- RS0125037">Bsw 20458/92
Entscheidungstext OGH, AUSL EGMR 27.03.1998 Bsw 20458/92
Bemerkung: Petrovic gegen Österreich (T1a); Veröff: NL 1998,76
- RS0125037">Bsw 40016/98
Entscheidungstext AUSL EGMR 24.07.2003 Bsw 40016/98
Vgl auch; Veröff: NL 2003,214
- RS0125037">Bsw 5263/03
Vgl auch; Veröff: NL 2005,121
- RS0125037">Bsw 11084/02
Entscheidungstext AUSL EGMR 02.06.2005 Bsw 11084/02
Vgl auch; Veröff: NL 2005,126
- RS0125037">Bsw 65731/01
Entscheidungstext AUSL EGMR 12.04.2006 Bsw 65731/01
Vgl auch; Veröff: NL 2006,90
- RS0125037">Bsw 13444/04
Entscheidungstext AUSL EGMR 30.04.2009 Bsw 13444/04
Vgl; Beisatz: Der staatliche Ermessensspielraum ist bei einer unterschiedlichen rechtlichen Behandlung von Personen mit Behinderung erheblich begrenzt. (Bem: Glor gegen die Schweiz) (T1)
Veröff: NL 2009,111
- RS0125037">Bsw 46368/06
Entscheidungstext AUSL EGMR 09.07.2009 Bsw 46368/06
nur: Den Konventionsstaaten ist zur Beurteilung der Frage, ob und in welchem Umfang Unterschiede in ansonsten ähnlichen Situationen eine unterschiedliche rechtliche Behandlung rechtfertigen, ein gewisser Ermessensspielraum eingeräumt. (T2)
Veröff: NL 2009,209
- RS0125037">Bsw 49686/99
Entscheidungstext AUSL EGMR 12.03.2009 Bsw 49686/99
nurT2; Veröff: NL 2009,86
- RS0125037">10 ObS 35/12p
Auch; Beisatz: Hier: Unterschiedliches Pensionsantrittsalter von Frauen und Männern. (T3)
- RS0125037">Bsw 16149/08
Entscheidungstext AUSL EGMR 12.01.2010 Bsw 16149/08
nur T2; Beisatz: In der Regel kommt den Staaten ein weiter Ermessensspielraum zu, wenn es um die allgemeine wirtschafts- oder sozialpolitische Strategie geht. Der weite Ermessensspielraum, der den Staaten bei der Umsetzung allgemeiner Maßnahmen der wirtschafts- oder sozialpolitischen Strategie zukommt, umfasst auch Maßnahmen auf dem Gebiet der Pensionsansprüche. (Bem: Andrzej Zubczewski gg. Schweden) (T4)
Veröff: NL 2010,4
- RS0125037">Bsw 27996/06
Entscheidungstext AUSL EGMR 22.12.2009 Bsw 27996/06
nur: Der Umfang des Ermessensspielraums variiert je nach den Umständen, dem Gegenstand und seinem Hintergrund. (T5)
V'eröff: NL 2010,10
- RS0125037">Bsw 13102/02
Entscheidungstext AUSL EGMR 02.03.2010 Bsw 13102/02
Auch; Beis: In dem besonders intimen und verletzlichen Bereich der sexuellen Orientierung besteht nur ein enger staatlicher Ermessensspielraum. (Bem: Kozak gg. Polen) (T6)
Veröff: NL 2010,90
- RS0125037">Bsw 57813/00
Entscheidungstext AUSL EGMR, OGH 01.04.2010 Bsw 57813/00
nur T2; Beisatz: Hier: Großer Ermessensspielraum der Staaten, da die In-vitro-Fertilisation vor dem Hintergrund rascher medizinischer und wissenschaftlicher Entwicklungen heikle moralische und ethische Fragen aufwirft und in diesem Bereich keine Übereinstimmung zwischen den Mitgliedstaaten besteht. Die unterschiedliche Herangehensweise der Konventionsstaaten läuft jedoch nicht darauf hinaus, dass jede von einem Gesetzgeber gewählte Lösung akzeptabel wäre. (Bem: S. H. u.a. gg. Österreich) (T7)
Veröff: NL 2010,112
- RS0125037">Bsw 30141/04
Entscheidungstext AUSL EGMR 24.06.2010 Bsw 30141/04
Auch; Beisatz: In Bezug auf wirtschaftliche und soziale Strategien steht den Staaten stets ein weiter Ermessensspielraum zu. (Bem: Schalk und Kopf gg. Österreich) (T8)
Veröff: NL 2010,185
- RS0125037">Bsw 18984/02
Entscheidungstext AUSL EGMR 22.07.2010 Bsw 18984/02
Auch; Beisatz: Beruht die unterschiedliche Behandlung auf dem Geschlecht oder der sexuellen Orientierung, steht dem Staat nur ein enger Ermessensspielraum zu. (Bem: P. B. und J. S. gg. Österreich) (T9)
Veröff: NL 2010,240
- RS0125037">Bsw 37060/06
Entscheidungstext AUSL EGMR 28.09.2010 Bsw 37060/06
Vgl auch; T2; Beis wie T9; Veröff: NL 2010,300
- RS0125037">Bsw 30078/06
Entscheidungstext AUSL EGMR 07.10.2010 Bsw 30078/06
Auch;Beisatz: Die unterschiedliche Behandlung von Männern und Frauen bei der Elternkarenz kann nicht länger durch einen fehlenden gemeinsamen Standard innerhalb der Konventionsstaaten gerechtfertigt werden. In der Mehrheit der europäischen Staaten sieht die Gesetzgebung vor, dass sowohl Mütter als auch Väter in Karenz gehen können. (Bem: Konstantin Markin gg. Russland) (T10)
Veröff: NL 2010,304
- RS0125037">Bsw 3976/05
Entscheidungstext AUSL EGMR, OGH 02.11.2010
Bsw 3976/05 nur T2; Beisatz: Der Ermessensspielraum, der den Staaten bei der Beurteilung der Rechtfertigung von unterschiedlichen Behandlungen zukommt, ist weiter, wenn es um generelle fiskale, wirtschaftliche oder soziale Maßnahmen geht, die eng mit den finanziellen Ressourcen eines Staates zusammenhängen. (Bem: Serife Yigit gg. die Türkei) (T11)
Veröff: NL 2010,338
- RS0125037">Bsw 6268/08
Vgl auch; Beis wie T8; Beisatz: Hier: Aus historischen Gründen Herabsetzung des Pensionsalters wegen Kindererziehung nur für Frauen, nicht aber für Männer. Die nationalen Behörden sind besser dazu geeignet, über ein solch komplexes, mit sozialen und wirtschaftlichen Strategien verbundenes Thema zu entscheiden. (Bem: Andrle gg. Tschechien) (T12)
Veröff: NL 2011,39
- RS0125037">Bsw 2700/10
Vgl auch; nur T2; Beisatz: Dem Staat steht nur ein enger Ermessensspielraum zu, wenn er Personen aufgrund ihrer HIV-Infektion einer unterschiedlichen Behandlung unterwirft. (Bem: Kiyutin gg. Russland) (T13)
Veröff: NL 2011,75
- RS0125037">Bsw 37452/02
Entscheidungstext AUSL EGMR 07.07.2011 Bsw 37452/02
Beis wie T4; Veröff: NL 2011,215
- RS0125037">Bsw 56328/07
Entscheidungstext AUSL EGMR 27.09.2011 Bsw 56328/07
Beis wie T8; Beisatz: Bei der Festsetzung der Reichweite des Ermessensspielraums, der den Vertragsstaaten zugestanden wird, ist der Status, auf dem die Unterscheidung beruht, besonders zu beachten. Im Hinblick auf die dem Aufenthaltsstatus innewohnende Wahlmöglichkeit muss eine Rechtfertigung nicht so gewichtig – wenn auch objektiv und begründet – ausfallen wie beispielsweise im Falle einer Entscheidung, die auf der Staatsangehörigkeit basiert. (Bah gg. das Vereinigte Königreich) (T14)
Veröff: NL 2011,288
- RS0125037">Bsw 26266/05
Entscheidungstext AUSL EGMR 13.03.2012 Bsw 26266/05
Vgl auch; Beis wie T4
Veröff: NL 2012,75
- RS0125037">Bsw 30078/06
Entscheidungstext AUSL EGMR 22.03.2012 Bsw 30078/06
Auch; Beis wie T10; Veröff: NL 2012,92
- RS0125037">Bsw 57412/08
Entscheidungstext AUSL EGMR 04.10.2012 Bsw 57412/08
nur T2; Veröff: NL 2012,326
- RS0125037">Bsw 19010/07
Entscheidungstext AUSL EGMR 19.02.2013 Bsw 19010/07
Auch; Beis wie T9; Veröff: NL 2013,46
- RS0125037">Bsw 552/10
Vgl auch; nur T2; Beis wie T13; Veröff: NL 2013,334
- RS0125037">Bsw 29381/09
Entscheidungstext AUSL EGMR 07.11.2013 Bsw 29381/09
Vgl auch; Beis wie T9; Beisatz: In einem solchen Fall verlangt das Verhältnismäßigkeitsprinzip nicht nur, dass die gewählte Maßnahme zur Erreichung des angestrebten Ziels geeignet ist. Es muss auch gezeigt werden, dass es zur Erreichung dieses Ziels notwendig war, gewisse Kategorien von Personen vom Anwendungsbereich des strittigen Gesetzes auszunehmen. (Vallianatos u.a. gg. Griechenland [GK]) (T15)
Veröff: NL 2013,399
- RS0125037">Bsw 61960/08
Entscheidungstext AUSL EGMR 02.12.2014 Bsw 61960/08
Auch; nur T2; Beisatz: Bei einer unterschiedlichen Behandlung aufgrund des Geschlechts ist der staatliche Ermessensspielraum begrenzt. (Emel Boyraz gg. die Türkei) (T16)
Veröff: NL 2014,520
- RS0125037">Bsw 51500/08
Entscheidungstext AUSL EGMR 23.02.2016 Bsw 51500/08
Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Überschreitung des Ermessensspielraums durch Verweigerung der Aufnahme einer blinden Schülerin in ein Musikkonservatorium, ohne dass die Behörden in Betracht gezogen hätten, bei der Gestaltung des Unterrichts auf ihre Bedürfnisse einzugehen. (Cam gg. die Türkei) (T17)
Veröff: NL 2016,156
- RS0125037">Bsw 68453/13
Entscheidungstext AUSL EGMR 23.02.2016 Bsw 68453/13
nur T2; Beis wie T9; Veröff: NL 2016,159
- RS0125037">Bsw 31039/11
Entscheidungstext AUSL EGMR 15.03.2016 Bsw 31039/11
Beis wie T1; Beisatz: Wenn eine Einschränkung von Grundrechten auf eine besonders verwundbare gesellschaftliche Gruppe anwendbar ist, die in der Vergangenheit erhebliche Diskriminierung erlitten hat, ist der Spielraum des Staates deutlich enger und er muss sehr gewichtige Gründe für die fraglichen Einschränkungen haben. (Novruk u.a. gg. Russland) (T18)
Veröff: NL 2016,162
- RS0125037">Bsw 60367/08
Entscheidungstext AUSL EGMR 24.01.2017 Bsw 60367/08
nur T2; Beis wie T9; Veröff: NL 2017,54
- RS0125037">Bsw 78117/13
Entscheidungstext AUSL EGMR 05.09.2017 Bsw 78117/13
Auch; nur T2; Veröff: NL 2017,457
- RS0125037">Bsw 28475/12
Entscheidungstext AUSL EGMR 26.10.2017 Bsw 28475/12
Auch; nur T2; Beis wie T9; Beisatz: Hinsichtlich der Unterschiede im Status zwischen Ehe und eingetragener Partnerschaft besteht ein gewisser Ermessensspielraum. (Ratzenböck und Seydl gg. Österreich) (T19); Veröff: NL 2017,465
- RS0125037">Bsw 20452/14
Entscheidungstext AUSL 19.12.2018 Bsw 20452/14
vgl; Beisatz: Es obliegt primär den nationalen Behörden und insbesondere den Gerichten, Probleme im Zusammenhang mit der Auslegung der innerstaatlichen Gesetzgebung zu lösen. Solange die Auslegung nicht willkürlich oder offenkundig unangemessen ist, beschränkt sich die Rolle des EGMR darauf festzustellen, ob die Auswirkungen der Interpretation mit der Konvention vereinbar sind. Das findet auch Anwendung, wo das innerstaatliche Recht auf Regeln des allgemeinen Völkerrechts oder internationale Verträge Bezug nimmt. (Molla Sali gg Griechenland [GK]) (T20)
Anm: Veröff: NL 2018,562
- RS0125037">Bsw 12879/09
Entscheidungstext AUSL 10.01.2019 Bsw 12879/09
nur: Den Konventionsstaaten ist zur Beurteilung der Frage, ob und in welchem Umfang Unterschiede in ansonsten ähnlichen Situationen eine unterschiedliche rechtliche Behandlung rechtfertigen, ein gewisser Ermessensspielraum eingeräumt. Der Umfang des Ermessensspielraums variiert je nach den Umständen, dem Gegenstand und seinem Hintergrund. (T21); Beisatz wie T16
Beisatz: In Fragen bezüglich Häftlingen und Strafpolitik gilt grundsätzlich ein weiter Ermessensspielraum. (Ecis gg Lettland) (T22)
- RS0125037">Bsw 12200/08
Entscheidungstext AUSL 16.07.2019 Bsw 12200/08
vgl; Beisatz wie T9
Anm: Veröff: NL 2019,312