Entscheidungen zu § 6 EO

Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG)

13 Dokumente

Entscheidungen 1-13 von 13

TE OGH 2011/2/23 3Ob13/11z

Begründung: Die betreibende Partei stellte am 21. Juli 2010 beim Bezirksgericht Villach den Antrag, ihr aufgrund der einstweiligen Verfügung des Landesgerichts Salzburg vom 6. Juli 2010, GZ 4 Cg 57/09k-47, gegen die (in Italien ansässige) verpflichtete Partei zur Erwirkung der titulierten Unterlassungsverpflichtung die Exekution gemäß § 355 EO sowie zur Hereinbringung (ausschließlich) der Kosten des Exekutionsantrags die Drittschuldnerexekution nach § 294 EO gegen eine im Sprengel d... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 23.02.2011

RS OGH 2011/2/23 3Ob13/11z

Norm: EO §6EO §369
Rechtssatz: § 6 Z 2 EO ist nicht auf den Fall anzuwenden, dass mit dem Antrag auf Naturalexekution (hier: Unterlassungsexekution) eine Forderungsexekution zur Hereinbringung der Kosten des Exekutionsantrags beantragt wird. Entscheidungstexte 3 Ob 13/11z Entscheidungstext OGH 23.02.2011 3 Ob 13/11z European Case Law I... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 23.02.2011

RS OGH 2004/7/23 1R138/04f

Norm: EO §249 Abs2a. 256. 51EO
Rechtssatz: Zur Bewilligung der Fahrnisexekution ist dasjenige Gericht zuständig, in dessen Sprengel sich nach den Angaben des betreibenden Gläubigers die Sachen befinden, auf die Exekution geführt wird. Die in § 249 Abs 2 a EO vorgesehene Überweisung des Verfahrens ist gerade dann von Bedeutung, wenn die Exekution von einem Gericht bewilligt wurde, in dessen Sprengel sich keine Fahrnisse des Verpflichteten befand... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 23.07.2004

TE OGH 1997/4/23 3Ob2433/96g

Begründung: Mit inzwischen rechtskräftigem Beschluß vom 13.6.1996 (ON 1) bewilligte das Erstgericht aufgrund des vollstreckbaren Versäumungsurteiles des Handelsgerichtes Wien vom 24.3.1989, 38 Cg 62/89, der betreibenden Partei gegen die verpflichteten Parteien zur Erwirkung des Gebots, beim Vertrieb der periodischen Druckschrift K***** das Ankündigen von Gewinnspielen und/oder anderen Werbemaßnahmen zu unterlassen, bei denen Preise nicht unbedeutenden Wertes verlost werden oder ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 23.04.1997

RS OGH 1997/4/23 3Ob2433/96g

Norm: EO §6EO §355 VIaEO §355 VIIa
Rechtssatz: Die Sammelzuständigkeit bleibt auch für weitere Strafanträge nach § 355 EO aufrecht, selbst wenn ein Verpflichteter seinen Sitz in einem anderen Sprengel hat. Entscheidungstexte 3 Ob 2433/96g Entscheidungstext OGH 23.04.1997 3 Ob 2433/96g Veröff: SZ 70/76 European Case Law Identifier (ECLI... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 23.04.1997

TE OGH 1997/2/4 40R762/96x

Begründung: Mit dem an das Bezirksgericht Hietzing gerichteten Exekutionsantrag begehrte die Betreibende die Bewilligung der Räumungsexekution hinsichtich der Wohnung 1140 Wien, Hütteldorfer Straße 210/1-3 und die Fahrnisexekution zur Hereinbringung einer Forderung von S 50.755,40 s.A. An Kosten verzeichnete die betreibende Partei Normalkosten nach TP 2 ausgehend von einer Bemessungsgrundlage von S 255.595,-- in Höhe von S 6.394,40. Sie bewertete hiebei den Räumungsanspruch nach... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 04.02.1997

RS OGH 1997/2/4 40R762/96x

Norm: EO §6EO §4
Rechtssatz: Verbindung des Exekutionsantrages auf Fahrnisexekution und auf Räumungsexekution in einem anderen Sprengel. Gemäß § 6 iVm § 4 EO idF der EO-Novelle 1995 hat der betreibende Gläubiger, wenn in verschiedenen Gerichtssprengeln Exekutionshandlungen vorzunehmen wären, die Wahl, bei welchem der zum Einschreiten als Exekutionsgericht zuständigen Gerichte er um Bewilligung der Exekution ansucht. Dieses wahlweise aufgerufene... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 04.02.1997

TE OGH 1990/4/18 3Ob19/90

Begründung: Auf Grund eines vollstreckbaren Notariatsaktes beantragte die betreibende Partei zur Hereinbringung eines Teilbetrages von 1 Mio S von den drei verpflichteten Parteien beim Erstgericht die Versteigerung folgender vier Liegenschaften: 1.) EZ 226 GB Rohr des Erstgerichtes, im Alleineigentum der erstverpflichteten Partei stehend, Haupteinlage für das Simultanpfandrecht der betreibenden Partei von 2 Mio S in CLNR 9, ohne Pfandrecht des Pfandgläubigers Wolfgang B*** (= Reku... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 18.04.1990

TE OGH 1978/11/14 3Ob148/78

Auf Grund des Versäumungsurteiles des Landgerichtes Traunstein vom 22. Dezember 1977, 2 O 1981/76, und des Kostenfestsetzungsbeschlusses desselben Gerichtes vom 24. Jänner 1978, bewilligte das Erstgericht der betreibenden Gläubigerin zur Hereinbringung ihrer Forderungen von 6398.80 DM und 800 je samt Anhang antragsgemäß u. a. die Pfändung des der Verpflichteten gegen die Drittschuldnerin Versicherungsanstalt der Österreichischen Bundesländer Versicherungsaktiengeseilschaft auf Grund d... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 14.11.1978

RS OGH 1978/11/14 3Ob148/78

Norm: EO §6EO §63KFG §63VersVG §149VersVG §158cZPO §226 IV
Rechtssatz: Hat der Geschädigte nur den Schädiger auf Schadenersatz belangt und gegen ihn einen Exekutionstitel erwirkt, dann kann ihm die Exekution auf den dem Schädiger gegen den Haftpflichtversicherer gem § 149 VersVG zustehenden Befreiungsanspruch nicht mit der
Begründung: verweigert werden, daß ihm ein Rechtsschutzbedürfnis hiefür wegen des Direktanspruches gegen den Haftpflichtvers... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 14.11.1978

RS OGH 1976/11/9 3Ob146/76 (3Ob147/76)

Norm: EO §3 IIEO §6EO §42 D
Rechtssatz: Die Entscheidung über den mit der Impugnationsklage verbundenen Aufschiebungsantrag stellt, auch wenn sie unrichtigerweise im Prozeßakt des Exekutionsgerichtes getroffen wurde, eine im Exekutionsverfahren ergangene Entscheidung dar. Die Parteien sind daher als betreibende Gläubigerin und Verpflichtete (§§ 3, 6 EO) zu bezeichnen. Entscheidungstexte 3 Ob 146/7... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 09.11.1976

RS OGH 1976/9/7 3Ob117/76

Norm: EO §4 Abs1 Z6EO §4 Abs2EO §6EO §18
Rechtssatz: Das Wahlrecht des betreibenden Gläubigers gem § 6 EO gilt nicht nur für den Fall der ausschließlichen Zuständigkeit des Exekutionsgerichtes zur Exekutionsbewilligung (§ 4 Abs 1 Z 6 EO), sondern auch dann, wenn um Bewilligung der Exekution entweder beim Titelgericht oder beim Exekutionsgericht angesucht werden kann (§ 4 Abs 2 EO). Entscheidungstexte ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 07.09.1976

RS OGH 1974/3/5 3Ob34/74, 3Ob19/90, 3Ob13/11z, 3Ob158/14b

Norm: EO §6EO §18 Z3
Rechtssatz: Gem § 6 EO hat der betreibende Gläubiger bei gleichzeitigem Antrag auf Bewilligung mehrerer Exekutionsarten, für welche an sich verschiedene Gerichte zuständig wären, die Wahl, bei welchem der zum Einschreiten als Exekutionsgericht zuständigen Gerichte er um die Exekutionsbewilligung ansuchen will. An dieser Zuständigkeit zur Exekutionsbewilligung vermag auch nichts zu ändern, dass zum Exekutionsvollzug ein ande... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.03.1974

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