Entscheidungen zu § 7 AsylG 2005

Asylgerichtshof

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Entscheidungen 931-960 von 1.424

TE AsylGH Bescheid 2008/09/23 C6 237161-0/2008

Begründung:   I. Verfahrensgang:   Am 31.5.2001 stellte Herr R.R. in Österreich einen Antrag auf Gewährung von Asyl. Der Asylantrag wurde mit Bescheid des Bundesasylamtes vom 22.4.2003, Zahl 01 12.947-BAE, § 7 AsylG 1997 abgewiesen. Unter Spruchpunkt II dieses Bescheides wurde festgestellt, dass die Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung des Berufungswerbers nach Afghanistan zulässig sei. Begründend wurde ausgeführt, dass es dem Berufungswerber nicht gelungen sei, eine konkret gege... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Bescheid | 23.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/23 D6 249568-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Der Beschwerdeführer, ein russischer Staatsangehöriger der tschetschenischen Volksgruppe, reiste unter falschem Namen am 11.6.2003 illegal in das Bundesgebiet ein und stellte einen Antrag auf Gewährung von Asyl. Am 25.8.2003 wurde das Verfahren eingestellt, da der Beschwerdeführer zur Einvernahme vor der Bundesasylamt unentschuldigt nicht erschienen war.   Nachdem der Beschwerdeführer über Belgien nach Norwegen, wo er ebenfalls Asyl beantragte, ... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 23.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/23 C8 222499-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Verfahrensgang:   1. Der Beschwerdeführer, ein indischer Staatsangehöriger, stellte am 14.12.2000 durch seinen Rechtsvertreter einen Asylantrag in Österreich. Im Schriftsatz vom 14.12.2000 gab der Beschwerdeführer im Wesentlichen an, dass er der Volksgruppe der Sikhs angehöre und im Punjab lebe. Er gehöre der Barkhalsadal Partei, welche die Unabhängigkeit in einem eigenen Staat namens Khalistan anstrebe, an.   Da er sich politisch gegen die Regi... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 23.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/23 D6 261877-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Der Beschwerdeführer ist das in Österreich am 00.00.2005 geborene Kind des Beschwerdeführers zu D6 249568-0/2008, der als gesetzlicher Vertreter am 7.6.2005 einen Antrag auf Asylgewährung für den Beschwerdeführer stellte.   Mit dem angefochtenen Bescheid vom 10.6.2005 wies das Bundesasylamt diesen Antrag gemäß § 7 Asylgesetz 1997, BGBl. I Nr. 76/1997 idF BGBl. I Nr. 101/2003 (im Folgenden: AsylG) ab und erklärte die Zurückweisung, Zurückschiebun... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 23.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/22 D3 267668-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   Die minderjährige Beschwerdeführerin, eine russischer Staatsbürgerin, tschetschenischer Volksgruppenzugehörigkeit wurde am 00.00.2005 in Österreich geboren. Am 12.12.2005 stellte sie durch die Mutter als gesetzliche Vertreterin einen Asylantrag.   Mit Bescheid des Bundesasylamtes vom 12.1.2005 (gemeint wohl 25.01.2006), GZ. 05 22.359-BAG, wurde unter Spruchteil I der Asylantrag vom 12.12.2005 gemäß § 7 Asylgesetz abgewiesen, unter Spruchteil II gem... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 22.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/22 A9 265908-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e:   Verfahrensgang und Sachverhalt:   Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Russischen Föderation tschetschenischer Volksgruppenzugehörigkeit, reiste gemeinsam mit seiner schwangeren Ehefrau und seinen beiden Söhnen am 19.09.2004 in das Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag einen Asylantrag. In seiner Einvernahme am 24.09.2004 gab er an, er gehöre der muslimischen Religionsgemeinschaft an. Er werde in seiner Heimat politisch verfolgt. Im ... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 22.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/22 B14 249306-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Die Asylwerberin hat am 31.08.2003 einen Asylantrag eingebracht. Zu ihren Fluchtgründen bringt sie in ihrer Einvernahme vor dem Bundesasylamt im Wesentlichen vor, dass es ständig zu willkürlichen Kontrollen und Festnahmen insbesondere der männlichen tschetschenischen Bevölkerung komme. Falls man finanziell nicht mehr in der Lage sei, Löse- oder Bestechungsgeld zu bezahlen, um die Freilassung zu erwirken, laufe man Gefahr, unbemerkt zu verschwind... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 22.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/22 B4 256024-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Verfahrensgang:   1. Mit Schreiben vom 23.9.2002 begehrte die Beschwerdeführerin schriftlich beim Bundesasylamt die Gewährung von Asyl.   2. Nachdem die Beschwerdeführerin einer Ladung zu ihrer Ersteinvernahme ohne Angabe von Gründen nicht nachgekommen war, stellte das Bundesasylamt das Verfahren am 7.10.2003 gemäß § 30 Asylgesetz 1997 idF vor der AsylG-Novelle 2003 ein.   3. Mit Schreiben vom 14.9.2004 beantragte die Beschwerdeführerin die Fort... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 22.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/22 D1 254341-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Verfahrensgang und Sachverhalt:   1. Der (nunmehrige) Beschwerdeführer reiste am 20.04.2004 über die Tschechische Republik kommend illegal in das Bundesgebiet ein und stellte am 23.04.2004 einen Antrag auf die Gewährung von Asyl.   2. Von einem Organwalter des Bundesasylamtes, Außenstelle Traiskirchen, zu seinem Fluchtweg und den Fluchtgründen niederschriftlich befragt, gab er im Wesentlichen an, dass er Angehöriger der tschetschenischen Volksgr... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 22.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/22 A9 265905-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e:   Verfahrensgang und Sachverhalt:   Der minderjährige Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Russischen Föderation tschetschenischer Volksgruppenzugehörigkeit, reiste gemeinsam mit seinen Eltern W.R. und W.L. und seinem Bruder, W.Ar., am 19.09.2004 in das Bundesgebiet ein und stellten die gesetzlichen Vertreter am selben Tag einen Asylantrag für ihn.   Am 15.11.2004 kam ein weiterer Bruder des Beschwerdeführers, W.Az., in Österreich zur Welt.   D... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 22.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/22 B3 260492-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Verfahrensgang   1. Der Beschwerdeführer, ein kosovarischer Staatsbürger und Angehöriger der albanischen Volksgruppe, reiste im Jahre 1990 legal in das Bundesgebiet ein und brachte erst am 26. April 2005 einen Asylantrag ein. Dazu gab er bei seinen Einvernahmen am 26. und 28. April 2005 vor dem Bundesasylamt - zusammengefasst - an, er habe vor dem Jahr 1990 "im Kosovo Demonstrationen organisiert" und sei aus diesem Grund "auf einer Liste" gestan... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 22.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/22 A9 265904-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e:   Verfahrensgang und Sachverhalt:   Der minderjährige Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Russischen Föderation tschetschenischer Volksgruppenzugehörigkeit, dessen Eltern W.R. und W.L. und Brüder, W.Ar. und W.Al, am 19.09.2004 in das Bundesgebiet einreisten und Asylanträge stellten, wurde am 00.00.2004 in Österreich geboren. Am 13.01.2005 stellten seine gesetzlichen Vertreter einen Asylantrag für ihn, welchen das Bundesasylamt mit Bescheid vom... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 22.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/22 D14 247454-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Der Beschwerdeführer, ein der tschetschenischen Volksgruppe angehörender Staatsangehöriger der Russischen Föderation, gelangte am 09.12.2003 - zusammen mit seiner Ehegattin und seinen Kindern - unter Umgehung der Grenzkontrollen in das Bundesgebiet und beantragte am selben Tag die Gewährung von Asyl. Der Beschwerdeführer wurde hiezu am 06.02.2004 vor dem Bundesasylamt, Außenstelle Eisenstadt, niederschriftlich einvernommen.   Das Bundesasylamt w... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 22.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/22 D3 265530-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   Der minderjährige Beschwerdeführer, ein russischer Staatsbürger, tschetschenischer Volksgruppenzugehörigkeit reiste am 16.07.2005 gemeinsam mit seinen Eltern in das Bundesgebiet und stellte am gleichen Tag durch die Mutter als gesetzliche Vertreterin einen Asylantrag.   Mit Bescheid des Bundesasylamtes vom 12.10.2005, GZ. 05 10.508-BAG, wurde unter Spruchteil I der Asylantrag vom 16.07.2005 gemäß § 7 Asylgesetz abgewiesen, unter Spruchteil II gemäß... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 22.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/22 D15 252962-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Verfahrensgang   Die Beschwerdeführerin, eine moldawische Staatsangehörige, reiste am 20.04.2004 illegal in Österreich ein und beantragte am 22.04.2004 die Gewährung von Asyl. Begründend gab die Beschwerdeführerin zu ihren Fluchtgründen im Rahmen ihrer Befragung vor dem Bundesasylamt im Wesentlichen an, dass sie im Jahr 2003 mit einem Mann eine Beziehung geführt habe. Im Jänner 2004 habe sie sich von ihm getrennt, nachdem sie erfahren habe, dass... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 22.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/22 E10 246369-0/2008

Entscheidungsgründe:   I. Der Beschwerdeführer (nachfolgend auch: BF), ein Staatsangehöriger der Türkei, stellte am 16.06.2003 beim Bundesasylamt (BAA) einen Antrag auf Gewährung von Asyl. Dazu wurde er zu dem im Akt ersichtlichen Datum von einem Organwalter des BAA niederschriftlich einvernommen. Der Verlauf dieser Einvernahme ist im angefochtenen Bescheid vollständig wieder gegeben, weshalb an dieser Stelle hierauf verwiesen wird.   Als
Begründung: für das Verlassen des Herkunftsstaates b... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 22.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/22 B5 261136-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Verfahrensgang und Sachverhalt:   1. Die beschwerdeführende Partei führt nach eigenen Angaben den im Spruch: genannten Namen, ist mazedonische Staatsangehörige, gehört der albanischen Volksgruppe an, ist muslimischen Bekenntnisses, war im Heimatstaat zuletzt wohnhaft im Dorf L., reiste laut eigenen Angaben am 31.12.2004 illegal in das Bundesgebiet ein und stellte am 03.01.2005 einen Asylantrag.   Vom Bundesasylamt, Erstaufnahmestelle Ost, im Beis... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 22.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/22 B14 249305-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Der Asylwerber hat am 31.08.2003 einen Asylantrag eingebracht. Zu seinen Fluchtgründen bringt er in seiner Einvernahme vor dem Bundesasylamt im Wesentlichen vor, aufgrund der Zugehörigkeit zur tschetschenischen Volksgruppe ständigen Übergriffen seitens der russischen Sicherheitskräfte ausgesetzt gewesen zu sein.   Mit Bescheid vom 13.04.2004, Zl 03 26.239-BAE, hat das Bundesasylamt den Asylantrag gemäß § 7 AsylG abgewiesen (Spruchpunkt I)und die... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 22.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/22 B14 265901-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Die in Österreich geborene Beschwerdeführerin hat am 02.11.2005 durch ihren Vater als gesetzlichen Vertreter einen Asylantrag eingebracht.   Mit Bescheid vom 08.11.2005, Zl 05 18.564-BAE, hat das Bundesasylamt den Asylantrag gemäß § 7 AsylG abgewiesen (Spruchpunkt I) und die Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung in die Russische Föderation gemäß § 8 Abs. 1 AsylG für nicht zulässig erklärt (Spruchpunkt II) und gemäß § 8 Abs. 3 iVm § 15 ... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 22.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/22 E8 314075-1/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Verfahrensgang und Sachverhalt   1. Der BF, ein Staatsangehöriger der Türkei und moslemischen Glaubens, und gelangte am 17.07.2005 legal mit einem Visum C via Flugzeug von Istanbul nach Wien/Schwechat in das Bundesgebiet, wo er am 28.10.2005 einen Asylantrag stellte.   2. Am 25.10.2005 wurde der BF vor der Bundespolizeidirektion Wien (AS 43 ff) und in weiterer Folge am 14.11.2005 (AS 15 ff) und am 26.07.2007 (AS 145 ff) vor dem Bundesasylamt nie... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 22.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/22 A9 265907-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e:   Verfahrensgang und Sachverhalt:   Der minderjährige Beschwerdeführer, ein Staatsangehörige der Russischen Föderation tschetschenischer Volksgruppenzugehörigkeit, reiste gemeinsam mit seinen Eltern W.R. und W.L. und seinem Bruder, W.Al., am 19.09.2004 in das Bundesgebiet ein und stellten die gesetzlichen Vertreter am selben Tag einen Asylantrag für ihn.   Am 15.11.2004 kam ein weiterer Bruder des Beschwerdeführers, W.Az., in Österreich zur Welt.   Da... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 22.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/22 B14 318691-1/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Die in Österreich geborene Beschwerdeführerin hat am 28.10.2004 durch ihren Vater als gesetzlichen Vertreter einen Asylantrag eingebracht.   Mit Bescheid vom 11.11.2004, Zl 04 22.333-BAE, hat das Bundesasylamt den Asylantrag gemäß § 7 AsylG abgewiesen (Spruchpunkt I) und die Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung in die Russische Föderation gemäß § 8 Abs. 1 AsylG für nicht zulässig erklärt (Spruchpunkt II) und gemäß § 8 Abs. 3 iVm § 15 ... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 22.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/22 B4 232516-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Verfahrensgang:   1. Die Beschwerdeführer, ein Ehepaar und seine beiden mj. Kinder, reisten am 25.7.2002 unter Umgehung der Grenzkontrolle nach Österreich ein und stellten am gleichen Tag Asylanträge.   2. Bei ihrer Einvernahme vor dem Bundesasylamt am 30.9.2002 gaben der Erstbeschwerdeführer und die Zweitbeschwerdeführerin zu ihren Fluchtgründen im Wesentlichen Folgendes an: Sie seien jugoslawische Staatsangehörige, gehörten der albanischen Vol... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 22.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/22 B13 252140-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   Der Beschwerdeführer stellte am 9. 7. 2003 beim Bundesasylamt einen Antrag auf Gewährung von Asyl.   Am 1. 8. 2003 wurde der Beschwerdeführer beim Bundesasylamt einvernommen und zu seinen Fluchtgründen befragt. Dabei gab er an, dass er Lesginer sei. Er habe deshalb sein Heimatland verlassen, da sein Vater ermordet worden sei. Während der Festnahme seines Vaters seien er und sein Bruder Marat aus dem Fenster gesprungen und geflüchtet. Sein Vater sei... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 22.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/22 A9 265906-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e:   Verfahrensgang und Sachverhalt:   Die Beschwerdeführerin, eine Staatsangehörige der Russischen Föderation tschetschenischer Volksgruppenzugehörigkeit, reiste im schwangeren Zustand gemeinsam mit ihrem Ehemann W.R. und ihren beiden Söhnen, W.Al. und W.Ar., am 19.09.2004 in das Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag einen Asylantrag. In ihrer Einvernahme am 24.09.2004 gab sie an, keine eigenen Fluchtgründe zu haben, sondern wegen der Gründe: ihres ... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 22.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/22 D3 265531-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   Die Beschwerdeführerin, eine Staatsbürgerin der Russischen Föderation und Angehörige der tschetschenischen Volksgruppe, gelangte am 16.07.2005 unter Umgehung der Grenzkontrolle von der Slowakei aus gemeinsam mit ihrem Gatten und ihrem Sohn nach Österreich und stellte noch am selben Tag einen Asylantrag.   Am 20.07.2005 erfolgte in der Erstaufnahmestelle Ost in Traiskirchen die erste Einvernahme der Asylwerberin:   Frage: Wann und wie haben Sie Ihr ... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 22.09.2008

RS AsylGH Erkenntnis 2008/09/22 B14 249306-0/2008

Rechtssatz:
Rechtssatz: 1   Wie der Verwaltungsgerichtshof in seinem Erkenntnis vom 19. Dezember 2001, Zl. 98/20/0312, zur Gefahr einer "Sippenhaftung" ausführte, entspräche diese Form der "stellvertretenden" (oder - in anderen Fällen - zusätzlichen) Inanspruchnahme eines Familienmitgliedes dem Modell des - oft als "Sippenhaftung" bezeichneten - "Durchschlagens" der Verfolgung eines Angehörigen auf den Asylwerber, wobei in den hier in der Praxis im Vordergrund stehenden Fällen eine Verfolgu... mehr lesen...

Rechtssatz | AsylGH Erkenntnis | 22.09.2008

TE AsylGH Bescheid 2008/09/19 B11 236976-0/2008

Begründung:   I. Verfahrensgang   Mit o.a. Bescheid des Bundesasylamtes (im Folgenden auch: BAA) wurde der Asylerstreckungsantrag der o.g. minderjährigen berufenden Partei, Staatsangehörige Mazedoniens, gemäß § 10 i.V.m. § 11 Abs. 1 AsylG abgewiesen, wogegen Berufung erhoben wurde. Am 14.06.2007 führte der unabhängige Bundesasylsenat eine mündliche Verhandlung durch, im Zuge derer die Änderung des Asylerstreckungsantrages der berufenden Partei in einen Asylantrag begehrt wurde. Nach Schluss... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Bescheid | 19.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/19 A2 302728-1/2008

Entscheidungsgründe: :   Der Verfahrensgang ergibt sich aus dem erstinstanzlichen Verwaltungsakt. Der nunmehrige Beschwerdeführer wurde am 02.03.2005 (As. BAA 23-29) und am 12.05.2006 (As. BAA 79-95) in Gegenwart seines damaligen gesetzlichen Vertreters zu seinem Fluchtweg und seinen Fluchtgründen niederschriftlich befragt.   Mit angefochtenem Bescheid wies das Bundesasylamt den Asylantrag des nunmehrigen Beschwerdeführers ab, erklärte die Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung nac... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 19.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/19 E9 231119-5/2008

Entscheidungsgründe:   I. Die Beschwerdeführerin, ihren Angaben nach eine Staatsangehörige von Armenien, stellte am 17.3.2002 beim Bundesasylamt (BAA) einen Asylantrag.   Als
Begründung: für das Verlassen seines Herkunftsstaates brachte sie im erstinstanzlichen Verfahren im Wesentlichen folgendes vor (Auszug aus der Niederschrift vom 17.5.2002):   (...)   Frage: Aus welchem Grund verließen Sie nicht gleichzeitig mit Ihrem Gatten Ihr Heimatland?   Antwort: Mein Mann verließ ja bereits sechs ... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 19.09.2008

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