§ 307 StGB Bestechung

StGB - Strafgesetzbuch

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Berücksichtigter Stand der Gesetzgebung: 19.07.2019

(1) Wer einem Amtsträger oder Schiedsrichter für die pflichtwidrige Vornahme oder Unterlassung eines Amtsgeschäfts einen Vorteil für ihn oder einen Dritten anbietet, verspricht oder gewährt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen. Ebenso ist zu bestrafen, wer einem Sachverständigen (§ 304 Abs. 1) für die Erstattung eines unrichtigen Befundes oder Gutachtens einen Vorteil für ihn oder einen Dritten anbietet, verspricht oder gewährt.

(2) Wer die Tat in Bezug auf einen 3.000 Euro übersteigenden Wert des Vorteils begeht, ist mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen, wer jedoch die Tat in Bezug auf einen 50.000 Euro übersteigenden Wert des Vorteils begeht, ist mit Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren zu bestrafen.

In Kraft seit 01.09.2009 bis 31.12.9999
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1 Kommentar zu § 307 StGB


Kommentar zum § 307 StGB von lexlegis

  • 5,0 bei 1 Bewertung

Es handelt sich hier um die sogenannte aktive Bestechung. mehr lesen...

§ 307 StGB | 1. Version | 471 Aufrufe | 12.01.17

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