RS OGH 2022/9/27 9Os5/87, 14Os147/87, 14Os60/94 (14Os61/94), 11Os119/95 (11Os120/95), 14Os132/02, 12

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 11.02.1987
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Norm

StPO §240a
StPO §281 Abs1 Z3
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Wegen Verletzung der Vorschrift des § 240 a StPO liegt der Nichtigkeitsgrund des § 281 Abs 1 Z 3 StPO nur vor, wenn zur Hauptverhandlung Schöffen herangezogen werden, die weder bei Beginn derselben noch sonst vorher im Lauf des Kalenderjahres beeidet worden sind. Die Unterlassung der Beurkundung (§ 240 a Abs 3 StPO) einer Beeidigung steht ebensowenig unter Nichtigkeitssanktion wie ein bloß mangelhafter Hinweis auf eine solche in einem früheren Verfahren.Wegen Verletzung der Vorschrift des Paragraph 240, a StPO liegt der Nichtigkeitsgrund des Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 3, StPO nur vor, wenn zur Hauptverhandlung Schöffen herangezogen werden, die weder bei Beginn derselben noch sonst vorher im Lauf des Kalenderjahres beeidet worden sind. Die Unterlassung der Beurkundung (Paragraph 240, a Absatz 3, StPO) einer Beeidigung steht ebensowenig unter Nichtigkeitssanktion wie ein bloß mangelhafter Hinweis auf eine solche in einem früheren Verfahren.

Entscheidungstexte

  • RS0098251">9 Os 5/87
    Entscheidungstext OGH 11.02.1987 9 Os 5/87
  • RS0098251">14 Os 147/87
    Entscheidungstext OGH 21.10.1987 14 Os 147/87
  • 14 Os 60/94
    Entscheidungstext OGH 21.06.1994 14 Os 60/94
  • RS0098251">11 Os 119/95
    Entscheidungstext OGH 22.08.1995 11 Os 119/95
    Vgl auch
  • RS0098251">14 Os 132/02
    Entscheidungstext OGH 03.12.2002 14 Os 132/02
    Vgl auch; nur: Wegen Verletzung der Vorschrift des § 240 a StPO liegt der Nichtigkeitsgrund des § 281 Abs 1 Z 3 StPO nur vor, wenn zur Hauptverhandlung Schöffen herangezogen werden, die weder bei Beginn derselben noch sonst vorher im Lauf des Kalenderjahres beeidet worden sind. (T1)
  • RS0098251">12 Os 140/06i
    Entscheidungstext OGH 25.01.2007 12 Os 140/06i
    Auch; nur: Die Unterlassung der Beurkundung (§ 240 a Abs 3 StPO) einer Beeidigung steht nicht unter Nichtigkeitssanktion. (T2); Beisatz: Hier: § 305 Abs 1 StPO, fehlerhafte Beurkundung. (T3)
  • RS0098251">11 Os 104/04
    Entscheidungstext OGH 23.01.2007 11 Os 104/04
    Auch; nur T1; Beisatz: Die unterbliebene Schöffenbeeidigung in vorangegangenen Hauptverhandlungen begründet keine Nichtigkeit, wenn die Hauptverhandlung gemäß § 276a StPO neu durchgeführt wird. (T4); Beisatz: Hier: Beeidigung der Schöffen in der gemäß § 276a StPO neu durchgeführten Hauptverhandlung. (T5)
  • RS0098251">11 Os 51/11a
    Entscheidungstext OGH 30.06.2011 11 Os 51/11a
    Auch
  • 12 Os 53/11b
    Entscheidungstext OGH 07.07.2011 12 Os 53/11b
  • RS0098251">15 Ns 7/19a
    Entscheidungstext OGH 10.04.2019 15 Ns 7/19a
    Vgl; Beisatz: Das Gesetz verlangt bloß die einmalige Beeidigung der Schöffen pro Kalenderjahr. (T6)
    Beisatz: Diese gilt nicht bloß für das Verfahren, in dem sie beeidet wurden, sondern auch für alle weiteren Verfahren, an denen sie als Laienrichter in Strafsachen im betreffenden Kalenderjahr teilnehmen. (T7)
  • RS0098251">11 Os 79/22k
    Entscheidungstext OGH 27.09.2022 11 Os 79/22k
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0098251

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

08.11.2022
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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