RS OGH 2026/1/7 14Os51/16f; 11Os65/16t; 12Os102/16s; 17Os1/17a; 11Os154/16f; 15Os114/17d; 13Os78/17w

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Veröffentlicht am 07.01.2026
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Rechtssatz

„Solche Taten“ in § 70 Abs 1 Z 3 StGB meint die Verwirklichung jenes Tatbestandes in objektiver und subjektiver Hinsicht, dessen gewerbsmäßige Begehung geprüft wird. Es muss also eine Subsumtion nach den jeweiligen –  nach gedanklicher Eliminierung des Wortes „gewerbsmäßig“ verbleibenden – Tatbestand möglich sein.„Solche Taten“ in Paragraph 70, Absatz eins, Ziffer 3, StGB meint die Verwirklichung jenes Tatbestandes in objektiver und subjektiver Hinsicht, dessen gewerbsmäßige Begehung geprüft wird. Es muss also eine Subsumtion nach den jeweiligen –  nach gedanklicher Eliminierung des Wortes „gewerbsmäßig“ verbleibenden – Tatbestand möglich sein.

Entscheidungstexte

  • RS0130965">14 Os 51/16f
    Entscheidungstext OGH 14.09.2016 14 Os 51/16f
  • RS0130965">11 Os 65/16t
    Entscheidungstext OGH 13.12.2016 11 Os 65/16t
    Beisatz: Hier: § 153e StGB. (T1)
  • RS0130965">12 Os 102/16s
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 12 Os 102/16s
    Vgl
  • RS0130965">17 Os 1/17a
    Entscheidungstext OGH 06.03.2017 17 Os 1/17a
    Vgl auch; Beisatz: Begeht der Täter drei Diebstähle, schlägt der ? bei entsprechender Täterintention ? ab der dritten Tat erfüllte Tatbestand des § 70 Abs 1 Z 3 erster Fall StGB zufolge der zu bildenden Subsumtionseinheit (§ 29 StGB) auf die rechtliche Beurteilung aller drei Taten durch (Anmerkung: idS schon 14 Os 131/16w). (T2)
  • RS0130965">11 Os 154/16f
    Entscheidungstext OGH 21.03.2017 11 Os 154/16f
    Vgl
  • RS0130965">15 Os 114/17d
    Entscheidungstext OGH 19.09.2017 15 Os 114/17d
    Auch
  • RS0130965">13 Os 78/17w
    Entscheidungstext OGH 06.09.2017 13 Os 78/17w
    Auch; Beis wie T2
  • RS0130965">12 Os 77/17s
    Entscheidungstext OGH 12.10.2017 12 Os 77/17s
    Vgl; Beisatz: Vortaten nach § 130 Abs 2 erster und zweiter Fall StGB können nach § 70 Abs 1 Z 3 erster Fall StGB nicht zu einer Subsumtionseinheit zusammengefasst werden. (T3)
  • RS0130965">11 Os 76/17m
    Entscheidungstext OGH 17.10.2017 11 Os 76/17m
    Auch; Beis wie T2
  • RS0130965">15 Os 113/17g
    Entscheidungstext OGH 22.11.2017 15 Os 113/17g
    Auch; Beisatz: „Solche Taten“ iSd § 70 Abs 1 Z 3 StGB meint die Verwirklichung jenes Tatbestands, dessen gewerbsmäßige Begehung geprüft wird. Im Fall des § 130 Abs 2 StGB hat sich diese Prüfung auf (irgend-)eine der dort nebeneinander gleichwertig genannten Qualifikationen des § 128 Abs 1 (Z 1 bis 5) StGB und des § 129 Abs 1 (Z 1 bis 4) StGB zu beziehen. Jede der in einer dieser Begehungsformen verwirklichten – dadurch für sich mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe bedrohten – Taten kommt daher als Vortat iSd § 70 Abs 1 Z 3 StGB zur Begründung eines nach § 130 Abs 2 (gleichgültig ob erster oder zweiter Fall) StGB qualifizierten Diebstahls in Frage. (T4)
  • RS0130965">15 Os 2/18k
    Entscheidungstext OGH 14.03.2018 15 Os 2/18k
    Vgl; Beis wie T2
  • RS0130965">14 Os 34/18h
    Entscheidungstext OGH 10.04.2018 14 Os 34/18h
    Auch; Beis wie T2
  • RS0130965">14 Os 50/18m
    Entscheidungstext OGH 03.07.2018 14 Os 50/18m
    Vgl; Beisatz: Denn jede Wohnstätte iSd Abs 2 Z 1 ist zugleich ein in Abs 1 Z 1 des § 129 StGB genanntes Objekt. (T5)
  • RS0130965">15 Os 106/18d
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 15 Os 106/18d
    Vgl; Beisatz: Während in gleichartiger Realkonkurrenz begangene Taten (ungeachtet einer durch § 29 StGB angeordneten Subsumtionseinheit) jeweils dem Tatbegriff des § 70 StGB entsprechen, stellt eine tatbestandliche Handlungseinheit iwS nur eine Tat im Sinn des § 70 StGB dar. (T6)
  • RS0130965">12 Os 139/19m
    Entscheidungstext OGH 27.02.2020 12 Os 139/19m
    Vgl
  • RS0130965">12 Os 7/20a
    Entscheidungstext OGH 27.02.2020 12 Os 7/20a
    Vgl; Beis wie T6
  • RS0130965">13 Os 57/20m
    Entscheidungstext OGH 29.07.2020 13 Os 57/20m
    Beis wie T2
  • RS0130965">12 Os 49/20b
    Entscheidungstext OGH 22.07.2020 12 Os 49/20b
    Vgl
  • RS0130965">15 Os 4/20g
    Entscheidungstext OGH 05.06.2020 15 Os 4/20g
    Vgl; Beis wie T2
  • RS0130965">14 Os 102/20m
    Entscheidungstext OGH 03.11.2020 14 Os 102/20m
    Vgl; Beisatz: Hier: §§ 146, 147 Abs 1 oder 2 StGB. (T7)
  • RS0130965">14 Os 20/21d
    Entscheidungstext OGH 23.03.2021 14 Os 20/21d
    Vgl; Beis wie T2
  • RS0130965">14 Ns 37/21h
    Entscheidungstext OGH 10.05.2021 14 Ns 37/21h
    Vgl
  • RS0130965">14 Os 73/21y
    Entscheidungstext OGH 14.09.2021 14 Os 73/21y
    Vgl
  • RS0130965">14 Os 143/22v
    Entscheidungstext OGH 28.03.2023 14 Os 143/22v
    vgl; Beisatz wie T6
  • RS0130965">13 Os 88/24a
    Entscheidungstext OGH 13.11.2024 13 Os 88/24a
    vgl; Beisatz wie T2
  • RS0130965">14 Os 73/25d
    Entscheidungstext OGH 24.07.2025 14 Os 73/25d
    vgl; Beisatz: Hier: Zu §148 zweiter Fall StGB. (T8)
  • RS0130965">13 Os 9/25k
    Entscheidungstext OGH 24.09.2025 13 Os 9/25k
    vgl; Beisatz nur wie T6
  • RS0130965">13 Os 50/25i
    Entscheidungstext OGH 15.10.2025 13 Os 50/25i
    vgl; Beisatz wie T2; Beisatz wie T5
  • RS0130965">13 Os 107/25x
    Entscheidungstext OGH 07.01.2026 13 Os 107/25x
    vgl; Beisatz wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2016:RS0130965

Im RIS seit

27.10.2016

Zuletzt aktualisiert am

03.02.2026
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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