RS OGH 2018/2/13 13Os142/73, 12Os133/74, 13Os14/77, 12Os81/78, 10Os23/81, 10Os99/82, 12Os16/84, 10Os

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 01.02.1974
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Norm

StPO §317 Abs2
StPO §345 Z6
  1. StPO § 345 heute
  2. StPO § 345 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 345 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 345 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 345 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 345 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 345 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 345 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 345 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Sind die Beweisergebnisse nicht für alle als Mittäter Angeklagten gleichartig, sondern nach Zahl und Gewicht der Belastungsmomente verschieden, darf eine Kumulativfrage dann nicht gestellt werden, wenn dadurch die Gefahr einer gemeinsamen und pauschalen Beurteilung der Angeklagten ohne sorgfältige Prüfung der Schuld jedes einzelnen von ihnen nach den gegen und für ihn vorgebrachten Beweisen heraufbeschworen wird.

Entscheidungstexte

  • 13 Os 142/73
    Entscheidungstext OGH 01.02.1974 13 Os 142/73
  • 12 Os 133/74
    Entscheidungstext OGH 10.12.1974 12 Os 133/74
    Beisatz: Auch nicht bei wesentlich voneinander abweichender Art und Intensität ihrer Tatbeteiligung. (T1)
  • 13 Os 14/77
    Entscheidungstext OGH 17.03.1977 13 Os 14/77
  • RS0100923">12 Os 81/78
    Entscheidungstext OGH 07.09.1978 12 Os 81/78
    nur: Sind die Beweisergebnisse nicht für alle als Mittäter Angeklagten gleichartig, sondern nach Zahl und Gewicht der Belastungsmomente verschieden, darf eine Kumulativfrage dann nicht gestellt werden. (T2)
  • RS0100923">10 Os 23/81
    Entscheidungstext OGH 28.04.1981 10 Os 23/81
    Ähnlich
  • RS0100923">10 Os 99/82
    Entscheidungstext OGH 21.09.1982 10 Os 99/82
    Vgl auch; Beisatz: Das bloße Leugnen eines Mitangeklagten steht jedoch einer gemeinsamen Fragestellung nicht unbedingt entgegen. (T3) Veröff: EvBl 1983/80 S 304
  • RS0100923">12 Os 16/84
    Entscheidungstext OGH 29.03.1984 12 Os 16/84
    Vgl auch
  • RS0100923">10 Os 111/85
    Entscheidungstext OGH 08.10.1985 10 Os 111/85
    Vgl; Beisatz: Läßt die Verfahrensrüge jegliche Bezeichnung solcher Beweisergebnisse vermissen, so ist sie mangels Substantiierung einer sachbezogenen Erörterung nicht zugänglich. (T4)
  • RS0100923">12 Os 70/86
    Entscheidungstext OGH 06.11.1986 12 Os 70/86
    Vgl auch
  • RS0100923">11 Os 27/87
    Entscheidungstext OGH 14.04.1987 11 Os 27/87
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Verbindung mehrerer Taten in einer Frage. (T5)
  • RS0100923">11 Os 9/87
    Entscheidungstext OGH 24.03.1987 11 Os 9/87
    Vgl auch
  • RS0100923">12 Os 35/93
    Entscheidungstext OGH 01.07.1993 12 Os 35/93
    Vgl auch
  • 15 Os 140/93
    Entscheidungstext OGH 02.12.1993 15 Os 140/93
    Vgl auch
  • RS0100923">11 Os 1/95
    Entscheidungstext OGH 28.02.1995 11 Os 1/95
    Vgl auch
  • RS0100923">14 Os 116/17s
    Entscheidungstext OGH 13.02.2018 14 Os 116/17s
    Vgl aber; Beisatz: Nach neuerer Rechtsprechung ist die Zusammenfassung von Schuldfragen bei verschiedenen Tätern grundsätzlich untersagt. (T6)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0100923

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

20.03.2018
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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