Entscheidungen zu § 41 WRG 1959

Verwaltungsgerichtshof

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Entscheidungen 361-390 von 395

RS Vwgh 1991/2/12 90/07/0090

Index: 81/01 Wasserrechtsgesetz
Norm: WRG 1959 §111 Abs4;WRG 1959 §41;WRG 1959 §63;
Rechtssatz: Die in einer Verhandlung ausgesprochene Zustimmung eines Dritten zu einem eingebrachten Projekt (hier: Regulierung) bedeutet noch keine Abstandnahme des Zustimmenden von Einwendungen gegen die dabei notwendig werdende Grundinanspruchnahme. Um die Fiktion der Einräumung einer Dienstbarkeit gemäß § 111 Abs 4 WRG hintanzuh... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh | 12.02.1991

RS Vwgh 1991/2/12 90/07/0090

Index: 81/01 Wasserrechtsgesetz
Norm: WRG 1959 §41;WRG 1959 §63;
Rechtssatz: Ist die Überbrückung eines Baches ein Teil eines den Zwecken des § 63 WRG entsprechenden Regulierungsvorhabens im Sinne des § 41 WRG, so darf die Nichtbeibringung der Zustimmung eines durch das Vorhaben betroffenen Grundeigentümers noch nicht zur Abweisung des Bewilligungsansuchens für das genannte Vorhaben führen (Hinweis E 18.10.1988, 8... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh | 12.02.1991

TE Vwgh Erkenntnis 1990/11/12 89/15/0024

Der Beschwerdeführer ist ein aus vier Gemeinden gebildeter, mit Bescheid der Salzburger Landesregierung vom 21. August 1974 gemäß § 99 Abs. 1 lit. h, § 87 Abs. 4 und § 88 Abs. 1 lit. a des Wasserrechtsgesetzes (WRG) 1959 wasserrechtsbehördlich anerkannter Wasserverband. Zweck des Verbandes ist insbesondere die Beseitigung und Reinigung von Abwässern sowie die Errichtung und Betreuung der hiezu erforderlichen Anlagen (Sammler, Kläranlagen udgl.) im Verbandsbereich, die Reinhaltung von ... mehr lesen...

Entscheidung | Vwgh Erkenntnis | 12.11.1990

RS Vwgh 1990/11/12 89/15/0024

Index: 32/03 Steuern vom Vermögen81/01 Wasserrechtsgesetz
Norm: GrStG §2 Z9 litd;WRG 1959 §41; Beachte Besprechung in: ÖStZB 1991, 570;
Rechtssatz: Nach dem Befreiungstatbestand des § 2 Z 9 lit d GrStG ist einerseits für Einrichtungen, die von einer Gebietskörperschaft, einer Wassergenossenschaft oder einem Wasserverband im Interesse der Ordnung und Verbesserung derWasserverhältnisse und Bodenverhä... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh | 12.11.1990

TE Vwgh Erkenntnis 1990/10/2 86/07/0278

Mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Völkermarkt vom 16. Mai 1983 wurde der nun am Verfahren vor dem Verwaltungsgerichtshof mitbeteiligten Gemeinde gemäß §§ 38 Abs. 1, 41, 98 Abs. 1, 111 und 112 Abs. 1 WRG 1959 unter verschiedenen Auflagen die wasserrechtliche Bewilligung zur Herstellung einer "Zumessung" des Wasserabflusses mittels Betonrohren und der Aufdämmung der Geländehöhe innerhalb des Bachbettes des G-See-Abflusses im Bereich der Querung dieses Gerinnes mit der Parzelle 990... mehr lesen...

Entscheidung | Vwgh Erkenntnis | 02.10.1990

TE Vwgh Beschluss 1990/8/28 AW 90/07/0028

Mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Gmünd vom 13. Dezember 1988 wurde der nun am Verfahren vor dem Verwaltungsgerichtshof mitbeteiligten Partei die wasserrechtliche Bewilligung zur Instandsetzung und Wiederinbetriebnahme einer Wasserkraftanlage erteilt. Mit Bescheid derselben Behörde vom 28. Dezember 1989 wurden die Einwendungen der Beschwerdeführer gegen das Vorhaben sowie ihre Anträge auf Zustellung des Bescheides vom 13. Dezember 1988 und auf Akteneinsicht mangels Parteistellun... mehr lesen...

Entscheidung | Vwgh Beschluss | 28.08.1990

RS Vwgh 1990/8/28 AW 90/07/0028

Index: 10/07 Verwaltungsgerichtshof81/01 Wasserrechtsgesetz
Norm: VwGG §30 Abs2;WRG 1959;
Rechtssatz: Einem Beschwerdeführer könnte nie eine Rechtsstellung - vorläufig - zuerkannt werden, die er vor Erlassung des angefochtenen Bescheides nicht besessen hat und deshalb auch nicht im Fall von dessen Aufhebung besäße. Schlagworte Vollzug European Case Law Identifier (ECLI) ... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh | 28.08.1990

RS Vwgh 1990/8/28 AW 90/07/0028

Index: 10/07 Verwaltungsgerichtshof81/01 Wasserrechtsgesetz
Norm: VwGG §30 Abs2;WRG 1959;
Rechtssatz: Nichtstattgebung - Parteistellung in einem wasserrechtlichen Verfahren - Voraussetzung für eine Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung ist die Vollzugstauglichkeit des bekämpften Bescheides. Sie fehlt bei der Abweisung oder Zurückweisung von Ansuchen. Schlagworte Vollzug Eur... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh | 28.08.1990

RS Vwgh 1990/8/13 AW 90/07/0022

Index: 10/07 Verwaltungsgerichtshof81/01 Wasserrechtsgesetz
Norm: VwGG §30 Abs2;WRG 1959;
Rechtssatz: Stattgebung - wasserrechtliche Bewilligung - Zwingende öffentliche Interessen stehen der beantragten aufschiebenden Wirkung offenbar nicht entgegen. Mit Rücksicht darauf, daß weder die belangte Behörde noch die Mitbeteiligte gegen die Behauptung der Beschwerdeführerin, ihr drohten durch die Realisierung des Projek... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh | 13.08.1990

TE Vwgh Beschluss 1990/7/17 90/07/0094

Der Beschwerdeführer macht in seiner auf Art. 132 B-VG beruhenden Säumnisbeschwerde Verletzung der Entscheidungspflicht durch den Landeshauptmann von Salzburg geltend, weil dieser über einen vom Beschwerdeführer gestellten Antrag in einer Wasserrechtssache aus dem Jahr 1989 bisher nicht entschieden habe. Daß eine Säumnisbeschwerde gegen den Landeshauptmann als Organ der mittelbaren Bundesverwaltung unzulässig ist (siehe dazu auch die bei Dolp, Die Verwaltungsgerichtsbarkei, 3. Auflage... mehr lesen...

Entscheidung | Vwgh Beschluss | 17.07.1990

TE Vwgh Beschluss 1990/7/4 AW 90/07/0020

Mit Bescheid des Landeshauptmannes von Niederösterreich als Wasserrechtsbehörde erster Instanz vom 30. Juni 1988 wurde der Beschwerdeführerin aufgetragen, innerhalb von vier Monaten ab Rechtskraft des Bescheides auf näher bezeichneten Grundstücken bewilligungslos vorgenommene Ablagerungen von Abfällen aus ihrer Textilerzeugung und -verarbeitung, ferner von Papier- und Plastikabfällen sowie Kartonagen zu entfernen. Diesen Auftrag hat im Instanzenzug der Bundesminister für Land- und For... mehr lesen...

Entscheidung | Vwgh Beschluss | 04.07.1990

RS Vwgh 1990/7/4 AW 90/07/0020

Index: 10/07 Verwaltungsgerichtshof81/01 Wasserrechtsgesetz
Norm: VwGG §30 Abs2;WRG 1959;
Rechtssatz: Nichtstattgebung - wasserpolizeilicher Auftrag - Im vorliegenden Fall ist von einer bereits eingetretenen Grundwasserverunreinigung auszugehen, in bezug auf die vorläufig nicht ausgeschlossen werden kann, daß sie von den durch den Auftrag betroffenen Ablagerungen herrührt und im Fall der Bewilligung eines Aufschub... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh | 04.07.1990

TE Vwgh Beschluss 1990/4/12 AW 90/07/0017

Der vorliegende Antrag auf Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung betrifft einen Bescheid des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, mit dem ein vom Beschwerdeführer - wegen Nichterledigung der Berufung eines Dritten gegen den Bescheid einer Bezirkshauptmannschaft, worin das Erlöschen bestimmter Wasserbenutzungsrechte festgestellt und letztmalige Vorkehrungen vorgeschrieben worden waren, durch welche der Beschwerdeführer Eingriffe in seine dinglichen Rechte befürchtet - eingeb... mehr lesen...

Entscheidung | Vwgh Beschluss | 12.04.1990

RS Vwgh 1990/4/12 AW 90/07/0017

Index: 10/07 Verwaltungsgerichtshof81/01 Wasserrechtsgesetz
Norm: VwGG §30 Abs2;WRG 1959;
Rechtssatz: Nichtstattgebung - Erlöschen von Wasserbenutzungsrechten - Da mit dem angefochtenen Verwaltungsakt spruchmäßig lediglich nichtstattgebend über einen Antrag betreffend den Übergang der Zuständigkeit zur Entscheidung, nicht aber in der Sache entschieden wurde, sind mit dem in Beschwerde gezogenen Bescheid mögliche E... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh | 12.04.1990

TE Vwgh Beschluss 1990/4/9 AW 90/07/0013

Der vorliegende Antrag auf Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung betrifft einen in Beschwerde gezogenen Rechtsmittelbescheid, mit dem ein durch Berufung der im verwaltungsgerichtlichen Verfahren mitbeteiligten Parteien bekämpfter unterinstanzlicher Bescheid gemäß § 66 Abs. 4 AVG 1950 behoben wurde, welcher den aufrechten Bestand eines Wasserbenutzungsrechtes der erstbeschwerdeführenden Partei festgestellt hatte. Diese Feststellung ist nie rechtskräftig geworden; mit dem Berufungsbesc... mehr lesen...

Entscheidung | Vwgh Beschluss | 09.04.1990

RS Vwgh 1990/4/9 AW 90/07/0013

Index: 10/07 Verwaltungsgerichtshof40/01 Verwaltungsverfahren81/01 Wasserrechtsgesetz
Norm: AVG §66 Abs4;VwGG §30 Abs2;WRG 1959;
Rechtssatz: Nichtstattgebung - wasserrechtliche Bewilligung - Kassatorische Berufungsbescheide (§66 Abs 4 AVG) sind einem Vollzug nicht zugänglich. Dem Aufschiebungsbegehren war daher wegen Fehlens einer maßgebenden Voraussetzung für die Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung nicht zu en... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh | 09.04.1990

TE Vwgh Beschluss 1990/3/27 90/07/0030

Die Beschwerdeführer machen in ihrer auf Art. 132 B-VG gestützten Säumnisbeschwerde Verletzung der Entscheidungspflicht durch den Landeshauptmann von Niederösterreich geltend, weil dieser über ihre Berufung vom 3. Juli 1987 in einer Wasserrechtsangelegenheit bisher nicht entschieden habe. Daß eine Säumnisbeschwerde gegen den Landeshauptmann als Organ der mittelbaren Bundesverwaltung unzulässig ist (siehe dazu auch die bei Dolp, Die Verwaltungsgerichtsbarkeit3, S. 212, angeführte Recht... mehr lesen...

Entscheidung | Vwgh Beschluss | 27.03.1990

TE Vwgh Beschluss 1990/3/27 90/07/0033

Die Beschwerdeführer machen in ihrer auf Art. 132 B-VG gestützten Säumnisbeschwerde Verletzung der Entscheidungspflicht durch den Landeshauptmann von Niederösterreich geltend, weil dieser über ihre Berufung vom 8. August 1989 in einer Wasserrechtsangelegenheit bisher nicht entschieden habe. Daß eine Säumnisbeschwerde gegen den Landeshauptmann als Organ der mittelbaren Bundesverwaltung unzulässig ist (siehe dazu auch die bei Dolp, Die Verwaltungsgerichtsbarkeit3, S. 212, angeführte Rec... mehr lesen...

Entscheidung | Vwgh Beschluss | 27.03.1990

TE Vwgh Erkenntnis 1990/3/13 89/07/0157

Der Beschwerdeführer hat mit Eingabe vom 30. Jänner 1987 bei der Bezirkshauptmannschaft Leibnitz (BH) um wasserrechtliche Bewilligung für eine Abänderung seiner Teichanlage (PZ. nn1 des Wasserbuches) angesucht. In seiner im Zuge dieses Verfahrens erstatteten Eingabe vom 22. Februar 1988 vertrat der Beschwerdeführer dann den Standpunkt, diese Teichanlage sei überhaupt nicht wasserrechtlich genehmigungspflichtig. Der Beschwerdeführer beantragte deshalb mit dieser Eingabe " ... eine besc... mehr lesen...

Entscheidung | Vwgh Erkenntnis | 13.03.1990

RS Vwgh 1990/3/13 89/07/0157

Index: 40/01 Verwaltungsverfahren81/01 Wasserrechtsgesetz
Norm: AVG §56;WRG 1959;
Rechtssatz: Im WRG ist ein Feststellungsbescheid über die Notwendigkeit oder Entbehrlichkeit einer wasserrechtlichen Bewilligung nicht vorgesehen. Vielmehr ist darüber im Rahmen des dafür gesetzlich vorgesehenen Bewilligungsverfahrens zu entscheiden (Hinweis E 30.1.1964, 1907/63, VwSlg 6223 A/1964). Schlagworte ... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh | 13.03.1990

RS Vwgh 1990/2/19 AW 90/07/0002

Index: 10/07 Verwaltungsgerichtshof81/01 Wasserrechtsgesetz
Norm: VwGG §30 Abs2;WRG 1959;
Rechtssatz: Nichtstattgebung - wasserpolizeilicher Auftrag - Mit dem angefochtenen Bescheid wurde dem Bf ein wasserpolizeilicher Auftrag erteilt, entweder mit einem entsprechenden Projekt um die nachträgliche Erteilung der wasserrechtlichen Bewilligung für die Ableitung ihrer betrieblichen Abwässer in die öff Kanalisation anz... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh | 19.02.1990

RS Vwgh 1990/1/30 AW 90/07/0004

Index: 10/07 Verwaltungsgerichtshof81/01 Wasserrechtsgesetz
Norm: VwGG §30 Abs2;WRG 1959;
Rechtssatz: Nichtstattgebung - Abweisung des Antrages auf Wiederaufnahme des Verfahrens in einer Wasserrechtsangelegenheit - Mit dem angefochtenen Bescheid wurde der Wiederaufnahmsantrag des Bf in einer Wasserrechtsangelegenheit gem § 69 AVG abgewiesen. Der angefochtene Bescheid ist offenkundig einem Vollzug gar nicht zugängl... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh | 30.01.1990

RS Vwgh 1989/12/19 88/07/0096

Index: 81/01 Wasserrechtsgesetz
Norm: WRG 1959 §38 Abs1;WRG 1959 §41;WRG 1959 §42 Abs1;
Rechtssatz: Bei der Verrohrung eines fließenden Gewässers handelt es sich nicht um eine Anlage iSd § 38 Abs 1 WRG, sondern um einen Schutz- und Regulierungswasserbau iSd § 41 WRG, weil auf diese Weise schädlichen Einwirkungen des Wassers begegnet wird (Hinweis E 26.6.1984, 84/07/0068 und E 12.12.1989, 88/07/0010). ... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh | 19.12.1989

RS Vwgh 1989/12/12 88/07/0010

Index: 81/01 Wasserrechtsgesetz
Norm: WRG 1959 §38;WRG 1959 §41;WRG 1959 §42 Abs1;
Rechtssatz: Wenn ein fließendes Gewässer zur Gänze, also einschließlich des allfälligen Hochwassers, verrohrt wird, handelt es sich um einen Schutz- und Regulierungswasserbau und nicht um eine Anlage innerhalb der Grenzen des Hochwasserabflusses (Hinweis E 26.6.1984, 84/07/0068). European Case Law Identifier ... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh | 12.12.1989

RS Vwgh 1989/6/27 89/07/0009

Index: 40/01 Verwaltungsverfahren81/01 Wasserrechtsgesetz
Norm: AVG §8;WRG 1959 §138;WRG 1959 §41;
Rechtssatz: Eine Güterweggemeinschaft (Bringungsgemeinschaft) kann Adressat eines wasserpolizeilichen Auftrages nach den §§ 41, 138 WRG sein. European Case Law Identifier (ECLI) ECLI:AT:VWGH:1989:1989070009.X02 Im RIS seit 26.04.2007 Zule... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh | 27.06.1989

RS Vwgh 1989/6/27 89/07/0009

Index: L66203 Landw Bringungsrecht Güter- und Seilwege Niederösterreich81/01 Wasserrechtsgesetz
Norm: GSLG NÖ §16;WRG 1959 §41;
Rechtssatz: Das Fehlen einer Satzung einer Güterweggemeinschaft und das Nichtvorliegen eines Protokolls über das Zustandekommen von Vollversammlungsbeschlüssen schließen das rechtsgültige Zustandekommen solcher Vollversammlungsbeschlüsse nicht aus. European Case La... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh | 27.06.1989

RS Vwgh 1989/6/27 89/07/0009

Index: L66203 Landw Bringungsrecht Güter- und Seilwege Niederösterreich81/01 Wasserrechtsgesetz
Norm: GSLG NÖ §16;WRG 1959 §41;
Rechtssatz: Die wasserrechtlich bewilligungspflichtige Einbringung von Steinmaterial und Abraummaterial in den Sohlgurt unterhalb der - brücke (§ 41 Abs 1 WRG) gehört nicht zu den Geschäften, die nach § 16 Abs 3 NÖ GSLG allein dem Vorstand bzw dem Obmann obliegen, sondern gehört zum Gesch... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh | 27.06.1989

RS Vwgh 1989/6/13 89/07/0006

Index: 81/01 Wasserrechtsgesetz
Norm: WRG 1959 §102 Abs1;WRG 1959 §15 Abs1;WRG 1959 §38;WRG 1959 §41;
Rechtssatz: Das WRG enthält keine Vorschriften, nach welchen Fischereiberechtigte gegen nach § 38 WRG zu bewilligende Vorhaben Einwendungen oder ein Recht auf Entschädigung geltend machen können. Hiefür steht gemäß § 1 JN vielmehr der Zivilrechtsweg offen. § 102 Abs 1 lit b WRG iVm § 41 Abs 5 WRG nimmt nämlich hin... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh | 13.06.1989

RS Vwgh 1989/2/28 88/07/0085

Index: 80/02 Forstrecht81/01 Wasserrechtsgesetz
Norm: ForstG 1975 §11 Abs1;WRG 1959 §100;WRG 1959 §105;WRG 1959 §111;WRG 1959 §41;WRG 1959 §98;WRG 1959 §99;
Rechtssatz: Die Erstellung und allfällige Abänderung eines Gefahrenzonenplanes ist gem § 11 ForstG Sache der Forstbehörden; im Wasserrechtsverfahren ist auf darauf abzielende Einwendungen nicht einzugehen. European Case Law Identifier (... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh | 28.02.1989

RS Vwgh 1987/11/26 87/07/0086

Index: 81/01 Wasserrechtsgesetz
Norm: WRG 1959 §138 Abs1 lita;WRG 1959 §41; Beachte Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden):85/07/0148
Rechtssatz: Die Beseitigung einer konsenslos in ein Gewässer eingebauten (und somit eine eigenmächtige Neuerung iSd § 138 Abs 1 lit a WRG 1959 darstellende) Sohlschwelle dient der "Herstellung des gesetzmäßigen Zustandes" iSd § 138 W... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh | 26.11.1987

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