Entscheidungen zu § 7 AsylG 2005

Asylgerichtshof

1.424 Dokumente

Entscheidungen 991-1.020 von 1.424

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/18 B5 243761-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Verfahrensgang und Sachverhalt:   1. Die beschwerdeführende Partei führt nach eigenen Angaben den im Spruch: genannten Namen, ist kosovarische Staatsangehörige, gehört der albanischen Volksgruppe an, ist muslimischen Bekenntnisses, war im Heimatstaat zuletzt wohnhaft im Dorf L. in der Großgemeinde G., reiste laut eigenen Angaben am 26.10.2003 illegal in das Bundesgebiet ein und stellte am 27.10.2003 einen Asylantrag. Vom Bundesasylamt, Außenstell... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 18.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/18 E3 400643-1/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Verfahrensgang   I. Die minderjährige Beschwerdeführerin, eine Staatsangehörige der Türkei, stellte am 14.07.2003 - vertreten durch ihre Mutter - einen Antrag auf Gewährung von Asyl und wurde ihre Mutter hiezu am selben Tag von einem Organwalter des Bundesasylamtes niederschriftlich einvernommen. Der Verlauf dieser Einvernahme ist im angefochtenen Bescheid vollständig wieder gegeben, weshalb an dieser Stelle hierauf verwiesen wird.   2. Mit ange... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 18.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/18 C2 264010-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I.   I.1. Verfahrensgang   Die nunmehr berufende Partei hat am 8.8.2005 einen Asylantrag gestellt.   Nach Durchführung eines Ermittlungsverfahrens wurde der unter i. bezeichnete Asylantrag der berufenden Partei mit im Spruch: bezeichneten Bescheid vom 26.8.2005, erlassen am 1.9.2005, abgewiesen. Unter einem wurde festgestellt, dass die Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung der berufenden Partei nach Mazedonien zulässig sei. Die berufende P... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 18.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/18 D9 248297-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Verfahrensgang   Die (nunmehrige) Beschwerdeführerin gelangte unter Umgehung der Grenzkontrolle in das österreichische Bundesgebiet und brachte am 13. Oktober 2003 verfahrensgegenständlichen Asylantrag ein.   Im Rahmen der niederschriftlichen Einvernahmen vor der belangten Behörde am 24. Oktober 2003 und 26. Feber 2004 wurde die Beschwerdeführerin über ihren Reiseweg in das österreichische Bundesgebiet und die Vorkommnisse in Bezug auf den behau... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 18.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/18 E3 229119-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Verfahrensgang   I. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Türkei, stellte am 14.12.2001 einen Antrag auf Gewährung von Asyl und wurde hiezu am 26.04.2002 von einem Organwalter des Bundesasylamtes niederschriftlich einvernommen. Der Verlauf dieser Einvernahme ist im angefochtenen Bescheid vollständig wieder gegeben, weshalb an dieser Stelle hierauf verwiesen wird.   Als Begründung: für das Verlassen des Herkunftsstaates brachte er im Wes... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 18.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/18 A6 239361-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   Verfahrensgang:   Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger von Nigeria, reiste illegal in das Bundesgebiet ein und stellte am 07.07.2003 den nunmehr entscheidungsrelevanten Asylantrag. Er wurde am selben Tage vor dem Bundesasylamt, Außenstelle Graz (AS 9-15), einer niederschriftlichen Befragung unterzogen.   Anlässlich dieser Einvernahme am 07.07.2003 gab der Beschwerdeführer an, er habe Nigeria am 10.06.2003 verlassen, da es religiöse Probleme ... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 18.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/18 B5 251937-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Verfahrensgang und Sachverhalt:   1. Die beschwerdeführende Partei führt nach eigenen Angaben den im Spruch: genannten Namen, ist kosovarische Staatsangehörige, gehört der albanischen Volksgruppe an, ist muslimischen Bekenntnisses, war im Heimatstaat zuletzt wohnhaft in der Gemeinde Suharekë, reiste laut eigenen Angaben am 11.02.2004 illegal in das Bundesgebiet ein und stellte am 12.02.2004 einen Asylantrag.   Vom Bundesasylamt, Außenstelle Eisen... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 18.09.2008

TE AsylGH Bescheid 2008/09/18 B11 237928-0/2008

Begründung:   I. Verfahrensgang   Mit o.a. Bescheid des Bundesasylamtes (im Folgenden auch: BAA) wurde der Asylantrag der o.g. berufenden Partei, Staatsangehörige der Mongolei, gemäß § 7 AsylG abgewiesen und ihre Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung in ihren Herkunftsstaat gemäß § 8 AsylG für zulässig erklärt, wogegen Berufung erhoben wurde. Am 07.09.2004 führte der unabhängige Bundesasylsenat (im Folgenden auch: UBAS) eine mündliche Verhandlung durch, nach deren Schluss sogleich... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Bescheid | 18.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/18 D3 265532-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e:   Der Beschwerdeführer, ein Staatsbürger der Russischen Föderation und Angehöriger der tschetschenischen Volksgruppe, gelangte am 16.07.2005 unter Umgehung der Grenzkontrolle von der Slowakei aus nach Österreich und stellte noch am selben Tag einen Asylantrag. Am 20.07.2005 erfolgte in der Erstaufnahmestelle Ost in Traiskirchen die erste Einvernahme des Asylwerbers:   Frage: Wann und wie haben Sie Ihr Heimatland verlassen bzw. wie kamen Sie nach Öster... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 18.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/18 A5 217935-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Verfahrensgang   I.1. Mit dem angefochtenen Bescheid hat das Bundesasylamt den Asylantrag des Beschwerdeführers vom 11.12.1999 gemäß § 7 AsylG 1997 abgewiesen und die Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung nach Nigeria gemäß § 8 leg.cit. für zulässig erklärt.   I.2. Gegen diesen Bescheid richtet sich die fristgerecht eingebrachte Berufung (ab 1.7.2008 : Beschwerde).   I.3. Mit Einrichtung des Asylgerichthofes am 1.7.2008 ging gegenständ... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 18.09.2008

TE AsylGH Bescheid 2008/09/18 B11 224874-0/2008

Begründung:   I. Verfahrensgang   Mit o.a. Bescheid des Bundesasylamtes (im Folgenden auch: BAA) wurde der Asylantrag der o.g. berufenden Partei, Staatsangehörige der Türkei, gemäß § 7 AsylG abgewiesen und ihre Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung in ihren Herkunftsstaat gemäß § 8 AsylG für zulässig erklärt, wogegen Berufung erhoben wurde. Am 11.04.2008 führte der unabhängige Bundesasylsenat (im Folgenden auch: UBAS) eine mündliche Verhandlung durch, nach deren Schluss sogleich d... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Bescheid | 18.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/17 D2 238903-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Verfahrensgang und Sachverhalt:   Der (nunmehrige) Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Russischen Föderation und Angehöriger der tschetschenischen Volksgruppe, reiste am 12.09.2002 von der Slowakei kommend illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am 13.09.2002 einen Antrag auf die Gewährung von Asyl, wozu er von einem Beamten der Grenzbezirksstelle Neusiedl/See in Anwesenheit einer Dolmetscherin für die russische Sprac... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 17.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/17 B12 302480-C1/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Verfahrensgang:   Der Beschwerdeführer brachte am 7. Februar 2005 beim Bundesasylamt einen Antrag auf Asyl ein. Er gab hierbei an, den Namen A. M. zu führen, Staatsangehöriger der Türkei und 1983 geboren zu sein. Am 28. Februar 2005 wurde Herr A. M. vor dem Bundesasylamt vernommen, wobei in der Niederschrift vom selben Tag festgehalten wurde:   "(...)   Frage: Besitzen Sie einen Reisepass.   Antwort: Nein.   Frage: Haben Sie um einen Reisepass a... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 17.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/17 A1 254764-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   Die beschwerdeführende Partei begehrte am 8.10.2004 die Gewährung von Asyl. Der Asylantrag wurde mit Bescheid des Bundesasylamtes vom 20.10.2004, Zl. 04 20.657-EAST Ost gemäß § 7 AsylG 1997 abgewiesen, gemäß § 8 Abs 1 AsylG festgestellt, dass die Abschiebung nach Gambia zulässig ist und die beschwerdeführende Partei gemäß § 8 Abs 2 AsylG aus dem österreichischen Bundesgebiet ausgewiesen.   Der Beschwerdeführer brachte in den Einvernahmen vor dem Bu... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 17.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/17 A4 243461-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. 1. Die (nunmehrige) Beschwerdeführerin, eine nigerianische Staatsangehörige, reiste am 21.10.2003 illegal in das Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag einen Antrag auf Asylgewährung. Zu ihrem Fluchtweg und ihren Fluchtgründen wurde sie im Beisein eines Dolmetschers für die englische Sprache am 21.10.2003 niederschriftlich einvernommen. Im Wesentlichen brachte sie dabei vor, nach der Geburt ihrer ersten Tochter von der Familie ihres Mannes a... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 17.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/17 A1 266837-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e:   Der Beschwerdeführer beantragte am 17.7.2005 die Gewährung von Asyl.   Am 20. bzw. 25.7.2005 und am 28.7.2005 wurde der Beschwerdeführer beim Bundesasylamt zu seinem Asylantrag niederschriftlich einvernommen. Dabei gab er im Wesentlichen Folgendes an:   Am 20.7.2005 wurde die Einvernahme abgebrochen, da der Beschwerdeführer im Laufe dieser Einvernahme angab, Englisch nicht ausreichend zu verstehen. Die folgenden Einvernahmen wurden in der Sprache Ib... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 17.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/17 B4 244296-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Verfahrensgang:   1. Der Beschwerdeführer reiste am 2.4.2002 ins Bundesgebiet ein und stellte am folgenden Tag beim Bundesasylamt einen Asylantrag.   2. Am 28.5.2002 sowie am 6.5.2003 beim Bundesasylamt einvernommen, gab der Beschwerdeführer im Wesentlichen Folgendes an: Er gehöre der armenischen Volksgruppe an, sei christlichen Glaubens und habe zuletzt in der Russischen Föderation gelebt. Armenien habe er verlassen müssen, da seine Ehefrau der... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 17.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/17 A1 255716-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e:   Der Beschwerdeführer beantragte am 7.11.2004 die Gewährung von Asyl.   Am 9.11.2004 und am 12.11.2004 wurde der Beschwerdeführer jeweils beim Bundesasylamt zu seinem Asylantrag niederschriftlich einvernommen. Dabei gab er im Wesentlichen Folgendes an:   Am 9.11.2004:   ...   Frage: Wann und wie haben Sie Ihr Heimatland verlassen, wie kamen Sie nach Österreich?   Antwort: Ich bin vor ca. 6 Monaten von Gambia nach Senegal gereist. Dort blieb ich 1 Woc... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 17.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/17 D2 259920-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Verfahrensgang und Sachverhalt:   Der mj. M.D. ist am 00.00.2005 in Feldkirch (Österreich) zur Welt gekommen. Mit Schreiben vom 31.03.2005 (AS 1) führte der Vater des Minderjährigen als gesetzlicher Vertreter aus, dass er einen Asylantrag für seinen Sohn gem. § 10 AsylG stelle und sich hiezu auf die in seinem eigenen Verfahren vorgebrachten Fluchtgründe berufe.   Mit Bescheid vom 08.04.2005 wies das Bundesasylamt den Asylantrag des mj. Beschwerd... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 17.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/17 D4 260954-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   1. Verfahrensgang:   Der Beschwerdeführer führt nach den Angaben seiner gesetzlichen Vertreterin den im Spruch: genannten Namen, ist georgischer Staatsangehöriger, gehört der georgischen Volksgruppe an, ist georgisch orthodoxen Bekenntnisses, war im Heimatstaat zuletzt wohnhaft in K., reiste am 20.4.2005 illegal in das Bundesgebiet ein und stellte am 22.4.2005 durch seine gesetzliche Vertreterin einen Asylantrag. Seine gesetzliche Vertreterin gab im... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 17.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/17 E7 237138-0/2008

Entscheidungsgründe:   I. Verfahrensgang und Sachverhalt:   Der Beschwerdeführer (in der Folge auch: BF) stellte am 14.02.2002 beim Bundesasylamt, Außenstelle Linz einen Asylantrag. Aus den im Zuge der erkennungsdienstlichen Behandlung aufgenommenen Personalien geht u.a. hervor, dass der BF Angehöriger der türkischen Volksgruppe ("Volksgruppe: Türke"; AS. 2) sei.   Am 05.06.2002 langte beim Bundesasylamt eine Bevollmächtigungsanzeige lautend auf RA Dr. Benno WAGENEDER, Adalbert-Stifter-Stra... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 17.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/17 D4 260955-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   1. Verfahrensgang:   Die Beschwerdeführerin führt nach eigenen Angaben den im Spruch: genannten Namen, ist georgische Staatsangehörige, gehört der georgischen Volksgruppe an, ist georgisch orthodoxen Bekenntnisses, war im Heimatstaat zuletzt wohnhaft in K. , reiste am 20.4.2005 illegal in das Bundesgebiet ein und stellte am 22.4.2005 einen Asylantrag. Vom Bundesasylamt, Außenstelle EAST im Beisein eines Dolmetschers der georgischen Sprache einvernom... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 17.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/16 A2 247052-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Verfahrensgang und Sachverhalt:   1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger aus Gambia reiste seinen Angaben nach am 02.12.2003 illegal in das Bundesgebiet ein und stellte am 02.01.2004 einen Asylantrag. Er wurde hierauf am 02.02.2007 (Aktenseiten 21 bis 31 im Akt des BAA) in der Außenstelle Traiskirchen des Bundesasylamtes niederschriftlich einvernommen. Sein damaliges Vorbringen wurde im nunmehr angefochtenen Bescheid des Bundesasylamtes,... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 16.09.2008

TE AsylGH Bescheid 2008/09/16 B11 305514-1/2008

Begründung:   I. Verfahrensgang   Mit o.g. Bescheid des Bundesasylamtes wurde der Asylantrag der berufende Partei, Staatsangehörige von Afghanistan, gemäß § 7 AsylG abgewiesen (Spruchpunkt I.) und ihre Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung nach Afghanistan gemäß § 8 AsylG für nicht zulässig erklärt (Spruchpunkt II.), wobei gegen Spruchpunkt I. Berufung erhoben wurde. Am 02.01.2007 führte der unabhängige Bundesasylsenat eine mündliche Verhandlung durch, bei der folgende Dokumente (... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Bescheid | 16.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/16 B10 227911-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   Der Berufungswerber (in der Folge Beschwerdeführer genannt) behauptete im Zuge des Asylverfahrens Staatsangehöriger von Nigeria und am 02.07.2001 illegal in das Bundesgebiet eingereist zu sein. Am selben Tag stellte er einen Antrag auf Gewährung von Asyl, woraufhin er am 02.07.2001 und am 21.03.2002 im Beisein eines geeigneten Dolmetschers der englischen Sprache niederschriftlich einvernommen wurde. Dabei gab er im Wesentlichen an, dass er bei eine... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 16.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/16 B8 248446-3/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Verfahrensgang:   Der Beschwerdeführer brachte am 18.5.2004 mit anwaltlichem Schriftsatz beim Bundesasylamt zunächst einen Asylerstreckungsantrag gemäß § 10 AsylG 1997 ein. Mit einem weiteren anwaltlichen Schriftsatz vom 01.06.2004 wurde dieser Erstreckungsantrag vom 18.05.2004 zurückgezogen und stattdessen ein neuer Asylantrag nach § 3 AsylG 1997 eingebracht. Darin wurde angegeben, der Beschwerdeführer führe den Namen R.B., er wäre Staatsangehö... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 16.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/16 A2 268007-0/2008

Entscheidungsgründe: :   I.1. Der Verfahrensgang ergibt sich aus dem erstinstanzlichen Verwaltungsakt. Der nunmehrige Beschwerdeführer wurde am 28.07.2004 (As. BAA 23-27) und am 17.01.2006 (As. BAA 139-145) zu seinen Fluchtgründen, jeweils in Gegenwart seines damaligen gesetzlichen Vertreters, niederschriftlich befragt. Parteiengehör zur Lage in Gambia wurde dabei gewahrt.   I.2. Mit Bescheid des Bundesasylamtes, Außenstelle Wien, vom 23.01.2006 wurde der Asylantrag des Beschwerdeführers ab... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 16.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/16 B11 305515-1/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e   I. Verfahrensgang:   Mit dem o.a. Bescheid hat das Bundesasylamt den am 17.11.2005 im Rahmen eines Familienverfahrens (§ 10 AsylG) gestellten Asylantrag (Antrag auf Gewährung desselben Schutzes) der minderjährigen beschwerdeführenden Partei unter Hinweis auf § 7 AsylG abgewiesen (Spruchpunkt I), ihre Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung nach Afghanistan gemäß § 8 Abs. 1 AsylG für nicht zulässig erklärt (Spruchpunkt II) und gemäß § 8 Abs. 3... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 16.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/15 C3 314202-1/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   Der Beschwerdeführer, ein indischer Staatsangehöriger, stellte am 18.12.2005 einen Asylantrag und wurde hiezu im Rahmen der Ersteinvernahme am 29.12.2005 niederschriftlich befragt. Zu seinen Fluchtgründen gab er an: "Am 06.06.2005 gab es in Amritsar eine Sikh Konferenz zu Ehren unserer Märtyrer. Als Reaktion auf diese Konferenz veranstalteten Leute der Shif Sena Partei am 08.06.2005 einen Aufmarsch. Dabei wurden Puppen unserer Märtyrer nachgebildet... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 15.09.2008

TE AsylGH Erkenntnis 2008/09/15 B4 263837-0/2008

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :   I. Verfahrensgang   1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Russischen Föderation und Angehöriger der tschetschenischen Volksgruppe, lebte zuletzt in seinem Herkunftsstaat im Dorf O. in Dagestan. Nach seinen Angaben reiste er am 11.12.2004 unter Umgehung der Grenzkontrolle in das Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag einen Antrag auf Gewährung von Asyl.   2. Bei seinen Einvernahmen beim Bundesasylamt am 20.12.2004 und am 23.5.2005 g... mehr lesen...

Entscheidung | AsylGH Erkenntnis | 15.09.2008

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