§ 108a Oö. LBG § 108a

Oö. LBG - Oö. Landesbeamtengesetz 1993

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Berücksichtigter Stand der Gesetzgebung: 19.10.2019

(1) Die Beamtin oder der Beamte ist auf ihren oder seinen schriftlichen Antrag in den Ruhestand zu versetzen, wenn sie oder er zum Zeitpunkt der Wirksamkeit der Versetzung in den Ruhestand eine zurückgelegte ruhegenussfähige Gesamtdienstzeit von 504 Monaten, davon mindestens 120 Schwerarbeitsmonate innerhalb der vergangenen 240 Kalendermonate oder spätestens mit der Antragstellung selbst beigebrachte Nachweise über 180 Schwerarbeitsmonate, aufweist. Die Versetzung in den Ruhestand kann nicht vor Vollendung des 720. Lebensmonats erfolgen. (Anm: LGBl.Nr. 121/2014)

(2) Ein Schwerarbeitsmonat ist jeder Kalendermonat, in dem mindestens 15 Tage Schwerarbeit vorliegen. Die Landesregierung hat mit Verordnung festzulegen, unter welchen psychisch oder physisch besonders belastenden Arbeitsbedingungen Schwerarbeit vorliegt.

(3) § 107 Abs. 3 zweiter Satz und § 108 Abs. 2 bis 5 sind sinngemäß anzuwenden. (Anm: LGBl.Nr. 100/2011)

 

(Anm: LGBl. Nr. 143/2005)

In Kraft seit 01.01.2015 bis 31.12.9999
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