RS OGH 1995/5/11 12Os106/76; 11Os170/76; 13Os94/77; 13Os119/77; 10Os189/77; 12Os117/78; 13Os22/79; 1

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 06.09.1976
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Norm

StGB §21
StGB §22
StGB §23
StPO §435 Abs2
StPO §435 Abs3
  1. StGB § 23 heute
  2. StGB § 23 gültig ab 01.03.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  3. StGB § 23 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2007
  4. StGB § 23 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/1997
  5. StGB § 23 gültig von 01.01.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 599/1988
  1. StPO § 435 heute
  2. StPO § 435 gültig ab 01.03.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  3. StPO § 435 gültig von 01.06.2009 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 40/2009
  4. StPO § 435 gültig von 01.03.1988 bis 31.05.2009 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 435 heute
  2. StPO § 435 gültig ab 01.03.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  3. StPO § 435 gültig von 01.06.2009 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 40/2009
  4. StPO § 435 gültig von 01.03.1988 bis 31.05.2009 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

In Ansehung solcher (Tatsachenfeststellungen) Feststellungen, die für die Beurteilung maßgeblich sind, ob das Gericht durch die Entscheidung über die vorbeugende Maßnahme (§§ 21 Abs 2, 22 und 23 StGB) seine Befugnisse überschritten hat (§ 281 Abs 1 Z 11 StPO), ist eine Anfechtung des Urteils auch aus den Nichtigkeitsgründen der Z 4 und 5 des § 281 Abs 1 StPO zulässig. Konkret bejaht in bezug auf Feststellungen zur Frage, ob der Rechtsbrecher dem Missbrauch eines berauschenden Mittels ergeben ist (§ 22 Abs 1 StGB).In Ansehung solcher (Tatsachenfeststellungen) Feststellungen, die für die Beurteilung maßgeblich sind, ob das Gericht durch die Entscheidung über die vorbeugende Maßnahme (Paragraphen 21, Absatz 2, 22 und 23 StGB) seine Befugnisse überschritten hat (Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 11, StPO), ist eine Anfechtung des Urteils auch aus den Nichtigkeitsgründen der Ziffer 4 und 5 des Paragraph 281, Absatz eins, StPO zulässig. Konkret bejaht in bezug auf Feststellungen zur Frage, ob der Rechtsbrecher dem Missbrauch eines berauschenden Mittels ergeben ist (Paragraph 22, Absatz eins, StGB).

Entscheidungstexte

  • 12 Os 106/76
    Entscheidungstext OGH 06.09.1976 12 Os 106/76
    Veröff: RZ 1976/122 S 224 = SSt 47/43
  • 11 Os 170/76
    Entscheidungstext OGH 21.12.1976 11 Os 170/76
    Ähnlich; Beisatz: Nichtigkeitsgrund nach § 281 Abs 1 Z 5 StPO, wenn das Vorliegen der Voraussetzungen des § 23 Abs 1 Z 2 StPO überhaupt nicht begründet ist. (T1)
  • 13 Os 94/77
    Entscheidungstext OGH 30.06.1977 13 Os 94/77
    Vgl
  • 13 Os 119/77
    Entscheidungstext OGH 11.08.1977 13 Os 119/77
  • 10 Os 189/77
    Entscheidungstext OGH 14.12.1977 10 Os 189/77
  • RS0090062">12 Os 117/78
    Entscheidungstext OGH 10.08.1978 12 Os 117/78
  • RS0090062">13 Os 22/79
    Entscheidungstext OGH 26.04.1979 13 Os 22/79
    Ähnlich; Beisatz: Hier: § 281 Abs 1 Z 5 StPO durch mangelhafte Begründung, daß die Anlaßtat unter dem Einfluß einer Abartigkeit höheren Grades begangen wurde. (T2) Veröff: SSt 50/28 = ÖJZ-LSK 1979/237
  • RS0090062">12 Os 88/79
    Entscheidungstext OGH 06.09.1979 12 Os 88/79
    Beisatz: Feststellungsmängel und Begründungsmängel als Nichtigkeitsgrund (hier: Begründung der Abartigkeit. (T3)
  • RS0090062">9 Os 145/80
    Entscheidungstext OGH 28.10.1980 9 Os 145/80
    nur: In Ansehung solcher (Tatsachenfeststellungen) Feststellungen, die für die Beurteilung maßgeblich sind, ob das Gericht durch die Entscheidung über die vorbeugende Maßnahme (§§ 21 Abs 2, 22 und 23 StGB) seine Befugnisse überschritten hat (§ 281 Abs 1 Z 11 StPO), ist eine Anfechtung des Urteils auch aus den Nichtigkeitsgründen der Z 4 und 5 des § 281 Abs 1 StPO zulässig. (T4)
  • RS0090062">12 Os 26/86
    Entscheidungstext OGH 10.04.1986 12 Os 26/86
    nur T4; Beisatz: Eine erfolgreiche Nichtigkeitsbeschwerde der StA gegen das Unterbleiben der Anstaltsanweisung hat zur Voraussetzung, daß die Abweisung eines Antrags auf Beiziehung eines Sachverständigen mit Verfahrensrüge oder Mängelrüge angefochten wird. Hingegen sind Verfahrensmängel und Begründungsmängel bei Ausübung des richterlichen Ermessens (Gefährlichkeitsprognose) ausschließlich mit Berufung geltend zu machen. (T5) Veröff: JBl 1986,737 = RZ 1987/5 S 20 = SSt 57/23
  • RS0090062">12 Os 157/86
    Entscheidungstext OGH 20.11.1986 12 Os 157/86
    nur T4
  • RS0090062">11 Os 21/87
    Entscheidungstext OGH 31.03.1987 11 Os 21/87
    Vgl auch; nur T4
  • RS0090062">10 Os 43/87
    Entscheidungstext OGH 24.03.1987 10 Os 43/87
    Vgl; Beisatz: Die Nichterledigung (oder Abweisung) von Beweisanträgen, die (ersichtlich) nur für die Gefährlichkeitsprognose erhebliche Umstände betreffen, vermag von vornherein keine Nichtigkeit nach § 281 Abs 1 Z 4 StPO zu bewirken. (T6)
  • RS0090062">11 Os 93/87
    Entscheidungstext OGH 12.08.1987 11 Os 93/87
    Vgl; Beis wie T6
  • RS0090062">14 Os 92/91
    Entscheidungstext OGH 15.10.1991 14 Os 92/91
    Vgl auch; nur T4; Beisatz: Z 5. (T7)
  • RS0090062">15 Os 53/95
    Entscheidungstext OGH 11.05.1995 15 Os 53/95
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0090062

Im RIS seit

06.09.1976

Zuletzt aktualisiert am

24.11.2023
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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