Entscheidungen zu § 20 Abs. 2 StVO 1960

Verfassungsgerichtshof

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Entscheidungen 1-19 von 19

TE Vfgh Beschluss 2008/10/8 V375/08

Begründung:   I. 1. Das antragstellende Mitglied des Unabhängigen Verwaltungssenates Wien begehrt unter Berufung auf Art129a Abs3 iVm Art89 Abs2 und Art139 Abs1 B-VG mit näherer
Begründung: die Verordnung des Magistrates der Stadt Wien vom 9. Dezember 2005, Magistratsabteilung 46, Z MA 46-ALLG-38702/2005, soweit mit ihr die Verordnung des Magistrates der Stadt Wien vom 14. Oktober 1996, MA 46-V19-886/96, aufgehoben wurde, als gesetzwidrig aufzuheben.   2. Zur Präjudizial... mehr lesen...

Entscheidung | Vfgh Beschluss | 08.10.2008

TE Vfgh Beschluss 2008/9/30 V333/08

Begründung:   I. 1. Das antragstellende Mitglied des Unabhängigen Verwaltungssenates Wien begehrt unter Berufung auf Art129a Abs3 iVm Art89 Abs2 und Art139 Abs1 B-VG mit näherer
Begründung: die Verordnung des Magistrates der Stadt Wien vom 9. Dezember 2005, Magistratsabteilung 46, Z MA 46-ALLG-38702/2005, soweit mit ihr die Verordnung des Magistrates der Stadt Wien vom 25. Juni 1981, MA 46-V21-25/81, aufgehoben wurde, in eventu die gesamte Verordnung als gesetzwidrig aufzuheben.... mehr lesen...

Entscheidung | Vfgh Beschluss | 30.09.2008

RS Vfgh Beschluss 2008/9/30 V333/08 - V375/08

Rechtssatz: Zurückweisung des Antrags des UVS Wien auf Aufhebung der Verordnung des Magistrates der Stadt Wien vom 09.12.05, Z MA 46-ALLG-38702/2005, soweit mit ihr die Verordnung vom 25.06.81, MA 46-V21-25/81, (betr Erhöhung der gem §20 Abs2 StVO 1960 erlaubten Höchstgeschwindigkeit auf 70 km/h in der Prager Straße) aufgehoben wurde.   Der Berufungswerber wurde gem §20 Abs2 StVO bestraft, da er die im Ortsgebiet zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h überschritten hat. Ein... mehr lesen...

Rechtssatz | Vfgh Beschluss | 30.09.2008

TE Vfgh Erkenntnis 2006/2/28 V86/05

Entscheidungsgründe:   I. 1.1. Der Bürgermeister der Stadtgemeinde Mödling hat am 1. September 2003 gemäß §43 Abs1 litb Z1 StVO 1960 folgende Verordnung, Zl. I-V-17-2003, erlassen:   "V e r o r d n u n g des Bürgermeisters der Stadtgemeinde Mödling   Aufgrund des §94d Z4 litd Straßenverkehrsordnung 1960, BGBl. 159/1960 i.d.d.g.F. (StVO 1960) wird verordnet:   Gemäß §43 Abs1 litb Z1 StVO 1960 werden im Gebiet der Stadtgemeinde Mödling nachstehende Verkehrsbes... mehr lesen...

Entscheidung | Vfgh Erkenntnis | 28.02.2006

RS Vfgh Erkenntnis 2006/2/28 V86/05

Rechtssatz: Keine Gesetzwidrigkeit der Herabsetzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h in der gem §43 Abs1 litb Z1 StVO 1960 erlassenen Verordnung des Bürgermeisters der Stadtgemeinde Mödling vom 01.09.03 auf bestimmten Gemeindestraßen in Mödling.   Die Unterlassung, das konkrete Erfordernis iSd §43 Abs1 litb Z1 StVO 1960 zu nennen, bewirkt nicht die Gesetzwidrigkeit einer Verordnung.   Die betreffenden Verhältnisse an den Straßenstrecken, für die eine Geschwindigk... mehr lesen...

Rechtssatz | Vfgh Erkenntnis | 28.02.2006

TE Vfgh Erkenntnis 2005/11/2 V36/04 ua

Entscheidungsgründe:   I. 1. Der Magistrat der Stadt Wien, Magistratsabteilung 46, hat am 25. Oktober 2002 eine Verordnung, Zl. MA 46 V 17-11133/ 202, mit folgendem Inhalt erlassen (die angefochtene Wortfolge ist hervorgehoben):   "a) In Wien 17., Exelbergstraße von der Neuwaldegger Straße bis zur bestehenden 30km Beschränkung wird die Verordnung der 50km Geschwindigkeitsbeschränkung aufgehoben.   b) In Wien 17., Exelbergstraße von der Landesgrenze Wien, im Ansc... mehr lesen...

Entscheidung | Vfgh Erkenntnis | 02.11.2005

RS Vfgh Erkenntnis 2005/11/2 V36/04 ua

Rechtssatz: Zulässigkeit der Anträge eines UVS auf Aufhebung der GeschwindigkeitsbeschränkungsV des Magistrats der Stadt Wien.   Gemäß §15 Abs2 iVm §57 Abs1 VfGG fehlt in diesem Antrag das Begehren, die angefochtene Verordnung als gesetzwidrig aufzuheben. Ungeachtet der unpassenden Verwendung des Wortes "festzustellen", ist der Antrag als Aufhebungsbegehren zu verstehen und daher zulässig.   Zulässigkeit auch hinsichtlich des Anfechtungsumfanges gegeben.   Gesetzwidrigkeit der G... mehr lesen...

Rechtssatz | Vfgh Erkenntnis | 02.11.2005

TE Vfgh Erkenntnis 2003/6/25 V11/02

Entscheidungsgründe:   I. 1. Mit Verordnung vom 27. Jänner 1988, ZVerkR-3000/1987-137, legte die Bezirkshauptmannschaft Grieskirchen die auf der B 137 Innviertler Straße zwischen Strkm. 33,900 und Strkm. 34,400 für beide Fahrtrichtungen erlaubte Höchstgeschwindigkeit mit 70 km/h fest. Die B 137 führt an dieser Stelle durch die Ortschaft Itzling der Gemeinde Kallham. Sie kreuzt dort mehrere Verbindungsstraßen zwischen dem südlichen und dem nördlichen Ortsteil sowie Grundstücksau... mehr lesen...

Entscheidung | Vfgh Erkenntnis | 25.06.2003

RS Vfgh Erkenntnis 2003/6/25 V11/02

Rechtssatz: Abweisung des Antrags auf Aufhebung des §1 Punkt 6 der GeschwindigkeitsbeschränkungsV des Bezirkshauptmannes von Grieskirchen vom 27.01.88 idF vom 23.02.98 betr die Festsetzung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit mit 70 km/h auf der B 137 Innviertler Straße zwischen Strkm 33,900 und Strkm 34,400 für beide Fahrtrichtungen.   Bei Anwendung der vom Gesetzgeber mit unbestimmten Begriffen umschriebenen tatbestandlichen Voraussetzungen für die Erlassung von Geschwindigkeit... mehr lesen...

Rechtssatz | Vfgh Erkenntnis | 25.06.2003

TE Vfgh Erkenntnis 2000/11/28 V101/99

Entscheidungsgründe:   I. 1.1. Die Bezirkshauptmannschaft Mödling erließ am 13. März 1990 eine Verordnung, mit der im gesamten Ortsgebiet von Gießhübl eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 40 km/h angeordnet wird, die folgenden Wortlaut hat:   "V E R O R D N U N G   Gemäß §43 Abs1 litb Straßenverkehrsordnung 1960, BGBl. Nr. 159 (StVO 1960), in der derzeit geltenden Fassung, werden zur Wahrung der Sicherheit, Leichtigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs in der Gemeinde Gießhü... mehr lesen...

Entscheidung | Vfgh Erkenntnis | 28.11.2000

RS Vfgh Erkenntnis 2000/11/28 V101/99

Rechtssatz: Die Verordnung der Bezirkshauptmannschaft Mödling vom 13.03.90 idF vom 28.06.90, mit der gemäß §43 Abs1 litb StVO 1960 im gesamten Ortsgebiet von Gießhübl eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 40 km/h angeordnet wird, wird als gesetzwidrig aufgehoben.   Zulässigkeit des Verordnungsprüfungsverfahrens.   Da die angefochtene Verordnung lediglich durch die Verordnung der Bezirkshauptmannschaft Mödling vom 28.06.90 geändert wurde und die vom antragstellenden UVS genannte ... mehr lesen...

Rechtssatz | Vfgh Erkenntnis | 28.11.2000

TE Vfgh Erkenntnis 1994/12/16 V123/94, V167/94, V168/94, V298/94

Entscheidungsgründe:   I. 1. Der Bürgermeister der Stadt Graz erließ mit Verordnung vom 31. August 1992, Z A10/1-I-1120/5-1991, kundgemacht durch Aufstellung der entsprechenden Verkehrszeichen am 31. August 1992 sowie durch Verlautbarung im Amtsblatt der Landeshauptstadt Graz, Nr. 16, vom 17. August 1992, folgende Verkehrsbeschränkung:   "V e r o r d n u n g   Gemäß §43 Abs1 litb Zl. 1 und §43 Abs2 lita StVO 1960, in der Fassung BGBl. Nr. 423/1990, wird, für das durch die Ortstaf... mehr lesen...

Entscheidung | Vfgh Erkenntnis | 16.12.1994

RS Vfgh Erkenntnis 1994/12/16 V123/94, V167/94, V168/94, V298/94

Rechtssatz: Die Verordnung des Bürgermeisters der Stadt Graz vom 31.08.92, mit der für das gesamte Stadtgebiet von Graz mit Ausnahme der Vorrangstraßen eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h verfügt wird, widerspricht §43 Abs1 litb Z1 und §43 Abs2 lita StVO 1960.   Es obliegt dem Gesetzgeber, in Abänderung des §20 Abs2 StVO 1960 (, durch den im Ortsgebiet eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h festgelegt wird,) die rechts- und verkehrspolitisch möglicherweise angezeigte V... mehr lesen...

Rechtssatz | Vfgh Erkenntnis | 16.12.1994

TE Vfgh Erkenntnis 1993/6/17 V117/92, V118/92, V119/92, V25/93, V32/93

Entscheidungsgründe:   I. 1. Die Tiroler Landesregierung hat mit Verordnung vom 13. Februar 1990, LGBl. 8 idF LGBl. 20/1992, auf Grund des §43 Abs1 litb und Abs2 lita StVO 1960 auf allen Bundes- und Landesstraßen außerhalb von Ortsgebieten in Tirol mit Ausnahme bestimmter, in §2 dieser Verordnung aufgezählter Straßen und Straßenstrecken die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Lastkraftwagen, Sattelkraftfahrzeuge und Sattelzugfahrzeuge mit einem höchsten zulässigen Gesamtgewicht von m... mehr lesen...

Entscheidung | Vfgh Erkenntnis | 17.06.1993

RS Vfgh Erkenntnis 1993/6/17 V117/92, V118/92, V119/92, V25/93, V32/93

Rechtssatz: Die pauschal, für "alle Bundes- und Landesstraßen außerhalb von Ortsgebieten in Tirol" mit Ausnahme einiger Straßenstrecken durch die in Prüfung gezogene Verordnung der Tiroler Landesregierung vom 13.02.90, LGBl. 8 idF LGBl. 20/1992, verfügte Geschwindigkeitsbeschränkung widerspricht §43 Abs1 litb und §43 Abs2 StVO 1960 und ist demgemäß als gesetzwidrig aufzuheben.   Es ist dem Verordnungsgeber verwehrt, gestützt auf §43 StVO 1960 eine verkehrsbeschränkende Maßnahme ... mehr lesen...

Rechtssatz | Vfgh Erkenntnis | 17.06.1993

TE Vfgh Erkenntnis 1993/3/18 V24/92, V25/92

Entscheidungsgründe:   I.  1. Die Bezirkshauptmannschaft Bregenz erließ am 16. März 1988 "zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit ... gemäß §43 Abs1 litb Z. 1 StVO 1960" eine Verordnung, Z III 626-8/86, (kundgemacht am 29. April 1988 durch Aufstellen der entsprechenden Verkehrszeichen), mit der "die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der B 200 im Zuge der Ortsdurchfahrt durch Egg von der Aral-Tankstelle bis zur Einmündung in die Pfisterstraße mit 40 km/h festgesetzt" wurde. Am 3... mehr lesen...

Entscheidung | Vfgh Erkenntnis | 18.03.1993

RS Vfgh Erkenntnis 1993/3/18 V24/92, V25/92

Rechtssatz: Abweisung des Antrags des Landesvolksanwaltes von Vorarlberg auf Aufhebung der Verordnungen der BH Bregenz vom 16.03.88 und vom 03.02.89, mit denen die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der B 200 im Zuge der Ortsdurchfahrt durch Egg und auf den in die B 200 einmündenden Landesstraßen L 6 und L 26 mit 40 km/h festgesetzt wurde.   Die allgemeinen, von der BH Bregenz in ihrer Äußerung weitwendig dargestellten Gesichtspunkte zur wirtschafts-, verkehrs- und bildungspoli... mehr lesen...

Rechtssatz | Vfgh Erkenntnis | 18.03.1993

TE Vfgh Erkenntnis 1980/10/9 B289/78

Entscheidungsgründe:   I.1. Mit dem im Instanzenzug ergangenen Bescheid der Oö. Landesregierung vom 31. März 1978, Z VerkR 9790/1-1978-II/Ha, (zugestellt am 17. April 1978) wurde über den Beschwerdeführer wegen einer Verwaltungsübertretung nach §20 Abs2 StVO 1960 gemäß §99 Abs3 lita StVO 1960 eine Geldstrafe von S 800,- (Ersatzarreststrafe von 2 Tagen) verhängt. Es wurde ihm zur Last gelegt, am 29. Oktober 1976 um 15.15 Uhr als Lenker eines Personenkraftwagens (irrtümlich angeführt ... mehr lesen...

Entscheidung | Vfgh Erkenntnis | 09.10.1980

RS Vfgh Erkenntnis 1980/10/9 B289/78

Rechtssatz: Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte BGBl. 591/1978, Vorbehalt zu Art9 und Art14 bewirkt keine Veränderung des Vorbehaltes zu Art5 MRK bezüglich AVG 1950 und VStG 1950;   StVO 1960, denkmögliche Anwendung des §20 Abs2; kein Ablauf der Verjährungsfrist; kein Entzug des gesetzlichen Richters Entscheidungstexte B 289/78 Entscheidungstext VfGH Erkenntnis 09.10.1980 B 289/78 ... mehr lesen...

Rechtssatz | Vfgh Erkenntnis | 09.10.1980

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