Entscheidungen zu § 6a UWG

Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG)

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Entscheidungen 1-25 von 25

TE OGH 1987/3/10 4Ob399/85

Entscheidungsgründe: Beide Parteien vertreiben Kaffee. Die Beklagte verwendet seit April 1982 ein neues "Aroma-Kurzröstverfahren", bei welchem die Bohnen kürzer geröstet werden, so daß weniger flüchtige Aromastoffe entweichen können; das Volumen des gerösteten Kaffees wird vergrößert und bleibt auch nach dem Mahlen erhalten. Seit Mitte Mai 1984 bringt die Beklagte eine 250 g-Packung "Jakobs Monarch" auf den Markt, welche deutlich - nämlich um 3 bis 3,5 cm - höher ist als die bis... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 10.03.1987

TE OGH 1984/6/5 4Ob330/84

Die beklagte Partei verkauft(e) in ihrem Selbstbedienungswarenhaus ua. folgende Artikel in Fertigpackungen: 1. Teigwaren "Tagliatelle verdi" der Marke "Barilla" (die ihr von der Nebenintervenientin prot. Firma Paul K geliefert wurden), im folgenden kurz: "Tagliatelle". 2. Das Reisgericht "Paella Amati Riccione" (Lieferant wie zu Punkt 1), im folgenden kurz: "Paella". 3. Schokoladebonbons "Piccolindt Apricot" (Lieferant die Nebenintervenientin prot. Firma Fritz M), im folgenden... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 05.06.1984

RS OGH 1984/6/5 4Ob330/84

Norm: UWG §6a UWG § 6a gültig von 23.11.1984 bis 11.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 79/2007
Rechtssatz: § 6 a UWG anerkennt als Rechtfertigungsgründe, die Unterlassungsansprüche und Schadenersatzansprüche wegen Vorliegens einer Mogelpackung ausschließen, nur die Eigenart der Ware und verpackungstechnische
Gründe: . Wie die Materialien hervorheben,... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.06.1984

RS OGH 1984/6/5 4Ob330/84

Norm: UWG §6a ZPO §502 Abs4 Z1 HIII3 UWG § 6a gültig von 23.11.1984 bis 11.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 79/2007 ZPO § 502 heute ZPO § 502 gültig von 01.01.2031 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.06.1984

RS OGH 1984/6/5 4Ob330/84

Norm: UWG §6a UWG § 6a gültig von 23.11.1984 bis 11.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 79/2007
Rechtssatz: Bisweilen wird es dem Verbraucher mangels optischer Erkennbarkeit der tatsächlichen Füllmenge schwer, das wahre Verhältnis zwischen Füllmenge und Verpackung zu erkennen. Daran könnten in bestimmten Fällen auch Gewichtsangaben, Maßeinheiten, ins... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.06.1984

RS OGH 1984/6/5 4Ob330/84

Norm: UWG §6a UWG § 6a gültig von 23.11.1984 bis 11.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 79/2007
Rechtssatz: Den Mat ist nur die Absicht des Gesetzgebers, mit § 6 a UWG einen Sondertatbestand zu schaffen, der die Verbraucher vor Täuschungen durch ein Mißverhältnis zwischen der Verpackungsgröße und der Füllmenge einer Fertigpackung schützen soll deutl... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.06.1984

RS OGH 1984/6/5 4Ob330/84

Norm: UWG §6a UWG § 6a gültig von 23.11.1984 bis 11.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 79/2007
Rechtssatz: Das Schweigen des Gesetzgebers zum Tatbestandsmerkmal der Irreführungseignung rechtfertigt den Schluß, daß er davon ausging, daß das Inverkehrsetzen von Mogelpackungen regelmäßig Täuschungsgefahr bewirke. Damit ist es aber Sache des wegen eines... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.06.1984

RS OGH 1984/6/5 4Ob330/84

Norm: UWG §6a UWG § 6a gültig von 23.11.1984 bis 11.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 79/2007
Rechtssatz: Die Gewichtsangabe auf der Verpackung vermag am Vorliegen einer Mogelpackung nichts zu ändern. Entscheidungstexte 4 Ob 330/84 Entscheidungstext OGH 05.06.1984 4 Ob 330/84 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.06.1984

RS OGH 1984/6/5 4Ob330/84

Norm: UWG §6a UWG § 6a gültig von 23.11.1984 bis 11.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 79/2007
Rechtssatz: Erwägungen darüber, inwieweit ein Schutz vor Mangelpackungen auch schon durch den allgemeinen Tatbestand des § 2 UWG gewährleistet war, enthalten die Materialien zu § 6 a UWG nicht. Erwägungen darüber, inwieweit ein Schutz vor Mangelpackungen ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.06.1984

RS OGH 1984/6/5 4Ob330/84

Norm: UWG §6a UWG § 6a gültig von 23.11.1984 bis 11.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 79/2007
Rechtssatz: Im Interesse des die Werbung bestimmenden Wahrheitsgrundsatzes soll die Verpackung durch sachliche, objektive Kriterien, nämlich die Eigenart der Ware - darunter werden deren Beschaffenheitsmerkmale, etwa ein Schrumpfen während des Aufbewahrens... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.06.1984

RS OGH 1984/6/5 4Ob330/84

Norm: UWG §6a UWG § 6a gültig von 23.11.1984 bis 11.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 79/2007
Rechtssatz: Vertretbare Rationalisierungsgründe, die die Verwendung eines größeren Packmittels erfordern, können in der Regel nicht als Rechtfertigungsgrund anerkannt werden, weil es sonst jeder Produzent in der Hand hätte, durch gleich große Verpackung vo... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.06.1984

RS OGH 1984/6/5 4Ob330/84

Norm: UWG §6a UWG § 6a gültig von 23.11.1984 bis 11.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 79/2007
Rechtssatz: Die klare Absicht des Gesetzgebers, einen (verstärkten) Schutz gegen Täuschungen durch Mogelpackungen zu schaffen, läßt zwar noch keinen zwingenden Schluß darauf zu, ob der Gesetzgeber dem Begriff der Mogelpackung auch den der Täuschungseignung... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.06.1984

RS OGH 1984/6/5 4Ob330/84

Norm: UWG §6a UWG § 6a gültig von 23.11.1984 bis 11.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 79/2007
Rechtssatz: § 6 a UWG kommt beim Vertrieb typischer Geschenkpackungen, die dem Verbraucher als solche bekannt sind und die er manchmal geradezu verlangt, mangels Täuschungsgefahr nicht zur Anwendung. Paragraph 6, a UWG kommt beim Vertrieb typischer Gesche... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.06.1984

RS OGH 1984/6/5 4Ob330/84

Norm: UWG §6a UWG § 6a gültig von 23.11.1984 bis 11.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 79/2007
Rechtssatz: Gegen die Annahme, daß der Gesetzgeber den Begriff der Mogelpackung bewußt weit fasssen wollte, um schlechthin jede Fertigpackung, die das angesprochene Mißverhältnis aufweist, zu erfassen spricht die in § 6 a UWG enthaltene Verweisung auf § 2... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.06.1984

RS OGH 1984/6/5 4Ob330/84

Norm: UWG §6a UWG § 6a gültig von 23.11.1984 bis 11.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 79/2007
Rechtssatz: Durch die Beweislastumkehr gewinnt die Bestimmung des § 6 a UWG - abgesehen von ihrem Klarstellungseffekt - auch dann eigenständige Bedeutung, wenn man davon ausgeht, daß schon der allgemeine Tatbestand des § 2 UWG Schutz gegen Mogelpackungen ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.06.1984

RS OGH 1984/6/5 4Ob330/84

Norm: UWG §6a UWG § 6a gültig von 23.11.1984 bis 11.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 79/2007
Rechtssatz: Die Beweislast für die mangelnde Irreführungseignung liegt ebenso wie die Beweislast dafür, daß das Mißverhältnis zwischen Verpackungsgröße und Füllmenge durch die Eigenart der Ware oder verpackungstechnische
Gründe: bedingt ist, bei demjenigen ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.06.1984

RS OGH 1984/6/5 4Ob330/84

Norm: UWG §6a UWG § 6a gültig von 23.11.1984 bis 11.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 79/2007
Rechtssatz: Die Materialien zur UWG-Novelle 1980 führen zu § 6 a aus, daß dieser Sondertatbestand der Stärkung des Schutzes vor unlauteren Wettbewerb im Interesse der Mitbewerber und der Verbraucher im allgemeinen dient. Damit soll dem Verbraucher insbeso... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.06.1984

RS OGH 1984/6/5 4Ob330/84

Norm: UWG §6a UWG § 6a gültig von 23.11.1984 bis 11.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 79/2007
Rechtssatz: Der Senat folgt der Ansicht von Karsch (ÖBl 1981,1), daß der Gesetzgeber nicht das Mißverhältnis zwischen Verpackungsgröße und Füllmenge an sich für wettbewerbswidrig erklären wollte, sondern nur ein solches, das zur Irreführung von Marktpartne... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.06.1984

RS OGH 1984/6/5 4Ob330/84

Norm: UWG §6a UWG § 6a gültig von 23.11.1984 bis 11.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 79/2007
Rechtssatz: Ist Ursache des in der Fertigpackung erst nach dem Verpackungsvorgang entstehenden Leerraumes eine allmähliche Verdichtung der Ware, liegt infolge des Rechtfertigungsgrundes der "Eigenart der Ware" eine Mogelpackung nicht vor. ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.06.1984

RS OGH 1984/6/5 4Ob330/84

Norm: UWG §6a UWG §32 Abs1 Z1 UWG § 6a gültig von 23.11.1984 bis 11.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 79/2007 UWG § 32 heute UWG § 32 gültig ab 01.09.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/2000 UWG § 32 gültig von 01.04.... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.06.1984

RS OGH 1984/6/5 4Ob330/84

Norm: UWG §6a UWG § 6a gültig von 23.11.1984 bis 11.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 79/2007
Rechtssatz: Nach seinem Wortlaut deckt § 6 a UWG alle Fälle eines Mißverständnisses zwischen Verpackungsgröße und Füllmenge (soweit es nicht durch die Eigenart der Ware oder durch verpackungstechnische
Gründe: bedingt ist) ohne Rücksicht darauf, ob im Einz... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.06.1984

RS OGH 1984/6/5 4Ob330/84

Norm: UWG §6a UWG § 6a gültig von 23.11.1984 bis 11.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 79/2007
Rechtssatz: Im Gegensatz zu der Bestimmung des in der BRD geltenden § 17 a EichG, der vorschreibt, daß Fertigpackungen so gestaltet sein müssen, daß sie keine größere Füllmenge vortäuschen, als in ihnen enthalten ist, ist dem Wortlaut des § 6 a UWG nicht ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.06.1984

RS OGH 1984/6/5 4Ob330/84

Norm: UWG §6a UWG § 6a gültig von 23.11.1984 bis 11.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 79/2007
Rechtssatz: Daraus, daß eine Schadenersatzpflicht nur unter den Voraussetzungen des § 2 Abs 1 UWG besteht, ist zu schließen, daß die objektive (nicht von Kennen oder Kennenmüssen abhängige) Eignung zur Irreführung - so wie in § 2 Abs 1 UWG - auch Vorausse... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.06.1984

RS OGH 1984/6/5 4Ob330/84

Norm: UWG §6a UWG § 6a gültig von 23.11.1984 bis 11.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 79/2007
Rechtssatz: Teigwaren werden daher regelmäßig nicht nach der Verpackungsgröße, sondern nach dem Gewicht gekauft, sodaß eine Täuschungsgefahr nicht besteht, wenn die vertriebene Packung bei gleichbleibendem Gewicht infolge allmählicher Verdichtung des Füllg... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.06.1984

RS OGH 1987/3/10 4Ob406/80, 4Ob376/83, 4Ob399/85

Norm: UWG §2 D1 UWG §6a UWG § 2 heute UWG § 2 gültig ab 20.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2022 UWG § 2 gültig von 23.04.2015 bis 19.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 49/2015 UWG § 2 gültig von 12.12.2007 bis 22.04.2015 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 17.02.1981

Entscheidungen 1-25 von 25

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