Entscheidungen zu § 232 Abs. 2 StGB

Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG)

12 Dokumente

Entscheidungen 1-12 von 12

TE OGH 2007/6/20 13Os56/07w

Gründe: Soweit mit Nichtigkeitsbeschwerde angefochten, wurde Eftim P***** des Verbrechens der Geldfälschung (richtig: [zumindest] dreier Verbrechen der Geldfälschung) nach § 232 Abs 2 StGB; A/1/a und 2) schuldig erkannt. Danach hat er „in Wien und anderen Orten" (gemeint: in Sofia) „Ende September/Oktober 2006" (im Widerspruch dazu hinsichtlich A/2: „Anfang Oktober 2006") „nachgemachtes Geld" im Einverständnis mit einem an der Fälschung Beteiligten (§ 12 StGB) oder einem Mittelsmann... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 20.06.2007

RS OGH 2007/6/20 13Os56/07w, 15Os124/16y

Rechtssatz: Selbständige Taten im Sinn des § 232 Abs 2 StGB sind nach Maßgabe einzelner Übernahmen voneinander abzugrenzen. Zahl sowie Nennwert der von ein- und derselben Übernahme betroffenen Falsifikate stellen keine entscheidende Tatsache dar. Entscheidungstexte 13 Os 56/07w Entscheidungstext OGH 20.06.2007 13 Os 56/07w 15 Os 124/16y Entscheidungstext OGH 14.12.2016 15... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 20.06.2007

RS OGH 2007/6/20 13Os56/07w, 14Os79/16y

Rechtssatz: Für eine Verurteilung wegen Geldfälschung nach § 232 Abs 2 StGB wegen des Versuchs, Falsifikate als unmittelbare Täter „zu übernehmen" (§ 12 erster Fall StGB), wäre erforderlich, dass der Täter seinen Entschluss, die Tat (selbst) auszuführen, durch eine dem Übernehmen unmittelbar vorangehende Handlung betätigt. Bei Annahme von Bestimmungstäterschaft wäre die Bestimmungshandlung als Bezugspunkt der Versuchsstrafbarkeit anzusehen. Entscheidungstexte ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 20.06.2007

TE OGH 2005/1/11 11Os135/04

Gründe: Mit dem angefochtenen Urteil wurde (ua) Krasimir K***** des Verbrechens der Geldfälschung nach § 232 Abs 2 StGB schuldig erkannt, weil er in der Zeit von Anfang Mai bis Anfang Juni 2004 in Graz im einverständlichen Zusammenwirken mit Jup S***** und Mentor Ku***** mehrmals (insgesamt 35) nachgemachte 100-US-Dollar Scheine im Einverständnis mit einem an der Fälschung Beteiligten oder einem Mittelsmann mit dem Vorsatz übernommen hatte, sie als echt und unverfälscht in Verkehr ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 11.01.2005

TE OGH 1997/7/3 15Os36/97 (15Os90/97)

Gründe:   Mit dem - auch einen in Rechtskraft erwachsenen Freispruch des Naim R***** und der Florica G***** enthaltenden - angefochtenen Urteil wurden die Angeklagten Ioan C***** (I 2), Adriana C***** (I 1) und Florica G***** (II) des Verbrechens der Geldfälschung nach § 232 Abs 2 StGB (Florica G***** als Beteiligte gemäß § 12 dritter Fall StGB) und die Angeklagten Ioan C***** und Adriana C***** (III) überdies des Vergehens der Bandenbildung nach § 278 Abs 1 StGB schuldig erkannt.... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 03.07.1997

TE OGH 1996/5/30 12Os40/96-6(12Os41/96)

Gründe:   Hubert K***** wurde des Verbrechens der Geldfälschung nach § 232 Abs 2 StGB (1. des Schuldspruchs) und des Vergehens nach § 36 Abs 1 Z 1 und Z 2 WaffenG (2.) schuldig erkannt.   Demnach hat er in der Zeit von Anfang September bis 19.September 1995 in Salzburg und an anderen Orten im bewußten und gewollten Zusammenwirken mit dem gesondert verfolgten Peter C***** als Mittäter 50 nachgemachte 200-DM-Banknoten im Einverständnis mit einem Mittelsmann mit dem Vorsatz übernomme... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 30.05.1996

TE OGH 1986/4/8 11Os206/85

Gründe:   Mit dem angefochtenen Urteil wurden (neben einem weiteren Angeklagten) der am 10.Juni 1941 geborene Angeklagte Hans L*** des Vergehens der fahrlässigen Krida nach dem § 159 Abs. 1 Z 1 und 2, Abs. 3, letzter Fall, StGB (I 1 a und 2) und des Verbrechens der Weitergabe nachgemachten Geldes nach dem § 233 Abs. 1 Z 2, Abs. 2 StGB (II) sowie der am 18.Juni 1951 geborene Angeklagte Dragan Z*** des Vergehens der fahrlässigen Krida nach dem § 159 Abs. 1 Z 1 StGB (I 1 c) schuldig er... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 08.04.1986

RS OGH 1986/4/8 11Os206/85

Rechtssatz: In Verkehr gebracht wird Falschgeld dadurch, daß es unmittelbar oder mittelbar erstmals als Geld in Umlauf gesetzt wird. Dazu genügt auch die Übergabe an eine Bank. Entscheidungstexte 11 Os 206/85 Entscheidungstext OGH 08.04.1986 11 Os 206/85 Veröff: SSt 57/22 European Case Law Identifier (ECLI) ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0095671 Dok... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 08.04.1986

RS OGH 1985/12/10 10Os90/85

Rechtssatz: Übernehmer (und damit möglicher Täter) im Sinne der §§ 232 Abs 2 und 233 Abs 1 Z 1 erster Fall StGB ist jeder, der das Falschgeld von einem Vormann mit dessen Einverständnis in seinen eigenen Gewahrsam überführt; auf wessen Rechnung er es (erstmals oder neuerlich) in Umlauf bringt, ist dabei ohne Belang (vgl SSt 48/77 = EvBl 1978/90; Leukauf-Steininger, Kommentar zu StGB 2.Auflage RN 13 zu § 232 und RN 7 zu § 233). Dementsprechend ist "Mittelsmann" im Sinn des § 232 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 10.12.1985

RS OGH 1984/9/5 11Os92/84

Rechtssatz: "Mittelsmann" im Sinn des § 232 Abs 2 StGB ist jeder, der - wie ein Täter nach dieser Gesetzesstelle - Falschgeld im Einverständnis mit einem an der Fälschung Beteiligten oder einem anderen Mittelsmann mit dem Vorsatz übernommen hat, es als echt und unverfälscht in Verkehr zu bringen, und es nun in Realisierung dieses Vorsatzes an einen anderen weitergibt. Entscheidungstexte 11 Os 92/84 Entscheidungstext OGH... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.09.1984

RS OGH 1984/9/5 11Os92/84, 12Os40/96 (12Os41/96), 15Os36/97 (15Os90/97), 12Os87/99, 13Os56/07w, 14Os

Rechtssatz: Für die Annahme eines "Einverständnisses mit dem Mittelsmann" genügt es, wenn der Täter sich dessen bewußt ist - wobei bedingter Vorsatz genügt -, daß die Person, von der er das Falschgeld übernimmt, mit dem Fälscher, wenn auch nur durch weitere an der Fälschung Beteiligte (§ 12 StGB) und/oder Mittelspersonen, die den gleichen Vorsatz hatten, in Verbindung steht. Entscheidungstexte 11 Os 92/84 Entscheidungstext ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.09.1984

RS OGH 1977/6/28 9Os63/77, 9Os162/76, 11Os206/85, 11Os1/96 (11Os11/96), 15Os36/97 (15Os90/97), 11Os1

Rechtssatz: Das Delikt der Geldfälschung nach § 232 Abs 2 StGB ist mit der Übernahme der Falsifikate mit dem Vorsatz, sie in Verkehr zu bringen, vollendet. Entscheidungstexte 9 Os 63/77 Entscheidungstext OGH 28.06.1977 9 Os 63/77 9 Os 162/76 Entscheidungstext OGH 18.10.1977 9 Os 162/76 Beisatz: Die Übernahme bestimmt die Tatzeit. (T1) Veröff: SSt 48/77 = EvBl 1978/90 S 248 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 28.06.1977

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