Entscheidungen zu § 3 GV

Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG)

27 Dokumente

Entscheidungen 1-27 von 27

TE OGH 2006/9/13 3Ob162/06d

Begründung: Der betreibenden Partei wurde am 23. November 2005 zur Hereinbringung von 36.340 EUR sA die Zwangsversteigerung von zwei den verpflichteten Parteien gehörigen Liegenschaftsanteilen, jeweils verbunden mit Wohnungseigentum, bewilligt. In der öffentlichen Versteigerungstagsatzung vom 21. März 2006 wurden die Exekutionsobjekte der Ersteherin um die Meistbote von 128.000 EUR und 89.000 EUR unter dem Vorbehalt zugeschlagen, dass der Zuschlag erst bei Vorliegen einer grundve... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 13.09.2006

TE OGH 2002/7/23 10ObS321/00d

Entscheidungsgründe: Der Kläger ist Staatsbürger der Niederlande, seine Ehegattin ist österreichische Staatsbürgerin. Er arbeitete von 1952 bis 1967 in den Niederlanden bei verschieden Unternehmen, von 1958 bis 1965 bei der "Koninklijke Maschinefabriek Gebrüder Stork & Co Hengelo" und dann für rund sechs Monate bei der Firma Cyrex Almelo. Im Jahr 1967 verließ er die Niederlande und war in diesem Jahr in Deutschland tätig. Von 1967 bis 1997 wohnte und arbeitete er in der Schwei... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 23.07.2002

TE OGH 2000/4/4 10Ob257/99p

Entscheidungsgründe: Der Kläger ist Landesgrundverkehrsreferent der Tiroler Landesregierung. Der Zweitbeklagte Edwin N*****, ein österreichischer Staatsbürger, schloss am 5. 5. 1972 mit der deutschen Staatsangehörigen Helma B*****, geborene J*****, einen "Mietvertrag" ab, der auszugsweise wie folgt lautet: "1. Herr Edwin N***** ist aufgrund des Kauf- und Wohnungseigentumsvertrages vom 3./4. 3. 1971 unter anderem zu 96/1980 Anteilen Miteigentümer der Liegenschaft EZl 437 I... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 04.04.2000

RS OGH 2000/4/4 10Ob257/99p

Norm: TirGVG LGBl 1974/6 ArtII Abs2TirGVG §3
Rechtssatz: Die Ausnahmebestimmung nach Art II Abs 2 des Gesetzes vom 28. 11. 1973 (LGBl 1974/6) findet dann keine Anwendung, wenn ein von einem Ausländer unter Umgehung der Bestimmungen des Grundverkehrsgesetzes erlangtes Recht dadurch nachträglich bestätigt würde, indem man es zum Gegenstand des freien Geschäftsverkehrs werden lässt. Die Ausnahmebestimmung nach Artikel römisch zwei, Absa... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 04.04.2000

TE OGH 1999/10/20 3Ob266/99k

Begründung: In der Versteigerungstagsatzung am 12. März 1999 wurde eine Liegenschaft der verpflichteten Partei um das Meistbot von 1 Mio S einem Landwirt zugeschlagen, nachdem die Grundverkehrsbehörde dem Zuschlag, der zwei Bietern zuvor in der Versteigerungstagsatzung vom 22. November 1998 um das Meistbot von insgesamt 1,655.000 S "je zur Hälfte" erteilt worden war, unter Berufung auf § 3 Abs 2 lit a NöGVG die Zustimmung versagt hatte. Dem Masseverwalter im Konkurs über das ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 20.10.1999

RS OGH 1999/10/20 3Ob266/99k

Norm: EO §183 EO §188 Abs2nöGVG §1 Z2nöGVG §3 Z3 litanöGVG §3 Abs2 litanöGVG §3 Abs2 litaanöGVG §3 Abs2 litbnöGVG §3 Abs2 litbbnöGVG §17 Abs2 EO § 183 heute EO § 183 gültig ab 27.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2021 EO § 183 gültig von 01.07.2021 bis 26.07.2021 zuletzt geändert durch ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 20.10.1999

TE OGH 1998/2/24 1Ob84/97b

Begründung: Am 10.August 1993 erteilten die Beklagten (vormals die Erst- und der Zweitbeklagte), die je zur Hälfte Eigentümer einer Liegenschaft in Tirol mit einem darauf errichteten Alpengasthof (GSt 829/4 Alpe, 1454 m2, und GSt .126 Baufläche, 63 m2) waren, im Zuge einer Besprechung dem klagenden Rechtsanwalt den Auftrag zur Vertragserrichtung und Durchführung des Verkaufs ihrer Liegenschaft; dabei wurden sämtliche Bedingungen für den Verkauf abgeklärt. Der Kläger war über den o... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 24.02.1998

TE OGH 1997/9/23 4Ob202/97b

Entscheidungsgründe: Die Beklagte hat die Nutzungsrechte an der internationalen Marke Nr 624903 "XTC" für die Warenklassen 32 (Biere, Mineralwässer und andere nichtalkoholische Getränke; Fruchtgetränke und Fruchtsäfte; Sirups und andere Präparate für die Zubereitung von Getränken) und 33 (alkoholische Getränke). Diese Marke war am 15.4.1994 für die Schweiz registriert worden. Am 9.9.1994 wurde die Marke aufgrund eines Ansuchens vom Juli 1994 ua für das Gebiet der Republik Öste... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 23.09.1997

TE OGH 1996/2/27 5Ob1182/95

Begründung: Rechtliche Beurteilung Enthält die Aufsandungserklärung im Pfandbestellungsvertrag die Wendung, es würde in die "Anmerkung der Einverleibung" des Pfandrechtes für eine bestimmte Darlehensforderung eingewilligt, so liegt es in dem dem Rechtsanwender eingeräumten und daher das Vorliegen einer erheblichen Rechtsfrage ausschließenden Beurteilungsspielraum, ob die Bedenken gerechtfertigt sind, daß bei einer solchen Formulierung wirklich in die... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 27.02.1996

TE OGH 1996/2/27 5Ob85/95

Begründung: Die Antragstellerin begehrte auf Grund des Pfandvertrages vom 9.12.1994/3.3.1995 ob der im
Kopf: dieser Entscheidung genannten Liegenschaft die Einverleibung des Pfandrechtes für eine Forderung von S 2,200.000,- sowie die Anmerkung der Löschungsverpflichtung gemäß § 469 a ABGB bei einem vorausgehenden Pfandrecht. Die Antragstellerin begehrte auf Grund des Pfandvertrages vom 9.12.1994/3.3.1995 ob der im
Kopf: dieser Entscheidung genannten Liegenschaft die Einverleibu... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 27.02.1996

TE OGH 1994/8/30 5Ob60/94

Begründung: Der Antragsteller ist grundbücherlicher Alleineigentümer der Liegenschaft EZ ***** des Grundbuches ***** K*****, bestehend aus dem 13.185 m2 großen Grundstück 268/1. Am 28.1.1994 beantragte er beim Erstgericht die grundbücherliche Teilung dieses Grundstücks. Aufgrund eines vom Vermessungsamt K***** am 31.8.1993 bescheinigten Teilungsausweises (richtig: Teilungsplanes) vom 14.7.1993 sowie einer Grundstücksänderung-Bewilligung des Bürgermeisters der Stadtgemeinde K**... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 30.08.1994

RS OGH 1994/8/30 5Ob60/94

Norm: TirGVG allgTirGVG §2 Abs3TirGVG §3TirGVG 1993 §31TirGVG 1993 §32TirGVG 1993 §40
Rechtssatz: Die Rechtsansicht, daß nicht erst das Verfügungsgeschäft, sondern bereits das Verpflichtungsgeschäft der grundverkehrsbehördlichen Genehmigungspflicht unterliegt, läßt sich mit den erforderlichen Modifikationen auch auf sonstige genehmigungspflichte "Rechtsvorgänge" übertragen, wie sie ausdrücklich in den Bestimmungen über die Verbücheru... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 30.08.1994

RS OGH 2014/6/26 5Ob60/94, 6Ob73/14z

Norm: TirGVG allgTirGVG §2 Abs3TirGVG §3TirGVG 1993 §31TirGVG 1993 §32TirGVG 1993 §40
Rechtssatz: Ob überhaupt Zweifel an der Genehmigungsbedürftigkeit der gegenständlichen Grundstücksteilung, konkret an der Anwendbarkeit des TirGVG 1983 idF der Nov 1991 bestehen können, ist anhand der Bestimmungen des neuen TirGVG 1993 zu beurteilen. Auch die neuen Vorschriften über Grundbuchseintragungen (§§ 31 und 32 TirGVG 1993) halten daran fest, ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 30.08.1994

RS OGH 2014/6/26 5Ob60/94, 5Ob1182/95, 5Ob85/95, 1Ob84/97b, 6Ob73/14z

Norm: TirGVG allgTirGVG §2 Abs3TirGVG §3TirGVG 1993 §31TirGVG 1993 §32TirGVG 1993 §40
Rechtssatz: Ist fraglich, ob das TirGVG 1983 idF Nov 1991 bzw das neue TirGVG 1993 anzuwenden ist und hängt die Genehmigungsbedürftigkeit des Rechtserwerbs davon ab, ob das betroffene Grundstück unter jene gesetzlichen Verkehrsbeschränkungen fällt, deren Vorliegen allein die Grundverkehrsbehörde zu beurteilen hat, dann muß es auch der Grundverkehrsbeh... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 30.08.1994

RS OGH 1994/8/30 5Ob1034/90, 5Ob1049/90, 5Ob60/94

Norm: TirGVG §2 Abs3TirGVG §3
Rechtssatz: Auch in zweifelsfreien Fällen dürfen Eintragungen in das Grundbuch, die einen Rechtserwerb im Sinne des § 3 Abs 1 TirGVG (hier: Eigentumserwerb des Legatars nach lit a dieser Gesetzesstelle) zum Gegenstand haben, ohne die in § 2 Abs 3 TirGVG verlangten Nachweise nicht erfolgen. Das Grundbuchsgericht ist keinesfalls zur Beurteilung dieser Fragen berufen. § 2 Abs 3 TirGVG ist durch die Aufhebun... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 25.09.1990

TE OGH 1990/9/25 5Ob1034/90

Begründung: Rechtliche Beurteilung Der Oberste Gerichtshof sprach in der Entscheidung vom 31. März 1989, 5 Ob 9/89 (auszugsweise veröffentlicht in RZ 1989/63 und NZ 1990/43), dem klaren Wortlaut des § 2 Abs 3 TirGVG folgend aus, daß sogar in zweifelsfreien Fällen Eintragungen in das Grundbuch, die einen Rechtserwerb des Legators im Sinne des § 3 Abs 1 TirGVG (hier: Eigentumserwerb nach lit a dieser Gesetzesstelle) zum Gegenstand haben, ohne die in § 2 A... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 25.09.1990

RS OGH 2009/6/23 3Ob56/86, 3Ob162/06d, 3Ob50/09p

Norm: EO §183 VlbgGVG §3 EO § 183 heute EO § 183 gültig ab 27.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2021 EO § 183 gültig von 01.07.2021 bis 26.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021 EO § 183 gültig von 01.01.2002 bis 30.06.2021... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 18.06.1986

TE OGH 1986/6/18 3Ob56/86

Begründung: Der betreibenden Partei wurde zur Hereinbringung der vollstreckbaren Forderungen von 250.000 S und 30.000 S je samt Zinsen und Kosten die Zwangsversteigerung der Liegenschaft EZ 755 KG Hittisau (Gerichtsbezirk Bezau) mit dem (einzigen) 1267 m 2 großen landwirtschaftlich genutzten, mit 126.700 S bewerteten Grundstück 973/3 bewilligt (ON 3). In den rechtskräftig genehmigten Versteigerungsbedingungen ist das geringste Gebot mit 110.000 S angegeben und hinsichtlich der ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 18.06.1986

RS OGH 1986/6/18 3Ob56/86

Norm: EO §183 VlbgGVG §3 EO § 183 heute EO § 183 gültig ab 27.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2021 EO § 183 gültig von 01.07.2021 bis 26.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021 EO § 183 gültig von 01.01.2002 bis 30.06.2021... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 18.06.1986

RS OGH 1986/6/18 3Ob56/86

Norm: EO §154 Abs1 EO §183 VlbgGVG §3 EO § 154 heute EO § 154 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021 EO § 154 gültig von 01.10.2000 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2000 EO § 154 gültig von 01.08.1989 bi... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 18.06.1986

RS OGH 1965/12/7 8Ob351/65

Norm: TirGVG §3 litaTirGVG §3 Abs1 litfTirGVG §16TirGVG §17TirGVG §18
Rechtssatz: Die Unterlassung des Ansuchens bei der Grundverkehrsbehörde zieht die Strafsanktion nach § 17 TirGVG nach sich, hat aber auf die Gültigkeit des Vertrages keinen Einfluß. Die Unterlassung des Ansuchens bei der Grundverkehrsbehörde zieht die Strafsanktion nach Paragraph 17, TirGVG nach sich, hat aber auf die Gültigkeit des Vertrages keinen Einfluß. ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 07.12.1965

RS OGH 1959/3/18 5Ob90/59 (5Ob96/59)

Norm: FlVfGG 1951 §49oöGVG §3
Rechtssatz: Die Erklärung der Agrarbehörde, daß der geplante Grundverkauf für die Flurverfassung vorteilhaft sei, begründet noch keine Befreiung von der Genehmigungspflicht nach dem oö GVG. Entscheidungstexte 5 Ob 90/59 Entscheidungstext OGH 18.03.1959 5 Ob 90/59 European Case Law Identifier (ECLI) ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 18.03.1959

RS OGH 1983/2/14 2Ob20/55, 7Ob281/57, 5Ob3/84

Norm: AußStrG §9 Q ProkG §1 ProkG §3 StmkLGVG §1VlbgLGVG §1VlbgLGVG §3 AußStrG § 9 heute AußStrG § 9 gültig ab 01.01.2005 ProkG § 1 heute ProkG § 1 gültig ab 01.01.2009 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 09.02.1955

RS OGH 1952/3/26 2Ob698/51

Norm: ABGB §986 C3GVGNov 1946 §3 ABGB § 986 heute ABGB § 986 gültig ab 11.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 28/2010 ABGB § 986 gültig von 01.01.1812 bis 10.06.2010
Rechtssatz: In der Zulassung der Übertragung des ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 26.03.1952

TE OGH 1950/11/16 2Ob411/50

Der Beklagte hat mit Kaufvertrag vom 19. September 1946 die der Klägerin und ihrem vermißten Sohn gehörige Ziegelei um den Kaufpreis von 170.000 S gekauft. 80.000 S bezahlte er bar; der mit 4% jährlich zu verzinsende Rest von 90.000 S wurde ihm auf unbestimmte Zeit gestundet, wobei sich die Verkäufer eine sechsmonatige Aufkündigung des gestundeten Kaufpreisrestes vorbehielten. Kapital und Zinsen waren durch die im Pkt. 4 des Vertrages aufgenommene Klausel derart gesichert, daß deren... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 16.11.1950

RS OGH 1961/1/11 2Ob411/50, 1Ob2/61

Norm: GVNov 1946 §3 ZPO §190 D7 ZPO § 190 heute ZPO § 190 gültig ab 01.01.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003 ZPO § 190 gültig von 01.01.1898 bis 31.12.2004
Rechtssatz: Das Gericht ist nicht befugt, eine Entsc... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 16.11.1950

RS OGH 1937/10/13 3Ob760/37

Norm: GVG §1GVG §3
Rechtssatz: Die Ausnahmen des § 3 GVG sind subjektiver Natur, die Zustimmung der Grundverkehrskommission entfällt wegen der Person des Erwerbers. Der Bedarf der Heeresverwaltung nach Pachtung eines von einer Sparkasse erworbenen Grundstückes befreit die Übertragung des Eigentums an die Sparkasse nicht von der Genehmigung durch die Grundverkehrskommission. Die Ausnahmen des Paragraph 3, GVG sind subjektiver Natur, d... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 13.10.1937

Entscheidungen 1-27 von 27

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