Entscheidungsgründe: I. Feststellungen: römisch eins. Feststellungen: Der Beschwerdeführer ist ein volljähriger afghanischer Staatsangehöriger und besitzt nicht die österreichische Staatsbürgerschaft. Seine Identität steht nicht fest. Der Beschwerdeführer ist in Österreich weder asylberechtigt noch subsidiär schutzberechtigt. Der Beschwerdeführer reiste illegal in das Bundesgebiet ein und stellte am 16.04.2012 einen Antrag auf internationalen Schutz, der mit Bescheid des damaligen ... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Der Beschwerdeführer (im Folgenden: BF) wurde seitens des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl (nunmehr „BFA“) mit Ladungsbescheid vom 28.08.2025 gemäß § 19 AVG aufgefordert, sich in folgender Angelegenheit als Beteiligter zum angegebenen Termin und Adresse zu kommen. Der Gegenstand der Amtshandlung sei die Abklärung der Identität. Hierzu sollte der BF den Ladungsbescheid, Dokumente und... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: Der Beschwerdeführer (i.d.F. als BF bezeichnet) reiste zu einem unbekannten Zeitpunkt unerlaubt in das Bundesgebiet ein und stellte am 26.08.2016 einen ersten Asylantrag im Bundesgebiet. Dieser wurde nach Ausschöpfung des Instanzenzuges negativ entschieden und eine erste Rückkehrentscheidung erlassen. Der Beschwerdeführer in der Fassung als BF bezeichnet) reiste zu einem unbekannten Zeitpunkt unerlaubt in das Bun... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Mit Bescheid des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl (im Folgenden: BFA oder belangte Behörde) vom 29.04.2026 wurde dem Beschwerdeführer (im Folgenden: BF) gemäß § 46 Abs. 2 und Abs. 2b FPG idF vor Inkrafttreten des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 39/2026 (im Folgenden: FPG alt) aufgetragen bei der konkret angeführten ausländischen Behörde ein Reisedokument einzuholen und dieses bei Erhalt dem BFA vorzulegen. Die... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Mit Bescheid des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl (in Folge: Bundesamt) vom 29.04.2026, wurde dem Beschwerdeführer (im Folgenden: BF) gemäß § 46 Abs. 2 und Abs. 2b FPG aufgetragen bei der konkret angeführten ausländischen Behörde ein Reisedokument einzuholen und dieses dem Bundesamt vorzulegen. Die Erfüllung des Auftrages habe er innerhalb einer Frist von vier Wochen dem Bundesamt nachzuweisen. Die aufsch... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: Der Erstbeschwerdeführer (BF1) ist der Vater und gesetzliche Vertreter des minderjährigen Zweitbeschwerdeführers (BF2). Gemeinsam werden sie als die Beschwerdeführer (BF) bezeichnet. Die BF stellten am 19.12.2022 einen Antrag auf internationalen Schutz in Österreich. Bei der Erstbefragung durch die Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes am selben Tag gab der BF1 befragt zu seinen Fluchtgründen zusammengefasst... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Verfahrensgang: Der Beschwerdeführer, ein iranischer Staatsbürger stellte am 30.06.2023 im österreichischen Bundesgebiet einen Antrag auf internationalen Schutz. Mit Bescheid vom 13.03.2025 wies das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) den Antrag des Beschwerdeführers auf internationalen Schutz hinsichtlich der Zuerkennung des Status des Asylberechtigten sowie hinsichtlich des Status des subsidiär Schutzberechtigten in Bezug auf seinen Herkunftsstaat Iran al... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Die Eltern und die beiden Geschwister der Beschwerdeführerin (in der Folge: BF), alle türkische Staatsangehörige, stellten nach gemeinsamer unrechtmäßiger Einreise ins österreichische Bundesgebiet am 16.09.2022 Anträge auf internationalen Schutz. Die BF wurde am XXXX in Österreich geboren und am 25.07.2023 wurde für sie seitens ihres gesetzlichen Vertreters ein Antrag auf internationalen Schutz gestellt. 1. D... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer, ein somalischer Staatsangehöriger, stellte am 25.12.2021 einen Antrag auf internationalen Schutz in Österreich. Nach Erstbefragung am 25.12.2021 und Einvernahme durch das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (im Folgenden: Bundesamt) am 30.11.2023 wies dieses mit Bescheid vom 27.01.2024 der Antrag des Beschwerdeführers auf internationalen Schutz sowohl gemäß § 3 Abs. 1 iVm § 2 Abs. 1 Z 13 ... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: und
Begründung: Verfahrensgang: Mit Bescheid des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl vom 23.01.2026, IFA-Zahl/Verfahrenszahl 1283070103/230361105 wurde dem Beschwerdeführer (BF) gemäß § 46 Abs. 2 und 2b FPG aufgetragen, bei seiner zuständigen ausländischen Behörde seines Herkunftsstaats (Botschaft, Konsulat), des Iran, ein Reisedokument einzuholen und bei Ausstellung des Reisedokuments dieses dem Bundesamt vorzulegen. Gemäß § 59 Abs. 2 AVG wurde ihm hierfür ei... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der BF reiste im Jahr 2004 nach Österreich ein. Unmittelbar nach seiner Einreise stellte er einen Asylantrag. Das Verfahren wurde mit Entscheidung im Beschwerdeverfahren vom 07.12.2005 rechtskräftig negativ entschieden und der BF aus Österreich ausgewiesen. Am 23.11.2007 stellte der BF neuerlich einen Asylantrag, welcher jedoch am 26.07.2008 rechtskräftig zurückgewiesen wurde. Im Zeitraum 2004 bis 2012 wurde d... mehr lesen...
Entscheidungsdatum 20.02.2026 Norm: AsylG 2005 §57 Abs1 Z1 AsylG 2005 §58 Abs10 AsylG 2005 §58 Abs11 Z2 AsylG 2005 §58 Abs13 AsylG 2005 §58 Abs5 AsylG 2005 §58 Abs6 AsylG 2005 §58 Abs7 AsylG 2005 §58 Abs8 AsylG 2005 §58 Abs9 AsylG-DV 2005 §4 Abs1 Z3 AsylG-DV 2005 §8 Abs1 BFA-VG §21 Abs7 BFA-VG §9 B-VG Art133 Abs4 EMRK Art8 FPG §46 Abs2 FPG §46 Abs2a FPG §46 Abs2b FPG §46a Abs1 Z3 FPG §46a Abs3 Z1 FPG §46a Abs3 Z2 FPG §46a Abs3 Z3 VwGVG §24 Abs4 VwGVG §28 ... mehr lesen...
Dem Beschwerdeführer wurde mittels Bescheid die Einholung eines Reisedokuments auferlegt. Es ist im Verfahren nicht hervorgekommen, dass es dem Beschwerdeführer aus wichtigen oder unabwendbaren Gründen nicht möglich gewesen wäre, die ihm auferlegten Pflichten zu erfüllen. Seit der Rechtskraft der aufenthaltsbeenden Maßnahme hätte der Beschwerdeführer selbstständig können ein Reisedokument beschaffen. Zudem wäre zum damaligen Zeitpunkt eine Ausreise auch faktisch möglich gewesen. Es darf fest... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Mit Bescheid des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl (im Folgenden: BFA oder belangte Behörde) vom 27.11.2025 wurde dem Beschwerdeführer (im Folgenden: BF) gemäß § 46 Abs. 2 und Abs. 2b FPG aufgetragen bei der konkret angeführten ausländischen Behörde ein Reisedokument einzuholen und dieses dem BFA vorzulegen. Die Erfüllung des Auftrages habe er innerhalb einer Frist von vier Wochen dem BFA nachzuweisen. Die... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Feststellungen: römisch eins. Feststellungen: Die Beschwerdeführerin stellte am 21.01.2020 einen Antrag auf internationalen Schutz. Sie machte im Wesentlichen eine Verfolgung durch ihren ehemaligen Ehemann, der sie überall finden könne, geltend. Das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) wies mit Bescheid vom 08.09.2020 den Antrag der Beschwerdeführerin vollinhaltlich ab, erteilte ihr einen Aufenthaltstitel aus berücksichtigungswürdigen Gründen nicht, erli... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer stellte am 31.07.2007 einen Antrag auf internationalen Schutz in Österreich. Der Unabhängige Bundesasylsenat erkannte dem Beschwerdeführer mit Berufungsbescheid vom 12.06.2008 den Status eines Asylberechtigten zu. 2. Seit 2011 ist der Beschwerdeführer in einer Gemeindewohnung der Stadt WIEN in WIEN DÖBLING gemeldet. Mit Urteil vom 18.01.2012 verurteilte das Bezirksgericht JOSEFSTADT den Bes... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: Der Beschwerdeführer stellte am 14.04.2003 einen Antrag auf internationalen Schutz unter seiner damals noch angeführten Staatsangehörigkeit Liberia, welcher am 18.03.2010 in zweiter Instanz rechtskräftig abgewiesen wurde. Aufgrund des daraufhin erfolgten unerlaubten Aufenthaltes wurde gegen den Beschwerdeführer mit Bescheid vom 19.10.2010 eine Ausweisung gem. § 53 Abs. 1 FPG, rechtskräftig seit 06.11.2010, erla... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Die Beschwerdeführerin, eine Staatsangehörige der Mongolei, reiste am 03.07.2019 gemeinsam mit ihrem minderjährigen Sohn im Besitz eines von der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in XXXX ausgestellten, vom 20.06.2019 bis 04.08.2019 gültigen, Besuchsvisums für die Schengener Staaten ins Bundesgebiet ein und stellte am 18.11.2019 einen Antrag auf internationalen Schutz. 1. Die Beschwerdeführerin, eine S... mehr lesen...