Entscheidungen zu § 1 StVO 1960

Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG)

35 Dokumente

Entscheidungen 1-30 von 35

TE OGH 2008/11/25 5Ob262/08b

Entscheidungsgründe: Die Kläger sind zu je 135/4754-Anteilen Miteigentümer der Liegenschaft EZ 148 GB *****, zu der unter anderem die Grundstücke 206/11 sonstige (Weg), 207/19 Baufläche (Gebäude) und Baufläche (begrünt) gehören. Mit ihren gemäß § 5 Abs 3 und § 13 Abs 3 WEG verbundenen Anteilen ist Wohnungseigentum am Haus B3 (*****straße *****) verbunden. Die Beklagte ist Eigentümerin der Liegenschaft EZ 151 GB ***** unter anderem mit dem Grundstück 174. Im Lastenblatt der EZ 148 ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 25.11.2008

TE OGH 2005/5/11 7Ob73/05v

Begründung: Der Kläger erlitt am 21. 7. 2000 gegen Mitternacht bei einem Unfall auf dem Alm- und Güterweg zum „Tuxerjochhaus" einen Lendenwirbelbruch und ist seither querschnittgelähmt. Er war auf der Ladefläche eines von Hans-Peter W***** gehaltenen und gelenkten PKW mitgefahren, der bei dichtem Nebel vom Weg abkam und abstürzte. Der PKW hatte keine Nummerntafeln und war nicht haftpflichtversichert; dies war dem Kläger aber nicht bekannt. Dieser hatte auch keine Kenntnis davon, d... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 11.05.2005

RS OGH 2005/5/11 7Ob73/05v

Norm: VerkehrsopferschutzG §2 Abs1 Z1KFG 1967 §36 litdStVO §1
Rechtssatz: Ein Alm- bzw Güterweg stellt eine öffentliche Straße iSd StVO dar, wenn er nicht dermaßen abgeschrankt ist, dass ein öffentlicher Verkehr unmöglich ist. Daraus ergibt sich die Leistungspflicht nach dem VerkehrsopferschutzG für Unfälle auf solchen Wegen, die durch Kraftfahrzeuge verursacht wurden, obwohl keine vorgeschriebene Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung bestand.... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 11.05.2005

TE OGH 2004/12/22 8ObA78/04k

Entscheidungsgründe: Am 4. 3. 1999 ereignete sich in einem Schigebiet im Bereich der Kreuzung dreier Pisten (1, 4 und 8) ein Schiunfall, an dem der Kläger als Schifahrer und der Erstbeklagte als Lenker des von der Zweitbeklagten gehaltenen Schidoos beteiligt waren und bei dem der Kläger verletzt wurde. Zur Zeit des Unfalles waren sowohl der Kläger als auch der Erstbeklagte Dienstnehmer der Zweitbeklagten. Die Drittbeklagte ist Betriebshaftpflichtversicherer der Zweitbeklagten. Die... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 22.12.2004

TE OGH 2003/6/12 2Ob110/03w

Begründung: Die klagende Partei ist Errichterin und Betreiberin einer Autobahnraststätte an der A-10 Tauernautobahn, auf der es am 29. 5. 1999 durch einen (in der Folge auch strafgerichtlich rechtskräftig verurteilten) damals bei der Rechtsvorgängerin der zweitbeklagten Partei beschäftigten Berufskraftfahrer zu einem folgenschweren Massenunfall kam, worauf die Autobahn im betroffenen Bereich zwischen den Abfahrten Flachauwinkel und St. Michael/Lungau vom 29. 5. bis 28. 8. 1999 ges... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 12.06.2003

TE OGH 1995/8/24 2Ob64/95

Entscheidungsgründe: Am 21.6.1987 ereignete sich auf dem Betriebsgrundstück Vorgarten der Klägerin ein Verkehrsunfall, an dem Erich S***** mit einem Autobus der Klägerin und die Drittbeklagte als Lenkerin eines vom Zweitbeklagten gehaltenen, bei der Erstbeklagten haftpflichtversicherten Mopeds beteiligt waren. Mitfahrer des Mopeds war Hermann H*****. Die Klägerin brachte vor, das Verschulden am Unfall treffe die Drittbeklagte, die ohne Bewilligung vorsätzlich in den Privatgrun... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 24.08.1995

TE OGH 1989/3/14 2Ob33/89

Entscheidungsgründe: Am 14. Oktober 1986 ereignete sich gegen 16,20 Uhr auf dem Betriebsgelände der Theresia H*** OHG in Vöcklamarkt ein Verkehrsunfall, an dem der Kläger als Halter und Lenker des PKW mit dem Kennzeichen O-457.755 und der Beklagte als Lenker eines Gabelstaplers der Theresia H*** OHG beteiligt waren. Diese beiden Fahrzeuge kollidierten im Kreuzungsverkehr. Dabei wurde der PKW des Klägers beschädigt; Personenschaden trat nicht ein. Ein gerichtliches Strafverfahren f... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 14.03.1989

TE OGH 1988/4/12 2Ob532/87

Entscheidungsgründe: Der Kläger ist grundbücherlicher Eigentümer des Grundstückes 134/2 = Seehof-Allee der EZ 152 KG Seeboden. Der Beklagte ist seit 1952 grundbücherlicher Eigentümer der Grundstücke 164/10 (eingeschlossen die Baufläche 268 mit dem Haus Kochstraße 11) und 164/11 sowie seit 1979 auch des Grundstückes 164/7, je EZ 314 KG Seeboden. Diese Grundstücke des Beklagten sind vom öffentlichen Straßennetz von Norden her über die Seehof-Allee zu erreichen und grenzen ostseitig ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 12.04.1988

TE OGH 1986/11/4 14Ob162/86

Begründung: Der Beklagte ist als Staplerfahrer bei der Firma S*** O*** in Pöchlarn beschäftigt; der Kläger war als Kraftfahrer Arbeitnehmer dieses Unternehmens. Am 31.1.1983 stieß ein vom Beklagten gelenkter Gabelstapler den Kläger auf dem Betriebsgelände der Glasfabrik nieder. Dieser erlitt hiebei einen offenen Trümmerbruch des linken Unterschenkels. Mit der vorliegenden Klage begehrte der Kläger vom Beklagten die Zahlung eines Schmerzengeldes von S 160.000,-, den Ersatz diverser... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 04.11.1986

TE OGH 1982/10/6 6Ob503/82

Die Klägerin ist Hälfteeigentümerin der Liegenschaft EZ 819 KG L, die aus den Grundstücken 669/5 Garten, 669/8 Privatweg (parifiziert Garten) und 670/3 Wald besteht. Der verstorbene Gatte der Klägerin, Wilhelm K, ist noch grundbücherlicher Eigentümer der zweiten Hälfte dieser Liegenschaft, doch ist die Klägerin Universalerbin nach ihrem verstorbenen Mann. Die Beklagten sind je Hälfteeigentümer der Liegenschaft EZ 786 KG L mit dem Grundstück 669/3 Garten. Auf der Liegenschaft der Kläge... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 06.10.1982

RS OGH 1982/10/6 6Ob503/82, 2Ob33/89, 2Ob64/95

Norm: ABGB §1319a AStVO §1
Rechtssatz: Wenn eine Straße ohne öffentlichen Verkehr vorliegt, richten sich die Rechte und Pflichten der Benützer dieser Straße allein nach den mit dem Grundeigentümer und Straßenerhalter getroffenen Vereinbarungen. Für solche Straßen dürfen die Behörden auch weder Verordnungen noch Bescheide erlassen und auch keinerlei Verkehrsregelungen anordnen. Die Straßenverkehrsordnung gilt für solche Straßen nur insoweit, als... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 06.10.1982

RS OGH 1982/10/6 6Ob503/82, 2Ob245/00v, 2Ob142/01y, 8ObA78/04k

Norm: StVO §1
Rechtssatz: Ist die Benützung einer Straße nur bestimmten Personen oder einem bestimmten Personenkreis gestattet, so handelt es sich um eine Straße ohne öffentlichen Verkehr. Gleiches gilt, wenn der Verkehr auf die Besucher bestimmter Objekte beschränkt ist. In diesem Fall stellt die Bezugnahme auf dieses Objekt bei der Umschreibung des Benützerkreises eine konkrete Einschränkung dar, die dazu führt, dass keine abstrakte Umschreib... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 06.10.1982

RS OGH 1982/10/6 6Ob503/82

Norm: StVO §1
Rechtssatz: Aus der Tafel "Fahrverbot (Anrainer ausgenommen)" kann für sich allen noch nicht geschlossen werden, daß es sich um eine Straße ohne öffentlichen Verkehr handelt. Denn damit wird nur ein Fahrverbot zum Ausdruck gebracht, keineswegs aber ein Verbot der allgemeinen Benützung - etwa durch Fußgänger - ausgesprochen. Denn auch eine nur von Fußgängern allgemein benützte Landfläche dient dem öffentlichen Verkehr. ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 06.10.1982

TE OGH 1979/6/13 1Ob7/79

Am 15. Mai 1975 brach unter einem mit Holz beladenen LKW Steyr-Fiat 490 der Klägerin die im Gebiet der beklagten Gemeinde (vormals Gemeinde E) gelegene A-Brücke über den G-Bach ein. Das Kraftfahrzeug der Klägerin stürzte in den Bach und wurde schwer beschädigt. Die Reparatur-, Bergungs- und Abschleppkosten betrugen 270 199.95 S. Verkehrszeichen, die auf die Tragfähigkeit der Brücke hinwiesen, waren nicht vorhanden. Die Klägerin begehrte zuletzt unter Anrechnung eines gleichteiligen ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 13.06.1979

TE OGH 1979/4/18 1Ob578/79 (1Ob579/79)

Das Bundespolizeikommissariat Wels erließ auf Grund des § 11 PresseG die Verordnung vom 11. August 1967, Zl P-4157, die im Amtsblatt der Stadt Wels 1967/5 kundgemacht wurde und am 1. September 1967 in Kraft trat. Hiedurch wurde angeordnet, daß das Aushängen oder Anschlagen von Druckwerken an öffentlichen Orten des Stadtgebietes von Wels nur an bestimmten Stellen erfolgen dürfe. Mit Vertrag vom 28. Juni 1973 übertrug die klagende Partei, die Stadt Wels, der Firma W Gesellschaft m. b. H... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 18.04.1979

RS OGH 1979/1/30 2Ob225/78

Norm: StVO §1StVO §19 AIIb2StVO §94 ff
Rechtssatz: Der Wirkungsbereich eines vom Erhalter einer Straße ohne öffentlichen Verkehr aufgestellten Verkehrszeichens bezieht sich jedenfalls nur auf den Bereich dieser Straße. Durch solche Verkehrszeichen werden die Vorrangverhältnisse auf öffentlichen Verkehrsflächen nicht geändert. Entscheidungstexte 2 Ob 225/78 Entscheidungstext OGH 30.01.197... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 30.01.1979

TE OGH 1977/10/18 4Ob95/77

Mit Spielervertrag vom 10. September 1976 wurde der Kläger - ein nunmehr 35jähriger kanadischer Eishockeyspieler - vom beklagten Sportverein für die Saison 1976/77 engagiert. Dabei wurden eine Gage von 12 000 can. Dollar brutto, zahlbar in fünf gleichen Monatsraten jeweils zu Beginn der Monate Oktober 1976 bis Feber 1977, sowie verschiedene Nebenleistungen - nämlich eine Prämie für das Erreichen der Play-off-Runde, ein Wohnungsgeld, die Zahlung der Flugreise von Kanada nach Österreich... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 18.10.1977

RS OGH 1977/2/3 7Ob512/77

Norm: ABGB §344ABGB §523 CdStVO §1
Rechtssatz: Eine Grundfläche, die ihrem äußeren Anschein nach nicht einer Straße gleicht, wird von Dritten auch dann nicht gutgläubig mit ihrem Kfz benützt, wenn sich auf diesen Fahrspuren befinden. Entscheidungstexte 7 Ob 512/77 Entscheidungstext OGH 03.02.1977 7 Ob 512/77 ZVR 1978/1 S 6 European... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 03.02.1977

RS OGH 1977/1/13 7Ob78/76, 2Ob116/77, 8ObA78/04k, 9ObA32/13s

Norm: StVO §1
Rechtssatz: Für die Wertung einer Straße als solche mit öffentlichem Verkehr kommt es nicht auf die Eigentumsverhältnisse am Straßengrund sondern darauf an, dass die Verkehrsfläche von jedermann unter den gleichen Bedingungen benützt werden kann. VwGH vom 24.02.1975, 1901/73; Veröff: ZVR 1975/233 S 328 Entscheidungstexte 7 Ob 78/76 Entscheidungstext OGH 13.01.1977 7 Ob 78/76 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 13.01.1977

RS OGH 1977/1/13 7Ob78/76

Norm: AKHB Art6 Abs2 litbKFG 1967 §64StVO §1
Rechtssatz: Die Obliegenheitsverletzung nach Art 6 Abs 2 lit b AKHB begeht nur, wer auf einer Straße mit öffentlichem Verkehr ein Kraftfahrzeug lenkt, ohne die entsprechende Lenkerberechtigung zu besitzen. Entscheidungstexte 7 Ob 78/76 Entscheidungstext OGH 13.01.1977 7 Ob 78/76 Schlagworte SW... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 13.01.1977

RS OGH 1973/10/19 11Os40/73

Norm: ABGB §1311 IIbStVO §1
Rechtssatz: Der Zweck der Verkehrsvorschriften ist nicht nur der, die Sicherheit der unmittelbar durch ein Verkehrsereignis Betroffenen, sondern auch aller jener zu gewährleisten, die bei Fortdauer der durch ein solches Ereignis geschaffenen Gefahrenlage betroffen werden können. Entscheidungstexte 11 Os 40/73 Entscheidungstext OGH 19.10.1973 11 Os 40/73 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 19.10.1973

RS OGH 1973/6/27 5Ob91/73, 4Ob501/75, 1Ob17/75, 1Ob518/76, 1Ob652/76, 1Ob578/79 (1Ob579/79), 1Ob7/79

Norm: ABGB §287JN §1 C VIbStVO §1
Rechtssatz: Eine Staße ist dann öffentlich anzusehen, wenn sie dem Gemeingebrauch dient (Krzizek, Der Gemeingebrauch an öffentlichen Straßen, ZVR 1960,121 ff). Darauf, ob für den Verkehr auf einer solchen Straße die StVo 1960 gilt (vgl § 1 StVO 1960), kommt es dagegen nicht an. Der Gemeingebrauch ist der jedermann ohne besondere Bewilligung zustehende Gebrauch eines öffentlichen Weges (vgl Haelka, Die Rechte an... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 27.06.1973

RS OGH 1972/6/13 8Ob114/72, 4Ob95/77

Norm: ABGB §2StVO §1StVO §4VStG §5
Rechtssatz: Auch für den ausländischen Fahrzeuglenker in Österreich besteht die Verpflichtung, sich über die Rechtsvorschriften ausreichend zu unterrichten, die er bei der Teilnahme am Straßenverkehr zu beachten hat. VwGH 21.05.1970, 1058/69 ZVR 1971/22 S 32 Entscheidungstexte 8 Ob 114/72 Entscheidungstext OGH 13.06.1972 8 Ob 114/72 Ähnlich wie;... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 13.06.1972

RS OGH 1971/11/11 2Ob93/71

Norm: StVO §1StVO §2 Abs1 Z1
Rechtssatz: Die Vorschriften der StVO 1960 sind bei Verkehrsunfällen im Hofe eines Bauernhauses nicht anzuwenden. Entscheidungstexte 2 Ob 93/71 Entscheidungstext OGH 11.11.1971 2 Ob 93/71 Veröff: RZ 1972,88 = ZVR 1973/116 S 151 European Case Law Identifier (ECLI) ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0073037 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 11.11.1971

RS OGH 1971/11/11 2Ob93/71, 2Ob199/72 (2Ob200/72), 4Ob83/75, 14Ob162/86

Norm: ABGB §1295 IId1StVO §1StVO §14 Abs3
Rechtssatz: Im Falle der Unanwendbarkeit der Vorschriften der StVO 1960 ergibt sich die Verpflichtung eines Fahrzeuglenkers, sich beim Rückwärtsfahren, sofern es die Verkehrssicherheit erfordert, eines geeigneten Einweisers zu bedienen, aus dem allgemeinen Gefährdungsverbot des § 335 StG. Entscheidungstexte 2 Ob 93/71 Entscheidungstext OGH 11.11... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 11.11.1971

TE OGH 1971/3/25 2Ob6/71

Am 14. 8. 1966 verursachte der Beklagte auf der Gerlos-Bundesstraße als Lenker seines PKWs einen Verkehrsunfall, bei dem Johann K, der Vater der Kläger, getötet wurde. Wegen dieses Unfalles wurde der Beklagte des Vergehens gegen die Sicherheit des Lebens nach § 335 StG, begangen durch Einhaltung einer zu hohen Geschwindigkeit, schuldig gesprochen. Mit der vorliegenden Klage machte der Erstkläger gegen den Beklagten zuletzt folgende Schadenersatzansprüche geltend: 1. Todfallskosten... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 25.03.1971

RS OGH 1971/2/18 2Ob27/71, 2Ob6/71, 2Ob282/76, 8Ob248/76, 2Ob177/77, 2Ob190/78, 2Ob192/78, 2Ob110/03

Norm: ABGB §1295 Ia2ABGB §1311 IIaABGB §1311 IIbStVO §1
Rechtssatz: Zweck der Straßenverkehrsbestimmungen ist es, die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten und Sachschaden zu verhüten, keineswegs jedoch, dritte, nicht unfallsbeteiligte Personen vor Vermögensschäden zu schützen. Entscheidungstexte 2 Ob 27/71 Entscheidungstext OGH 18.02.1971 2 Ob 27/71 Veröff: RZ 19... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 18.02.1971

TE OGH 1971/2/18 2Ob27/71

Rosa E, die Mutter der Kläger, wurde am 19. 9. 1967 bei einem Verkehrsunfall, den die beiden Beklagten als Lenker ihrer Kraftfahrzeuge verschuldeten, verletzt. Die Kläger begehrten gegenüber den Beklagten die Feststellung, daß diese ihnen zur ungeteilten Hand alles zu ersetzen hätten, was ihnen an gesetzlichem Unterhalt ihrer Mutter Rosa E in Zukunft entgehen werde. Hiezu brachten sie vor, ihre Mutter habe vor dem Unfall zur Gänze für ihre Pflege und Erziehung gesorgt. Unfallsbeding... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 18.02.1971

RS OGH 1971/1/21 2Ob165/70

Norm: StVO §1
Rechtssatz: Der Grundgedanke der StVO ist die Erreichung eines Höchstmaßes an Sicherheit. Leichtigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs. Entscheidungstexte 2 Ob 165/70 Entscheidungstext OGH 21.01.1971 2 Ob 165/70 Veröff: ZVR 1972/48 S 77 European Case Law Identifier (ECLI) ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0073034 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 21.01.1971

RS OGH 1970/10/1 2Ob266/70, 6Ob503/82, 5Ob262/08b

Norm: StVO §1
Rechtssatz: Die Begriffe "öffentliche Straße" und "Straße mit öffentlichem Verkehr" sind nicht ident. Entscheidungstexte 2 Ob 266/70 Entscheidungstext OGH 01.10.1970 2 Ob 266/70 Veröff: ZVR 1971/92 S 122 6 Ob 503/82 Entscheidungstext OGH 06.10.1982 6 Ob 503/82 Beisatz: Es ist zwar jede öffentliche Stra... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 01.10.1970

Entscheidungen 1-30 von 35