Entscheidungen zu § 349 EO

Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG)

155 Dokumente

Entscheidungen 31-60 von 155

TE OGH 2001/4/24 10Ob87/01v

Begründung: Rechtliche Beurteilung Die Entscheidung des Berufungsgerichtes beruht auf dem durch die Judikatur vorgegebenen Grundsatz, wonach eine ungenaue oder unrichtige Bezeichnung des Bestandobjektes präzisiert bzw korrigiert werden kann, wenn für den Prozessgegner klar sein musste, worauf sich die Aufkündigung - bzw im vorliegenden Fall die Räumungsklage - bezieht. "Unwesentliche Fehler" in der Bezeichnung des Bestandobjektes, die keinen Zweifel... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 24.04.2001

TE OGH 2001/2/26 3Ob70/00s

Begründung: Die Klägerin und ihr früherer Ehemann, deren Ehe mit Urteil vom 31. 5. 1994 aus gleichteiligem Verschulden geschieden wurde, bewohnten während aufrechter Ehe ein Haus auf einer in W***** gelegenen Liegenschaft. In das beim Erstgericht anhängige Verfahren zur Aufteilung des ehelichen Gebrauchsvermögens und der ehelichen Ersparnisse wurde auch diese Liegenschaft einbezogen. Aufgrund eines vollstreckbaren Notariatsaktes wurde mit Beschluss des Erstgerichtes vom 21.... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 26.02.2001

TE OGH 2000/11/23 2Ob315/99h

Begründung: Die Klägerin kündigte als Mieterin das Bestandverhältnis über das Bürogebäude *****zum 31. 12. 1999 gerichtlich auf. Im Vorbringen der am 17. 12. 1998 beim Erstgericht überreichten Aufkündigung bezeichnete sie die gekündigte Vermieterin zwar ausdrücklich als Alleineigentümerin der genannten Liegenschaft und des darauf errichteten Bürogebäudes; im
Kopf: dieses Schriftsatzes gab die Klägerin den Firmenwortlaut der gekündigten Partei jedoch insoweit unvollständig an, a... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 23.11.2000

TE OGH 2000/7/12 3Ob32/00b

Begründung: Das Erstgericht hatte einer Bank die Zwangsversteigerung einer Liegenschaft in Wien mit einer Villa bewilligt. Im Zuge dieses Zwangsversteigerungsverfahrens stellte die nunmehr betreibende Partei einen Übernahmsantrag, welchen das Erstgericht zu einem Übernahmepreis von S 11,375.000 genehmigte. Ein dagegen erhobener Rekurs der geschiedenen Ehefrau des Verpflichteten, der nunmehrigen Revisionsrekurswerberin, blieb erfolglos. Nach Berichtigung des Übernahmspreises, D... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 12.07.2000

TE OGH 2000/7/12 3Ob32/00b

Begründung: Das Erstgericht hatte einer Bank die Zwangsversteigerung einer Liegenschaft in Wien mit einer Villa bewilligt. Im Zuge dieses Zwangsversteigerungsverfahrens stellte die nunmehr betreibende Partei einen Übernahmsantrag, welchen das Erstgericht zu einem Übernahmepreis von S 11,375.000 genehmigte. Ein dagegen erhobener Rekurs der geschiedenen Ehefrau des Verpflichteten, der nunmehrigen Revisionsrekurswerberin, blieb erfolglos. Nach Berichtigung des Übernahmspreises, D... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 12.07.2000

TE OGH 2000/6/28 7Ob105/00t

Begründung: Der Beklagte mietete mit Vertrag vom 22. 3. 1979 die zumindest später mit der Bezeichnung "top 5" versehene, aus einem Zimmer und einer Küche bestehende ebenerdige Wohneinheit im Haus F*****-Gasse 12 in W***** an. Mit (weiterem) Mietvertrag vom 18. 1. 1990 mietete er das unmittelbar daneben liegende, ebenfalls aus einem Zimmer und einer Küche bestehende Objekt "top 6" im gleichen Haus an, wobei vereinbart wurde, dass er berechtigt sei, auf seine eigenen Kosten und ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 28.06.2000

TE OGH 2000/1/14 1Ob284/99t

Entscheidungsgründe: Die gerichtliche Aufkündigung der klagenden Parteien, die der Sache nach auf den Kündigungsgrund gemäß § 30 Abs 2 Z 3 2. Fall MRG gestützt, beim Erstgericht am 11. März 1997 eingebracht und am 13. März 1997 durch die Erlassung des Auftrags nach § 562 Abs 1 ZPO gerichtlich erledigt wurde, enthält einleitend folgenden Wortlaut: Die gerichtliche Aufkündigung der klagenden Parteien, die der Sache nach auf den Kündigungsgrund gemäß Paragraph 30, Absatz 2, Ziffer 3... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 14.01.2000

TE OGH 2000/1/13 2Ob360/99a

Begründung: Gegenstand des Verfahrens bildet das Begehren der klagenden Partei, die beklagten Parteien zur ungeteilten Hand zu verpflichten, die Liegenschaften EZ 615, *****, sowie EZ 673, ***** binnen 14 Tagen von ihren Fahrnissen zu räumen und geräumt zu übergeben. Unstrittig ist der Kläger Eigentümer dieser beiden Liegenschaften, die er mit Kaufverträgen von den Masseverwaltern zweier Konkursverfahren erworben hatte. Ebenso unstrittig ist, dass der Zweitbeklagte persönlich ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 13.01.2000

TE OGH 1999/11/24 3Ob99/99a

Begründung: Gegenstand des Verfahrens ist die zwangsweise Räumung von Grundstücksflächen samt einem darauf befindlichen Haus mit Waschküche, Nebengebäude und Flugdach auf Grund eines gerichtlichen Vergleiches. Das Erstgericht bewilligte auf Antrag des Verpflichteten die Aufschiebung der Exekution bis zur rechtskräftigen Erledigung des Rechtsstreites über eine vom Verpflichteten eingebrachte Klage wegen Ungültig- bzw Unwirksamerklärung des Exekutionstitels, falls der Verpflic... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 24.11.1999

TE OGH 1999/7/14 3Ob95/99p

Begründung: Im vorliegenden Zwangsversteigerungsverfahren gemäß § 119 KO wurde eine Liegenschaft des Verpflichteten einer Bank zugeschlagen. Nachdem diese die Versteigerungsbedingungen erfüllt hatte, wurde ihr antragsgemäß wider die verpflichtete Partei Konkursmasse Johannes G***** die Räumung der Liegenschaft bewilligt. Im vorliegenden Zwangsversteigerungsverfahren gemäß Paragraph 119, KO wurde eine Liegenschaft des Verpflichteten einer Bank zugeschlagen. Nachdem diese die V... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 14.07.1999

TE OGH 1999/5/18 8Ob300/98w

Entscheidungsgründe: Über das Vermögen einer mit der Süßwarenerzeugung befaßten GesmbH wurde am 19. 5. 1994 das Konkursverfahren eröffnet und der Beklagte zum Masseverwalter bestellt. Die spätere Gemeinschuldnerin war bis 31. 5. 1993 Hauptmieterin einer Betriebsliegenschaft samt Fabrikshalle. Bestandgeberin war die Klägerin als Eigentümerin der Liegenschaft. Der von der späteren Gemeinschuldnerin zu bezahlende monatliche Nettobestandzins betrug S 207.000. Über Wunsch der späte... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 18.05.1999

RS OGH 2020/9/28 1Ob217/98p, 7Ob105/00t, 2Ob315/99h, 10Ob87/01v, 8Ob60/02k, 8Ob11/10s, 8Ob67/14g, 1O

Norm: EO §1 Z4 IID EO §7 Abs1 Ba EO §226 EO §270 IIA2 EO §270 IIB2 EO §349 A ZPO §235 A ZPO §562 B EO § 1 heute EO § 1 gültig ab 27.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2021 EO § 1 gültig von 01.07.2021 bis 26.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 23.02.1999

TE OGH 1999/2/23 1Ob217/98p

Begründung: Die klagende Partei ist infolge Zuschlags vom 14. Februar 1996 in einem gerichtlichen Versteigerungsverfahren „außerbücherliche“ Eigentümerin und Verwalterin der - mittlerweile an einen Dritten verkauften - Liegenschaften EZ 365 einer näher bezeichneten Katastralgemeinde mit den Grundstücken (GSt) 1477/2 Sonstige (Weg), 1570 Baufläche (Gebäude), Gewässer (See) Sonstige, EZ 511 derselben Katastralgemeinde mit den GSten 709/1 LN Gewässer (See), 719/7 Baufläche (Gebäude) ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 23.02.1999

RS OGH 1998/11/24 40R409/98p

Norm: EO §54 Abs3Geo §394 Abs2 EO §349 EO § 54 heute EO § 54 gültig ab 27.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2021 EO § 54 gültig von 01.07.2021 bis 26.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021 EO § 54 gültig von 01.09.2005 bis... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 24.11.1998

TE OGH 1998/11/24 40R409/98p

Begründung: Mit dem im Rekurs gemeinsam mit der Bewilligung der Forderungs- und Fahrnisexekution angefochtenen Beschluß bewilligte das Erstgericht auf Grund des Versäumungsurteiles vom 12.5.1995, 9 C 511/97k-2 der betreibenden Partei wider die verpflichtete Partei die Räumungsexekution hinsichtlich der Wohnung Nr 12 in 1100 Wien, Pernerstorfergasse 9. Rechtliche Beurteilung Gegen diesen Beschluß richtet sich der Rekurs des Verpflichteten, der nicht... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 24.11.1998

TE OGH 1998/9/28 4Ob214/98v

Entscheidungsgründe: Der Beklagte ist grundbücherlicher Eigentümer der Liegenschaft EZ *****. Hinsichtlich dieser Liegenschaft ist zu E 1012/93z des Bezirksgerichtes H***** ein Zwangsversteigerungsverfahren anhängig. Im Zuge einer parzellenweisen Versteigerung der zu dieser Einlagezahl gehörigen Liegenschaften wurde die Parzellengruppe 6 mit dem Grundstück 13/1 (nunmehr 1080) am 26. 4. 1995 dem Kläger und seiner Nichte zugeschlagen. Der Zuschlag ist noch nicht in Rechtskraft e... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 28.09.1998

TE OGH 1998/1/15 6Ob206/97f

Begründung: Die Rechtsvorgänger der Beklagten waren in einem 1994 vom Kläger gekauften Haus in Klagenfurt Bestandnehmer eines Geschäftslokales samt Werkstätte im Erdgeschoß sowie einer im 1.Stock (Obergeschoß) gelegenen, vom Innenhof über eine Treppe zugänglichen, derzeit offenbar nicht bewohnten Wohnung. Am oberen Ende des Stiegenaufganges befindet sich eine diesen Aufgang zur Gänze verschließende Holztüre; dahinter ein kleiner Vorraum, von dem aus links gesehen die beiden Wo... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 15.01.1998

RS OGH 1996/12/18 3Ob11/97g

Norm: EO §36 Ab EO §36 Ac EO §349 B ABGB §914 IIIh ABGB §1295 Ia9 ABGB §1311 IIa EO § 36 heute EO § 36 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021 EO § 36 gültig von 01.01.2015 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 69/2014 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 18.12.1996

TE OGH 1996/12/18 3Ob11/97g

Begründung: Der Beklagte ist Eigentümer des Hauses Wien 18, Dempschergasse 10. Der Kläger hatte die in diesem Haus gelegene Wohnung top Nr 4 vom 1.1.1991 bis 31.10.1991 gemietet. Davor waren Verwandte des Klägers Mieter dieser Wohnung. Gegen die Ehegattin des Klägers, Fizon C*****, die einen Mietvertrag für den Zeitraum 1.12.1991 bis 30.11.1992 geschlossen hatte, erging am 8.1.1993 ein Versäumungsurteil, aufgrund dessen die zwangsweise Räumung bewilligt wurde, die am 25. und 2... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 18.12.1996

TE OGH 1996/4/24 3Ob2046/96w

Begründung: Rechtliche Beurteilung Da die Räumung der Liegenschaftsanteile, den den Gegenstand der mit der Klage bekämpften Exekutionen bilden, bereits vollzogen wurde und diese Exekutionen daher beendet sind (vgl RPflE 1992/23; Miet 39.853), fehlt der klagenden Partei das Rechtsschutzinteresse und die Revision ist deshalb unzulässig (JUS Z 1991/904), zumal die Kosten des Verfahrens zweiter Instanz außer Betracht zu bleiben haben (SZ 61/6 ua). Ist d... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 24.04.1996

TE OGH 1996/4/17 7Ob2052/96g

Begründung: Rechtliche Beurteilung Das Urteil, mit dem Andreas S***** zur Räumung verurteilt wurde, entfaltet - trotz § 568 ZPO - keine Rechtskraftwirkung zu Lasten der hier Beklagten (Rechberger, ZPO, Rz 3 zu § 568 ZPO mwN; 6 Ob 674/94). Das Urteil, mit dem Andreas S***** zur Räumung verurteilt wurde, entfaltet - trotz Paragraph 568, ZPO - keine Rechtskraftwirkung zu Lasten der hier Beklagten (Rechberger, ZPO, Rz 3 zu Paragraph 568, ZPO mwN; 6 Ob 6... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 17.04.1996

RS OGH 1995/11/28 5Ob549/95

Norm: EO §7 Aa EO §349 E ZPO §226 I ZPO §567 ZPO §572 EO § 7 heute EO § 7 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021 EO § 7 gültig von 01.01.1995 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 624/1994 EO § 7 gültig von 31.0... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 28.11.1995

TE OGH 1995/11/28 5Ob549/95

Entscheidungsgründe: Die klagende Partei brachte in ihrer Aufkündigung vom 16.6.1994 vor, das Mietverhältnis über einen PKW-Abstellplatz im Hofe des Hauses S*****, den die gekündigte Partei gemietet habe, unterliege nicht dem Anwendungsbereich des MRG, weshalb es für dessen Auflösung durch Kündigung nicht der Geltendmachung eines Kündigungsgrundes bedürfe. Das Mietverhältnis sei auf unbestimmte Zeit abgeschlossen worden, ein besonderes Übereinkommen hinsichtlich eines Termine... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 28.11.1995

RS OGH 1995/11/23 EO § 349

Norm: EO §349 Übs EO § 349 heute EO § 349 gültig ab 27.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2021 EO § 349 gültig von 01.07.2021 bis 26.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021 EO § 349 gültig von 01.05.1983 bis 30.06.2021 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 23.11.1995

TE OGH 1995/9/28 6Ob1630/95

Begründung: Rechtliche Beurteilung Ab dem Zeitpunkt der Vertragsübernahme des Mietvertrages des Thomas D***** durch die ***** Handelsgesellschaft mbH mit dem Vergleich vom 22.12.1992 kann der beklagte Prekarist sein Benutzungsrecht nur noch von der nunmehrigen Mieterin ableiten. Diese durfte die Bittleihe widerrufen (§ 974 ABGB). Ab dem Widerruf benützt der Prekarist die Sache ohne Titel. Ab dem Zeitpunkt der Vertragsübernahme des Mietvertrages des ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 28.09.1995

TE OGH 1995/4/26 9Ob508/95

Begründung: Die Klägerin begehrt vom Beklagten die Räumung der im
Spruch: genannten Liegenschaft, die Entfernung der darauf vom Beklagten errichteten Werkstätte sowie die Zahlung von Benützungsentgelt für die Zeit vom 1.1.1993 bis Dezember 1993. Nach Aufkündigung des Bestandvertrages mit der Mobil Oil Austria AG benütze der Beklagte die Liegenschaft titellos und sei auch nicht bereit die darauf ohne Genehmigung der Klägerin durch ihn errichtete Werkstätte auf seine Kosten zu en... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 26.04.1995

TE OGH 1995/4/6 6Ob674/94

Begründung: Die Kläger sind Eigentümer des Hauses G*****. Die am 12.8.1991 verstorbene Großmutter der Beklagten, Irma Sch*****, war Mieterin der in diesem Haus im ersten Stock links vom Stiegenaufgang gelegenen Wohnung. Nach dem Tode der Mieterin kündigten die Kläger der Verlassenschaft nach Irma Sch***** das Mietverhältnis gemäß § 30 Abs 2 Z 5 MRG auf. In dem darüber zu 8 C 639/91 des Bezirksgerichtes für ZRS Graz geführten Verfahren trat die nunmehrige Beklagte als Nebenint... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 06.04.1995

TE OGH 1994/9/7 3Ob108/94

Begründung: Mit Beschluß vom 24.6.1992 wurde den betreibenden Gläubigern gegen den Verpflichteten die Exekution durch zwangsweise Räumung des Grundstückes ***** von seinen Fahrnissen bewilligt. Auf dieser Liegenschaft sind Fahrzeuge im Rahmen eine Autoverwertung abgestellt. Laut Bericht des Gerichtsvollziehers wurde die Räumung am 2.9.1993 in Anwesenheit des Betreibendenvertreters und des Verpflichteten vollzogen; die Fahrzeuge wurden in Verwahrung der betreibenden Gläubiger... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 07.09.1994

TE OGH 1994/9/7 3Ob1068/94

Begründung: Rechtliche Beurteilung Die Räumungsexekution ist mit der Übergabe des zu räumenden Gegenstands an den betreibenden Gläubiger beendet (RPflE 1992/23; MietSlg 39.853). Sieht man von der Bestimmung von Kosten oder von den in § 349 Abs 2 EO geregelten Verkauf der verwahrten Gegenstände ab, so ist mit der Beendigung der Räumung auch die Tätigkeit des Exekutionsgerichtes beendet. Vor allem besteht keine gesetzliche Grundlage dafür, daß das Exe... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 07.09.1994

TE OGH 1994/7/14 1Ob505/94

Entscheidungsgründe: Der Beklagte und seine Ehegattin sind seit 1989 gemeinsam je zur Hälfte Eigentümer der benachbarten, in unterschiedlichen EZ verbücherten Grundstücke 300/2 Garten und 301/2 Garten, je Grundbuch K*****-Stadt. Der klagende Baumeister hat aufgrund des Mietvertrages vom 28.Dezember 1941 Bestandrechte am Grundstück 301/2. Er stellte Ende 1982 im Bereich der Grenze der beiden Grundstücke ohne Baubewilligung eine etwa 3,5 m x 4,5 m große Bauhütte, die vorher auf ver... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 14.07.1994

Entscheidungen 31-60 von 155

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