Entscheidungen zu § 76 StGB

Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG)

175 Dokumente

Entscheidungen 31-60 von 175

TE OGH 1997/4/16 13Os35/97

Gründe: Mit dem angefochtenen, auf dem Wahrspruch der Geschworenen beruhenden Urteil wurde Jutta S***** des Verbrechens des Mordes nach § 75 StGB schuldig erkannt. Danach hat sie am 26.März 1996 in Wien vorsätzlich (ihren am 26.Juli 1983 geborenen Sohn) Stefan S***** durch einen tiefen Halsschnitt getötet. Mit dem angefochtenen, auf dem Wahrspruch der Geschworenen beruhenden Urteil wurde Jutta S***** des Verbrechens des Mordes nach Paragraph 75, StGB schuldig erkannt. Danach ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 16.04.1997

TE OGH 1996/11/5 11Os150/96

Gründe: Mit dem auf dem Wahrspruch der Geschworenen beruhenden angefochtenen Urteil wurde Roland B***** der Verbrechen des Mordes nach § 75 StGB Mit dem auf dem Wahrspruch der Geschworenen beruhenden angefochtenen Urteil wurde Roland B***** der Verbrechen des Mordes nach Paragraph 75, StGB (1) und der schweren Nötigung nach §§ 105 Abs 1, 106 Abs 1 Z 1 StGB (1) und der schweren Nötigung nach Paragraphen 105, Absatz eins, 106, Absatz eins, Ziffer eins, StGB (2) schuldig erk... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 05.11.1996

TE OGH 1996/4/11 15Os24/96

Gründe: Mit dem angefochtenen Urteil wurde Johann T***** aufgrund des Wahrspruchs der Geschworenen des Verbrechens des teils vollendeten (Faktum 1), teils versuchten (Faktum 2) Mordes nach den §§ 75, 15 StGB schuldig erkannt, weil er (zu 1) am 30.6.1995 in R***** Karlheinz G***** durch Versetzen von sechs Messerstichen getötet und (zu 2) Ilse A***** zu töten versucht hat, indem er ihr mit einem Messer in der Hand nachlief. Mit dem angefochtenen Urteil wurde Johann T***** aufg... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 11.04.1996

RS OGH 1996/3/19 14Os197/95

Norm: StGB §76 StGB § 76 heute StGB § 76 gültig ab 01.01.1975
Rechtssatz: Keine allgemeine Begreiflichkeit, wenn ein durch familiären Streit ausgelöster Gemütszustand zu einer Tötungshandlung gegen einen unbeteiligten und ganz willkürlich bestimmten Menschen - wie etwa einen zufällig ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 19.03.1996

RS OGH 2018/4/12 14Os197/95, 13Os35/97, 13Os51/04, 11Os72/07h, 11Os192/09h, 11Os126/10d, 11Os151/11g

Norm: StGB §76 StGB § 76 heute StGB § 76 gültig ab 01.01.1975
Rechtssatz: Besteht zwischen Affektanlass und der Person des Opfers kein psychologisch und sittlich allgemein begreiflicher Zusammenhang, liegt die allgemeine Begreiflichkeit der zur Tötung hinreißenden Gemütsbewegung nicht v... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 19.03.1996

TE OGH 1996/3/19 14Os197/95

Gründe: Mit dem angefochtenen Urteil wurde Manfred P***** auf Grund einer wegen des Verbrechens des versuchten Mordes (§§ 15, 75 StGB) erhobenen Anklage des Verbrechens des (versuchten) Totschlages nach §§ 15, 76 StGB schuldig erkannt. Inhaltlich des Schuldspruches hat er sich am 10.November 1994 in Gosdorf, Bezirk Radkersburg, als Lenker des Personenkraftwagens Marke Fiat Croma, Kennzeichen RA-6 IAA, dadurch, daß er beim Befahren der Bundesstraße Nr. 69 zwischen Gosdorf und ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 19.03.1996

RS OGH 1995/10/3 14Os114/95

Norm: StGB §76 StPO §314 StGB § 76 heute StGB § 76 gültig ab 01.01.1975 StPO § 314 heute StPO § 314 gültig ab 01.01.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 03.10.1995

TE OGH 1995/10/3 14Os114/95

Gründe: Karl S***** wurde auf Grund des Wahrspruchs der Geschworenen des Verbrechens des Mordes nach § 75 StGB (I) und des Vergehens nach § 36 Abs 1 Z 1 WaffG (II) schuldig erkannt. Darnach hat er am 20.März 1994 in Wien Karl S***** wurde auf Grund des Wahrspruchs der Geschworenen des Verbrechens des Mordes nach Paragraph 75, StGB (römisch eins) und des Vergehens nach Paragraph 36, Absatz eins, Ziffer eins, WaffG (römisch zwei) schuldig erkannt. Darnach hat er am 20.März 1994... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 03.10.1995

RS OGH 2024/9/5 12Os108/94; 12Os67/14s; 11Os151/16i; 15Os10/17k; 12Os77/24a

Norm: StGB §76 StGB § 76 heute StGB § 76 gültig ab 01.01.1975
Rechtssatz: Bei Prüfung der allgemeinen Begreiflichkeit einer Gemütsbewegung ist unter Anlegung eines idividualisierenden objektiv-normativen Maßstabes vom Verhalten eines rechtstreuen Durchschnittsmenschen auszugehen, der mi... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 29.09.1994

RS OGH 2000/2/17 12Os108/94, 12Os163/99

Norm: StGB §76 StGB § 76 heute StGB § 76 gültig ab 01.01.1975
Rechtssatz: Die nach einem objektiv-normativen Maßstab vorzunehmende Beurteilung, ob eine heftige Gemütsbewegung allgemein begreiflich ist, erfordert die Einbeziehung aller konkreten Tatumstände und psychologischen Zusammen... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 29.09.1994

RS OGH 2024/9/5 12Os104/94; 12Os101/97; 14Os72/01; 14Os20/04; 13Os51/04; 12Os72/04; 12Os42/07d; 11Os

Norm: StGB §76 StGB § 76 heute StGB § 76 gültig ab 01.01.1975
Rechtssatz: Allgemein begreiflich ist eine heftige Gemütsbewegung dann, wenn das Verhältnis zwischen dem sie herbeiführenden Anlass und dem eingetretenen psychischen Ausnahmezustand allgemein verständlich ist, das heißt, wenn... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 22.09.1994

RS OGH 2021/8/10 11Os26/94, 13Os125/94, 12Os101/97, 14Os158/99, 15Os81/02, 15Os153/02, 14Os20/04, 11

Norm: StGB §76 StGB § 76 heute StGB § 76 gültig ab 01.01.1975
Rechtssatz: Allgemein begreiflich ist die heftige Gemütsbewegung - also der Affekt - dann, wenn auch ein durchschnittlich rechtstreuer Mensch von der geistigen und körperlichen Beschaffenheit des Täters in der spezifischen Si... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 19.04.1994

RS OGH 1993/12/2 12Os137/93

Norm: StGB §76 StGB § 76 heute StGB § 76 gültig ab 01.01.1975
Rechtssatz: Die allgemeine Begreiflichkeit einer heftigen Gemütsbewegung ist (nur) dann zu verneinen, wenn die Gemütsbewegung aus einer abnormen charakterlichen Beschaffenheit des Täters resultiert. Charakterliche Eigenart... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 02.12.1993

RS OGH 2005/4/5 12Os43/93, 15Os77/93, 14Os149/04

Norm: StGB §76 StGB § 76 heute StGB § 76 gültig ab 01.01.1975
Rechtssatz: Eine im Affekt ausgeführte, jedoch schon längere Zeit erwogene Tötung ist nur dann nach § 76 StGB privilegiert, wenn auch der Tatentschluß als solcher erst in der allgemein begreiflichen heftigen Gemütsbewegung... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 27.05.1993

RS OGH 2025/11/12 12Os43/93; 12Os137/93; 14Os199/93; 11Os26/94; 12Os104/94; 12Os101/97; 14Os158/99;

Norm: StGB §76 StGB § 76 heute StGB § 76 gültig ab 01.01.1975
Rechtssatz: Eine nur aus einer abnormen charakterlichen Beschaffenheit des Täters resultierende heftige Gemütsbewegung ist nicht allgemein begreiflich, die Unterstellung der Tat unter § 76 StGB daher ausgeschlossen, wenn die... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 27.05.1993

RS OGH 2011/5/19 16Os14/92, 14Os26/93, 12Os148/92, 11Os24/11f

Norm: StGB §12 Ac StGB §76 StGB § 12 heute StGB § 12 gültig ab 01.01.1975 StGB § 76 heute StGB § 76 gültig ab 01.01.1975
Rechtssatz: S... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 08.05.1992

RS OGH 1991/12/12 15Os141/91

Norm: StGB §76 StGB § 76 heute StGB § 76 gültig ab 01.01.1975
Rechtssatz: Der systematische Einsatz verschiedener Tötungsvarianten spricht gegen eine Affekthandlung. Entscheidungstexte 15 Os 141/91 Entscheidungstext OGH ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 12.12.1991

RS OGH 2007/8/8 15Os141/91, 15Os60/07y

Norm: StGB §76 StGB § 76 heute StGB § 76 gültig ab 01.01.1975
Rechtssatz: Weder eine vorangegangene homosexuelle Annäherung noch die Alkoholisierung des Angeklagten sind geeignet, die Erregung zu einer allgemein begreiflichen zu machen. Entscheidungstexte ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 12.12.1991

TE OGH 1991/12/12 15Os141/91

Gründe: Mit dem angefochtenen Urteil wurde Wilhelm R***** auf Grund des einstimmigen Wahrspruchs der Geschworenen des Verbrechens des Mordes nach § 75 StGB schuldig erkannt und zu einer Freiheitsstrafe in der Dauer von 15 Jahren verurteilt. Mit dem angefochtenen Urteil wurde Wilhelm R***** auf Grund des einstimmigen Wahrspruchs der Geschworenen des Verbrechens des Mordes nach Paragraph 75, StGB schuldig erkannt und zu einer Freiheitsstrafe in der Dauer von 15 Jahren verurteilt. ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 12.12.1991

TE OGH 1991/10/1 14Os89/91

Gründe: Karl S***** wurde auf Grund des Wahrspruches der Geschwornen schuldig erkannt, am 9.Juli 1990 in Bruck an der Leitha Anton T***** durch Versetzen von mehreren Schlägen mit einem Holzprügel auf den
Kopf: , die eine Zertrümmerung des Stirnbeines, Brüche im Bereich der Augenhöhlen, eine Zertrümmerung des Nasenbeines, einen Bruch des rechten Jochbeines, vereinzelte Brüche im Gesichts-Schädelbereich sowie eine Zertrümmerung der Schädelbasis im Bereich der beiden vorderen (Schäde... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 01.10.1991

TE OGH 1991/9/3 14Os77/91

Gründe: Auf Grund des Wahrspruchs der Geschwornen wurde Konrad B***** des Verbrechens des Mordes nach § 75 StGB schuldig erkannt, weil er am 10.September 1990 in Hallstatt seine Gattin Maria dadurch vorsätzlich tötete, daß er sie, nachdem er ihr Schlaftabletten verabreicht hatte, in einem benommenen und widerstandsunfähigen Zustand in den See stieß. Auf Grund des Wahrspruchs der Geschwornen wurde Konrad B***** des Verbrechens des Mordes nach Paragraph 75, StGB schuldig erkannt, w... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 03.09.1991

TE OGH 1991/6/4 14Os41/91

Gründe: Mit dem auf dem Wahrspruch der Geschwornen beruhenden angefochtenen Urteil wurde Johann S***** wegen des Verbrechens des Mordes nach § 75 StGB schuldig erkannt, weil er am 8. Februar 1990 in Gschwandt Margit H***** durch Versetzen einer Mehrzahl von Faustschlägen gegen den
Kopf: und das Gesicht und durch minutenlanges Würgen am Hals vorsätzlich getötet hat. Mit dem auf dem Wahrspruch der Geschwornen beruhenden angefochtenen Urteil wurde Johann S***** wegen des Verbrechens ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 04.06.1991

TE OGH 1991/4/9 14Os23/91

Gründe: Mit dem auf dem Wahrspruch der Geschwornen beruhenden angefochtenen Urteil wurden (1.) der 71-jährige Andreas R***** des Verbrechens des Totschlags nach § 76 StGB und (2.) der 43-jährige Hermann R***** (sein Sohn) des Verbrechens der Beihilfe zum Mord (gemeint des Verbrechens des Mordes als Beteiligter) nach §§ 12 dritter Fall, 75 StGB schuldig erkannt. Mit dem auf dem Wahrspruch der Geschwornen beruhenden angefochtenen Urteil wurden (1.) der 71-jährige Andreas R***** des... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 09.04.1991

RS OGH 1998/9/15 13Os143/90, 15Os72/97, 11Os100/98

Norm: StGB §75 E StGB §76 StGB §142 Abs1 E StGB §143 StGB § 75 heute StGB § 75 gültig ab 01.01.1975 StGB § 76 heute StGB § 76 gültig ab 01.01.1975 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 30.01.1991

RS OGH 1990/12/14 11Os125/90

Norm: StGB §76 StGB § 76 heute StGB § 76 gültig ab 01.01.1975
Rechtssatz: Das bloße Vorliegen einer sogenannten Verzweiflungstat oder Konfliktstat rechtfertigt für sich allein noch nicht die Annahme eines Totschlags nach § 76 StGB. Totschlag verlangt vielmehr die Spontaneität des Töt... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 14.12.1990

TE OGH 1990/12/14 11Os125/90

Gründe: Mit dem angefochtenen Urteil wurde die am 23.November 1967 geborene Brigitte H*** des Verbrechens des Mordes nach dem § 75 StGB schuldig erkannt, weil sie am 31.Mai 1990 in Glasenbach ihre Tochter Nayantara H*** durch Erdrosseln mit einem Seidentuch vorsätzlich tötete. Mit dem angefochtenen Urteil wurde die am 23.November 1967 geborene Brigitte H*** des Verbrechens des Mordes nach dem Paragraph 75, StGB schuldig erkannt, weil sie am 31.Mai 1990 in Glasenbach ihre Tochte... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 14.12.1990

RS OGH 1990/9/11 14Os61/90

Norm: StGB §76 StGB § 76 heute StGB § 76 gültig ab 01.01.1975
Rechtssatz: Bedeutungslose Differenzen im Zug einer völlig banalen Auseinandersetzung zweier Männer nach Alkoholkonsum sind bei der gebotenen objektiven Sicht keine adäquate Ursache für die Privilegierung einer vorsätzliche... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 11.09.1990

TE OGH 1990/9/11 14Os61/90

Gründe: Der am 3.September 1964 geborene Vyacheslav T*** wurde mit dem angefochtenen Urteil des Verbrechens des Mordes nach § 75 StGB schuldig erkannt, weil er am 25.April 1989 in Wien seinen Großvater Saul T*** durch zahlreiche massive Schläge mit einem Bügeleisen gegen den
Kopf: vorsätzlich getötet hat. Der am 3.September 1964 geborene Vyacheslav T*** wurde mit dem angefochtenen Urteil des Verbrechens des Mordes nach Paragraph 75, StGB schuldig erkannt, weil er am 25.April 198... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 11.09.1990

TE OGH 1990/7/6 16Os12/90

Gründe: Der nunmehr 39-jährige Friedrich W*** wurde auf Grund des Wahrspruchs der Geschwornen (zu I/1) des Verbrechens des Mordes nach § 75 StGB, (zu I/2) des Verbrechens des schweren Raubes nach §§ 142 Abs 1, 143 zweiter Fall StGB und (zu II/) des Vergehens nach § 36 Abs 1 Z 1 WaffG schuldig erkannt und hiefür nach §§ 28, 75 StGB zu einer Freiheitsstrafe von 18 (achtzehn) Jahren verurteilt. Nach dem Inhalt des Schuldspruchs hat Friedrich W*** (zu I/) am 27.Jänner 1988 in Fraue... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 06.07.1990

RS OGH 1990/2/7 11Os140/89

Norm: StGB §32. StGB §33 StGB §34 StGB §76 StGB § 32 heute StGB § 32 gültig ab 01.03.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 762/1996 StGB § 32 gültig von 01.01.1975 bis 28.02.1997 StGB § 34 heute ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 07.02.1990

Entscheidungen 31-60 von 175