RS OGH 2003/7/31 9Os134/74, 12Os159/76, 13Os49/78, 10Os167/78, 12Os78/84, 12Os67/03

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 31.01.1975
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Norm

StGB §302
StGB §307
StGB §308
VStG §21
VStG §50
  1. StGB § 302 heute
  2. StGB § 302 gültig ab 01.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2012
  3. StGB § 302 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2004
  4. StGB § 302 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2001
  5. StGB § 302 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StGB § 307 heute
  2. StGB § 307 gültig ab 01.09.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2023
  3. StGB § 307 gültig von 28.12.2019 bis 31.08.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2019
  4. StGB § 307 gültig von 01.09.2009 bis 27.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2009
  5. StGB § 307 gültig von 01.01.2008 bis 31.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2007
  6. StGB § 307 gültig von 01.10.1998 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/1998
  7. StGB § 307 gültig von 29.07.1988 bis 30.09.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 398/1988
  1. StGB § 308 heute
  2. StGB § 308 gültig ab 01.09.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2023
  3. StGB § 308 gültig von 01.01.2013 bis 31.08.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2012
  4. StGB § 308 gültig von 01.09.2009 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2009
  5. StGB § 308 gültig von 01.01.2008 bis 31.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2007
  6. StGB § 308 gültig von 01.10.1998 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/1998
  7. StGB § 308 gültig von 01.03.1988 bis 30.09.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. VStG § 50 heute
  2. VStG § 50 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. VStG § 50 gültig von 01.07.2013 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VStG § 50 gültig von 01.01.2011 bis 30.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  5. VStG § 50 gültig von 01.08.2002 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2002
  6. VStG § 50 gültig von 01.01.2002 bis 31.07.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  7. VStG § 50 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  8. VStG § 50 gültig von 01.01.1993 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 867/1992
  9. VStG § 50 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1992

Rechtssatz

Das an einen Gendarmeriebeamten gerichtete Begehren, eine Anzeige "fallen zu lassen" und stattdessen mit einer Ermahnung vorzugehen, ist noch keine versuchte Verleitung zum Mißbrauch der Amtsgewalt, wenn die Verhängung einer Organstrafverfügung beziehungsweise die Ergreifung einer Maßnahme nach § 21 Abs 2 VStG zulässig sind.Das an einen Gendarmeriebeamten gerichtete Begehren, eine Anzeige "fallen zu lassen" und stattdessen mit einer Ermahnung vorzugehen, ist noch keine versuchte Verleitung zum Mißbrauch der Amtsgewalt, wenn die Verhängung einer Organstrafverfügung beziehungsweise die Ergreifung einer Maßnahme nach Paragraph 21, Absatz 2, VStG zulässig sind.

Entscheidungstexte

  • 9 Os 134/74
    Entscheidungstext OGH 31.01.1975 9 Os 134/74
    Veröff: EvBl 1975/233 S 498 = SSt 46/6
  • 12 Os 159/76
    Entscheidungstext OGH 14.12.1976 12 Os 159/76
    Vgl; Beisatz: Ein solches Begehren kann § 307 Z 1 StGB erfüllen, wenn der Beamte die "günstigere" Entscheidung nicht wegen sachlich rechtfertigender Umstände, sondern (allein) wegen der Aussicht auf einen Vermögensvorteil und damit pflichtwidrig treffen soll. (T1)
  • RS0082091">13 Os 49/78
    Entscheidungstext OGH 08.06.1978 13 Os 49/78
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Amtsmißbrauch, weil die Anwendung der §§ 21 und 50 VStG (gemäß § 100 Abs 5 StVO) ausgeschlossen war. (T2) Veröff: ZVR 1979/47 S 54
  • RS0082091">10 Os 167/78
    Entscheidungstext OGH 13.12.1978 10 Os 167/78
    Ähnlich; Beisatz: Anstiftung des Beamten, außerhalb des Ermessungsspielraums zu handeln. (T3) Veröff: SSt 49/64
  • RS0082091">12 Os 78/84
    Entscheidungstext OGH 24.10.1984 12 Os 78/84
    Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Sowie versuchte Anstiftung zur Ausfolgung des vorläufig abgenommenen Führerscheins (gegen § 76 Abs 1 und 2 KFG). (T4)
  • RS0082091">12 Os 67/03
    Entscheidungstext OGH 31.07.2003 12 Os 67/03
    Vgl; Beisatz: Hier: Amtsmissbrauch, weil die Beamten den begründeten Verdacht hegten, der Angeklagte habe eine Verwaltungsübertretung begangen, die bei Ausschluss der Möglichkeiten der Erteilung einer Ermahnung nach § 21 Abs 2 VStG oder der Ausstellung eines Organmandates nach § 50 VStG (§ 37 Abs 5 FSG in Verbindung mit § 39 Abs 1 FSG) ohne jeden Ermessensspielraum zu einer Anzeige führen musste. (T5)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0082091

Dokumentnummer

JJR_19750131_OGH0002_0090OS00134_7400000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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