Entscheidungen zu § 537 ZPO

Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG)

11 Dokumente

Entscheidungen 1-11 von 11

TE OGH 2006/9/12 1Ob80/05d

Begründung: Mit Beschluss vom 28. 2. 2003 (1 Ob 31/03w [erste Entscheidung zu dieser Zahl]) verhängte der Oberste Gerichtshof über den Antragsteller in einer das Pflegschaftsverfahren 2 P 181/01k des Bezirksgerichts Innere Stadt Wien betreffenden Ablehnungssache eine Ordnungsstrafe von 300 EUR wegen der Beschimpfung richterlicher Organe, die den Rahmen noch verständlicher Unmutsreaktionen auf subjektiv als unrichtig empfundenes Organverhalten erheblich überschritt. Der erkennende... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 12.09.2006

TE OGH 2005/9/20 8Nc47/05m

Begründung: Im Pflegschaftsverfahren 2 P 181/01k des Bezirksgerichtes Innere Stadt Wien lehnte der Ablehnungswerber einen Richter des Bezirksgerichtes Innere Stadt Wien ab. Mit Beschluss des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien vom 8. 6. 2004, GZ 44 R 253/04p-10, wurde über den Ablehnungswerber wegen beleidigender Ausfälle in seinen Schriftsätzen im Rahmen des Rekursverfahrens 44 R 253/04p des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien (Rekurs im Ablehnungsverfahren) eine Or... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 20.09.2005

TE OGH 2004/12/22 7Ob302/04v

Begründung: Der Wiederaufnahmskläger (im Folgenden auch kurz Kläger genannt) und der Wiederaufnahmsbeklagte (in der Folge auch nur als Beklagter bezeichnet) sind Eigentümer benachbarter Liegenschaften. Mit der zu 2 Cg 198/01x des Landesgerichtes Wels erhobenen Klage begehrte der Kläger die urteilsmäßige Feststellung, dass sich der Beklagte die Dienstbarkeit des Fahrens im Winter über einen in der Natur ersichtlichen Feldweg über seine Grundstücke nicht anmaßen dürfe sowie die Verp... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 22.12.2004

TE OGH 2001/5/29 1N504/01

Begründung: Mit einstweiliger Verfügung des Handelsgerichts Wien vom 25. 7. 1997 wurde der verpflichteten Partei zur Sicherung des Unterlassungsanspruchs der betreibenden Partei ua verboten, im geschäftlichen Verkehr zu Zwecken des Wettbewerbs Gewinnspiele oder ähnliche Aktionen anzukündigen und/oder durchzuführen, wenn den Adressaten der Eindruck des tatsächlichen Gewinns eines erheblichen Geldbetrags, insbesondere eines Geldbetrags von S 175.000, vermittelt wird, obwohl der ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 29.05.2001

TE OGH 2000/10/6 1N515/00

Begründung: Rechtliche Beurteilung Auf Liegenschaften des Sohnes der Erblasserin, deren Verlassenschaft Wiederaufnahmsklägerin ist, sind Simultanhypotheken zu Gunsten der Wiederaufnahmsbeklagten einverleibt. Diesen Pfandrechten kommt jeweils der Vorrang vor einem für die Wiederaufnahmsklägerin eingetragenen Belastungs- und Veräußerungsverbot zu. In dem im
Kopf: dieser Entscheidung genannten Exekutionsverfahren bewilligte das Erstgericht die Zwangsvers... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 06.10.2000

TE OGH 1996/6/4 1Ob2038/96d

Begründung: Der Sohn der Wiederaufnahmsklägerin ist Eigentümer von vier Liegenschaften, von denen er drei mit Übergabsvertrag vom 15.März 1972 von seinen Eltern und eine mit Kaufvertrag 1980 erwarb. Auf Grund des Übergabsvertrags ist für die Wiederaufnahmsklägerin das Wohnungsrecht betreffend eine Liegenschaft und das Ausgedinge betreffend eine andere Liegenschaft einverleibt. Weiters ließ der Sohn der Wiederaufnahmsklägerin zu ihren Gunsten im November 1988 auf den ihm übergeben... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 04.06.1996

TE OGH 1987/12/15 5Ob379/87

Begründung: Mit der an das Oberlandesgericht Linz gerichteten und bei diesem Gericht am 23. Jänner 1987 eingebrachten Wiederaufnahmsklage, die der Sache nach auf § 530 Abs 1 Z 7 ZPO gestützt wurde, strebte der Kläger die Wiederaufnahme des am 7. März 1984 über sein Vermögen eröffneten und am 24. April 1984 gemäß § 67 Abs 1 Z 8 und 9 AO eingestellten Ausgleichsverfahrens an. In diesem Zusammenhang sollten der Einstellungsbeschluß des Kreisgerichtes Wels vom 24. April 1984, Sa 9/... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 15.12.1987

RS OGH 2024/11/28 3N514/84; 6Ob662/94; 1N515/00; 1N504/01; 8Nc47/05m; 7Nc15/13k; 2Nc9/18y; 2Nc71/24z

Norm: ZPO §537 ZPO § 537 heute ZPO § 537 gültig ab 01.01.1898
Rechtssatz: Diese Bestimmung gilt auch für völlig sinnlose Klagen. Entscheidungstexte 3 N 514/84 Entscheidungstext OGH 24.01.1985 3 N 514/84 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 24.01.1985

RS OGH 2023/9/19 4Ob305/84; 1Ob2038/96d; 7Ob302/04v; 4Ob14/11d; 8ObA43/11y; 6Ob121/16m; 4Ob240/16x;

Norm: ZPO §530 Abs1 Z4 F4 ZPO §537 ZPO § 530 heute ZPO § 530 gültig ab 01.10.1979 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 140/1979 ZPO § 537 heute ZPO § 537 gültig ab 01.01.1898 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 21.02.1984

RS OGH 2006/9/12 5Ob565/79; 6Ob662/94; 1N515/00; 1N504/01; 8Nc47/05m; 1Ob80/05d

Norm: JN §20 Z5 ZPO §477 Abs1 Z1 D1 ZPO §537 ZPO §578 ZPO §596 JN § 20 heute JN § 20 gültig ab 01.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2017 JN § 20 gültig von 01.01.2010 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009 JN § 20... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 22.05.1979

RS OGH 2018/4/17 6Ob313/67, 5Ob379/87, 10ObS32/18f

Norm: ZPO §537 ZPO § 537 heute ZPO § 537 gültig ab 01.01.1898
Rechtssatz: Der erkennende Richter im Hauptprozeß ist von der Verhandlung und Entscheidung über die Wiederaufnahmsklage nicht schlechthin, sondern nur in den Fällen des § 537 ZPO ausgeschlossen. Der erkennende Richter im Hau... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 22.11.1967

Entscheidungen 1-11 von 11