RS OGH 2018/4/20 3Ob144/53, 1Ob686/85, 2Ob682/86, 1Ob707/87, 4Ob510/90, 2Ob544/90 (2Ob545/90), 7Ob78

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 11.03.1953
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Norm

ABGB §879 Abs1 BIIg
ABGB §879 Abs1 CIIl4
ABGB §1118 A1
MG §19 Abs1 A
MG §23 E
MRG §29 Abs1 Z5
  1. ABGB § 879 heute
  2. ABGB § 879 gültig ab 01.07.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 275/1992
  1. ABGB § 879 heute
  2. ABGB § 879 gültig ab 01.07.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 275/1992
  1. MRG § 29 heute
  2. MRG § 29 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2025
  3. MRG § 29 gültig von 01.04.2009 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 25/2009
  4. MRG § 29 gültig von 01.10.2006 bis 31.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2006
  5. MRG § 29 gültig von 01.07.2000 bis 30.09.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 36/2000
  6. MRG § 29 gültig von 01.03.1997 bis 30.06.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/1997
  7. MRG § 29 gültig von 01.03.1994 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 800/1993
  8. MRG § 29 gültig von 01.03.1991 bis 28.02.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 68/1991

Rechtssatz

Der Vermieter kann die vorzeitige Vertragsauflösung nur dann fordern, wenn ihm einer der Auflösungsgründe des § 1118 ABGB zur Seite steht.Der Vermieter kann die vorzeitige Vertragsauflösung nur dann fordern, wenn ihm einer der Auflösungsgründe des Paragraph 1118, ABGB zur Seite steht.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 144/53
    Entscheidungstext OGH 11.03.1953 3 Ob 144/53
  • RS0020998">1 Ob 686/85
    Entscheidungstext OGH 27.11.1985 1 Ob 686/85
  • RS0020998">2 Ob 682/86
    Entscheidungstext OGH 16.12.1986 2 Ob 682/86
    Auch
  • RS0020998">1 Ob 707/87
    Entscheidungstext OGH 20.01.1988 1 Ob 707/87
  • RS0020998">4 Ob 510/90
    Entscheidungstext OGH 13.03.1990 4 Ob 510/90
    Vgl auch
  • RS0020998">2 Ob 544/90
    Entscheidungstext OGH 25.04.1990 2 Ob 544/90
    Vgl auch
  • RS0020998">7 Ob 78/06f
    Entscheidungstext OGH 11.10.2006 7 Ob 78/06f
    Beisatz: Voraussetzung für die Aufhebung des Vertrages nach §1118 erster Fall ABGB ist, dass der Bestandnehmer die Sache erheblich nachteilig gebraucht. Allein der Umstand der Nutzung des Mietobjektes zu einem anderen Zweck muss nicht gleichzeitig einen erheblichen Nachteil für den Vermieter bedeuten. Daher verstößt eine Klausel, die dem Vermieter zur Auflösung des Vertrages berechtigt, wenn der Mieter das Mietobjekt zu anderen Zwecken als zu Wohnzwecken verwendet, gegen § 29 Abs 1 Z 5 MRG iVm § 1118 ABGB und ist daher nach § 879 Abs 1 ABGB unwirksam. (T1); Beisatz: Eine Klausel, die die Voraussetzungen für die Vertragsauflösung insbesondere dadurch einschränkt, dass bereits der Mietzinsrückstand ohne Mahnung einen Auflösungsgrund darstellen soll, ist rechtsunwirksam. (T2);
    Beisatz: Wenn Klauseln von der Voraussetzung des erheblich nachteiligen Gebrauchs abgehen, sind sie gesetzwidrig und nach § 879 Abs 1 ABGB nichtig. (T3)
  • RS0020998">7 Ob 53/18x
    Entscheidungstext OGH 20.04.2018 7 Ob 53/18x

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1953:RS0020998

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.07.2018
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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