede

StGB - Strafgesetzbuch

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Berücksichtigter Stand der Gesetzgebung: 21.08.2018

(1) Wer einen anderen in einer für einen Dritten wahrnehmbaren Weise einer verächtlichen Eigenschaft oder Gesinnung zeiht oder eines unehrenhaften Verhaltens oder eines gegen die guten Sitten verstoßenden Verhaltens beschuldigt, das geeignet ist, ihn in der öffentlichen Meinung verächtlich zu machen oder herabzusetzen, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.

(2) Wer die Tat in einem Druckwerk, im Rundfunk oder sonst auf eine Weise begeht, wodurch die üble Nachrede einer breiten Öffentlichkeit zugänglich wird, ist mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 720 Tagessätzen zu bestrafen.

(3) Der Täter ist nicht zu bestrafen, wenn die Behauptung als wahr erwiesen wird. Im Fall des Abs. 1 ist der Täter auch dann nicht zu bestrafen, wenn Umstände erwiesen werden, aus denen sich für den Täter hinreichende Gründe ergeben haben, die Behauptung für wahr zu halten.

In Kraft seit 01.01.2016 bis 31.12.9999
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1 Kommentar zu § 111 StGB


Kommentar zum § 111 StGB von lexlegis

  • 5,0 bei 2 Bewertungen

Abs 3 ist ein Strafaufhebungsgrund.Es gilt der Wahrheitsbeweis oder der Beweis des guten Glaubens (siehe § 112 StGB).   mehr lesen...

§ 111 StGB | 2. Version | 1260 Aufrufe | 08.03.17

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1 Diskussion zu § 111 StGB


beleidigende vorwürfe der forenaufsicht von gmx-web.de von piedro zum § 111 StGB

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ich wurde mit der unzutreffenden behauptung wiederholter regelversösse aus dem internetforum von gmx-web.de ausgeschlossen. die regeln sind in di... mehr lesen...

§ 111 StGB | 2 Antworten | 3091 Aufrufe | 23.09.09

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