Gesamte Rechtsvorschrift SchäHöV

Schädlingsbekämpfungsmittel-Höchstwerteverordnung

SchäHöV
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Stand der Gesetzesgebung: 14.08.2026

§ 1 SchäHöV


  1. (1)Absatz eins,Diese Verordnung ist auf Lebensmittel pflanzlichen und tierischen Ursprungs anzuwenden.
  2. (2)Absatz 2,Diese Verordnung gilt auch für die in Abs. 1 genannten Erzeugnisse, wenn sie getrocknet, verarbeitet oder einem zusammengesetzten Lebensmittel beigefügt wurden.Diese Verordnung gilt auch für die in Absatz eins, genannten Erzeugnisse, wenn sie getrocknet, verarbeitet oder einem zusammengesetzten Lebensmittel beigefügt wurden.

§ 2 SchäHöV


Gemäß dieser Verordnung sind „Rückstände von Schädlingsbekämpfungsmitteln“ Rückstände von Schädlingsbekämpfungsmitteln (Stoffe) und ihrer Abbau- und Reaktionsprodukte, die sich auf oder in Lebensmitten pflanzlicher oder tierischer Herkunft befinden.

§ 3 SchäHöV


  1. (1)Absatz eins,Es ist verboten, Lebensmittel pflanzlicher Herkunft, die in der Anlage 1A genannt sind, einzuführen oder in Verkehr zu bringen, wenn die in oder auf ihnen vorhandenen Mengen der dort angeführten Stoffe die festgesetzten Höchstwerte überschreiten.
  2. (2)Absatz 2,Es ist verboten, Lebensmittel pflanzlicher Herkunft einzuführen oder in Verkehr zu bringen, wenn in oder auf ihnen ein in der Anlage 1B angeführter Stoff vorhanden ist.
  3. (3)Absatz 3,Es ist verboten, Lebensmittel pflanzlicher Herkunft, die bei einem in der Anlage 1A angeführten Stoff nicht genannt sind, einzuführen oder in Verkehr zu bringen, wenn in oder auf ihnen der betreffende Stoff in einer Menge von mehr als 0,01 mg/kg vorhanden ist.
  4. (4)Absatz 4,Es ist verboten, Lebensmittel pflanzlicher Herkunft einzuführen oder in Verkehr zu bringen, wenn in oder auf ihnen Stoffe, die in der Anlage 1 A nicht genannt sind, in einer Menge von mehr als 0,01 mg/kg vorhanden sind.

§ 4 SchäHöV


  1. (1)Absatz eins,Es ist verboten, Lebensmittel tierischer Herkunft, die in der Anlage 2 genannt sind, einzuführen oder in Verkehr zu bringen, wenn die in oder auf ihnen vorhandenen Mengen der dort angeführten Stoffe die festgesetzten Höchstwerte überschreiten.
  2. (2)Absatz 2,Es ist verboten, Lebensmittel tierischer Herkunft, die bei einem in der Anlage 2 angeführten Stoff nicht genannt sind, einzuführen oder in Verkehr zu bringen, wenn in oder auf ihnen der betreffende Stoff in einer Menge von mehr als 0,01 mg/kg vorhanden ist.
  3. (3)Absatz 3,Es ist verboten, Lebensmittel tierischer Herkunft einzuführen oder in Verkehr zu bringen, wenn in oder auf ihnen Stoffe, die in der Anlage 2 nicht genannt sind, in einer Menge von mehr als 0,01 mg/kg vorhanden sind.

§ 5 SchäHöV


Bei der amtlichen Kontrolle der Rückstände von Schädlingsbekämpfungsmitteln in oder auf Lebensmitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs ist gemäß Anlage 3 (Probenahmeverfahren) vorzugehen.

§ 6 SchäHöV


  1. (1)Absatz eins,Zusammengesetzte, getrocknete oder verarbeitete Lebensmittel dürfen nur dann eingeführt oder in Verkehr gebracht werden, wenn die in oder auf ihnen vorhandenen Rückstände von in den Anlagen 1A und 2 genannten Stoffen die auf Grund dieser Verordnung für ihre Ausgangsprodukte jeweils festgelegten Höchstwerte unter Berücksichtigung des Produktionsprozesses anteilsmäßig nicht überschreiten, soweit in der Anlage 1A oder 2 nicht anderes bestimmt ist.
  2. (2)Absatz 2,Bei getrockneten und verarbeiteten Lebensmittteln, für die in den Anlagen 1A und 2 nicht ausdrücklich Höchstgehalte festgelegt wurden, gilt der in den Anlagen 1A und 2 festgesetzte Rückstandshöchstwert unter Berücksichtigung der auf Grund des Trocknungsprozesses bzw. der auf Grund des Verarbeitungsprozesses eingetretenen Rückstandskonzentration oder -verdünnung.
  3. (3)Absatz 3,Bei Lebensmitteln aus inländischer Produktion ist § 12 Abs. 10 des Pflanzenschutzmittelgesetzes 1997, BGBl. I Nr. 60, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 83/2004, zu beachten.Bei Lebensmitteln aus inländischer Produktion ist Paragraph 12, Absatz 10, des Pflanzenschutzmittelgesetzes 1997, BGBl. römisch eins Nr. 60, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 83 aus 2004,, zu beachten.

§ 7 SchäHöV (weggefallen)


§ 7 SchäHöV seit 20.02.2008 weggefallen.

§ 8 SchäHöV (weggefallen)


§ 8 SchäHöV seit 30.05.2012 weggefallen.

§ 9 SchäHöV


  1. (1)Absatz eins,Abweichend von den Bestimmungen dieser Verordnung können nach vorhergehender Meldung beim Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend Lebensmittel pflanzlichen und tierischen Ursprungs aus anderen Ursprungsmitgliedstaaten (Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder Nicht-EWR-Staaten) für die Dauer von höchstens fünf Jahren mit höheren Rückstandshöchstwerten oder Rückständen von nicht genannten Wirkstoffen in Verkehr gebracht werden, sofern diese Erzeugnisse
    1. 1.Ziffer einsdie im Ursprungsmitgliedstaat geltenden Rückstandshöchstwerte einhalten und
    2. 2.Ziffer 2zufolge erfolgter Risikobewertung durch die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH nicht die Gesundheit der Verbraucher zu gefährden oder zu schädigen geeignet sind.
  2. (2)Absatz 2,Mit der Meldung sind neben einer Verkehrfähigkeitsbescheinigung insbesondere jene Unterlagen und Daten im Sinne der Anhänge II und III der Richtlinie 91/414/EWG über das Einführen oder In-Verkehr-Bringen von Pflanzenschutzmitteln vorzulegen, die eine Beurteilung im Sinne des Abs. 1 ermöglichen.Mit der Meldung sind neben einer Verkehrfähigkeitsbescheinigung insbesondere jene Unterlagen und Daten im Sinne der Anhänge römisch zwei und römisch drei der Richtlinie 91/414/EWG über das Einführen oder In-Verkehr-Bringen von Pflanzenschutzmitteln vorzulegen, die eine Beurteilung im Sinne des Absatz eins, ermöglichen.
  3. (3)Absatz 3,Die Bundesministerin für Gesundheit, Familie und Jugend hat das Einführen oder In-Verkehr-Bringen von Erzeugnissen gemäß Abs. 1 längstens binnen vier Monaten ab Meldung zu untersagen, wenn sie den in Abs. 1 angeführten Voraussetzungen nicht entsprechen.Die Bundesministerin für Gesundheit, Familie und Jugend hat das Einführen oder In-Verkehr-Bringen von Erzeugnissen gemäß Absatz eins, längstens binnen vier Monaten ab Meldung zu untersagen, wenn sie den in Absatz eins, angeführten Voraussetzungen nicht entsprechen.
  4. (4)Absatz 4,Die Bundesministerin für Gesundheit und Frauen hat im Sinne der Richtlinie 97/41/EG zur Änderung der Richtlinien 76/895/EWG, 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG über die Festsetzung von Höchstgehalten an Rückständen von Schädlingsbekämpfungsmitteln auf und in Obst und Gemüse, Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschließlich Obst und Gemüse der Kommission der Europäischen Gemeinschaft und den übrigen Mitgliedstaaten unverzüglich die gemäß Abs. 3 getroffene Maßnahme zu melden. Weiters ist nach dem dort angeführten Schlichtungsverfahren vorzugehen.Die Bundesministerin für Gesundheit und Frauen hat im Sinne der Richtlinie 97/41/EG zur Änderung der Richtlinien 76/895/EWG, 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG über die Festsetzung von Höchstgehalten an Rückständen von Schädlingsbekämpfungsmitteln auf und in Obst und Gemüse, Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschließlich Obst und Gemüse der Kommission der Europäischen Gemeinschaft und den übrigen Mitgliedstaaten unverzüglich die gemäß Absatz 3, getroffene Maßnahme zu melden. Weiters ist nach dem dort angeführten Schlichtungsverfahren vorzugehen.

§ 10 SchäHöV


  1. (1)Absatz eins,Folgende Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft sind als innerstaatliches Recht anzuwenden:
    • Strichaufzählung2002/42/EG der Kommission vom 17. Mai 2002 zur Änderung der Anhänge der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Festsetzung von Höchstgehalten an Rückständen von Schädlingsbekämpfungsmitteln (Bentazon und Pyridat) auf und in Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschließlich Obst und Gemüse;
    • Strichaufzählung2002/66/EG der Kommission vom 16. Juli 2002 zur Änderung der Anhänge der Richtlinien 76/895/EWG, 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Festsetzung von Höchstgehalten an Rückständen von Schädlingsbekämpfungsmitteln in und auf Obst und Gemüse, Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschließlich Obst und Gemüse (Lindan, Quintozen, Permethrin, Parathion);
    • Strichaufzählung2002/71/EG der Kommission vom 19. August 2002 zur Änderung der Anhänge der Richtlinien 76/895/EWG, 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Festsetzung von Höchstgehalten an Rückständen von Schädlingsbekämpfungsmitteln (Formothion, Dimethoat, Oxydemeton-methyl) auf und in Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschließlich Obst und Gemüse;
    • Strichaufzählung2002/76/EG der Kommission vom 6. September 2002 zur Änderung der Anhänge der Richtlinien 86/362/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Festsetzung von Höchstgehalten an Rückständen von Schädlingsbekämpfungsmitteln (Metsulfuron-methyl) auf und in Getreide und bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschließlich Obst und Gemüse;
    • Strichaufzählung2002/79/EG der Kommission vom 2. Oktober 2002 zur Änderung der Anhänge der Richtlinien 76/895/EWG, 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Festsetzung von Höchstgehalten an Rückständen von Schädlingsbekämpfungsmitteln auf und in Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschließlich Obst und Gemüse (Abamectin, Azocyclotin und Cyhexatin, Bifenthrin, Bitertanol, Brompropylat, Clofentezin, Cyromazin, Ethion, Fenpropimorph, Flucythrinat, Hexaconazol, Methacrifos, Myclobutanil, Penconazol, Prochloraz, Profenofos, Resmethrin und Bioresmethrin, Tridemorph, Triadimefon und Triadimenol);
    • Strichaufzählung2002/97/EG der Kommission vom 16. Dezember 2002 zur Änderung der Anhänge der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Festsetzung von Höchstgehalten an Rückständen von Schädlingsbekämpfungsmitteln (2,4-D, Triasulfuron und Thifensulfuron-methyl) auf und in Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschließlich Obst und Gemüse;
    • Strichaufzählung2002/100/EG der Kommission vom 20. Dezember 2002 zur Änderung der Richtlinie 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Höchstgehalte an Rückständen von Azoxystrobin (auf und in Obst und Gemüse);
    • Strichaufzählung2003/60/EG der Kommission vom 18. Juni 2003 zur Änderung der Anhänge der Richtlinien 76/895/EWG, 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Festsetzung von Höchstgehalten an Rückständen von bestimmten Schädlingsbekämpfungsmitteln in und auf Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschließlich Obst und Gemüse (Cinidon-ethyl, Cyhalofop-butyl, Famoxadon, Florasulam, Flumioxazin, Metalaxyl-M, Picolinafen, Iprovalicarb, Prosulfuron, Sulfosulfuron, Fenhexamid, Acibenzolar-S-methyl, Cyclanilid, Pyraflufen-ethyl, Amitrol, Diquat, Isoproturon, Ethofumesat, Chlorfenapyr, Fentin-acetat und Fentin-hydroxid);
    • Strichaufzählung2003/62/EG der Kommission vom 20. Juni 2003 zur Änderung der Anhänge der Richtlinien 86/362/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Rückstandshöchstgehalte für Hexaconazol, Clofentezin, Myclobutanyl und Prochloraz (auf und in Getreide, Obst und Gemüse);
    • Strichaufzählung2003/69/EG der Kommission vom 11. Juli 2003 zur Änderung des Anhangs der Richtlinie 90/642/EG hinsichtlich der Höchstgehalte an Rückständen für Chlormequat, lambda-Cyhalothrin, Kresoxim-methyl, Azoxystrobin und bestimmte Dithiocarbamate (auf und in Obst und Gemüse);
    • Strichaufzählungberichtigte Richtlinie 2003/113/EG der Kommisson vom 3. Dezember 2003 zur Änderung der Anhänge der Richtlinien 86/362/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Festsetzung von Höchstgehalten an Rückständen von Schädlingsbekämpfungsmitteln (2,4-DB, Linuron, Imazamox, Pendimethalin, Oxasulfuron, Ethoxysulfuron, Foramsulfuron, Oxadiargyl, Cyazofamid) auf und in Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschließlich Obst und Gemüse;
    • StrichaufzählungRichtlinie 2003/118/EG der Kommission vom 5. Dezember 2003 zur Änderung der Anhänge der Richtlinien 76/895/EWG, 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Höchstgehalte an Rückständen von Acephat, 2,4-D und Parathion-Methyl (auf und in bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs einschließlich Obst und Gemüse, Getreide und Lebensmitteln tierischen Ursprungs);
    • StrichaufzählungRichtlinie 2004/2/EG der Kommission vom 9. Januar 2004 zur Änderung der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Höchstgehalte an Rückständen von Fenamiphos (auf und in bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs einschließlich Obst und Gemüse, Getreide und Lebensmitteln tierischen Ursprungs);
    • StrichaufzählungRichtlinie 2004/59/EG der Kommission vom 23. April 2004 zur Änderung der Anhänge der Richtlinie 90/642/EWG des Rates bezüglich der darin festgesetzten Rückstandshöchstgehalte von Bromopropylat (auf und in bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs einschließlich Obst und Gemüse);
    • StrichaufzählungRichtlinie 2004/61/EG der Kommission vom 26. April 2004 zur Änderung der Anhänge der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich von Rückstandshöchstgehalten für bestimmte in der Gemeinschaft verbotene Schädlingsbekämpfungsmittel (Quecksilberverbindungen, Camphechlor, 1,2-Dibromethan, 1,2-Dichlorethan, Dinoseb, Binapacryl, Nitrofen und Ethylenoxid auf und in Getreide, Nitrofen, Quecksilberverbindungen, Camphechlor, 1,2-Dichlorethan, Binapacryl, Ethylenoxid, Captafol und Dinoseb auf und in Lebensmitteln tierischen Ursprungs und Quecksilberverbindungen, Aldrin und Dieldrin, Chlordan, HCH, Hexachlorbenzol, Ethylenoxid, Nitrofen, und 1,2-Dichlorethan auf und in bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs einschließlich Obst und Gemüse);
    • StrichaufzählungRichtlinie 2004/95/EG der Kommission vom 24. September 2004 zur Änderung der Richtlinie 90/642/EWG des Rates bezüglich der darin festgesetzten Rückstandshöchstgehalte von Bifenthrin und Famoxadon (auf und in bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs einschließlich Obst und Gemüse);
    • StrichaufzählungRichtlinie 2004/115/EG der Kommission vom 15. Dezember 2004 zur Änderung der Richtlinie 90/642/EWG des Rates bezüglich der darin festgesetzten Rückstandshöchstgehalte von bestimmten Schädlingsbekämpfungsmitteln (Methomyl, Thiodicarb, Myclobutanil, die Maneb-Gruppe, Fenpropimorph, Metalaxyl, Metalaxyl-m, Penconazol, Iprovalicarb, Azoxystrobin und Fenhexamid auf und in bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs einschließlich Obst und Gemüse),
    • Strichaufzählung2005/37/EG der Kommission vom 3. Juni 2005 zur Änderung der Richtlinien 86/362/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Höchstgehalte an Rückständen bestimmter Schädlingsbekämpfungsmittel in und auf Getreide und bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschließlich Obst und Gemüse (Isoxaflutole, Trifloxystrobin, Carfentrazone-ethyl, Fenamidone, Mecoprop, Maleinsäurehydrazid und Propyzamide);
    • Strichaufzählung2005/46/EG der Kommission vom 8. Juli 2005 zur Änderung der Anhänge der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Höchstgehalte an Rückständen für Amitraz;
    • Strichaufzählung2005/48/EG der Kommission vom 23. August 2005 zur Änderung der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Rückstandshöchstwerte für bestimmte Schädlingsbekämpfungsmittel auf und in Getreide und bestimmten Erzeugnissen tierischen und pflanzlichen Ursprungs (Iprodion, Propiconazol, Molinat, Mesotrion, Silthiofam, Picoxystrobin, Flufenacet, Iodosulfuron-Methyl-Natrium und Fosthiazat);
    • Strichaufzählung2005/70/EG der Kommission vom 2. Oktober 2005 zur Änderung der Richtlinien 76/895/EWG, 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Rückstandshöchstgehalte für bestimmte Schädlingsbekämpfungsmittel auf und in Getreide sowie bestimmten Erzeugnissen tierischen und pflanzlichen Ursprungs (Bromoxynil, Chlorpropham, Dimethenamid-p, Flazasulfuron, Flurtamone, Ioxynil, Mepanipyrim, Propoxycarbazone, Pyraclostrobin, Quinoxyfen, Trimethylsulfonium-Kation, Zoxamide, Glyphosat;
    • Strichaufzählung2005/74/EG der Kommission vom 25. Oktober 2005 zur Änderung der Richtlinie 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Rückstandshöchstwerte für Ethofumesat, Lambda-Cyhalothrin, Methomyl, Pymetrozin und Thiabendazol;
    • Strichaufzählung2005/76/EG der Kommission vom 8. November 2005 zur Änderung der Richtlinie 90/642/EWG und 86/362/EWG des Rates bezüglich der dort festgesetzten Rückständenhöchstwerte für Kresoximmethyl, Cyromazin, Bifenthrin, Methalaxyl und Azoxystrobin;
    • Strichaufzählung2006/4/EG der Kommission vom 26. Jänner 2006 zur Änderung der Anhänge der Richtlinien 86/362/EWG und 90/642/EWG des Rates bezüglich der Rückstandshöchstgehalte für Carbofuran;
    • Strichaufzählung2006/9/EG der Kommission vom 23. Jänner 2006 zur Änderung der Richtlinie 90/642/EWG des Rates bezüglich der dort festgesetzten Rückstandshöchstgehalte für Diquat,
    • Strichaufzählung2006/30/EG der Kommission vom 13. März 2006 zur Änderung der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates bezüglich der Rückstandshöchstgehalte für die Benomylgruppe;
    • Strichaufzählung2006/53/EG der Kommission vom 7. Juni 2006 zur Änderung der Richtlinie 90/642/EWG des Rates bezüglich der dort festgesetzten Rückstandshöchstgehalte für Fenbutatinoxid, Fenhexamid, Cyazofamid, Linuron, Triadimefon/Triadimenol, Pymetrozin und Pyraclostrobin;
    • Strichaufzählung2006/59/EG der Kommission vom 28. Juni 2006 zur Änderung der Anhänge der Richtlinien 76/895/EWG, 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates bezüglich der Rückstandshöchstgehalte für Carbaryl, Deltamethrin, Endosulfan, Fenithrothion, Methidathion und Oxamyl;
    • Strichaufzählung2006/60/EG der Kommission vom 7. Juli 2006 zur Änderung der Richtlinie 90/642/EWG des Rates bezüglich der dort festgesetzten Rückstandshöchstgehalte für Trifloxystrobin, Thiabendazol, Abamectin, Benomyl, Carbendazim, Thiophanatmethyl, Myclobutanyl, Glyphosat, Trimethylsulfon, Fenpropimorph und Chlormequat;
    • Strichaufzählung2006/61/EG der Kommission vom 7. Juli 2006 zur Änderung der Anhänge der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates bezüglich der Rückstandshöchstgehalte für Atrazin, Azinphosethyl, Cyfluthrin, Ethephon, Fenthion, Methamidophos, Methomyl, Paraquat und Triazophos;
    • Strichaufzählung2006/62/EG der Kommission vom 12. Juli 2006 zur Änderung der Anhänge der Richtlinien 76/895/EWG, 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates bezüglich der Rückstandshöchstgehalte für Desmedipham, Phenmedipham und Chlorfenvinphos;
    • Strichaufzählung2006/92/EG der Kommission vom 9. November 2006 zur Änderung der Anhänge der Richtlinien 76/895/EWG, 86/362/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Rückstandshöchstgehalte für Captan, Dichlorvos, Ethion und Folpet;
    • Strichaufzählung2007/7/EG der Kommission vom 14. Februar 2007 zur Änderung bestimmter Anhänge der Richtlinien 86/362/EWG und 90/642/EWG des Rates bezüglich der dort festgesetzten Rückstandshöchstgehalte für Atrazin, Lambda-Cyhalothrin, Phenmedipham, Methomyl, Linuron, Penconazol, Pymetrozin, Bifenthrin und Abamectin;
    • Strichaufzählung2007/8/EG der Kommission vom 20. Februar 2007 zur Änderung der Anhänge der Richtlinien 76/895/EWG, 86/362/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Rückstandshöchstgehalte für Phosphamidon und Mevinphos;
    • Strichaufzählung2007/9/EG der Kommission vom 20. Februar 2007 zur Änderung der Anhänge der Richtlinie 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Rückstandshöchstgehalte für Aldicarb;
    • Strichaufzählung2007/11/EG der Kommission vom 21. Februar 2007 zur Änderung der Anhänge der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Rückstandshöchstgehalte für Acetamiprid, Thiacloprid, Imazosulfuron, Methoxyfenozid, S-metholachlor, Melbemectin und Tribenuron;
    • Strichaufzählung2007/12/EG der Kommission vom 26. Februar 2007 zur Änderung bestimmter Anhänge der Richtlinie 90/642/EWG des Rates bezüglich der dort festgesetzten Rückstandshöchstgehalte für Penconazol, Benomyl und Carbendazim.
  2. (2)Absatz 2,Für die in der Verordnung genannten Stoffe gelten die Rückstandsdefinitionen der aufgeführten Richtlinien.

§ 11 SchäHöV


  1. (1)Absatz eins,Mit In-Kraft-Treten dieser Verordnung tritt die Schädlingsbekämpfungsmittel-Höchstwerteverordnung, BGBl. Nr. 747/1995, zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 127/2001, außer Kraft.Mit In-Kraft-Treten dieser Verordnung tritt die Schädlingsbekämpfungsmittel-Höchstwerteverordnung, Bundesgesetzblatt Nr. 747 aus 1995,, zuletzt geändert durch die Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 127 aus 2001,, außer Kraft.
  2. (2)Absatz 2,Folgende Lebensmittel, die nicht der Verordnung BGBl. II Nr. 74/2007, jedoch der Schädlingsbekämpfungsmittel-Höchstwerteverordnung, BGBl. II Nr. 441/2002, in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 130/2006, entsprechen, dürfen bis zum nachstehend angeführten Zeitpunkt in Verkehr gebracht werden:Folgende Lebensmittel, die nicht der Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 74 aus 2007,, jedoch der Schädlingsbekämpfungsmittel-Höchstwerteverordnung, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 441 aus 2002,, in der Fassung der Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 130 aus 2006,, entsprechen, dürfen bis zum nachstehend angeführten Zeitpunkt in Verkehr gebracht werden:
    • -Strichaufzählungtiefgekühlte und eingedoste Lebensmittel pflanzlicher und tierischer Herkunft ausgenommen Säuglingsanfangs- und Folgenahrung sowie Getreidebeikost und andere Beikost bis 31. Dezember 2009;
  3. (3)Absatz 3,Lebensmittel müssen spätestens ab dem nachstehenden Datum der jeweils genannten Richtlinie entsprechen:
    • Strichaufzählung2005/70/EG: ab 21. April 2007,
    • Strichaufzählung2006/53/EG: hinsichtlich des Stoffes Pyraclostrobin ab 21. April 2007,
    • Strichaufzählung2006/59/EG: hinsichtlich des Stoffes Oxamyl ab 30. Dezember 2007,
    • Strichaufzählung2006/62/EG: ab 21. Jänner 2008,
    • Strichaufzählung2006/92/EG: ab 11. Mai 2007,
    • Strichaufzählung2007/7/EG: hinsichtlich der Stoffe Lambda-Cyhalothrin, Phenmedipham, Methomyl, Linuron, Penconazol, Pymetrozin, Bifenthrin und Abamectin ab 16. August 2007,
    • Strichaufzählung2007/8/EG, 2007/9/EG und 2007/11/EG: ab 2. September 2007,
    • Strichaufzählung2007/12/EG: ab 28. August 2007.

§ 12 SchäHöV


  1. (1)Absatz eins,Durch diese Verordnung werden nachstehende Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft umgesetzt:
    • Strichaufzählung76/895/EWG ABl. L 340/26 vom 9. Dezember 1976,76/895/EWG Amtsblatt , L 340/26 vom 9. Dezember 1976,
    • Strichaufzählung80/428/EWG ABl. L 102/26 vom 19. April 1980,80/428/EWG Amtsblatt , L 102/26 vom 19. April 1980,
    • Strichaufzählung81/36/EWG ABl. L 46/33 vom 19. Februar 1981,81/36/EWG Amtsblatt , L 46/33 vom 19. Februar 1981,
    • Strichaufzählung82/528/EWG ABl. L 234/1 vom 9. August 1982,82/528/EWG Amtsblatt , L 234/1 vom 9. August 1982,
    • Strichaufzählung86/362/EWG ABl. L 221/37 vom 7. August 1986,86/362/EWG Amtsblatt , L 221/37 vom 7. August 1986,
    • Strichaufzählung86/363/EWG ABl. L 221/43 vom 7. August 1986,86/363/EWG Amtsblatt , L 221/43 vom 7. August 1986,
    • Strichaufzählung88/298/EWG ABl. L 126/53 vom 20. Mai 1988,88/298/EWG Amtsblatt , L 126/53 vom 20. Mai 1988,
    • Strichaufzählung90/642/EWG ABl. L 350/71 vom 14. Dezember 1990,90/642/EWG Amtsblatt , L 350/71 vom 14. Dezember 1990,
    • Strichaufzählung93/57/EG ABl. L 211/1 vom 23. August 1993,93/57/EG Amtsblatt , L 211/1 vom 23. August 1993,
    • Strichaufzählung93/58/EG ABl. L 211/6 vom 23. August 1993,93/58/EG Amtsblatt , L 211/6 vom 23. August 1993,
    • Strichaufzählung94/29/EG ABl. L 189/67 vom 23. Juli 1994,94/29/EG Amtsblatt , L 189/67 vom 23. Juli 1994,
    • Strichaufzählung94/30/EG ABl. L 189/70 vom 23. Juli 1994,94/30/EG Amtsblatt , L 189/70 vom 23. Juli 1994,
    • Strichaufzählung95/38/EG ABl. L 197/14 vom 22. August 1995,95/38/EG Amtsblatt , L 197/14 vom 22. August 1995,
    • Strichaufzählung95/39/EG ABl. L 197/29 vom 22. August 1995,95/39/EG Amtsblatt , L 197/29 vom 22. August 1995,
    • Strichaufzählung95/61/EG ABl. L 292/27 vom 7. Dezember 1995,95/61/EG Amtsblatt , L 292/27 vom 7. Dezember 1995,
    • Strichaufzählung96/32/EG ABl. L 144/12 vom 18. August 1996,96/32/EG Amtsblatt , L 144/12 vom 18. August 1996,
    • Strichaufzählung96/33/EG ABl. L 144/35 vom 18. Juni 1996,96/33/EG Amtsblatt , L 144/35 vom 18. Juni 1996,
    • Strichaufzählung97/41/EG ABl. L 184/33 vom 12. Juli 1997,97/41/EG Amtsblatt , L 184/33 vom 12. Juli 1997,
    • Strichaufzählung98/82/EG ABl. L 290/25 vom 29. Oktober 1998,98/82/EG Amtsblatt , L 290/25 vom 29. Oktober 1998,
    • Strichaufzählung99/39/EG ABl. L 124/8 vom 18. Mai 1999,99/39/EG Amtsblatt , L 124/8 vom 18. Mai 1999,
    • Strichaufzählung99/50/EG ABl. L 139/29 vom 2. Juni 1999,99/50/EG Amtsblatt , L 139/29 vom 2. Juni 1999,
    • Strichaufzählung99/71/EG ABl. L 194/36 vom 27. Juli 1999,99/71/EG Amtsblatt , L 194/36 vom 27. Juli 1999,
    • Strichaufzählung2000/24/EG ABl. L 107/28 vom 4. Mai 2000,2000/24/EG Amtsblatt , L 107/28 vom 4. Mai 2000,
    • Strichaufzählung2000/42/EG ABl. L 158/51 vom 30. Juni 2000,2000/42/EG Amtsblatt , L 158/51 vom 30. Juni 2000,
    • Strichaufzählung2000/48/EG ABl. L 197/26 vom 3. August 2000,2000/48/EG Amtsblatt , L 197/26 vom 3. August 2000,
    • Strichaufzählung2000/57/EG ABl. L 244/76 vom 29. September 2000,2000/57/EG Amtsblatt , L 244/76 vom 29. September 2000,
    • Strichaufzählung2000/58/EG ABl. L 244/78 vom 29. September 2000,2000/58/EG Amtsblatt , L 244/78 vom 29. September 2000,
    • Strichaufzählung2000/81/EG ABl. L 326/56 vom 22. Dezember 2000,2000/81/EG Amtsblatt , L 326/56 vom 22. Dezember 2000,
    • Strichaufzählung2000/82/EG ABl. L 3/18 vom 6. Jänner 2001,2000/82/EG Amtsblatt , L 3/18 vom 6. Jänner 2001,
    • Strichaufzählung2001/35/EG ABl. L 136/42 vom 18. Mai 2001,2001/35/EG Amtsblatt , L 136/42 vom 18. Mai 2001,
    • Strichaufzählung2001/39/EG ABl. L 148/70 vom 1. Juni 2001,2001/39/EG Amtsblatt , L 148/70 vom 1. Juni 2001,
    • Strichaufzählung2001/48/EG ABl. L 180/26 vom 3. Juli 2001,2001/48/EG Amtsblatt , L 180/26 vom 3. Juli 2001,
    • Strichaufzählung2001/57/EG ABl. L 208/36 vom 1. August 2001,2001/57/EG Amtsblatt , L 208/36 vom 1. August 2001,
    • Strichaufzählung2002/5/EG ABl. L 34/7 vom 5. Februar 2002,2002/5/EG Amtsblatt , L 34/7 vom 5. Februar 2002,
    • Strichaufzählung2002/23/EG ABl. L 64/13 vom 7. März 2002.2002/23/EG Amtsblatt , L 64/13 vom 7. März 2002.
    • Strichaufzählung2002/42/EG ABl. L 134/29 vom 22. Mai 2002,2002/42/EG Amtsblatt , L 134/29 vom 22. Mai 2002,
    • Strichaufzählung2002/63/EG ABl. L 187/30 vom 16. Juli 2002,2002/63/EG Amtsblatt , L 187/30 vom 16. Juli 2002,
    • Strichaufzählung2002/66/EG ABl. L 192/47 vom 20. Juli 2002,2002/66/EG Amtsblatt , L 192/47 vom 20. Juli 2002,
    • Strichaufzählung2002/71/EG ABl. L 225/21 vom 22. August 2002,2002/71/EG Amtsblatt , L 225/21 vom 22. August 2002,
    • Strichaufzählung2002/76/EG ABl. L 240/45 vom 7. September 2002,2002/76/EG Amtsblatt , L 240/45 vom 7. September 2002,
    • Strichaufzählung2002/79/EG ABl. L 291/1 vom 28. Oktober 2002,2002/79/EG Amtsblatt , L 291/1 vom 28. Oktober 2002,
    • Strichaufzählung2002/97/EG ABl. L 343/23 vom 18. Dezember 2002,2002/97/EG Amtsblatt , L 343/23 vom 18. Dezember 2002,
    • Strichaufzählung2002/100/EG ABl. L 2/33 vom 7. Jänner 2003,2002/100/EG Amtsblatt , L 2/33 vom 7. Jänner 2003,
    • Strichaufzählung2003/60/EG ABl. L 155/15 vom 24. Juni 2003,2003/60/EG Amtsblatt , L 155/15 vom 24. Juni 2003,
    • Strichaufzählung2003/62/EG ABl. L 154/70 vom 21. Juni 2003,2003/62/EG Amtsblatt , L 154/70 vom 21. Juni 2003,
    • Strichaufzählung2003/69/EG ABl. L 175/37 vom 15. Juli 2003,2003/69/EG Amtsblatt , L 175/37 vom 15. Juli 2003,
    • Strichaufzählung2003/13/EG ABl. L 41/33 vom 14.2.2003,2003/13/EG Amtsblatt , L 41/33 vom 14.2.2003,
    • Strichaufzählung2003/14/EG ABl. L 41/37 vom 14.2.2003,2003/14/EG Amtsblatt , L 41/37 vom 14.2.2003,
    • Strichaufzählung2003/113/EG ABl. L 324/24 vom 11.12.2003, berichtigt durch ABl. L 98/61 vom 2.4.2004,2003/113/EG Amtsblatt , L 324/24 vom 11.12.2003, berichtigt durch Amtsblatt , L 98/61 vom 2.4.2004,
    • Strichaufzählung2003/118/EG ABl. L 327/25 vom 16.12.2003,2003/118/EG Amtsblatt , L 327/25 vom 16.12.2003,
    • Strichaufzählung2004/2/EG ABl. L 14/10 vom 21.1.2004,2004/2/EG Amtsblatt , L 14/10 vom 21.1.2004,
    • Strichaufzählung2004/59/EG ABl. L 120/30 vom 24.4.2004,2004/59/EG Amtsblatt , L 120/30 vom 24.4.2004,
    • Strichaufzählung2004/61/EG ABl. L 127/81 vom 29.4.2004,2004/61/EG Amtsblatt , L 127/81 vom 29.4.2004,
    • Strichaufzählung2004/95/EG ABl. L 301/42 vom 28.9.2004,2004/95/EG Amtsblatt , L 301/42 vom 28.9.2004,
    • Strichaufzählung2004/115/EG ABl. L 374/64 vom 22.12.2004,2004/115/EG Amtsblatt , L 374/64 vom 22.12.2004,
    • Strichaufzählung2005/37/EG ABl. Nr. L 141/10 vom 4.6.2005,
    • Strichaufzählung2005/46/EG ABl. Nr. L 177/35 vom 9.7.2005,
    • Strichaufzählung2005/48/EG ABl. Nr. L 219/29 vom 23.8.2005,
    • Strichaufzählung2005/70/EG ABl. Nr. L 276/35 vom 21.10.2005,
    • Strichaufzählung2005/74/EG ABl. Nr. L 282/9 vom 26.10.2005,
    • Strichaufzählung2005/76/EG ABl. Nr. L 293/14 vom 9.11.2005,
    • Strichaufzählung2006/4/EG ABl. Nr. L 23/69 vom 27.1.2006,
    • Strichaufzählung2006/9/EG ABl. Nr. L 22/24 vom 26.1.2006,
    • Strichaufzählung2006/30/EG ABl. L 57/7 vom 14.3.2006,2006/30/EG Amtsblatt , L 57/7 vom 14.3.2006,
    • Strichaufzählung2006/53/EG ABl. L 154/11 vom 8.6.2006,2006/53/EG Amtsblatt , L 154/11 vom 8.6.2006,
    • Strichaufzählung2006/59/EG ABl. L 175/61 vom 29.6.2006,2006/59/EG Amtsblatt , L 175/61 vom 29.6.2006,
    • Strichaufzählung2006/60/EG ABl. L 206/1 vom 27.7.2006,2006/60/EG Amtsblatt , L 206/1 vom 27.7.2006,
    • Strichaufzählung2006/61/EG ABl. L 206/12 vom 27.7.2006,2006/61/EG Amtsblatt , L 206/12 vom 27.7.2006,
    • Strichaufzählung2006/62/EG ABl. L 206/27 vom 27.7.2006,2006/62/EG Amtsblatt , L 206/27 vom 27.7.2006,
    • Strichaufzählung2006/92/EG ABl. L 311/31 vom 10.11.2006,2006/92/EG Amtsblatt , L 311/31 vom 10.11.2006,
    • Strichaufzählung2007/7/EG ABl. L 43/19 vom 15.2.2007,2007/7/EG Amtsblatt , L 43/19 vom 15.2.2007,
    • Strichaufzählung2007/8/EG ABl. L 63/9 vom 1.3.2007,2007/8/EG Amtsblatt , L 63/9 vom 1.3.2007,
    • Strichaufzählung2007/9/EG ABl. L 63/17 vom 1.3.2007,2007/9/EG Amtsblatt , L 63/17 vom 1.3.2007,
    • Strichaufzählung2007/11/EG ABl. L 63/26 vom 1.3.2007,2007/11/EG Amtsblatt , L 63/26 vom 1.3.2007,
    • Strichaufzählung2007/12/EG ABl. L 59/75 vom 27.2.2007.2007/12/EG Amtsblatt , L 59/75 vom 27.2.2007.
  2. (2)Absatz 2,Die Verordnungen BGBl. II Nr. 441/2002 und BGBl. II Nr. 130/2006 wurden unter Einhaltung der Bestimmungen der Richtlinie 98/34/EG über ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der Normen und technischen Vorschriften, ABl. Nr. L 217 vom 5.8.1998 S 18, notifiziert.Die Verordnungen Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 441 aus 2002, und Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 130 aus 2006, wurden unter Einhaltung der Bestimmungen der Richtlinie 98/34/EG über ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der Normen und technischen Vorschriften, ABl. Nr. L 217 vom 5.8.1998 S 18, notifiziert.

Anlage

Anl. 1A SchäHöV Lebensmittel pflanzlicher Herkunft


(Anm.: Anlage 1A samt Änderungen ist als PDF dokumentiert.)Anmerkung, Anlage 1A samt Änderungen ist als PDF dokumentiert.)

Anl. 1B SchäHöV Stoffe, die in oder auf Lebensmitteln pflanzlicher Herkunft nicht vorhanden sein dürfen


Stoff *)

Chemische Bezeichnung

Acrylnitril

Acrylnitril

Azobenzol

Azobenzol

Cyhexatin 1)

Tricyclohexylzinnhydroxid

insgesamt

Azocyclotin 1)

1-Tricyclohexyl-stannyl-

berechnetberechnet

1,2,4-triazol

alsals

Dicyclohexylzinnoxid

Cyhexatin

Dibromchlorpropan

Dibromchlorpropan

Dichloran

2,6-Dichlor-4-nitro-anilin

Ethylenchlorhydrin

Ethylenchlorhydrin

Ethylenoxid

Ethylenoxid

Fluoressigsäure, ihre Verbindungen und Derivate

Fluoressigsäure

Isobenzan

1,3,4,5,6,7,8,8-Octachlor-1,3,3a,4,7,7a-hexahydro-

4,7-endo-methano-isobenzofuran

Isodrin

1,2,3,4,10,10-Hexachlor-1,4,4a,5,8,8a-hexahydro-

1,4-endo-5,8-endo-dimethano-naphthalin

Kelevan

5-Ethyl-[1,1a,3,3a,4,

 

einschließlich

5,5,5a,5b,6-decachlor-

 

 

octahydro-2-hydroxy-

insgesamt

Chlordecone

1,3,4-metheno-(1H)-

berechnetberechnet

(Kepone)

cyclobuta(c,d)-pentalen-

alsals

 

2-yl]-lävulinat

Kelevan

 

Decachlor-pentacyclo-

 

 

(5,2,1,02,6,03,9,

 

05,8)decanon-4

Leptophos

O-(4-Brom-2,5-dichlorphenyl-O-methyl-phenyl-

phosphonothionatphosphonothionat

Mofamquat 1)

1,1′-bis-(3,5-Dimethylmorpholino-carbonyl-

methyl)-4,4-bipyridinium-Salze

Nitralin

4-(Methylsulfonyl)-2,6-dinitro-N,N-dipropyl-anilin

Nitropyrin

2-Chlor-6-trichlormethyl-pyridin

Pentachlorphenol 1)

Pentachlorphenol

Quintozen 1)

Pentachlornitrobenzol

Rhodandinitrobenzol

2,4-Dinitrophenyl-thiocyanat

Trichlorethylen

Trichlorethlyen

_________________

1) Bei den mit 1) bezeichneten Stoffen bleiben Werte bis zu 0,05 mg/kg unberücksichtigt, bei allen anderen Stoffen bleiben Werte bis zu 0,01 mg/kg unberücksichtigt.

*) ISO (Internationale Organisation für Standardisierung)-Bezeichnung.

Anl. 1C SchäHöV (weggefallen)


Anl. 1C SchäHöV seit 03.12.2003 weggefallen.

Anl. 2 SchäHöV Lebensmittel tierischer Herkunft


(Anm.: Anlage 2 samt Änderungen ist als PDF dokumentiert.)Anmerkung, Anlage 2 samt Änderungen ist als PDF dokumentiert.)

Anl. 3 SchäHöV PROBENAHMEVERFAHREN ZUR KONTROLLE DER EINHALTUNG DER ZULÄSSIGEN HÖCHSTWERTE (MAXIMUM RESIDUE LEVELS – MRLS) FÜR RÜCKSTÄNDE VON SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNGSMITTELN (PESTIZIDRÜCKSTÄNDE) IN UND AUF LEBENSMITTELN (ERZEUGNISSEN) PFLANZLICHEN UND TIERIS


  1. 1.Ziffer einsZIELProben für die amtliche Kontrolle der Mengen an Pestizidrückständen in und auf Getreide, Obst und Gemüse sowie in Erzeugnissen tierischen Ursprungs einschließlich Fische, Krusten-, Schalen-, Weichtiere, wechselwarme Tiere und Honig werden nach den nachstehend beschriebenen Verfahren entnommen.Diese Verfahrensvorschriften sollen es ermöglichen, aus einer Partie repräsentative Proben zu entnehmen, um sie zur Kontrolle der Einhaltung der in dieser Verordnung festgesetzten Höchstwerte für Rückstände von Schädlingsbekämpfungsmitteln (Pestiziden) zu analysieren.
  2. 2.Ziffer 2PRINZIPIENDie in der Gemeinschaft geltenden MRLs basieren auf Daten aus der Wissenschaft, insbesondere den Richtlinien der Guten Landwirtschaftlichen Praxis. Rohmaterial und daraus hergestellte Lebensmittel (Derivate), bei denen diese Höchstwerte nicht überschritten werden, gelten als toxikologisch unbedenklich.Der MRL für eine Pflanze, ein Ei oder ein Milcherzeugnis entspricht der Höchstmenge, die bei einer Sammelprobe erwartet wird, die aus verschiedenen Einheiten des behandelten Erzeugnisses zusammengestellt wurde und die für den durchschnittlichen Rückstandsgehalt der Partie repräsentativ sein soll. Bei der Festsetzung eines MRL für Fleisch und Geflügel wird die Höchstmenge herangezogen, die erwartungsgemäß im Gewebe einzelner behandelter Tiere oder Vögel präsent ist.Folglich gelten die MRLs für Fleisch und Geflügel für eine aus einer einzigen Primärprobe zusammengestellten Gesamtprobe, während die Höchstwerte für Pflanzenerzeugnisse, Eier und Milcherzeugnisse auf Sammelproben angewendet werden, die jeweils aus ein bis zehn Primärproben zusammengestellt wurden.
  3. 3.Ziffer 3BEGRIFFSBESTIMMUNGENAnalyseportionEine aus der Analyseprobe entnommene repräsentative Menge Material von ausreichender Größe für die Messung der Rückstandskonzentration.Anm.: Die Analyseportion kann mit einem Probenahmegerät entnommen werden.Anmerkung, Die Analyseportion kann mit einem Probenahmegerät entnommen werden.AnalyseprobeDas zu analysierende Material, aufbereitet aus der Laborprobe durch Entnahme der zu analysierenden Erzeugnismenge, die zur Herstellung von Analyseportionen mit minimalem Stichprobenfehler vermischt, vermahlen, fein zerkleinert usw. wird.

Anm.:

Bei der Aufbereitung der Analyseprobe müssen die Verfahrensvorschriften für die MRL-Festsetzung berücksichtigt werden. Die zu analysierende Erzeugnismenge kann daher Bestandteile enthalten, die normalerweise nicht konsumiert werden.

Gesamtprobe/Sammelprobe

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