Entscheidungen zu § 213a ASVG

Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG)

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Entscheidungen 121-150 von 228

RS OGH 1996/9/17 10ObS2343/96y

Norm: ASVG §213aRL über die Leistung einer Integritätsabgeltung gemäß §213a ASVG §2 Abs1
Rechtssatz: Es handelt sich um eine mittlere Verunstaltung, wenn der Versicherte ein gestörtes Gangbild aufweist und mit Krücken geht, sowie weiters an einem Unterschenkelgeschwür mit Sekretion leidet, welches das Tragen eines Verbandes erfordert. Entscheidungstexte 10 ObS 2343/96y Entscheidungs... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 17.09.1996

RS OGH 1996/9/17 10ObS2343/96y, 10ObS39/98b

Norm: ASVG §213aRL über die Leistung einer Integritätsabgeltung gemäß §213a ASVG §2 Abs1
Rechtssatz: Bei Ermittlung des Integritätsschadens ist zunächst vom Grad der Minderung der Erwerbsfähigkeit auszugehen und dieser dann je nach Schwere der Beeinträchtigung nicht global, sondern für jede Integritätsschadensgruppe (Beeinträchtigung von Körperfunktionen, Verunstaltung, unfallskausale seelische Störungen) gesondert zu erhöhen. Die Summe aus Gra... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 17.09.1996

RS OGH 1996/9/17 10ObS2343/96y

Norm: ASVG §213aRL über die Leistung einer Integritätsabgeltung gemäß §213a ASVG §4 Abs1
Rechtssatz: § 213 a ASVG ist auf Antrag auch auf Versicherungsfälle anzuwenden, die vor dem 1.Jänner 1990 eingetreten sind, wenn seit dem Versicherungsfall keine wesentliche Besserung des körperlichen oder geistigen Zustandes des Versicherten erfolgt ist (Art VI Abs 10 der 48. ASVG-Novelle). Entscheidungstexte ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 17.09.1996

RS OGH 1996/9/17 10ObS2343/96y

Norm: ASVG §213aRL über die Leistung einer Integritätsabgeltung gemäß §213a ASVG §3 Abs1
Rechtssatz: Erst wenn der Grad des Integritätsschadens wenigstens fünfzig von Hundert erreicht, ist nach § 3 Abs 1 der Richtlinien die Höhe der Integritätsabgeltung auszumessen. Sie beträgt etwa bei einem Grad des Integritätsschadens von fünfzig von Hundert bis unter sechzig von Hundert. Zwanzig von Hundert der im Zeitpunkt des Eintrittes des Versicherungsf... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 17.09.1996

TE OGH 1996/9/17 10ObS2343/96y

Entscheidungsgründe: Der am 8.10.1940 geborene Kläger erlitt am 26.11.1986 einen Arbeitsunfall. Als Arbeiter bei einem Haustechnikunternehmen stürzte er beim Stemmen einer Elektroleitung von einer Leiter und erlitt dabei einen Bruch beider Fersenbeine. Unter konservativer Behandlung kam es zu einem funktionell befriedigenden Ausheilungszustand beider Fersenbeinbrüche. Unfallunabhängig leidet der Kläger an einer Osteomyelitis im Bereich des linken Schienbeines, die durch einen ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 17.09.1996

TE OGH 1996/3/27 7Ob2033/96p

Begründung: Der Kläger war Leasingnehmer eines KKW Audi 80 TDI Avant, welcher erstmals am 29.4.1993 zugelassen wurde. Für dieses Fahrzeug besteht bei der Beklagten eine Kaskoversicherung. Am 17.10.1994 wurde dem Kläger das Fahrzeug in Mailand zwischen 5.00 und 9.00 Uhr gestohlen. Der Kläger hatte ein Hotel nahe der Autostrada Milano - Venezia im Osten von Mailand aufgesucht. Zwischen dem Hoteleingang und der dort vorbeiführenden Via Mecenate liegt ein unbewachter Hotelparkpl... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 27.03.1996

TE OGH 1995/12/19 1Ob42/95

Begründung: a) Der Hinweis in der Revisionsbeantwortung (ON 142 AS 106/II.Band), der Kläger sei nicht mehr berechtigt, (gemeint ohne anwaltliche Vertretung) die Revision zu erheben, weil er eingestandenermaßen aus der Liste der Rechtsanwälte gestrichen worden sei, geht fehl. Denn nach den Erhebungen des Revisionsgerichts hat der Verfassungsgerichtshof mit Beschluß vom 21.September 1995, Zl. B 2710/95-5, der Beschwerde des Klägers gegen den Bescheid der Obersten Berufungs-und ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 19.12.1995

RS OGH 1995/11/28 10ObS215/95, 10ObS243/98b, 10ObS307/00w

Norm: ASGG §46 Abs3 Z3ASVG §213a
Rechtssatz: Da die Integritätsabgeltung nach § 213a Abs 2 ASVG als "einmalige Leistung" gewährt wird, gehörte sie nicht zu den "wiederkehrenden Leistungen in Sozialrechtssachen" im Sinne des § 45 Abs 4, § 46 Abs 3 und § 47 Abs 2 ASGG idF vor der ASGG-Novelle 1994 (SSV-NF 8/1 mwN) und gehört auch nicht zu den "wiederkehrenden Leistungen in Sozialrechtssachen" im Sinne des § 46 Abs 3 Z 3 ASGG idF dieser Novelle. ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 28.11.1995

TE OGH 1995/11/28 10ObS215/95

Begründung: Mit Bescheid vom 17.1.1990 anerkannte die Beklagte die Erkrankung, die sich die Klägerin als gemäß § 4 Abs 1 Z 1 ASVG unfallversicherte Schleiferin im Betrieb S***** AG in S***** zugezogen hat, gemäß § 177 ASVG Anlage 1 Nr 41 als Berufskrankheit. Als Zeitpunkt des Eintrittes des Versicherungsfalles stellte sie nach § 174 Z 2 ASVG April 1981 fest. Weiters sprach sie aus, daß der Klägerin vom 12.7.1988 bis 31.3.1989 eine Versehrtenrente von 80 vH der Vollrente samt ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 28.11.1995

RS OGH 1995/6/8 10ObS84/95

Norm: ABGB §1324BauarbeiterschutzV §72ASVG §213a
Rechtssatz: Konnte davon ausgegangen werden, daß sich die Arbeiter während der Zeit, während der der Bagger über ihre Einweisung im Einsatz war, außerhalb des Gefahrenbereiches aufhalten werden, überschreitet die Unterlassung allfälliger weiterer Sicherheitsvorkehrungen jedenfalls nicht den Rahmen der leichten Fahrlässigkeit. Entscheidungstexte ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 08.06.1995

RS OGH 1995/6/8 10ObS84/95, 10ObS39/98b, 10ObS321/98y, 10ObS243/98b, 10ObS254/01b

Norm: ASVG §213aRL über die Leistung einer Integritätsabgeltung gemäß §213a ASVG §1 Abs2 Z1
Rechtssatz: Die Integritätsabgeltung hat die Aufgabe, in Härtefällen teilweise die Schadenersatzansprüche zu supplieren, deren Geltendmachung gegen die durch § 333 Abs 1 und 4 ASVG priviliegierten Personen ausgeschlossen ist.Dabei ist der Anspruch auf Integritätsabgeltung einerseits enger als diesem Ziel entspricht, weil er auf Fälle beschränkt ist, in d... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 08.06.1995

RS OGH 1995/6/8 10ObS84/95

Norm: ABGB §1324ASVG §213aASchG §14
Rechtssatz: Daß der besondere Hinweis auf eine Gefahr, die dem Arbeiter ohnehin bekannt war, im Rahmen einer Unterweisung unterlassen wurde, hat nicht zur Folge, daß mit dem Eintritt eines Unfalles geradezu gerechnet werden mußte; dies wäre aber die Voraussetzung für die Qualifikation der Unterlassung als grobe Fahrlässigkeit. Entscheidungstexte 10 ObS 8... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 08.06.1995

TE OGH 1995/6/8 10ObS84/95

Entscheidungsgründe: Am Unfallstag, dem 22.2.1991 waren der Kläger, sowie die Arbeiter Karl D*****, Karl A***** und der Baggerfahrer Anton H***** den zweiten Tag auf einer Baustelle an einer Bahnlinie Fundamente für Maste zu graben. Der Kläger war eigentlich als Zimmermann bei dem ausführenden Bauunternehmen beschäftigt, wurde aber auch vorher bereits wiederholt zu Arbeiten bei der Errichtung von Fundamenten herangezogen. In diesem Bereich verläuft etwa 2,75 über dem Niveau ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 08.06.1995

TE OGH 1995/5/31 7Ob20/95

Begründung: Die beklagte Partei war am 29.7.1992 die Kaskoversicherin des für die beklagte Partei zugelassenen PKWs mit dem polizeilichen Kennzeichen ***** Marke Mercedes Benz 230 CE. Diese Versicherung wurde zugunsten der Eigentümerin und Leasinggeberin dieses Fahrzeuges, der L*****, vinkuliert. Letztere hat die gegenständliche Schadenersatzforderung der klagenden Partei abgetreten. Dem Versicherungsvertrag liegen die Allgemeinen Bedingungen für die Fahrzeugkollisionskaskover... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 31.05.1995

TE OGH 1995/5/31 7Ob27/95

Entscheidungsgründe: Die beklagte Partei war Kaskoversicherer des PKWs des Klägers Marke Opel Vectra 16 V und dem Kennzeichen *****. Mit diesem Fahrzeug verursachte er am 25.10.1992 in W***** auf der Kreuzung E*****straße/*****L*****-Straße einen Verkehrsunfall durch Mißachtung des Rotlichtes der automatischen Verkehrslichtsignalanlage (aVLSA). Die dreispurig als Einbahn geführte E*****straße befindet sich im Stadtgebiet von W***** und weist im Unfallsbereich eine Breite von ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 31.05.1995

TE OGH 1995/2/15 9ObA245/94

Entscheidungsgründe: Die Klägerin ist die Witwe des am 19.Juni 1990 bei einem Arbeitsunfall tödlich verunglückten Zlatko R*****, der bei der Beklagten beschäftigt war. Die Beklagte war als Subunternehmerin der H***** Bau AG in K***** mit Aushub- und Aufschüttarbeiten (laut Vertrag vom 18.7.1989) und sodann mit der Anlieferung und Aufbringung von Schüttmaterial als Unterbau für Außenanlagen und den bereits fertiggestellten Rohbau (laut Vertrag vom 14.5.1990) beschäftigt. Darübe... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 15.02.1995

TE OGH 1995/2/14 10ObS17/95

Entscheidungsgründe: Rechtliche Beurteilung Das Berufungsgericht hat die Frage, ob der Arbeitsunfall durch die grob fahrlässige Außerachtlassung von Arbeitnehmerschutzvorschriften verursacht wurde (§ 213 a Abs 1 ASVG), zutreffend bejaht. Es reicht daher insoweit aus, auf die Richtigkeit der
Begründung: der angefochtenen Entscheidung hinzuweisen (§ 48 ASGG). Das Berufungsgericht hat die Frage, ob der Arbeitsunfall durch die grob fahrlässige Außerachtl... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 14.02.1995

TE OGH 1995/2/14 10ObS228/94

Entscheidungsgründe: Der Kläger, ein gelernter Maurer, war als solcher bei einer Baufirma beschäftigt, die Kaminsanierungsarbeiten an Wiener Gemeindebauten durchführte; dabei wurden schadhafte Rauchfänge abgetragen und neue errichtet. Im September 1986 wurde mit solchen Arbeiten an einem Gemeindebau im 19. Bezirk begonnen. Da die Polierstelle nicht besetzt war, hatte ein Vorarbeiter, der ebenfalls gelernter Maurer war, die Bauaufsicht. Auf dem First des Satteldaches (Dachneigu... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 14.02.1995

TE OGH 1995/2/14 10ObS22/95

Entscheidungsgründe: Der Kläger fuhr am 6.9.1991 auf dem Sägewerksgelände seines damaligen Arbeitgebers auf dem Trittbrett eines 20 t-Kalmar-Gabelstaplers mit. An den Seiten dieses Staplers waren Türgriffe und Griffe zum Aufklappen der gesamten Fahrerkabine bzw Motorhaube, nicht aber eigene, für die Mitfahrt gedachte Haltegriffe angebracht. Auch die Trittbretter an beiden Seiten des Staplers sind ihrer Zweckwidmung nach nicht zum Mitführen von Personen, sondern zum Aufstieg zu... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 14.02.1995

TE OGH 1995/1/31 10ObS51/94

Entscheidungsgründe: Der als Kraftfahrer ua in der Unfallversicherung versicherte Kläger sollte am 7.8.1989 Kisten mit Getrieben nach Belgien befördern. Die 115 cm hohen und etwa je 2,9 t schweren Kisten befanden sich zunächst auf dem Zugfahrzeug. Im Auftrag des Fuhrparkleiters sollte der Kläger durch einen Staplerfahrer eine Kiste auf den Hänger umladen und eine weitere auf der Ladefläche des Zugfahrzeuges vom Rand zur Mitte verschieben lassen. Er hatte es eilig, weil er mög... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 31.01.1995

TE OGH 1995/1/31 10ObS97/94

Entscheidungsgründe: Der damals als Hilfsarbeiter ua in der Unfallversicherung versicherte Kläger war am 26.7.1990 in der Textildruckerei seiner damaligen Dienstgeberin, bei der er seit etwa zwei Monaten arbeitete, mit Reinigungsarbeiten an einer Preßmaschine, Type Kalander, beschäftigt. Er war dem Vorarbeiter Anton K***** unterstellt. Im Laufe des Vormittags half er dem Betriebsschlosser, die reparaturbedürftige Schutzvorrichtung an der Vorderseite der erwähnten Maschine abzu... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 31.01.1995

TE OGH 1995/1/31 10ObS217/94

Entscheidungsgründe: Der Kläger besuchte fünf Jahre Grundschule, arbeitete ab dem 12. Lebensjahr im landwirtschaftlichen Betrieb seines Vaters mit und kam nach Ableistung seines Wehrdienstes am 23.4.1989 nach Österreich, wo er zunächst beschäftigungslos war. Seit 13.8.1990 war er als Bauhilfsarbeiter ua in der Unfallversicherung versichert und war zusammen mit etwa neun weiteren (Gast-)Arbeitern unter der Leitung eines Poliers auf einer Abbruchbaustelle beschäftigt. Er hatte F... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 31.01.1995

RS OGH 1994/12/19 10ObS272/94

Norm: ABGB §1324ASVG §213a
Rechtssatz: Wäre die notwendige Abstützung einer nicht üblichen Metallwandkonstruktion während der Montage nur aufgrund umfangreicher statischer Berechnungen möglich gewesen und kam es zum Einsturz der Konstruktion nur infolge von in ihrer Wirkung nicht abschätzbarer Bodenvibrationen aufgrund von in der Nähe durchgeführter Planierungsarbeiten, trifft den für die Ausführung der Arbeiten an der Metallwand Verantwortlich... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 19.12.1994

TE OGH 1994/12/19 10ObS272/94

Entscheidungsgründe: Rechtliche Beurteilung Das Berufungsgericht hat die Frage der grob fahrlässigen Außerachtlassung von Arbeitnehmerschutzvorschriften (§ 213 a Abs 1 ASVG) im Sinne der neuesten Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes (SSV-NF 6/61; 10 Ob S 76/94; 10 Ob S 156/93) zutreffend gelöst, sodaß es ausreicht, auf die Richtigkeit der
Begründung: des angefochtenen Urteils hinzuweisen (§ 48 ASGG). Das Berufungsgericht hat die ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 19.12.1994

TE OGH 1994/12/15 8ObA296/94

Entscheidungsgründe: Rechtliche Beurteilung Das Gericht zweiter Instanz hat den festgestellten Sachverhalt rechtlich zutreffend beurteilt, sodaß es gemäß § 48 ASGG genügt, auf die
Begründung: des angefochtenen Urteils hinzuweisen. Im übrigen ist den Ausführungen der Revisionswerberin folgendes zu erwidern: Das Gericht zweiter Instanz hat den festgestellten Sachverhalt rechtlich zutreffend beurteilt, sodaß es gemäß Paragraph 48, ASGG genügt, auf die B... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 15.12.1994

RS OGH 1994/11/23 10ObS156/93, 10ObS97/94, 10ObS51/94, 10ObS217/94, 10ObS156/93, 10ObS228/94, 10ObS8

Norm: ABGB §1299 GABGB §1324ASVG §213aASVG §334 Abs1
Rechtssatz: Der Unterschied zwischen leichter und grober Fahrlässigkeit ist rein maßlich und nur aus den Umständen des Einzelfalles ableitbar. Nicht jede Übertretung einer Unfallverhütungsvorschrift bedeutet grobe Fahrlässigkeit. Für die Beurteilung des Verschuldens ist ein objektiver, jedoch nach Betriebshierarchie typisierender Maßstab anzulegen; für die Beurteilung des primären Schutznorma... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 23.11.1994

RS OGH 1994/11/23 10ObS156/93, 10ObS51/94, 10ObS217/94, 10ObS228/94, 10ObS84/95, 10ObS2343/96y

Norm: B-VG Art89ASVG §213a
Rechtssatz: Keine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen § 213 a ASVG. Entscheidungstexte 10 ObS 156/93 Entscheidungstext OGH 23.11.1994 10 ObS 156/93 10 ObS 51/94 Entscheidungstext OGH 31.01.1995 10 ObS 51/94 10 ObS 217/94 Entscheidungstext OG... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 23.11.1994

TE OGH 1994/11/23 10ObS156/93

Entscheidungsgründe: Der Kläger erlitt am 13.2.1990 einen Arbeitsunfall, bei dem ihm zunächst der linke Arm im Bereich des Oberarms abgetrennt wurde und ausgedehnte Hautablederungen eintraten. Obwohl der Arm replantiert werden konnte, ist er dauernd funktionsunfähig. Für die Folgen dieses Arbeitsunfalls bezieht der Kläger aufgrund des Bescheides der Beklagten vom 26.11.1991 seit 1.1.1992 eine Dauerversehrtenrente von 70 vH der Vollrente samt Zusatzrente; deren Gesamtausmaß bet... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 23.11.1994

TE OGH 1994/10/25 1Ob593/94

Begründung: Den am 24.3.1987 gestellten Antrag auf Einräumung eines Notwegs begründete die Antragstellerin damit, daß die beiden früheren öffentlichen Zufahrtswege zu ihrem im Erbweg erworbenen Anwesen nicht mehr benützbar seien. Der eine sei durch die Antragsgegner im Zuge der Errichtung einer Forststraße unterbrochen, der andere von ihnen bei Errichtung ihrer Forststraße verschüttet worden. Ihr Ansinnen, über die Forststraße zu ihrem Anwesen zuzufahren, hätten die Antragsgegner ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 25.10.1994

TE OGH 1994/7/19 10ObS76/94

Begründung: Der am 18.10.1952 geborene Kläger erlernte den Beruf des Spenglers und war in der Folge als Spengler und Dachdecker tätig. Seit September 1986 arbeitete er bei der Fa.W*****, Dachdeckerei, Fassadenverkleidungen, Spenglerei und Flachdachsanierungen in S*****. Dieses Unternehmen ist schon seit Jahrzehnten für die ***** Genossenschaft E***** tätig. Im Herbst 1986 erhielt die Fa.W***** von dieser Genossenschaft den Auftrag zur Durchführung verschiedener Arbeiten. An ei... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 19.07.1994

Entscheidungen 121-150 von 228

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