RS OGH 1957/1/23 7Ob13/57, 8Ob635/85, 7Ob18/95, 1Ob2375/96p, 8Ob201/97k, 3Ob161/98t, 6Ob2/99h, 1Ob22

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 23.01.1957
beobachten
merken

Rechtssatz

Der Bereicherungskläger hat alle Voraussetzungen seiner Bereicherungsklage zu beweisen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 13/57
    Entscheidungstext OGH 23.01.1957 7 Ob 13/57
  • 8 Ob 635/85
    Entscheidungstext OGH 03.04.1986 8 Ob 635/85
    Auch
  • 7 Ob 18/95
    Entscheidungstext OGH 12.07.1995 7 Ob 18/95
    Auch; Beisatz: Die Beweislast für die Rechtsgrundlosigkeit liegt beim Rückfordernden. (T1)
  • 1 Ob 2375/96p
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 1 Ob 2375/96p
    Auch
  • 8 Ob 201/97k
    Entscheidungstext OGH 13.11.1997 8 Ob 201/97k
  • 3 Ob 161/98t
    Entscheidungstext OGH 15.07.1998 3 Ob 161/98t
    Beis wie T1; Beisatz: Hier: Verwendungsanspruch nach § 1041 ABGB (T2)
  • 6 Ob 2/99h
    Entscheidungstext OGH 15.07.1999 6 Ob 2/99h
    Beis wie T2
  • 1 Ob 220/99f
    Entscheidungstext OGH 27.08.1999 1 Ob 220/99f
    Auch; Beis wie T2
  • 6 Ob 116/03g
    Entscheidungstext OGH 10.07.2003 6 Ob 116/03g
  • 1 Ob 215/03d
    Entscheidungstext OGH 14.10.2003 1 Ob 215/03d
    Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Dies gilt auch bei Abbuchungen im Wege des Lastschriftverfahrens. (T3)
  • 3 Ob 36/05y
    Entscheidungstext OGH 30.06.2005 3 Ob 36/05y
    Auch
  • 9 ObA 53/05t
    Entscheidungstext OGH 03.08.2005 9 ObA 53/05t
    Veröff: SZ 2005/110
  • 6 Ob 152/05d
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 152/05d
    Beisatz: Für den zwischen dem Bezogenen und dem Lastschrifteinreicher stattfindenden Bereicherungsausgleich greifen dieselben Beweislastregeln ein wie bei der Geltendmachung aller übrigen Bereicherungsansprüche. Derjenige, der sich auf eine ungerechtfertigte Bereicherung des Zahlungsempfängers beruft, hat nachzuweisen, dass die Vermögensverschiebung zu Unrecht oder gar missbräuchlich stattfand. (T4)
  • 6 Ob 29/06t
    Entscheidungstext OGH 09.03.2006 6 Ob 29/06t
    Beisatz: Die Beweislast für eine verschuldensbedingte Anspruchsbegrenzung - und damit für das Verschulden des Anspruchswerbers - trifft damit dessen Gegner, im vorliegenden Fall also die Beklagte. Auch dafür, dass der Eintritt des Geschäftszweckes wider Treu und Glauben durch die Klägerin vereitelt wurde, ist als rechtsvernichtende Tatsache die Beklagte beweispflichtig. (T5); Beisatz: Hier: Bereicherungsrechtliche Rückabwicklung nach § 1435 ABGB. (T6)
  • 7 Ob 92/06i
    Entscheidungstext OGH 10.05.2006 7 Ob 92/06i
  • 3 Ob 124/07t
    Entscheidungstext OGH 28.06.2007 3 Ob 124/07t
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2
  • 5 Ob 168/08d
    Entscheidungstext OGH 09.12.2008 5 Ob 168/08d
    Beis wie T1; Beis wie T2
  • 3 Ob 82/10w
    Entscheidungstext OGH 14.12.2010 3 Ob 82/10w
  • 8 Ob 50/11b
    Entscheidungstext OGH 25.05.2011 8 Ob 50/11b
    Vgl auch
  • 5 Ob 103/11z
    Entscheidungstext OGH 07.06.2011 5 Ob 103/11z
    Auch; Beisatz: Hier: Rückforderung nach Garantieabruf. (T7)
  • 9 Ob 80/15b
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 9 Ob 80/15b
    Beis wie T1
  • 4 Ob 199/16t
    Entscheidungstext OGH 20.12.2016 4 Ob 199/16t
    Vgl; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 4 Ob 115/17s
    Entscheidungstext OGH 27.07.2017 4 Ob 115/17s
    Beis wie T1; Beisatz: Nimmt der Bereicherungsgläubiger Bezug auf einen bestimmten streitigen Rechtsgrund (und nicht bloß auf das Fehlen jeglicher Causa), ist der Beweis dessen Fehlens auch nicht von vornherein schwerer zu erbringen als der Beweis seines Bestehens. (T8)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1957:RS0033564

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

02.10.2017
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten