Entscheidungen zu § 283 StPO

Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG)

324 Dokumente

Entscheidungen 301-324 von 324

RS OGH 1970/4/23 9Os141/69

Rechtssatz: § 397 StPO gilt nur für den in U-Haft befindlichen Angeklagten. Für die Zulässigkeit der Berufung der Mutter des in einer anderen Sache in Strafhaft befindlichen großjährigen Angeklagten genügt daher gleichermaßen wie bei einem auf freiem Fuß befindlichen Angeklagten, daß keine gegenteilige Willensäußerung des letzten vorliegt. Entscheidungstexte 9 Os 141/69 Entscheidungstext OGH 23.04.1970 9 Os 141/69 Verö... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 23.04.1970

RS OGH 1970/4/17 10Os29/70, 9Os108/69, 10Os264/69, 9Os113/71, 9Os112/71, 11Os27/71, 12Os80/72, 12Os1

Rechtssatz: Den Strafzumessungsgründen anhaftende Mängel können nicht mit Nichtigkeitsbeschwerde nach § 281 Z 5 StPO sondern nur mit Berufung geltend gemacht werden (SSt XXXII/70). Entscheidungstexte 10 Os 29/70 Entscheidungstext OGH 17.04.1970 10 Os 29/70 9 Os 108/69 Entscheidungstext OGH 26.05.1970 9 Os 108/69 10 Os 264... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 17.04.1970

RS OGH 1970/4/17 10Os29/70, 10Os131/70, 12Os209/70, 10Os275/71, 11Os2/74, 12Os94/76, 11Os194/77, 9Os

Rechtssatz: Der Strafausspruch kann nur im Falle einer Verletzung materiellrechtlicher Vorschriften, die dem richterlichen Ermessen keinen Spielraum lassen, mit dem Nichtigkeitsgrund der Z 11 des § 281 StPO, in Fragen, die im richterlichen Ermessen liegen, jedoch nur mittels Berufung angefochten werden (SSt XV/82, SSt XXI/44). Entscheidungstexte 10 Os 29/70 Entscheidungstext OGH 17.04.1970 10 Os 29/70 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 17.04.1970

RS OGH 1969/9/19 12Os201/69, 12Os285/69, 13Os16/73, 10Os76/84

Rechtssatz: Die gegen den Antrag des Angestellten aufrecht erhaltene getrennte Durchführung zweier Strafverfahren, die an sich im Sinne des § 56 StPO zu verbinden gewesen wären, kann insbesondere dann eine Nichtigkeit im Sinne der Z 4 des § 281 StPO begründen, wenn mit Rücksicht auf die in jedem der getrennt durchgeführten Verfahren gesondert verhängten Freiheitsstrafen der Angestellten um das ihm bei Erledigung beider Verfahren durch ein Urteil voraussichtlich offen gestandene ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 19.09.1969

RS OGH 1965/1/8 10Os172/64, 9Os72/65, 9Os85/69

Rechtssatz: Wenn gemäß der Verordnung vom 07.04.1960, ÖRGBl Nr 89 als Strafe nur die in den §§ 19 bis 24 StG festgesetzten Verschärfungen ausgesprochen wurden, so ist eine gegen das Ausmaß der Verschärfungen gerichtete Berufung zulässig (im gleichen Sinne 12 Os 93/63). Entscheidungstexte 10 Os 172/64 Entscheidungstext OGH 08.01.1965 10 Os 172/64 Veröff: SSt XXXVI/1 = EvBl 1965/336 S 496 = RZ 1965,59 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 08.01.1965

RS OGH 1963/7/3 12Os140/63, 11Os35/79

Rechtssatz: Das Recht, den Beschluß auf Zurückweisung einer Nichtigkeitsbeschwerde mit einem Rechtsmittel zu bekämpfen, steht dem gesetzlichen Vertreter eines nicht mehr jugendlichen (§ 1 Z 2 JGG 1961) Minderjährigen nur dann zu, wenn er selbst das zurückgewiesene Rechtsmittel kraft eigenen Rechtes zugunsten des Minderjährigen erhoben hat. Entscheidungstexte 12 Os 140/63 Entscheidungstext OGH 03.07.1963 12 Os 140/63 Ver... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 03.07.1963

RS OGH 1962/11/9 9Os109/62, 11Os123/63, 12Os78/67, 11Os131/69, 9Os212/68, 13Os8/72, 13Os71/74, 11Os6

Rechtssatz: Bei der Aufteilung des Wertersatzes auf mehrere Täter soll nach dem Sinn des Gesetzes jeder Beteiligte nur mit dem Teil des Wertes haften, der dem Umfang seiner Beteiligung an dem Finanzvergehen entspricht. Diese Ermessensentscheidung des Gerichtes kann nur mit Berufung bekämpft werden. Entscheidungstexte 9 Os 109/62 Entscheidungstext OGH 09.11.1962 9 Os 109/62 Veröff: EvBl 1963/143 S 189 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 09.11.1962

RS OGH 1961/12/18 8Os392/61, 11Os87/76

Rechtssatz: Da ein Vergreifen in der Bezeichnung des Rechtsmittels dem Angeklagten nicht zum Nachteil gereichen kann, ist der OGH berechtigt, auf Grund einer gemäß § 281 Z 11 StPO erhobenen Nichtigkeitsbeschwerde, die eine Herabsetzung der Strafe zu erreichen sucht, die vom Erstgericht verhängte Freiheitsstrafe auf ihre Schuldangemessenheit zu überprüfen. Entscheidungstexte 8 Os 392/61 Entscheidungstext OGH 18.12.1961 8 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 18.12.1961

RS OGH 1960/3/14 8Os258/59

Rechtssatz: In einem Devisenstrafverfahren ist gegen den Verfallsausspruch im Urteil keine abgesonderte Beschwerde, sondern für den Fall, als geltend gemacht wird, der Verfall sei nach dem Gesetz nicht zulässig, Nichtigkeitsbeschwerde, sonst nur Berufung zulässig (3 Ob 378/48). Entscheidungstexte 8 Os 258/59 Entscheidungstext OGH 14.03.1960 8 Os 258/59 Veröff: ÖBA 1964,258 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 14.03.1960

RS OGH 1959/12/14 8Os119/59

Rechtssatz: Bei der Beurteilung der Zulässigkeit der Berufung ist vom gesetzlichen Strafrahmen auszugehen, nicht von der Untergrenze, die bei Anwendung des außerordentlichen Milderungsrechtes gegeben ist. Entscheidungstexte 8 Os 119/59 Entscheidungstext OGH 14.12.1959 8 Os 119/59 Veröff: EvBl 1960/125 S 217 European Case Law Identifier (ECLI) ECLI:AT:OGH0002:1959:... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 14.12.1959

RS OGH 1958/1/27 6Os513/57, 5Os311/52, 8Os204/60, 8Os273/61

Rechtssatz: Zulässigkeit der Berufung wegen Nichtverhängung einer unbestimmten Strafe ohne Rücksicht auf das Ausmaß der verhängten bestimmten Strafe. (Zum JGG 1949) Entscheidungstexte 5 Os 311/52 Entscheidungstext OGH 02.04.1952 5 Os 311/52 Gegenteilig; Veröff: EvBl 1952/237 S 357 6 Os 513/57 Entscheidungstext OGH 27.01.1958 6 Os 513/57 Veröff: RZ 1958 H5,70 = SS... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 27.01.1958

RS OGH 1956/8/30 5Os838/56, 5Os578/53, 12Os149/64, 12Os312/69, 13Os127/81

Rechtssatz: Mit der Behauptung, das Gericht habe zu Unrecht einen allgemeinen, weder die Unterstellung der Tat unter das Gesetz, noch die Wahl des anzuwendenden Strafsatzes beeinflussenden Milderungsgrund nicht angenommen, wird kein Nichtigkeitsgrund geltend gemacht. Solche Mängel können nur unter den Voraussetzungen des § 283 StPO mit Berufung gerügt werden (SSt I 39 vom 09.04.1921, ÖR 127 vom 10.09.1910, KH 3699 vom 04.03.1910 und KH 3503 vom 28.10.1908). Entsc... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 30.08.1956

RS OGH 1955/3/8 5Os446/54

Rechtssatz: Bei der Frage nach der Zulässigkeit einer Berufung wegen des Ausmaßes der verhängten Freiheitsstrafe bleibt eine allenfalls neben der Freiheitsstrafe verhängte Geldstrafe und die für den Fall ihrer Uneinbringlichkeit angedrohte Ersatzfreiheitsstrafe außer Betracht. Entscheidungstexte 5 Os 446/54 Entscheidungstext OGH 08.03.1955 5 Os 446/54 Veröff: RZ 1955,106 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 08.03.1955

RS OGH 1954/7/13 5Os542/54, 3Os447/46, 5Os938/54, 5Os985/55, 5Os953/56, 9Os403/59, 7Os197/59, 9Os263

Rechtssatz: Die Nichtunterstellung einer Tat unter weitere, mit dem gleichen Strafsatz bedrohte idealkonkurrierende Gesetzesbestimmungen kann nur mit Berufung angefochten werden. Würde jedoch die richtige Subsumtion die Anwendung eines anderen Strafsatzes zur Folge haben, so liegt der Nichtigkeitsgrund des § 281 Z 11 StPO vor. Entscheidungstexte 4 Os 292/22 Entscheidungstext OGH 18.09.1922 4 Os 292/22 Vgl auch; Veröff: ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 13.07.1954

RS OGH 1953/10/9 5Os1078/53

Rechtssatz: Überprüfung der Anwendbarkeit des außerordentlichen Milderungsrechtes. Entscheidungstexte 5 Os 1078/53 Entscheidungstext OGH 09.10.1953 5 Os 1078/53 Veröff: SSt XXIV/61 = EvBl 1954/129 S 179 European Case Law Identifier (ECLI) ECLI:AT:OGH0002:1953:RS0099948 Dokumentnummer JJR_19531009_OGH0002_0050OS01078_5300000_001 mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 09.10.1953

RS OGH 1952/4/2 5Os311/52, 6Os513/57

Rechtssatz: Steht dem Angeklagten ein Berufungsrecht nicht zu, weil die über ihn verhängte Strafe nicht die Hälfte des gesetzlichen Mindestmaßes übersteigt, so ist ihm auch die Bekämpfung des Strafausspruches wegen Nichtanwendung des § 12 JGG verwehrt. (Zum JGG 1949) Entscheidungstexte 5 Os 311/52 Entscheidungstext OGH 02.04.1952 5 Os 311/52 Veröff: EvBl 1952/237 S 357 6 Os ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 02.04.1952

RS OGH 1951/6/7 5Os438/51

Rechtssatz: Das an die Stelle der lebenslangen Freiheitsstrafe nach § 167 lit d StG gemäß § 11 Z 1 und 2 JG tretende Höchstmaß von zehn Jahren ist auch als gesetzliches Mindestmaß anzusehen, wenn es sich um die Frage handelt, inwieweit das Berufungsrecht des Angeklagten nach § 283 StPO begrenzt ist. Entscheidungstexte 5 Os 438/51 Entscheidungstext OGH 07.06.1951 5 Os 438/51 Veröff: EvBl 1951/373 S 441 = ÖJZ 1951 H17 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 07.06.1951

RS OGH 1950/4/14 2Os793/49, 11Os62/83, 11Os115/07g

Rechtssatz: Die Nichtanwendung des § 13 JGG kann nur mit Berufung angefochten werden. (Zum JGG 1949) Entscheidungstexte 2 Os 793/49 Entscheidungstext OGH 14.04.1950 2 Os 793/49 Veröff: EvBl 1950/380 S 356 11 Os 62/83 Entscheidungstext OGH 25.05.1983 11 Os 62/83 Beisatz: Ermessensentscheidung. (T1) 11 Os 115/07g ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 14.04.1950

RS OGH 1950/3/13 3Os52/50, 2Os280/50, 7Os314/60, 10Os143/65, 9Os58/66, 9Os204/68, 12Os289/69, 12Os30

Rechtssatz: § 202 StG beinhaltet einen einheitlichen Strafsatz. Die Anwendung des höheren von zwei ineinander fließenden Strafsätzen begründet keine Nichtigkeit und kann daher nur mit Berufung angefochten werden. Entscheidungstexte 3 Os 52/50 Entscheidungstext OGH 13.03.1950 3 Os 52/50 Veröff: EvBl 1951/183 S 231 2 Os 280/50 Entscheidungstext OGH 15.12.1950 2 Os 28... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 13.03.1950

RS OGH 1947/10/8 2Os890/47, 12Os46/72, 11Os81/72, 12Os194/72, 12Os39/78, 13Os193/85

Rechtssatz: Nach § 6 BedVG kann die ausdrückliche oder stillschweigende Entscheidung über den bedingten Strafnachlaß nur mit Berufung angefochten werden. Nur dann, wenn das Gericht durch die Entscheidung über den bedingten Strafnachlaß seine Befugnisse überschritten hat, kann das Urteil auch wegen Nichtigkeit nach dem § 281 Z 11 StPO angefochten werden. Seine Befugnisse hat ein Gericht in seinem Ausspruche über die Strafe in diesem Belange nur dann überschritten, wenn es sich in... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 08.10.1947

RS OGH 1934/7/27 4Os295/34

Rechtssatz: Im Falle einer Verurteilung wegen einer strafbaren Handlung, für die im Gesetze eine absolute Freiheitsstrafe angedroht ist (zB § 284 StG), hat der Staatsanwalt nur dann ein Berufungsrecht, wenn die Strafe die Hälfte der gesetzlichen Strafe nicht erreicht. Entscheidungstexte 4 Os 295/34 Entscheidungstext OGH 27.07.1934 4 Os 295/34 Veröff: SSt XIV/70 European... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 27.07.1934

RS OGH 1925/10/23 Os600/25

Rechtssatz: Beschränkung des Berufungsgerichtes bei Bestimmung der Ersatzfreiheitsstrafe im Falle einer Umwandlung der vom Erstgericht verhängten Freiheitsstrafe in eine Geldstrafe. Entscheidungstexte Os 600/25 Entscheidungstext OGH 23.10.1925 Os 600/25 Veröff: SSt V/116 European Case Law Identifier (ECLI) ECLI:AT:OGH0002:1925:RS0099953 Dokumentnum... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 23.10.1925

RS OGH 1923/4/9 4Os140/23

Rechtssatz: Hat der Erstrichter über den Angeklagten eine die Hälfte des gesetzlichen Mindestmaßes nicht übersteigende Strafe verhängt, so darf das Berufungsgericht auf Grund der Berufung des Angeklagten die Strafe selbst dann nicht herabsetzen, wenn die Berufung wegen des Ausspruches über die Strafart zulässig ist. Entscheidungstexte 4 Os 140/23 Entscheidungstext OGH 09.04.1923 4 Os 140/23 Veröff: SSt III/16 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 09.04.1923

RS OGH 1922/6/22 4Os311/22

Rechtssatz: Die Berufung gegen die Verhängung oder Nichtverhängung der Nebenstrafe kann sich nicht gegen die vom Gerichte bestimmten Einzelheiten der Nebenstrafe richten. Entscheidungstexte 4 Os 311/22 Entscheidungstext OGH 22.06.1922 4 Os 311/22 Veröff: SSt II/56 European Case Law Identifier (ECLI) ECLI:AT:OGH0002:1922:RS0099913 Dokumentnummer ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 22.06.1922

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