Entscheidungen zu § 39 Abs. 1 FSG

Unabhängige Verwaltungssenate

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Entscheidungen 1-17 von 17

TE Uvs Bescheid 2009/4/20 20.3-18/2008

I. 1. In der Beschwerde vom 21. Oktober 2008, wird im Wesentlichen vorgebracht, dass dem Beschwerdeführer am 03. Oktober 2008, nach einer Befragung durch Polizeibeamte der Polizeiinspektion R der Führerschein abgenommen wurde, als er sich in den Pkw setzte. Auch habe er keine Abnahmebestätigung erhalten. Nach ca. eineinhalb Stunden später, kam der Beschwerdeführer in Begleitung von vier Zeugen auf die Polizeiinspektion R und habe die Herausgabe des Führerscheines verlangt. Dies wur... mehr lesen...

Entscheidung | Uvs Bescheid | 20.04.2009

RS Uvs 2009/4/20 20.3-18/2008

Index: Verwaltungsverfahren
Norm: AVG §67a Abs1 Z2 FSG §39 Abs1StVO §5bStVO §58 Abs1 AVG § 67a gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 33/2013 AVG § 67a gültig von 01.01.2003 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2002 AVG § 67a gültig von 20.... mehr lesen...

Rechtssatz | Uvs | 20.04.2009

TE UVS Tirol 2008/10/22 2008/20/1169-5

Mit einem Schriftsatz vom 03.04.2008, eingelangt bei der entscheidenden Behörde am 10.04.2008, erhob Herr Z. B. beim Unabhängigen Verwaltungssenat in Tirol Beschwerde wegen Ausübung unmittelbarer Befehls- und Zwangsgewalt. Der Beschwerdeführer begehrte die Feststellung, dass der Beschwerdeführer durch die Abnahme seines Führerscheines am 05.03.2008 um 00.33 Uhr durch Organe der Bundespolizeidirektion Innsbruck in Innsbruck, Mitterhoferstraße/Kreuzung Reichenauer Straße, vor dem Haus Nr 42,... mehr lesen...

Entscheidung | UVS Tirol | 22.10.2008

TE UVS Burgenland 2008/07/22 084/02/08010

1.1. Der BF begehrt die Feststellung der Rechtswidrigkeit der im Vorspruch bezeichneten Abnahme seines Führerscheins. Die ungarische Lenkberechtigung sei aufrecht und hätte der Führerschein nicht abgenommen werden dürfen. Der schriftliche Auftrag der BH vom 19.05.2008 an die Polizeiinspektion *** (hier kurz: PI genannt), eine allfällige ausländische Lenkberechtigung des BW einzuziehen, sei kein Bescheid und würde die Abnahme an seinem Zweitwohnsitz in Österreich nicht rechtfertigen. Dadurc... mehr lesen...

Entscheidung | UVS Burgenland | 22.07.2008

RS UVS Burgenland 2008/07/22 084/02/08010

Rechtssatz: Ein ungarischer Führerschein, der auf einer ungarischen Lenkberechtigung beruht, die während der Dauer der Entziehung einer österreichischen Lenkberechtigung wegen mangelnder Verkehrszuverlässigkeit erteilt wurde, darf ohne bezughabendes österreichisches Lenkverbot nicht von der Polizei abgenommen werden (im Geltungsbereich der 11. FSG-Novelle). Schlagworte Rechtswidrige Führerscheinabnahme, Maßnahme unmittelbarer verwaltungsbehördlicher Befehls- und Zwangsgewalt Zulet... mehr lesen...

Rechtssatz | UVS Burgenland | 22.07.2008

TE UVS Salzburg 2005/12/16 6/10174/7-2005nu

Begründung: Mit Schriftsatz vom 11.8.2005 hat der Beschwerdeführer durch seinen ausgewiesenen Vertreter Beschwerde gegen eine am 2.7.2005 erfolgte Führerscheinabnahme wie folgt eingebracht:   "Im gegenständlichen Beschwerdeverfahren habe ich Herrn Dr. Johann P., Rechtsanwalt in M., Stadtplatz 6, mit der Vertretung meiner Interessen beauftragt; der einschreitende Rechtsanwalt beruft sich auf die ihm erteilte Bevollmächtigung iSd § 10 Abs. 1 AVG.   Gegen die Abnahme meines Führerscheines am ... mehr lesen...

Entscheidung | UVS Salzburg | 16.12.2005

RS UVS Salzburg 2005/12/16 6/10174/7-2005nu

Rechtssatz: Der Umstand, dass der Beschwerdeführer sich bei der Amtshandlung einsichtig und kooperativ gezeigt hat, ändert nichts daran, dass bei dem vorliegenden hohen Ausmaß der Geschwindigkeitsüberschreitung von 69 km/h auf der Freilandstraße (gemäß §20 Abs2 StVO waren 100km/h erlaubt) die Führerscheinabnahme im Interesse der Verkehrssicherheit erforderlich war, zumal es für eine echte Änderung der inneren Einstellung, eines längeren Zeitraumes bedarf, in der das gefahrenbehaftete Verha... mehr lesen...

Rechtssatz | UVS Salzburg | 16.12.2005

RS UVS Salzburg 2005/12/16 6/10174/7-2005nu

Rechtssatz: Der Rechtsansicht, dass dem vierten Satz des § 39 Abs 1 FSG zu unterstellen sei, dass die Führerscheinabnahme auch bei Zutreffen der gesetzlichen Vorraussetzungen (nämlich einer Übertretung gemäß §7 Abs3 Z4 FSG) nur ausnahmsweise erfolgen soll, kann vom erkennenden Senat nicht gefolgt werden. Vielmehr war die Intention des Gesetzgebers, dass für den extremen "Raser" die Führerscheinabnahme die regelmäßig zu erwartende (und damit vorhersehbare) Konsequenz sein sollte und es nur ... mehr lesen...

Rechtssatz | UVS Salzburg | 16.12.2005

TE Uvs Bescheid 2004/10/29 2-002/04

1.       In seiner Beschwerde vom 23.4.2004 bringt der Beschwerdeführer vor, er habe am 18.3.2004 auf der Rheintalautobahn ab dem Ortsgebiet N den Tempomat von 130 km/h auf 150 km/h gestellt und sei dann mit 150 km/h weitergefahren. In der Folge habe er einen schwarz gekleideten Motorradfahrer mit schwarzem Helm und schwarzem Motorrad bemerkt, der ihn mehr oder weniger in ungleichmäßigen Abständen verfolgt habe. Dieser Motorradfahrer habe eine irritierende Fahrweise bis zur Ausfahrt ... mehr lesen...

Entscheidung | Uvs Bescheid | 29.10.2004

RS UVS Vorarlberg 2004/10/29 2-002/04

Rechtssatz: Der Gesetzgeber hat in der 5. FSG-Novelle die Regelung des § 39 Abs 1 zweiter Satz (vorläufige Führerscheinabnahme bei Feststellung bestimmter Alkoholdelikte) dahingehend erweitert, dass in diesen Fällen eine vorläufige Führerscheinabnahme auch dann zu erfolgen hat, wenn anzunehmen ist, dass der Lenker in diesem Zustand kein Kraftfahrzeug mehr lenken oder in Betrieb nehmen werde. Nach den Erläuterungen sollte in diesem Fall die vorläufige Abnahme auch zulässig sein, um die Voll... mehr lesen...

Rechtssatz | UVS Vorarlberg | 29.10.2004

RS UVS Oberösterreich 2002/01/16 VwSen-420322/10/Kl/Rd

Rechtssatz: § 39 Abs.1 Satz zwei FSG sieht die Möglichkeit einer vorläufigen Führerscheinabnahme bei mit technischen Hilfsmitteln festgestellten Geschwindigkeitsübertretungen vor, die mit einer Entziehung geahndet werden. Im Unterschied zur früheren Rechtslage, bei der es für die Zulässigkeit dieser Sicherungsmaßnahme stets auch auf die prognostizierte unmittelbare Unfallgefahr durch einen nicht fahrtüchtigen Lenker ankam (vgl. näher Grubmann, KFG, S. 476, Anm. 1 und E1a zu § 76 KFG; Grund... mehr lesen...

Rechtssatz | UVS Oberösterreich | 16.01.2002

TE Uvs Bescheid 2000/12/12 2-03/00

1.       In seiner Beschwerde vom 3.7.2000 bringt der Beschwerdeführer vor, er sei am 1.7.2000 um ca 4.40 Uhr nach Hause gekommen. Er sei zuvor mit seinem Pkw unterwegs gewesen und gegen ca 3.30 Uhr noch im Lokal "C" in B zugekehrt. Um ca 4.30 Uhr habe er das Lokal verlassen, sei nach Hause zurückgekehrt und habe seinen Pkw in der Tiefgarage abgestellt. Anschließend habe er sich in seine Wohnung begeben. Er habe privaten Kummer gehabt und daher noch eine große Menge Alkohol getrunken... mehr lesen...

Entscheidung | Uvs Bescheid | 12.12.2000

RS UVS Vorarlberg 2000/12/12 2-03/00

Beachte VwGH 24.10.2000, 2000/11/0213 Rechtssatz: Der UVS Vorarlberg vertritt die Ansicht, dass trotz einer Änderung im Wortlaut §39 Abs1 gegenüber der Vorläuferbestimmung des §76 Abs1 KFG ("gelenkt hat" statt "lenkt") nach wie vor eine Voraussetzung für die vorläufige Abnahme eines Führerscheins die berechtigte Annahme ist, die betreffende Person werde in ihrem alkoholbeeinträchtigten Zustand (wieder) ein Kraftfahrzeug lenken. Für dieses Ergebnis spricht, dass die Erläuterungen zur ... mehr lesen...

Rechtssatz | UVS Vorarlberg | 12.12.2000

TE Uvs Bescheid 2000/6/28 2-05/99

1.       In der am 21.12.1999 beim Unabhängigen Verwaltungssenat eingelangten Beschwerde stellte der Beschwerdeführer den Antrag, die Führerscheinabnahme am 5.12.1999 durch Beamte des Landesgendarmeriekommandos für Vorarlberg für rechtswidrig zu erklären und der belangten Behörde Kostenersatz aufzuerlegen. Begründend wurde dazu vom Beschwerdeführer ausgeführt, dass ihm am 5.12.1999 gegen 05.00 Uhr in D auf der Gstraße im Rahmen einer Verkehrskontrolle der Führerschein von Beamten des... mehr lesen...

Entscheidung | Uvs Bescheid | 28.06.2000

RS UVS Vorarlberg 2000/06/28 2-05/99

Rechtssatz: Dass der Beschwerdeführer vor der Anhaltung und Aufforderung zur Durchführung einer klinischen Untersuchung ein Kraftfahrzeug gelenkt hat, steht außer Streit. Bei der Anhaltung des Beschwerdeführers stellte die einschreitende Gendarmeriebeamtin "erweiterte" Pupillen fest, woraus für sie insbesondere im Zusammenhang mit dem Ergebnis der nachfolgenden klinischen Untersuchung deutlich erkennbar war, dass der Beschwerdeführer infolge Suchtmittelgenusses oder Einnahme von Medikament... mehr lesen...

Rechtssatz | UVS Vorarlberg | 28.06.2000

TE Uvs Bescheid 1998/10/30 2-02/98

1.       In seiner Beschwerde führt der Beschwerdeführer aus, er sei am 13.1.1998 mit seinem PKW um ca. 14.05 Uhr auf der Lstraße in H vor dem Kreisverkehr auf der Höhe des Fußballplatzes H von Sicherheitswachebeamten der Stadt H aufgehalten worden. Die Beamten hätten ihm auf Grund einer Weisung der Bezirkshauptmannschaft D den Schweizer Führerschein, ausgestellt am XX.XX.XXXX vom Straßenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons S G, abgenommen. Mit Schreiben vom 19.1.1998 habe der B... mehr lesen...

Entscheidung | Uvs Bescheid | 30.10.1998

RS UVS Vorarlberg 1998/10/30 2-02/98

Rechtssatz: Eine rechtliche Grundlage für die Abnahme eines schweizerischen Führerscheins durch eine österreichische Behörde besteht nur in drei Fällen: a) als vorläufige Abnahme des Führerscheins unter den Voraussetzungen des §39 Abs1 FSG, b) im Rahmen der Vollstreckung eines entsprechenden schweizerischen Entziehungsbescheides (vgl Art6 des Vertrages zwischen der Republik Österreich und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über die wechselseitige Amtshilfe im Kraftfahr-(Straßenverkehrs-... mehr lesen...

Rechtssatz | UVS Vorarlberg | 30.10.1998

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