Entscheidungen zu § 94 GBG 1955

Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG)

205 Dokumente

Entscheidungen 121-150 von 205

TE OGH 1993/12/15 3Ob550/93

Entscheidungsgründe: Die R*****-Wohnbau Gesellschaft mbH (in der Folge kurz: RWB-GmbH) war Eigentümerin der Liegenschaft EZ ***** KG G*****. Die R*****-Wohnbau Gesellschaft mbH & Co KG (in der Folge kurz: RWB-KG) beabsichtigte, auf dieser Liegenschaft eine Wohnungseigentumsanlage mit mehreren Wohnblöcken zu errichten. Der Raiffeisenverband K***** regGenmbH (in der Folge kurz: Raiffeisenverband K.) räumte der RWB-KG zunächst einen Kredit bis zum Höchstbetrag von S 5,460.000... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 15.12.1993

RS OGH 1993/9/15 3Ob88/93

Norm: GBG §85 Abs1GBG §94 AGBG §94 CGBG §98
Rechtssatz: Durch die Angabe der Einlagezahl und der Katastralgemeinde der Liegenschaft sind sowohl der Vermögensteil, auf den Exekution geführt werden soll, also auch der Ort, an dem er sich befindet, eindeutig und unverwechselbar bezeichnet sind. Die Angabe der Eigentumsverhältnisse an der Liegenschaft trägt zur eindeutigen Bezeichnung des Exekutionsobjekts nichts wesentliches bei und ist ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 15.09.1993

TE OGH 1993/9/15 3Ob88/93

Begründung: Den verpflichteten Parteien wurde mit einem Wechselzahlungsauftrag zur ungeteilten Hand die Bezahlung von 4,260.521,40 S sA aufgetragen. Sie erhoben gegen den Wechselzahlungsauftrag fristgerecht Einwendungen. Die betreibende Partei beantragte, ihr auf Grund des Wechselzahlungsauftrags zur Sicherung der darin angeführten Forderung die Exekution unter anderem durch Vormerkung des Zwangspfandrechtrechts auf einer Liegenschaft als Haupteinlage und auf dem Hälfteantei... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 15.09.1993

TE OGH 1993/9/14 5Ob1057/93

Begründung: Rechtliche Beurteilung Es ist zwar richtig, daß der Erbe Eigentum an in den Nachlaß fallenden Grundstücken nicht erst mit der Einverleibung seines Eigentumsrechtes im Grundbuch, sondern bereits mit der Einantwortung erwirbt. Die grundbücherliche Einverleibung hat in diesem Fall nur noch insofern Bedeutung, als der Erbe dadurch den bücherlichen Besitz erlangt. Die Bestimmungen der §§ 21 und 94 GBG verhindern jedoch im Grundbuchsverkehr j... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 14.09.1993

RS OGH 2013/8/28 5Ob1020/93, 5Ob72/95, 5Ob71/95, 5Ob250/01b, 5Ob16/08a, 5Ob139/08i, 5Ob47/13t

Norm: GBG §53GBG §94 C
Rechtssatz: Bei der Anmerkung der Rangordnung für die beabsichtigte Veräußerung der Liegenschaft handelt es sich nicht um eine Eintragung zugunsten des Antragstellers, bei der es im Sinne der aufrechterhaltenen Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes (5 Ob 20/83; NZ 1984,64 = RdW 1985,109; 5 Ob 106/92) nicht erforderlich wäre, neben der Beglaubigung der Unterschrift des Organes der juristischen Person auch noch ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 16.04.1993

TE OGH 1993/4/16 5Ob1020/93

Begründung: Rechtliche Beurteilung Gemäß § 77 Abs 1 GBG muß im Grundbuchsverfahren dargetan sein, daß derjenige, der im Namen eines anderen einschreitet, hiezu befugt ist. Dies geschieht grundsätzlich durch urkundlichen Nachweis der Einschreitervollmacht. Schreitet jedoch ein Rechtsanwalt oder ein Notar ein, so ersetzt gemäß § 30 Abs 2 ZPO dessen Berufung auf die ihm erteilte Bevollmächtigung diesen urkundlichen Nachweis. Diese Gesetzesbestimmung is... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 16.04.1993

RS OGH 2014/11/18 5Ob24/93, 5Ob241/98x, 5Ob96/12x, 5Ob48/14s

Norm: GBG §94 AWEG §13 Abs2WEG §26 Abs1 Z2
Rechtssatz: Um das Grundbuchsgesuch bewilligen zu können, muß der urkundliche Nachweis erbracht werden, daß alle Miteigentümer der Wohnungseigentumsanlage mit der beabsichtigten oder bereits durchgeführten Bestandsänderung einverstanden sind oder die fehlende Zustimmung durch einen Beschluß des Außerstreitrichters gemäß § 26 Abs 1 Z 2 WEG ersetzt wurde. Um das Grundbuchsgesuch bewilligen zu kö... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 23.03.1993

TE OGH 1993/3/23 5Ob24/93

Begründung: Der Antragsteller ist mit einem Mindestanteil von 453/4350 Miteigentümer der Liegenschaft EZ ***** der KG I*****; damit verbunden ist Wohnungseigentum an der Wohnung VI des Hauses M*****straße 1. Der Antragsteller ist mit einem Mindestanteil von 453/4350 Miteigentümer der Liegenschaft EZ ***** der KG I*****; damit verbunden ist Wohnungseigentum an der Wohnung römisch sechs des Hauses M*****straße 1. Unter Berufung auf eine rechtskräftige Entscheidung der Schli... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 23.03.1993

TE OGH 1992/12/15 5Ob127/92

Begründung: Theresia H***** ist Eigentümerin der Liegenschaft EZ ***** des Grundbuches *****, zu deren Gutsbestand unter anderem das Grundstück 11 (Garten) gehört, sowie der Liegenschaft EZ ***** des Grudbuches *****, zu deren Gutsbestand unter anderem die Grundstücke 12 (Garten) und .62 (Baufläche) gehören. Mit Mietvertrag vom 27.2.1992 gab die Eigentümerin dieser Liegenschaften Teile davon samt den darauf befindlichen Bauwerken der Antragtragstellerin in Bestand und räumt... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 15.12.1992

RS OGH 2010/5/27 5Ob115/92, 5Ob37/10t

Norm: GBG §94 AGBG §85 Abs1GBG §85 Abs2GBG §94 CGBG §95WEG §7 Abs1WEG §7 Abs2 WEG 2002 §11 WEG 2002 § 11 heute WEG 2002 § 11 gültig ab 01.07.2002
Rechtssatz: Im Hinblick auf § 7 Abs 1 und 2 WEG muss weder im Grundbuchsgesuch noch in der Erledigung angeführt werden, dass mit dem vom Ein... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 29.09.1992

TE OGH 1992/9/29 5Ob115/92

Begründung: Heinz F***** ist zu 2657/100.000 und zu 262/100.000 Anteilen Miteigentümer der Liegenschaft EZ ***** des Grundbuches ***** O*****. Mit den zuerst genannten Anteilen (BLNR 40) ist Wohnungseigentum an der Wohnung Nr. 15 des Hauses Am N***** Nr. 3 verbunden, mit den anderen Anteilen Wohnungseigentum an der Garage Nr. 53 (BLNR 41). Unter CLNR 1 a, 2 a, 5 a, 6 a, 8 a, 9 a, 11 b und 12 b sind auf beiden Anteilen Pfandrechte einverleibt. Laut Pfandurkunde vom 16.Dezembe... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 29.09.1992

RS OGH 2014/4/10 5Ob106/92, 5Ob152/04w, 5Ob238/04t, 6Ob226/09t, 6Ob224/13d

Norm: FBG allg FBG §15 GBG §94 AGBG §94 CGBG §126 IPRG §4 Abs1 FBG § 15 heute FBG § 15 gültig ab 29.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2007 FBG § 15 gültig von 12.08.2006 bis 28.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 149/2006 FBG § 1... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 30.06.1992

TE OGH 1992/6/30 5Ob106/92

Begründung: Auf Grund des Kaufvertrages vom 27.Dezember 1956 ist im Grundbuch Klagenfurt ***** das Eigentumsrecht an der Liegenschaft für die "Förderative Volksrepublik Jugoslawien" einverleibt. Am 10.Jänner 1992 langte beim Buchgericht der Antrag der "Föderativen Volksrepublik Jugoslawien", vertreten durch das "Generalkonsulat der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien in Klagenfurt", dieses vertreten durch den Generalkonsul Marijan M*****, vertreten durch Dr.Matthäus Grilc,... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 30.06.1992

RS OGH 1992/4/7 5Ob67/92

Norm: GBG §94 A
Rechtssatz: Der Abschluß des Titelgeschäftes muß durch die Bezeichnung der beteiligten Personen sowie Zeitangaben und Ortsangaben wenigstens soweit konkretisiert werden, daß das Grundbuchsgericht der ihm durch § 94 Abs 1 Z 2 bis 4 GBG auferlegten Überprüfungspflicht nachkommen kann. Der Abschluß des Titelgeschäftes muß durch die Bezeichnung der beteiligten Personen sowie Zeitangaben und Ortsangaben wenigstens soweit k... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 07.04.1992

RS OGH 2019/4/25 5Ob34/92, 5Ob135/99k, 5Ob144/99h, 5Ob66/08d, 5Ob55/16y, 5Ob162/17k, 5Ob31/19y

Norm: ABGB §521 AGBG §12GBG §94 D ABGB § 521 heute ABGB § 521 gültig ab 01.01.1812
Rechtssatz: Ist einem Scheidungsvergleich nicht zweifelsfrei zu entnehmen, ob es sich bei dem der Frau eingeräumten "Wohn- und Nutzungsrecht" um ein am Hälfteeigentum ihres Mannes einräumbares Wohnungsfruc... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 24.03.1992

TE OGH 1992/3/24 5Ob34/92

Begründung: Die Liegenschaft EZ ***** Grundbuch ***** steht je zur Hälfte im Eigentum der Antragstellerin und ihres am ***** geborenen geschiedenen Ehemannes Herbert W*****. In dem im gemäß § 55 a EheG durchgeführten Scheidungsverfahren (1 C 12/91f des Bezirksgerichtes Korneuburg) am 3. 4. 1991 geschlossenen Vergleich räumte Herbert W***** zum Zwecke der Auseinandersetzung des ehelichen Gebrauchsvermögens und der ehelichen Ersparnisse der nunmehrigen Antragstellerin an der ihm ge... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 24.03.1992

RS OGH 2015/6/19 5Ob128/91, 5Ob82/15t

Norm: ABGB §364c B1GBG §94 C ABGB § 364c heute ABGB § 364c gültig ab 01.01.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009 ABGB § 364c gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
Rechtssatz: ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 17.12.1991

TE OGH 1991/12/17 5Ob128/91

Begründung: Der Antragsteller war mit Theresia Maria S***** verheiratet; diese Ehe wurde mit Beschluß des BG Innere Stadt Wien am 30.4.1991 gemäß § 55a EheG rechtskräftig geschieden. Der Antragsteller war mit Theresia Maria S***** verheiratet; diese Ehe wurde mit Beschluß des BG Innere Stadt Wien am 30.4.1991 gemäß Paragraph 55 a, EheG rechtskräftig geschieden. Im Zuge des Scheidungsverfahrens haben "die Ehegatten" am 30.4.1991 einen gerichtlichen Vergleich geschlossen, in dem... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 17.12.1991

RS OGH 2020/2/20 5Ob1083/91; 5Ob223/19h

Norm: GBG §94 ATirGVG allg
Rechtssatz: Der Grundbuchsantrag ist abzuweisen, wenn berechtigte Bedenken im Sinne des Vorliegens eines Umgehungsgeschäftes bestehen (hier: Umgehung des GVG - Hypothekenbestellung statt des rite nicht realisierbaren Kaufvertrages und damit Bewirkung eines ähnlichen wirtschaftlichen Erfolges.) Entscheidungstexte 5 Ob 1083/91 Entscheidungstext OGH 26.... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 26.11.1991

TE OGH 1991/11/26 5Ob1083/91

Kopf: Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Jensik als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Zehetner, Dr. Klinger, Dr. Schwarz und Dr. Floßmann als weitere Richter in der Grundbuchssache des Antragstellers Dr. Markus H*****, praktischer Arzt, ***** vertreten durch Dr. Friedrich Krall, Rechtsanwalt in Kufstein, wegen Pfandrechtseinverleibung ob der Liegenschaft EZ ***** des Grundbuches *****, infolg... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 26.11.1991

RS OGH 2014/4/23 5Ob114/91, 5Ob239/13b

Norm: GBG §94 AGBG §94 D
Rechtssatz: Die materiellrechtliche Wirksamkeit jener Eintragung, mit der die begehrte Grundbuchshandlung kollidiert, ist im Bewilligungsverfahren nicht zu prüfen. Entscheidungstexte 5 Ob 114/91 Entscheidungstext OGH 22.10.1991 5 Ob 114/91 Veröff: NZ 1992,155 (Hofmeister, 159) 5 Ob 239/13b Entscheidu... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 22.10.1991

TE OGH 1991/10/22 5Ob114/91

Begründung: An der Liegenschaft EZ ***** des Grundbuches ***** S***** mit dem Haus D*****gasse 10 wurde im Jahr 1958 Wohnungseigentum begründet. Zur Zeit bestehen 10 Wohnungseigentumsobjekte von denen zwei derselben Teilhaberin gehören, eine im Wohnungseigentum von Ehegatten steht und eine dem Betrieb einer Gastwirtschaft gewidmet ist. Der Antragstellerin steht auf Grund eines Vertrages vom 2. 3. 1955 das Fruchtgenußrecht an Teilen der Liegenschaft, und zwar am Gastwirtschaftsv... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 22.10.1991

RS OGH 2018/6/12 5Ob76/91, 5Ob219/09f, 5Ob71/18d

Norm: GBG §21GBG §27 Abs2 idF GB?Nov 2008GBG §94 AGBG §98 idF GB?Nov 2008HGB §17 UGB §17 UGB §19 Abs1 Z1 UGB § 17 heute UGB § 17 gültig ab 01.01.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2005 UGB § 17 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 17.09.1991

TE OGH 1991/9/17 5Ob76/91

Begründung: Die beiden Antragsteller haben auf Grund der im angefochtenen Beschluß näher bezeichneten Urkunden (darunter einer beglaubigten Abschrift aus dem Handelsregister des KG Wels, wonach zu HRA***** die Firma "KAUFHAUS W*****" für den Kaufmann Ferdinand W***** registriert ist) die Einverleibung des Eigentumsrechtes für "KAUFHAUS W*****" Inhaber Ferdinand W*****, 1941-09-29, H*****straße 1, *****F***** an 1140/100.000, mit Wohnungseigentum verbundenen Anteilen an der Liegens... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 17.09.1991

RS OGH 1992/12/15 5Ob75/91, 5Ob127/92

Norm: GBG §30GBG §94 C
Rechtssatz: Ist durch die vorgelegte Pfandbestellungsurkunde die Willenseinigung der Parteien auch bezüglich der Vorrangseinräumung nachgewiesen, so bedarf es darüber hinaus einer Aufsandungserklärung seitens des durch die Vorrangseinräumung Begünstigten nicht. Entscheidungstexte 5 Ob 75/91 Entscheidungstext OGH 27.08.1991 5 Ob 75/91 Ver... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 27.08.1991

RS OGH 2014/4/23 5Ob1058/91, 5Ob239/13b

Norm: GBG §94 C
Rechtssatz: Der Grundbuchsrichter darf seine Entscheidung nur nach dem Grundbuchsstand und den ihm vorliegenden Urkunden fällen (ZBl 1927/226). Entscheidungstexte 5 Ob 1058/91 Entscheidungstext OGH 27.08.1991 5 Ob 1058/91 5 Ob 239/13b Entscheidungstext OGH 23.04.2014 5 Ob 239/13b ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 27.08.1991

TE OGH 1991/8/27 5Ob75/91

Begründung: Mit Pfandbestellungsurkunde vom 8. März/2. Mai 1989 bestellten Doris K***** und Albert K***** zur Sicherstellung von Kreditforderungen der Antragstellerin bis zum Höchstbetrag von S 963.000,-- die ihnen je zur Hälfte gehörende, im
Kopf: dieser Entscheidung genannte Liegenschaft zum Pfand. In Punkt 14. dieser Urkunde gewährten die Liegenschaftseigentümer diesem einzuverleibenden Pfandrecht den Vorrang vor den zu ihren Gunsten einverleibten gegenseitigen Belastungs- und V... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 27.08.1991

TE OGH 1991/8/27 5Ob1058/91

Kopf: Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Jensik als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Zehetner, Dr.Klinger, Dr.Schwarz und Dr.Schinko als weitere Richter in der Grundbuchssache des Antragstellers Heinz M*****, Zeitsoldat, *****, vertreten durch Dr.Günther Dunst, öffentlicher Notar in Millstatt, wegen grundbücherlicher Eintragungen ob der Liegenschaft EZ ***** des Grundbuches ***** infolge außer... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 27.08.1991

RS OGH 1991/6/11 5Ob62/91

Norm: GBG §94 C
Rechtssatz: Der Masseverwalter hat zum Nachweis seiner Verfügungsberechtigung dem Grundbuchsgericht seine Bestellungsurkunde vorzulegen, und zwar selbst dann, wenn die Konkurseröffnung bereits angemerkt ist, weil aus dieser Anmerkung die Person des Masseverwalters nicht zu entnehmen ist. Entscheidungstexte 5 Ob 62/91 Entscheidungstext OGH 11.06.1991 5... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 11.06.1991

RS OGH 1995/10/24 5Ob62/91, 5Ob134/95

Norm: GBG §94 CKO §13KO §83
Rechtssatz: Der Masseverwalter ist berechtigt, grundbücherliche Verfügungen zu Lasten des Konkursvermögens vorzunehmen. Auf Grund seiner Rechtshandlungen sind daher Eintragungen zulässig. Das gilt grundsätzlich auch für den Verkauf von unbeweglichen Sachen des Gemeinschuldners. Entscheidungstexte 5 Ob 62/91 Entscheidungstext OGH 11.06.1991 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 11.06.1991

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