Entscheidungen zu § 1158 Abs. 2 ABGB

Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG)

19 Dokumente

Entscheidungen 1-19 von 19

TE OGH 2011/1/25 8ObA3/11s

Entscheidungsgründe: A) Zum Fortsetzungsbeschluss: Über das Vermögen der vormals Beklagten wurde nach Erhebung der Revision und der freigestellten Revisionsbeantwortung am 14. 10. 2010 das Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung (mittlerweile ein Konkursverfahren) eröffnet und der nunmehrige Beklagte zum Insolvenzverwalter bestellt. Dieser beantragte am 3. 1. 2011 die Fortsetzung des unterbrochenen Verfahrens. Die Klageforderung sei im Insolvenzverfahren angemeldet und von ihm in ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 25.01.2011

TE OGH 2010/5/11 9ObA55/09t

Kopf: Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen durch den Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Rohrer als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Dr. Hradil und Dr. Hopf sowie die fachkundigen Laienrichter Mag. Eva Pernt und Mag. KR Michaela Haydter als weitere Richter in der Arbeitsrechtssache der klagenden Partei Anette H*****, vertreten durch Dr. Sabine Berger, Rechtsanwältin in Salzburg, gegen die beklag... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 11.05.2010

TE OGH 2008/6/5 9ObA18/08z

Entscheidungsgründe: Die Beklagte vertreibt in S***** Textilien und beabsichtigte, auch in G***** eine Filiale zu eröffnen. Aufgrund eines Inserats im August 2005, in dem eine Stellvertreterin der Filialleitung gesucht wurde, meldete sich die Klägerin bei der Beklagten. Bei einem Vorstellungsgespräch mit dem Geschäftsführer der Beklagten, Ernst K*****, wurde ihr der Abschluss eines Arbeitsvertrags zugesichert. Anfang September 2005 fuhr der Geschäftsführer mit der Klägerin - noch vo... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 05.06.2008

TE OGH 2006/5/4 9ObA81/05k

Begründung: Die Klägerin begehrte mit ihrer Klage vom 15. 6. 2004, die vom Beklagten ihr gegenüber am 25. 5. 2004 ausgesprochene „Kündigung" für rechtsunwirksam zu erklären. Dazu brachte die Klägerin vor, dass sie am 17. 5. 2004 vom Beklagten als Sachbearbeiterin eingestellt worden sei, wobei ein Probemonat vereinbart worden sei. Am 19. 5. 2004 habe sie der Seniorchef sexuell belästigt, indem er ihr während der Arbeit auf das Gesäß gegriffen habe. Sie habe den Beklagten mit den Wo... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 04.05.2006

TE OGH 2005/8/31 9ObA4/05m

Entscheidungsgründe: Die Klägerin begehrte von der Beklagten den aus dem
Spruch: ersichtlichen Betrag und brachte dazu vor, bei der Beklagten, welche ein Arbeitskräfteüberlassungsunternehmen betreibt, vom 2. 2. 2004 bis 20. 2. 2004 beschäftigt gewesen zu sein, wobei es sich aufgrund des Kollektivvertrags für das Gewerbe der Arbeitskräfteüberlassung um ein Probezeitverhältnis gehandelt habe. Die Klägerin sei von der Beklagten an „N*****" überlassen worden, wo sie mit dem Verpacken ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 31.08.2005

RS OGH 2005/8/31 9ObA4/05m, 9ObA81/05k, 9ObA18/08z, 9ObA55/09t

Norm: ABGB §1158 Abs2 IIAGleichbehandlungsG §2a
Rechtssatz: Die Auflösung des Probedienstverhältnisses wegen Schwangerschaft verstößt gegen das Gleichbehandlungsgesetz. Sie ist nicht nach § 2a Abs 1 GlBG (diskriminierende Nichtbegründung) sondern in Analogie zu den dort genannten Begriffen „Kündigung" und „Entlassung" nach § 2a Abs 8 GlBG (diskriminierende Beendigung) zu beurteilen. Entscheidungstexte ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 31.08.2005

TE OGH 2004/9/29 9ObA101/04z

Begründung: Rechtliche Beurteilung Die Rechtsauffassung des Berufungsgerichtes, dass durch die - ausdrückliche - Vereinbarung des KollV für das Gewerbe der Arbeitskräfteüberlassung entsprechend dessen Art IV Z 1 auch ein Probemonat vereinbart wurde, ist vertretbar. Einer solchen Vereinbarung steht auch der Umstand, dass der Arbeitnehmer zwecks Überlassung an Dritte aufgenommen wird, nicht entgegen (Arb 10.967). Die von der Revisionswerberin aufgeworfene Frag... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 29.09.2004

TE OGH 1994/6/29 9ObA112/94

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Entscheidung | OGH | 29.06.1994

RS OGH 1993/6/9 9ObA1011/93

Norm: ABGB §1158 Abs2 IIAAngG §19 Abs2 II1
Rechtssatz: Eine Vereinbarung über die Erstattung von Einschulungskosten ist unwirksam. Entscheidungstexte 9 ObA 1011/93 Entscheidungstext OGH 09.06.1993 9 ObA 1011/93 Schlagworte Angestellte, Nichtigkeit, Rückerstattung, Anlernkosten, Rückforderung, Kostenersatz, Probearbeitsverhältnis, Probedienst... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 09.06.1993

TE OGH 1993/6/9 9ObA1011/93

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Entscheidung | OGH | 09.06.1993

TE OGH 1991/11/20 9ObA602/91

Begründung: Die Antragstellerin ist eine zur gesetzlichen Interessenvertretung der Arbeitgeber, der Erstantragsgegner eine zur gesetzlichen Interessenvertretung der Arbeitnehmer berufene Körperschaft im Sinne des § 4 Abs 1 ArbVG. Der Zweitantragsgegner ist eine kollektivvertragsfähige Körperschaft der Arbeitnehmer im Sinne des § 4 Abs 2 ArbVG. Die Antragstellerin und beide Antragsgegner sind daher im Sinne des § 54 Abs 2 erster Satz ASGG als Parteien des besonderen Feststellungsverf... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 20.11.1991

TE OGH 1991/8/28 9ObA161/91

Entscheidungsgründe: Der Kläger war seit 10. Juli 1990 bei der beklagten Partei, die als Personalbereitstellungsunternehmen tätig ist, als Hilfsarbeiter beschäftigt. Unter anderem haben die Parteien im Dienstzettel schriftlich eine Probezeit von der Dauer eines Monats vereinbart, innerhalb der das Arbeitsverhältnis von jedem Vertragspartner jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gelöst werden kann. Nach Ablauf dieser Probezeit sollte das Arbeitsverhältnis unbefristet sein u... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 28.08.1991

RS OGH 1991/8/28 9ObA161/91, 9ObA112/94, 8ObA51/03p, 8ObA3/11s, 9ObA68/12h, 9ObA118/13p, 9ObA9/17i,

Norm: ABGB §1158 Abs2 IIAAngG §19 II1
Rechtssatz: Das nur für kurze Dauer von höchstens einem Monat zulässige Probearbeitsverhältnis soll dem Arbeitgeber die Möglichkeit geben, sich davon zu überzeugen, ob der Arbeitnehmer sich für die zugedachte Stellung eignet, bevor er ihn endgültig in den Dienst nimmt; andererseits soll auch der Arbeitnehmer Gelegenheit haben, die Verhältnisses im Betrieb kennenzulernen. Deshalb kann während dieser kurzen Z... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 28.08.1991

RS OGH 1991/8/28 9ObA161/91, 9ObA602/91, 9ObA101/04z

Norm: ABGB §1158 Abs2 IIAAngG §19 Abs2 II1AÜG §10 Abs6AÜG §11 Abs2 Z4
Rechtssatz: Die Zielsetzungen des AÜG verlangen nicht die Einschränkung der allgemein gesetzlich zulässigen Erprobungsmöglichkeit, es muß daher die Vereinbarung einer kurzfristigen Probezeit nach den allgemeinen arbeitsrechtlichen Regeln - und somit mit einer jederzeitigen fristlosen Auflösung - auch bei der Arbeitskräfteüberlassung als zulässig angesehen werden. ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 28.08.1991

RS OGH 1990/5/23 9ObA107/90

Norm: ABGB §1158 Abs2 IIAAngG §19 Abs2 II3
Rechtssatz: Zur Auslegung einer dem Arbeitnehmer noch während der Probezeit zugegangenen Erklärung, in der der Arbeitgeber erkennbar von der Möglichkeit, das Arbeitsverhältnis jederzeit mit sofortiger Wirkung zu lösen, Gebrauch machte. Entscheidungstexte 9 ObA 107/90 Entscheidungstext OGH 23.05.1990 9 ObA 107/90 Veröff: WBl 1990,377 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 23.05.1990

TE OGH 1990/5/23 9ObA107/90

Entscheidungsgründe: Der Kläger begehrt von der beklagten Partei die Zahlung von 90.515,18 S brutto sowie 512,60 S netto sA an Kündigungsentschädigung, Urlaubsabfindung, Überstundenentgelt und restlichem laufenden Entgelt. Er sei vom 1.November bis 1.Dezember 1988 als Bauleiter bei der beklagten Partei angestellt gewesen. Am 30. November 1988 um 12,30 Uhr sei am Einsatzort des Klägers in Prag ein Telefax der beklagten Partei vom 29.November 1988 eingelangt, in dem erklärt worden s... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 23.05.1990

TE OGH 1979/2/20 4Ob125/78

Die Klägerin behauptet, daß sie vom Beklagten ab 1. Juli 1977 gegen ein monatliches Bruttogehalt von 11 768.40 S samt Anhang angestellt, am 1. September 1977 jedoch ohne hinreichende Gründe: fristlos entlassen worden sei. Da ihr der Beklagte das Entgelt für September 1977 noch gezahlt habe, gebühre ihr der eingeklagte Betrag als Kündigungsentschädigung samt anteiligen Sonderzahlungen für die Zeit vom 1. Oktober bis 31. Dezember 1977. Der Beklagte hat dieses Begehren dem
Gründe: und de... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 20.02.1979

RS OGH 1959/2/10 4Ob121/58

Norm: ABGB §1158 Abs2 IIAAngG §19 Abs2 II2BundesKollV für das Österreichische Hotel - und Gastgewerbe allg
Rechtssatz: Eine Probezeit kann gemäß Z 15 des zitierten KollV nur bei Dienstverhältnissen auf unbestimmte Zeit vereinbart werden. Ein "Probedienstverhältnis auf die Dauer eines Monates" ist daher als ein Dienstverhältnis auf unbestimmte Zeit mit der kollektivvertraglich höchstzulässigen Probefrist von vierzehn Tagen anzusehen. ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 10.02.1959

RS OGH 1934/2/7 1Ob46/34

Norm: ABGB §879 BIIgABGB §1158 I. HBO §12 Abs2
Rechtssatz: Die wiederholte Aneinanderreihung kurzfristiger Hausbesorgerverträge verstößt, wenn dadurch die Schutzvorschriften der Hausbesorgerordnung umgangen werden sollen, wider die guten Sitten. Entscheidungstexte 1 Ob 46/34 Entscheidungstext OGH 07.02.1934 1 Ob 46/34 Veröff: SZ 16/26 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 07.02.1934

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