Entscheidungen zu § 7 Abs. 2 WG 2001

Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG)

85 Dokumente

Entscheidungen 61-85 von 85

RS OGH 1992/5/26 5Ob46/92

Norm: WGG 1979 §13WGG 1979 §39 Abs10WGG 1940 §7 Abs2
Rechtssatz: Es ist konsequent, die Berechnung der Grundkosten, die nach § 7 Abs 2 WGG 1940 in Verbindung mit § 11 Abs 3 WGGDV 1940 anders kalkuliert wurden als nach jetzt geltendem Recht, vom effektiven Baubeginn abhängig zu machen, weil anzunehmen ist, daß sich eine gemeinnützige Bauvereinigung erst nach Fertigstellung ihrer Grundkostenkalkulation und Baukostenkalkulation zum Baub... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 26.05.1992

TE OGH 1992/5/26 5Ob46/92

Entscheidungsgründe: Die beklagte Partei, eine gemeinnützige Bauvereinigung, hat von 1974 an in drei Bauabschnitten die Wohnungseigentumsanlage Südpark in B***** errichtet. Mit Anwartschaftsvertrag vom 21.9.1979 und Kaufvertrag vom 2.2.1983 erwarben die Kläger den zur Wohnung top 4 im Haus B*****weg Stiege 3 gehörigen Mindestanteil und wurden 1984 als Wohnungseigentümer im Grundbuch eingetragen. Die Gesamtnutzfläche der Wohnungseigentumsanlage beläuft sich auf 11.025,66 m2, wovo... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 26.05.1992

RS OGH 1992/4/28 5Ob44/92

Norm: WGG 1940 §7 Abs2
Rechtssatz: Vorschriften, wonach ein gemeinnütziges Wohnungsunternehmen von seinen Mietern nicht mehr als das nach dem Prinzip der Wirtschaftlichkeitsberechnung oder Lastenberechnung angemessene Entgelt verlangen durfte, existierten vor 1979 lediglich für Wohnungen (§ 7 Abs 2 WGG 1940 in Verbindung mir § 11 Abs 3 WGV); für Geschäftsräumlichkeiten galten keine Zinsbildungsbestimmungen. Eine vom Gesetzgeber gewol... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 28.04.1992

TE OGH 1991/9/18 1Ob556/91

Entscheidungsgründe: Gegen Ing. Wilhelm ***** ist beim Erstgericht ein Strafverfahren anhängig. Der Kläger ist sein Verteidiger. Am 12.3.1990 veranstaltete die FPÖ Villach zum Thema "Zellstoffskandal St. Magdalen" im Gasthaus Sternig einen Informationsabend. Bei dieser Veranstaltung behauptete Landtagsabgeordneter *****, es sei ein Geldbetrag von 36 Mill. sfr in die Schweiz geflossen, in einer Bankbestätigung werde festgestellt, daß nun Ing. Wilhelm ***** diesen Geldbetrag besitze... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 18.09.1991

TE OGH 1990/11/20 4Ob160/90

Entscheidungsgründe: Im Theater an der Wien sollte während der Aufführungen des Musicals "Das Phantom der Oper" jeweils ein über dem Zuschauerraum hängender Luster bis knapp über die Köpfe des Publikums abstürzen und dann - über den Orchestergraben - zur Bühne hin abgelenkt werden. Zunächst war der Beklagte beauftragt, die im Theater an der Wien bestehende Anlage für einen "Lustersturz" zu überprüfen und geeignete Sicherungsmaßnahmen vorzuschlagen; es war nämlich zu Fehlfunktion... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 20.11.1990

TE OGH 1990/11/6 4Ob135/90

Entscheidungsgründe: Die Klägerin ist Inhaberin von Gewerbeberechtigungen für das Pfandleihgeschäft, für die Veranstaltung von Versteigerungen beweglicher Sachen aller Art, für den Handel mit Antiquitäten und Kunstgegenständen, für die Schätzung und Verwahrung beweglicher Sachen aller Art und für das Handelsgewerbe gemäß § 103 Abs 1 lit b Z 25 GewO 1973, eingeschränkt auf den Kleinhandel; sie betreibt auch den Handel mit Uhren und Juwelen. Die Klägerin übt ihre Tätigkeit in ihr... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 06.11.1990

RS OGH 1990/6/26 4Ob519/90

Norm: UWG §7 Abs2 G UWG § 7 heute UWG § 7 gültig ab 20.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2022 UWG § 7 gültig von 23.11.1984 bis 19.07.2022
Rechtssatz: Der Anspruch auf Widerruf steht auch in den Fällen des § ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 26.06.1990

TE OGH 1990/6/26 4Ob519/90

Entscheidungsgründe: Der Kläger ist seit 1962 Inhaber und Leiter der Schischule in Pertisau, wo er auch einen Schiverleih betreibt. Die erstbeklagte KG betreibt seit etwa 1983 in Pertisau gleichfalls einen Schiverleih; die Zweitbeklagte ist die einzige persönlich haftende Gesellschafterin der Erstbeklagten. Am 21.12.1987 richtete der Beklagtenvertreter namens der Erstbeklagten nachstehendes Schreiben an das Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung II c: Am 21.12.1987 richtete... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 26.06.1990

TE OGH 1989/12/5 4Ob126/89

Entscheidungsgründe: Die erstbeklagte OHG ist die Medieninhaberin (Verlegerin) der "Vorarlberger Nachrichten"; der Zweitbeklagte, die Drittbeklagte und der Viertbeklagte sind persönlich haftende Gesellschafter dieser Gesellschaft. Am 31. Mai 1988 erschien auf der Wirtschaftsseite der "Vorarlberger Nachrichten" unter der Überschrift "Die Suche nach Interessenten für das Elektra-Werk geht weiter" ein Artikel folgenden Inhalts: "Das Prädikat 'Ente' verdient die große Aufmachung ein... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 05.12.1989

RS OGH 1988/10/11 4Ob375/86

Norm: WGG 1979 §7 Abs2
Rechtssatz: § 7 Abs 2 WGG kann nach den erläuternden Bedingungen zu dieser Gesetzesstelle nur dahin verstanden werden, daß sich die Verwaltungstätigkeit einer gemeinnützigen Bauvereinigung jedenfalls auch auf solche Baulichkeiten (oder Teile davon) erstreckt, die von ihr selbst errichtet worden sind. Paragraph 7, Absatz 2, WGG kann nach den erläuternden Bedingungen zu dieser Gesetzesstelle nur dahin verstanden ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 11.10.1988

RS OGH 1988/10/11 4Ob375/86

Norm: WGG 1979 §7 Abs2 Z3
Rechtssatz: Eine zahlenmäßige Beschränkung auf einen Stellplatz für je eineinhalb Wohneinheiten (vgl § 36 Abs 3 Wr GragenG in Verbindung mit der Verordnung LGBl 1975/9: "Pflichtstellplatz" als Mindestanzahl) entspricht nicht mehr den Realitäten im dichtverbauten städtischen Gebiet; auch eine darüber hinausgehende Anzahl an Einstellplätzen dient noch überwiegend der Befriedigung des Bedarfs der Hausbewohner. ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 11.10.1988

RS OGH 2004/5/26 4Ob560/87, 2Ob65/00y, 7Ob86/04d

Norm: JWG §4 oöJWG §7 Abs2 JWG § 4 gültig von 01.07.1989 bis 30.04.2013 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 69/2013
Rechtssatz: Trägt der Fürsorgeverband die Kosten der freiwilligen Erziehungshilfe, die den Lebensbedarf des Minderjährigen ganz oder jedenfalls weitgehend sichert, erbringt er damit keine Unterhaltsleistungen für den Unterhaltspflichtigen, sonde... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 29.09.1987

TE OGH 1987/9/29 4Ob560/87

Begründung: Das Erstgericht erhöhte den vom Vater des am 5.9.1976 unehelich geborenen Helmut H*** zu leistenden Unterhalt auf Antrag des Amtsvormundes nach Erhebungen über die Leistungsfähigkeit des Unterhaltspflichtigen ab 1.11.1986 von S 1.550 auf S 2.700 monatlich. Das Rekursgericht gab dem Rekurs des Vaters gegen die Auferlegung S 2.000 monatlich übersteigender Unterhaltszahlungen statt und wies das Mehrbegehren ab. Es stellte fest, daß dem Minderjährigen mit Bescheid der B... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 29.09.1987

TE OGH 1987/5/19 4Ob391/86 (4Ob392/86)

Entscheidungsgründe: Der klagende Verein verlegt und vertreibt Bücher und Schriften, die sich mit Heilkräutern befassen. Die Beklagte ist Medieninhaberin der illustrierten Wochenschrift "B***E", die sie auch in Österreich vertreibt. Im Heft Nr. 45 dieser Zeitschrift vom 30. Oktober 1985 werden unter der Schlagzeile "Ich und meine Gesundheit" auf den Seiten 160 bis 171 "ganz persönliche Ratschläge für Körper, Geist und Seele" erteilt. Auf Seite 168 wirbt ein Bestellkupon für ein So... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 19.05.1987

TE OGH 1987/2/10 5Ob6/87

Entscheidungsgründe: Die beklagte Partei, die G*** W***- UND S*** MBH E***, errichtete Mitte der Siebzigerjahre als Wohnungseigentumsorganisatorin auf der ihr gehörenden Liegenschaft EZ 798 KG Schladming das Haus Schladming, Hochstraße 587/588. Dieses Projekt wurde von der beklagten Partei auch mittels eines von der W*** S*** W*** V*** (künftig nur mehr kurz W*** S*** genannt) gewährten Darlehens finanziert. Zur Besicherung der daraus resultierenden Rückzahlungsforderung wurde die... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 10.02.1987

TE OGH 1985/8/28 6Ob630/85

Begründung: Der Beklagte hatte als Bauherr ebenso wie sein Grundnachbar den Kläger als Architekten mit der Planung und der Bauaufsicht seines Bauvorhabens beauftragt. Am 5. März 1981 fand auf der Baustelle des Grundnachbarn des Beklagten eine Besprechung statt. Bei dieser Gelegenheit äußerte der Beklagte in Gegenwart des Klägers, seines Grundnachbarn und dessen nunmehriger Ehefrau, seiner eigenen Gattin und eines Baumeisters anläßlich der Erörterung von Baumängelbeanstandungen unt... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 28.08.1985

TE OGH 1981/11/10 5Ob10/81

Die beklagte gemeinnützige Wohn- und Siedlungsgenossenschaft errichtete als Wohnungseigentumsorganisatorin unter Inanspruchnahme von Mitteln der Wohnbauförderung 1968 auf ihr gehörigen Liegenschaften Eigentumswohnungen. Mit dem Vorvertrag vom 20. Juli 1976 sicherte sie den Klägern die Wohnung Nr. 51 an der 1. Stiege zu. Punkt III dieses Vorvertrages enthält u. a. folgende Bestimmungen: Punkt römisch drei dieses Vorvertrages enthält u. a. folgende Bestimmungen: "Der Kaufpreis fü... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 10.11.1981

RS OGH 1996/11/12 4Ob538/79, 7Ob778/82 (7Ob779/82), 5Ob78/85, 5Ob6/87, 5Ob46/92, 5Ob1084/92, 5Ob2355

Norm: WGG 1940 §7 Abs2WGG 1940 §13WGG 1940 §15WGG 1940 §21 Abs1DVWGG 1940 §11 Abs3
Rechtssatz: § 7 Abs 2 WGG 1940 gewährt dem Erwerber einer Wohnung - im Gegensatz zum WGG - keinen zivilrechtlichen Anspruch auf Überprüfung der Angemessenheit des Kaufpreises. Erst das neue WGG enthält Bestimmungen, wonach Vereinbarungen, die gegen die Berechnung des Preises für die Übertragung des Miteigentums (Einräumung des Wohnungseigentums) versto... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 10.07.1979

RS OGH 1996/11/12 4Ob538/79, 5Ob10/81, 5Ob2355/96a

Norm: WGG 1979 §39 Abs8 Z3WGG 1940 §7 Abs2DVWGG 1940 §11 Abs3
Rechtssatz: Die Bestimmungen des WGG 1940 über die Angemessenheit des Kaufpreises legen (arg: Überschrift des 2.Abschnittes - §§ 2 bis 15 - ), nur die Voraussetzungen für die Anerkennung des Wohnungsunternehmens als gemeinnützig fest. Der Wohnungswerber ist nicht Normadressat der ausschließlich die Rechtsverhältnisse gemeinnütziger Wohnungsunternehmen regelnden Vorschrifte... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 10.07.1979

RS OGH 2018/3/22 4Ob302/65, 4Ob329/69, 4Ob31/93, 4Ob2246/96i, 4Ob174/97k, 6Ob184/04h, 6Ob260/07i, 4O

Norm: UWG §7 Abs2 E3 ABGB §1330 Abs2 BI UWG § 7 heute UWG § 7 gültig ab 20.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2022 UWG § 7 gültig von 23.11.1984 bis 19.07.2022 ABGB § 1330 heute ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 12.01.1965

TE OGH 1964/12/9 6Ob316/64

Die klagende Partei begehrt aus dem Gründe: des § 1330 (2) ABGB., den Beklagten zu verurteilen, er sei schuldig, die von ihm Anfang Juli 1963 in R. aufgestellte Behauptung, der von der klagenden Partei erzeugte A.-Grünfuttersilo halte nicht länger als fünf Jahre, weil die Säuren das Aluminium auffräßen, zu widerrufen und zu unterlassen sowie dem Kläger die Befugnis zu erteilen, diesen Widerruf in zwei Zeitungen auf Kosten des Beklagten zu veröffentlichen. Die klagende Partei begehrt... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 09.12.1964

RS OGH 1968/5/2 8Ob242/64, 6Ob102/68

Norm: WWG 1940 §7 Abs2DVWGG 1940 §11 Abs3
Rechtssatz: Zulässigkeit der Vereinbarung eines variablen Mietzinses "Nach den Richtlinien (id est des Prüfungsverbandes)". Entscheidungstexte 8 Ob 242/64 Entscheidungstext OGH 08.09.1964 8 Ob 242/64 Veröff: EvBl 1965/5 S 14 = MietSlg 16625(30) 6 Ob 102/68 Entscheidungstext ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 08.09.1964

TE OGH 1962/11/14 7Ob283/62

Die fünf Beklagten verfaßten ein mit 26. März 1960 bzw. 11. April 1960 datiertes, an alle Buchhandlungen, Zeitschriftenvertriebe, Trafiken und sonstige Zeitschriftenverschleißstellen im Verwaltungsbezirk Wels gerichtetes Rundschreiben, in welchem die Adressaten aufgefordert werden, der gefährdeten Jugend dadurch zu helfen, daß sie minderwertige Lektüre wie "B.-Hefte. C.-strips, A.- Hefte u. dgl." nicht öffentlich auflegen und an Jugendliche nicht abgeben. Wegen Verfassung und Verbr... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 14.11.1962

RS OGH 1998/3/24 6Ob433/59, 1Ob131/68, 5Ob276/97t, 5Ob277/97i, 5Ob271/97g

Norm: ABGB §1090 IIe WGG §7 Abs2 ABGB § 1090 heute ABGB § 1090 gültig ab 01.01.1812 WGG Art. 1 § 7 heute WGG Art. 1 § 7 gültig ab 01.08.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 85/2019 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 22.12.1959

RS OGH 2018/6/28 4Ob312/59, 6Ob165/01k, 6Ob249/16k, 6Ob24/17y, 6Ob28/17m, 6Ob151/17z, 6Ob88/18m

Norm: ABGB §1330 BV UWG §7 Abs2 E3 ABGB § 1330 heute ABGB § 1330 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916 UWG § 7 heute UWG § 7 gültig ab 20.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2022 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 07.04.1959

Entscheidungen 61-85 von 85

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten